Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : US Immobilienmarkt am trudeln? Rezession?
Nach dem Rausch ein lang anhaltender Kater in den USA
Die USA sind im Begriff, aus einem riesigen Konsum- und Schuldenrausch aufzuwachen. Der Kater wird grimmig sein und vermutlich mehrere Jahre dauern.
Von Luzian Caspar
Washington. – Rezession oder nicht? Das ist die Frage, die jetzt hinsichtlich der US-Wirtschaft überall diskutiert wird. Doch ob es technisch gesehen zu einer Rezession – zwei Quartale mit negativem Wachstum – kommt oder nicht, ist wenig relevant. Wichtiger ist, dass der Boom, den die USA in den letzten Jahren erlebten, vorbei ist. Der Aufschwung, der die US-Küstenregionen mit Tausenden von neuen Reihenhaussiedlungen überzog, die Vorstädte mit brandneuen Autos füllte und die Arbeitslosenrate auf 4,5 Prozent senkte, war auf Kredit gebaut – Konsum auf Pump. Jetzt, ausgelöst durch das Hypothekendebakel, das – quasi als Nebenprodukt – das internationale Bankensystem ins Schlingern gebracht hat, ist die Schuldenblase geplatzt.
Die Zeiten, als man Panorama-Fernseher, Autos und ganze Häuser ohne Bargeld kaufen konnte, sind vorbei. Die Banken nehmen – gezwungenermassen – die Kreditwürdigkeit ihrer Kunden wieder unter die Lupe. Damit ist dem Boom der US-Konjunktur, der in den letzten zehn Jahren herrschte (oder zumindest seit 2001), der Boden entzogen. Der Kater, der jetzt dem Schuldenrausch folgt, dürfte Jahre andauern. Auf die Amerikaner warten harte Zeiten.
Häuser zu Schleuderpreisen
Im Immobilienmarkt ist die Krise jetzt generell geworden. Die Zuversicht der Wohnbau-Unternehmer ist auf einen absoluten Tiefpunkt gesunken. Sie haben die Bautätigkeit praktisch eingestellt und versuchen, das Inventar an bereits fertiggestellten Einfamilienhäusern zu Schleuderpreisen loszuwerden. Dennoch nimmt die Zahl der Häuser, die auf dem Markt sind, bisher nicht ab, denn die Käufer haben sich verzogen. Noch wichtiger als der Neubaumarkt ist der Markt für bereits bestehende Häuser. Er macht gewöhnlich rund 85 Prozent des Gesamtmarktes aus. Hier befinden sich die Preise im freien Fall, weil fast niemand bereit ist, zum jetzigen Zeitpunkt zu kaufen. Jedermann erwartet, dass die Preise in den nächsten ein bis zwei Jahren weiter sinken werden, und wartet deshalb ab. Das Resultat ist, dass die Immobilienhandelsfirmen, die in den Boomjahren Hunderttausende neuer Agenten einstellten, jetzt reihenweise Personal entlassen.
Die Häuserpreise fallen in den ganzen USA. Im Oktober – dem jüngsten Berichtsmonat – lagen die Durchschnittspreise nur noch in wenigen Städten (zum Beispiel Seattle und Charlotte N.C.) leicht über den Vorjahreswerten. Im Rest des Landes verzeichnete der so genannte S&P/Case-Shiller Index die schwersten Preiseinbrüche seit 70 Jahren. In Florida, Kalifornien, Nevada und anderen Märkten gingen die Preise um gut zehn Prozent zurück, und in gewissen Städten war das Blutbad noch schlimmer: In Reno (Nevada), West Palm Beach und Boca Raton (Florida) sanken die Preise im Jahresvergleich um 26 Prozent, in Sarasota und Venice um 28 Prozent, in Naples (Florida) um 29 Prozent, und in Stockton und Modesto (Kalifornien) sogar um 31 Prozent. Im Durchschnitt nehmen die Experten an, dass die Häuserpreise überall in den USA (verglichen mit den Höchstpreisen vor ein bis zwei Jahren) um zehn bis 15 Prozent fallen werden – etwas, was es seit der Wirtschaftskrise der Dreissigerjahre nie mehr gab. Aber in den am schwersten betroffenen Staaten – Florida, Kalifornien und Nevada – werden die Einbussen nach Ansicht der Experten noch wesentlich gravierender sein.
Wendepunkt erst 2010?
Einige Ökonomen hoffen, dass die Baisse ihren Tiefpunkt noch dieses Jahr erreichen wird. Doch die meisten sehen keine Besserung vor 2009, und manche reden bereits davon, dass der Wendepunkt erst im Jahr 2010 erreicht sein werde. Es werde vermutlich Jahre dauern, bis alle Luft aus der Immobilienblase entwichen ist, glaubt Ken Rogoff, der ehemalige Chefökonom des Internationalen Währungsfonds, der jetzt an der Harvard-Universität lehrt. Denn das Ausmass der Blase ist gewaltig: Zwischen 2001 und 2006 stiegen die Häuserpreise in den USA im Durchschnitt um 74 Prozent (vor Berücksichtigung der Inflation), während die mittleren Haushaltseinkommen nur um 15 Prozent zunahmen. Der Rest war also auf Pump finanziert. Und jetzt könnte auch der Bürohaus-Markt in den Sog hineingezogen werden. Denn viele Unternehmen könnten infolge der Rezession sowie der Liquiditätskrise im Bankenwesen in die Klemme geraten. Bereits heute sind viele Geschäftshäuser rund 20 Prozent weniger wert als auf dem Höhepunkt des Booms. Denn auch im Bürohaus-Markt wurde in den letzten Jahren viel zu viel gebaut.
Eine weitere grosse Frage ist, was mit dem Arbeitsmarkt geschehen wird. Denn bis jetzt war der Jobmarkt immer noch gut, und die Einkommen damit zumindest stabil. Doch gibt es Anzeichen, dass auch die Konjunktur ausserhalb des Immobilienmarkts leidet. Allein der Benzinpreis-Anstieg entzieht den US-Konsumenten pro Jahr 45 Milliarden Dollar an Kaufkraft. Die soeben beendete Weihnachtssaison deutet darauf hin, dass der schon oft totgesagte, aber bisher immer wieder auferstandene US-Konsum jetzt im Begriff sein könnte, zu erlahmen. Der einzige Grund, weshalb man nur eine «milde» Rezession erwarte, sei die nach wie vor robuste Weltwirtschaft ausserhalb der USA, vor allem in China, schreibt die Investmentbank Morgan Stanley.
Quelle: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
Was Experten und Economisten schon lange prophezeien schein sich nun langsam zu bewahrheiten.
Man sollte das aber mal relativ sehen. Wenn in 6 Jahren die Häuserpreise um 75% gestiegen sind, dann können sie auch im Folgejahr um 30% wieder sinken. Nur schlecht wenn man damit spekuliert hat und zu teuer eingekauft hat.
Bei der Finanzkrise zur Zeit in den Staaten.... bei dem Dollarkurs macht es Sinn über eine Immobilie in Florida nachzudenken....
Wenn... ja wenn nicht der Klimawandel wäre und ich doch lieber nen Hausboot kaufe...:007:
Fernseher
10.01.2008, 04:22
Stimmt absolut. Der Klimawandel wird besonders bei "waterfronts" scheinbar nicht bedacht.
Die vielen CC-Kenner und nicht nur die, werden es bestätigen können. Ein halber Meter höher als bei "high-tide level" üblich, und die netten Anwesen würden mächtig durch das Wasser leiden.......... gelinde ausgedrückt.
Wir haben auch mal über eine Immobilie nachgedacht, aber die Preise im letzten November waren total abgehoben. Ich denke auch, dass der Sinkflug noch lange nicht beendet ist.
Wir haben auch mal über eine Immobilie nachgedacht, aber die Preise im letzten November waren total abgehoben. Ich denke auch, dass der Sinkflug noch lange nicht beendet ist.
Dem darf ich widersprechen. Die erzielten Preise im November waren nicht unbedingt sehr viel anders und eigentlich schon wieder so ziemlich marktgerecht. Ich gehe davon aus, dass nur noch leichte Korrekturen zu verzeichnen sind und man keinesfalls mehr von einem Sinkflug sprechen kann, zumindest was den Südwesten Floridas angeht. Von anderen Regionen kann ich nicht sprechen.
Allerdings... wir sollten uns dann in diesem Zusammenhang über die Definition des Wortes "Preis" unterhalten. Die Vorstellungen der Verkäufer sind oftmals immer noch überzogen. Man hat hier nur eine Vergleichsmöglichkeit, wenn man auch die Preise zugrunde legt, die tatsächlich erzielt worden und nicht die, die als "Angebotspreis" und somit als Kaufpreisvorstellung im MLS-System vorhanden sind. Das sind mitunter, nicht immer, zwei absolut verschiedene Welten.
Liebe Grüße
Thorsten
Nee Toddie, Marktgerecht finde ich keineswegs.
300 - 400k$ für ein Einfamilienhaus ist bedingt durch die schwächelnde Konjunktur und das Hypothekendebakel nicht mehr finanzierbar. Hinzukommt das die Banken keine Finanzierung mehr zustimmen mit 5% Eigenkapital. Das war bisher aber durchaus üblich und verhindert nun die Hausfinanzierung für sehr viele.
Sehr viele Hausbesitzer werden auf Grund der gestiegenen Zinsen ihre Darlehen nicht mehr bedienen können.
Somit bedeutet es ja zwangsläufig Rezession und die dauert bekanntlich länger. Alleine die Konsolidierung der Privathaushalte wird sicherlich 5Jahre und mehr in Anspruch nehmen.
Das stimmt alles, was du schreibst, aber das hat ja mit marktgerechten Preisen nichts zu tun.
So sieht es momentan in Lee County aus - wobei es nach oben natürlich fast keine Grenzen gibt:
Häuser ab ca. € 98.400
Häuser mit Pool ab ca. € 126.600
Grundstücke ab ca. € 6.300
Grundstücke an einem Frischwasserkanal ab ca. € 17.500
Grundstücke an einem Salzwasserkanal (Zugang zum Golf von Mexiko) ab ca. € 52.700
Neubau ab € 92.000 zzgl. Grundstück
Hier kann man also keinesfalls von überzogenen Preisen mehr sprechen und man findet auch im Mittelfeld noch annehmbare Objekte.
Inwieweit viele Haushalte sich übernommen haben, keine neuen Objekte mehr finanziert bekommen bzw. etliche Objekte zwangsversteigert werden müssen und somit Preise durch einen Notverkauf zustande kommen, ist ein ganz anderes Thema.
Und das mal am Rande: Wer keine langfristige Zinsfestbindung abgeschlossen hat, darf hinterher über steigende Zinsen nicht jammern.
Ich denke, dass Banken Ihren Teil dazu beitragen. Ich arbeite im Baunebengewerbe und kann nur sagen, dass sich bein uns in BW Leute ein Haus bauen, denen ich keine 10€ geliehen hätte, geschweige denn mehrere 100000. Da ist das Haus(Wohnung) so knapp kalkuliert, dass nachgefragt wird, ob man nicht ein Waschbecken für weniger als 20€ verwenden kann, weil man dann noch 8€ sparen kann. In den USA ist es ähnlich. Ich bin bei Banken vorbei gefahren, da stand dran 5,3% auf 5 Jahre fest und 6,8% auf 10 Jahre.
Da würde ich auch nur 5 Jahre fest machen(oder gar nicht erst bauen oder kaufen. Dazu kommt, dass viele Leute nicht rechnen können!!!
Die hören, dass die Zinsen billig sind, also los geht es!! Für 200000€ bei 5% und 1% Tilgung hast Du trotzdem 1000€ Belastung im Monat und das über Jahre fix!!!!
Grüßle
Es kommt immer darauf an, wie hoch die Zinsen sind. Wenn ich in einem Niedrigzinsniveau einen Vertrag abschließe, dann werde ich doch eine möglichst langfristige Zinsfestschreibung ins Auge fassen. Die monatliche Belastung muss halt in mein Budget passen. Alles eine Frage der Rechenweise. Lieber etwas teurer und dafür langfristig von der Höhe her sicher als ein Vabanquespiel, von dem ich nicht weiß, wie lange ich durchhalten werde. Und genau das passiert nun. Der zukünftige Wertzuwachs ist gleich mit einkalkuliert worden und nun fängt die Kacke an zu dampfen. Ich habe in diesem Zusammenhang weder Mitleid mit den Kreditnehmern, die sich ein Objekt angeschafft haben, was sie sich eigentlich nicht leisten können, noch mit den Kreditgebern, die alle Sicherungsmechanismen außer acht gelassen haben. Wer auf Risiko fährt, muss auch damit rechnen, dass die Risiken ihn einholen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Das hat nur leider sehr weitreichende Konsequenzen, die wir in naher Zukunft hautnah miterleben dürfen.
Hier auch mal ein Artikel zum Thema:
Posted on: Friday, June 20, 2008
FORT MYERS: The federal indictment of a Fort Myers commercial real estate broker on Thursday is causing a wave of chatter. ABC7 took a closer look at how that contributed to Southwest Florida's real estate meltdown.
If you had to put a face on Southwest Florida's real estate meltdown, 31-year-old Samir Cabrera's is the latest to make headlines.
The Fort Myers broker was indicted on four counts of fraud after being accused of using investor money to flip properties for personal gain.
"They all have an impact on all us," said Real Estate Attorney Kevin Jursinski.
While Cabrera has not been found guilty of any crime, Jursinski explained how illegal land deals helped contribute to a real estate crash that began with over-priced homes and is ending with struggling homeowners.
"The person buying and thought he was buying a home for $400,000 because that was the value. In fact, he was buying into a market which was inflated by those deals which shouldn't have taken place," said Jursinski.
Corporate Attorney John Wicker says it started when cash became so easy to obtain for everyone from investors to homeowners who bought without plans of paying back.
"What caused it was greed," said Wicker. "They bought them thinking they would never have to pay a mortgage."
Now, Southwest Florida remains on a nationwide hot list of foreclosure markets.
Jim Hall is but one homeowner caught in the middle of the real estate meltdown.
"To see it turn around as it has, has been frustrating," said Hall.
When he purchased a home just to sell it again, he was asking $399,000. Now a year and a meltdown later, he price has dropped to $299,000.
A recent job transfer has made selling his home a number priority. He's hopeful things will turn around.
When we asked him why he was so hopeful he said, "It can't get any worse can it?"
Perhaps that point of view depends on what role you play in the story that has become known as Southwest Florida's real estate crash.
Quelle: ABC7 News Online ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar])
Wenn ich mir das so angucke mit den Immobilienpreisen drüben... man ist ja fast versucht, sich mal einen Termin beim Kundenberater seiner Bank geben zu lassen. Wir hatten bei uns im Wohngebiet in CC einige Häuser „for sale“, da hab ich bei den Preisen ungläubig den Kopf geschüttelt. Ein kleines 2/2 Haus mit ca. 110 m², allerdings ohne Pool, für umgerechnet knapp 70k €. Ein größeres 3/2 mit Pool kam, wenn ich´s recht erinnere, grad mal 100k.
Unser Hausverwalter, hauptberuflich Sales Manager bei einer Bauträger-Firma, hat mir natürlich von so was abgeraten. „Was billig isch, des isch auch nix“ war sein Wahlspruch. Klar, der lebt davon, Neubauten zu verkaufen. Auch die allerdings zu vergleichsweise günstigen Kursen. Jedenfalls meinte er, wenn man so ein recht billiges „Gebrauchthaus“ kauft, muss man damit rechnen, dass das auch Billigbauweise ist. Wenn da in der Badewanne die Seife runter fällt, haut sie ein Loch rein, und solche Scherze. Ist das so? Hat jemand von Euch (vielleicht die vor Ort lebenden User) da nähere Erfahrungen?
Glaube mir, hier wir dir kaum ein Cent geschenkt. Sicherlich kannst du mal ein Schnäpchen machen. Ein Haus für 100k- 3/2 ist verlockend, aber die alte Bauweise und die Ausstattung ist nicht viel Wert. Du kannst damit rechnen, einige Sachen zu erneuern, Klimaanlage, Dach, etc. alles Schwachstellen.
Aus Erfahrung kann ich deinen Hausverwalter Recht geben. Aber: Auch wenn du viel mehr bezahlst, kannst du leicht über den Tisch gezogen werden. Investiere in einen Hausinspektor (kostet ein paar 100$) der kann dir auch den richtigen Marktwert ermitteln.
Sunstate
26.06.2008, 16:06
Also Tom zu Deiner Aussage, dass ein Hausinspektor den richtigen Marktwert ermitteln kann, moechte ich mal gelinde gesagt Zweifel anmelden. Eine Inspektion machen zu lassen vor dem Hauskauf ist auf jeden Fall ratsam damit man weiss auf was man sich einlaesst. Meiner Meinung nach sind aeltere Haeuser nicht unbedingt ein schlechter Deal, manche aelteren Haeuser sind besser gebaut als die Neuen und von wegen Dach und Klimaanlage erneuern, dass ist auch relativ. Da ein Schindeldach hier meist nicht laenger als 15 Jahre haelt, kann es also sein, dass es beim aelteren Haus schon mal erneuert wurde und die Klimaanlagen halten auch nicht laenger als 5 bis 7 Jahre, mit ganz viel Glueck vielleicht mal 10 Jahre. Fuer diese Dinge ist also der Inspektor gut weil er einschaetzen kann in welchem Zustand KA und Dach sind aber im Bericht steht dann auch nur wie der momentane Zustand ist und keiner kann garantieren wie lange das eine oder andere noch haelt (da sind ja dann auch Elektrogeraete mit einbezogen). Hier ist es ja nicht anders als sonstwo auf der Welt und nach ein paar Jahren fangen die Reparaturen und Instanthaltungsarbeiten beim Haus halt an. Wenn man nun ein aelteres Haus fuer 100K erwerben koennte und das Dach neu eingedeckt werden muesste (muss ja nicht unbedingt der Fall sein) und vielleicht noch die KA erneuert werden muesste, dann kaeme das vielleicht auf 13 000 bis 14 000 Dollar fuer ein Haus von vielleicht 1700 bis 1800 squ. Das waere ja dann auch nicht die Welt. Um den Marktwert zu ermitteln sollte man, falls man seinem Makler nicht vertraut, dann aber besser einen Immobilienschaetzer beauftragen. Im Falle von Finanzierung wird die Bank sowieso einen Schaetzer beauftragen und so wie die Lage im Moment ist, werden die eher zu niedrig als zu hoch schaetzen und das gibt ja dem Kaeufer dann auch Sicherheit dass er etwas nicht ueberzahlt.
Florida - Der Immobilienmarkt erholt sich
([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar])Pressemitteilung von: First Realty Group of South West Florida Corp. [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar])[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] Bild im Großformat speichern ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar])
(openPR) - Florida - Laut Florida Realtor Association gibt es positive Anzeichen, dass der Immobilienmarkt, der einige Jahre mit fallenden Preisen und zurückgehenden Verkaufszahlen zu kämpfen hatte, sich wieder erholt.
Hauskäufe sind im Mai verglichen mit dem Vormonat um um 8.7 % angestiegen, die Anzahl der Wohnungskäufe hat sich um 3% erhöht. Der Medianverkaufspreis für Einfamilienhäuser
stieg um 2.2 %, Wohnungen wurden 1.5 % teurer im Vergleich zum April.
Der Medianpreis eines Einfamilienhauses lag in Florida im Mai bei $ 198 900.
Käufer kommen jetzt gerade in Gegenden zurück, die in den letzten Jahren große Preisreduktionen zu verzeichnen hatten und wo jetzt Häuser zu sehr günstigen Preisen auf dem Markt sind.
Quelle:FAR [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
Margot Schiller
621 Cape Coral Pkwy E
Ste. 20
Cape Coral, Fl
Intressanter Artikel, allerdings find ich bei einer Preissteigerung der Durchschnittspreise um 2,2% von einer "Erholung" zu sprechen, ziemlich gewagt. Die Hauskäufe nehmen sicherlich mal monatsbedingt zu oder ab, somit ist diese Wachstumszunahme für mich nun auch kein verlässlicher Parameter.
Klingt für mich so´n bisschen nach "Gute Nachrichten sollen Käufer anlocken."
das denke ich auch!!
Jetzt sollen alle schnell kaufen, damit sie noch "Schnäppchen" erwerben können.
Ich denke, für europäische Käufer, die das Haus nicht groß finanzieren müssen und auf Mieteinnahmen angewiesen sind ist die Zeit durch den guten Wechselkurs und die Vielzahl der Angebote, teilweise auch Notverkäufe sicher nicht uninteressant - allerdings würde ich nicht mit rasanten Wertzuwächsen rechnen in der nächsten Zeit, insofern macht das sicher als reines Investment weniger Sinn, bestenfalls wenn man mehrere Wochen im Jahr selber dort Urlaub machen will.
Ich denke, für europäische Käufer, die das Haus nicht groß finanzieren müssen und auf Mieteinnahmen angewiesen sind ist die Zeit durch den guten Wechselkurs und die Vielzahl der Angebote, teilweise auch Notverkäufe sicher nicht uninteressant - allerdings würde ich nicht mit rasanten Wertzuwächsen rechnen in der nächsten Zeit, insofern macht das sicher als reines Investment weniger Sinn, bestenfalls wenn man mehrere Wochen im Jahr selber dort Urlaub machen will.
Richtig. Um bessere Chancen auf eine regelmäßige Vermietung zu haben, sollte so ein Haus auf jeden Fall Pool samt Terrasse haben. Die ganz billigen Angebote haben das in den seltensten Fällen. Aber ich habe für um 150K $ Häuser gesehen, die hatten das und waren höchstens vier oder fünf Jahre alt. Kann doch dann kein so schlechter Deal sein. Ich spreche ja nicht von einem 180 m² Haus in der besten Wohngegend der Stadt.
Richtig. Um bessere Chancen auf eine regelmäßige Vermietung zu haben, sollte so ein Haus auf jeden Fall Pool samt Terrasse haben. Die ganz billigen Angebote haben das in den seltensten Fällen. Aber ich habe für um 150K $ Häuser gesehen, die hatten das und waren höchstens vier oder fünf Jahre alt. Kann doch dann kein so schlechter Deal sein. Ich spreche ja nicht von einem 180 m² Haus in der besten Wohngegend der Stadt.
Du sprichst von Off water Immobilien nehme ich an?
lg
Emily
Kann man doch aber ganz einfach machen. Ihr kennt alle genügend Objekte und habt sicherlich auch die Preise manchmal noch im Kopf. Rechnet das Grundstück raus und errechnet mal den Quadratmeterpreis eines derartigen Hauses. Und wenn dieses Haus dann noch einen Pool haben sollte, auch hierzu lassen sich die Preis schnell überschlagen. Qualitätsmäßig geschenkt wird einem auch in den USA nichts.
Bei den absoluten (vermeintlichen) "Schnäppchen" sollte man aber die Gegend, in der das Haus liegt, immer im Auge behalten. Die Gefahr einer verwahrlosten und vermüllten Nachbarschaft ist für $ 150,000 halt einfach etwas höher. Es muss natürlich nicht die beste Wohngegend eines Ortes sein. Aber für eine Fehlinvestition wären mir mein Geld auch zu schade. Nur um ein Haus in Florida sein eigen nennen zu dürfen, sollte man schon vorher mal Bauch und Herz ausschalten und den Kopf zu rate ziehen. Kleinere Häuser stehen nun mal in "schlechteren" Gegenden und die Möglichkeit eines Wiederverkaufs ohne großen Wertverlust sind in absehbarer Zeit halt nicht gegeben. Viele machen den Fehler, ihre deutschen Vorstellungen auf den amerikanischen Immobílienmarkt zu übertragen. Das geht sehr selten gut aus. Gerade auf dem Immobiliensektor wird in den USA sehr viel standardisierter gedacht. 130 qm Gesamtwohnfläche mögen für viele aus Deutschland ausreichend sein, im Bereich Einfamilienhaus ist es in vielen Gebieten Floridas ein Standard knapp über deutschem Sozialwohnungsbau und somit für den Fall der Fälle halt schwieriger zu vermarkten. Wenn man sich darüber klar ist und sehenden Auges die Vor- und Nachteile abwägt, dann kann man natürlich bei solchen vermeintlichen Schnäppchen zugreifen.
Ohne großen Kommentar:
" ...In vielen Gegenden der USA fallen die Preise weiter. Gründe sind die sattsam bekannte »Subprimes Crisis«; die steigenden Zinsen für auslaufende Festhypotheken, die große Zahl von Objekten, die von die Banken ersteigert wurden und nun auf den Markt geworfen werden, die sich immer weiter verstärkende Rezession sowie die Zurückhaltung der Banken, neue Hypotheken zu gewähren. Die sinkenden Preise reduzieren das Eigenkapital der Besitzer und führen somit zu weiteren Zwangsversteigerungen. Die Folge ist eine sich immer schneller abwärts drehende Spirale. Fachleute gehen davon aus, dass die Preise in den nächsten zwölf Monaten durchschnittlich um weitere zehn Prozent sinken werden. Die Banken tragen im Übrigen das ihre zu dieser Entwicklung bei indem sie im Rahmen von Zwangsversteigerungen erworbenen Objekte meist umgehend zu sehr tiefen Preisen wieder in den Verkauf geben. Einerseits werden potentiellen Käufern keine Finanzierungen angeboten, zum anderen werden verkaufswillige »normale« Eigentümer gezwungen, ihre Preise zu senken, oder sogar in die Zwangsversteigerung getrieben, da sie ihre Häuser nicht verkaufen oder die fälligen Hypotheken nicht refinanzieren können. ..."
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gleiche Quelle... ebenfalls ohne Kommentar
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Die „Property Appraiser“ haben die Steuerwerte für 2008 für Landkreise Lee und Collier bekanntgeben. In Lee County fiel der Wert um $ 11.9 Milliarden bzw. 12.4 %. Am stärksten ist Cape Coral betroffen; hier gingen die Werte um 26.6 % ($ 5.57 Milliarden) zurück. Collier County verzeichnete nur einen Rückgang um 4 %.
Vacationhit
09.07.2008, 17:46
Ohne großen Kommentar:
" ...In vielen Gegenden der USA fallen die Preise weiter. Gründe sind die sattsam bekannte »Subprimes Crisis«; die steigenden Zinsen für auslaufende Festhypotheken, die große Zahl von Objekten, die von die Banken ersteigert wurden und nun auf den Markt geworfen werden, die sich immer weiter verstärkende Rezession sowie die Zurückhaltung der Banken, neue Hypotheken zu gewähren. Die sinkenden Preise reduzieren das Eigenkapital der Besitzer und führen somit zu weiteren Zwangsversteigerungen. Die Folge ist eine sich immer schneller abwärts drehende Spirale. Fachleute gehen davon aus, dass die Preise in den nächsten zwölf Monaten durchschnittlich um weitere zehn Prozent sinken werden. Die Banken tragen im Übrigen das ihre zu dieser Entwicklung bei indem sie im Rahmen von Zwangsversteigerungen erworbenen Objekte meist umgehend zu sehr tiefen Preisen wieder in den Verkauf geben. Einerseits werden potentiellen Käufern keine Finanzierungen angeboten, zum anderen werden verkaufswillige »normale« Eigentümer gezwungen, ihre Preise zu senken, oder sogar in die Zwangsversteigerung getrieben, da sie ihre Häuser nicht verkaufen oder die fälligen Hypotheken nicht refinanzieren können. ..."
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Zu diesen Beitrag muss man sagen das es duzende Meldungen gibt die genau das Gegenteil ankuendigen.
Die Zahlen des Property Appraisers sprechen allerdings für sich, zumindest was den Status Quo angeht.
US-Regierung will wankende Hypothekenriesen retten
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Die US-Regierung steht zur Rettung der beiden schwer angeschlagenen US-Hypothekengiganten Fannie Mae und Freddie Mac bereit.
Washington bereite ein Gesetz für die beiden Immobilienfinanzierer vor, das den Märkten Vertrauen zurückgeben werde, erklärte eine Sprecherin des US-Präsidialamtes gestern angesichts von Spekulationen über eine drohende Pleite der beiden Unternehmen.
Investoren gehen seit langem davon aus, dass die US-Regierung einen Zusammenbruch der beiden Institute nicht zulassen wird. In diesem Fall würde ein echter Kollaps des US-Immobilienmarktes drohen, weil sie den Markt für Hypotheken nach dem Rückzug vieler Banken fast allein am Laufen halten.
Staat dürfte für Schulden geradestehen
Fannie und Freddie befinden sich zwar in Privatbesitz, aber angesichts der engen Verzahnung mit der Politik erwarten die Finanzmärkte stillschweigend, dass der Staat letztlich für die Schulden der beiden weitgehend geradestehen wird.
Freddie Mac sah sich währenddessen genötigt, Gerüchte über eine drohende Zahlungsunfähigkeit zurückzuweisen. Der Konzern versicherte, über ausreichend Kapital zu verfügen, und will an seinen Plänen festhalten, dieses zu gegebener Zeit aufzustocken.
Der ehemalige Gouverneur der US-Notenbank Federal Reserve, William Poole, hatte die beiden Konzerne zuvor in einem Bloomberg-Interview als faktisch insolvent bezeichnet. Die Aktien der beiden Unternehmen brachen daraufhin ein.
Quelle: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
Noch ein Artikel aus dem Fokus (hoffe, den hat noch niemand gepostet - habe nicht den ganzen Thread durchgelesen):
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lg
Emily
Noch ein Artikel aus dem Fokus (hoffe, den hat noch niemand gepostet - habe nicht den ganzen Thread durchgelesen):
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lg
Emily
Der Artikel ist ja schon mächtig alt!!
Ich habe heute gelesen, dass die beiden größten Immobilienfinazierer Fanny May und Freddi Mach kurz vor der Pleite stehen. Das würde einen totalen Zusammenbruch des Häusermarktes in den USA bedeuten, d. H. Häuserpreise um 50% auf heutigen Niveau berechnet. Zu Deinem Artikel, bei 1,60 stünden wir bei einem Durschnittshäuserpreis von 1380000€. Der Euro steht aktuell bei 1,5935. Das ist nicht schlecht!!
Passend dazu:
[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] h/110720081908/992373.html
Ich Dussel habe den falschen Link gepostet, hier der richtige:
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Ist zwar auch schon ein bißchen älter, aber nicht so aus der Welt.
Was Fanni und Freddi angeht - siehe meinen Post weiter oben!
lg
Emily
Neuer Schock nach Pleitegerüchten
50 Prozent aller US-Hypotheken bei Fannie Mae und Freddie Mac entsprechen einem Drittel des US-BIP.
Seit Monaten beschwört die Finanzwelt das Ende ihrer Krise, das sich im zweiten Halbjahr 2008 langsam abzeichnen sollte.
Am Freitag allerdings machte der US-Immobilienmarkt, auf dem die Turbulenzen im vergangenen Sommer ihren Anfang genommen hatten, diesen Hoffnungen erneut einen gewaltigen Strich durch die Rechnung.
Grund waren nicht verstummen wollende Insolvenzgerüchte um die beiden größten US-Immobilienfinanzierer Freddie Mac und Fannie Mae. Der Effekt: Die gewohnte Angst, die Verlustgeschäfte des gesamten Bankensektors - nicht nur in den USA - könnten weit größer sein als bisher kalkuliert, ist zurück.
Flucht aus Aktienmärkten
Die neue Hiobsbotschaft schickte die Börsen weltweit auf Talfahrt. Der New Yorker Dow Jones Index fiel auf ein Zweijahrestief, und dass, obwohl sich angesichts der Insolvenzgerüchte die US-Regierung als Krisenfeuerwehr für die angeschlagenen Hypothekenriesen zur Stelle meldete.
Beruhigungspillen zu schwach
Nach einem Treffen mit der US-Bankenaufsicht wurde US-Finanzminister Henry Paulson mit den Worten zitiert: "Heute liegt unser Hauptaugenmerk darauf, Fannie Mae und Freddie Mac in ihrer derzeitigen Form zu unterstützen, weil sie eine wichtige Aufgabe erfüllen."
Allerdings: Die Formulierung "in ihrer derzeitigen Form" nahm der verbalen Beruhigungspille, als die diese Garantie der Regierung gedacht war, einiges von ihrer erwünschten Wirkung. Die Aktien beider Unternehmen brachen ein.
US-Medien wie die "New York Times" hatten zuvor spekuliert, die US-Regierung würde die beiden Hypothekenfinanzierer unter ihren "Schutz" stellen, um einen Kollaps zu vermeiden. Sogar über eine staatliche Übernahme war spekuliert worden.
50 Prozent aller US-Hypotheken
US-Branchenprimus Fannie Mae und Nummer zwei Freddie Mac stehen hinter mehr als der Hälfte aller Hypotheken in den USA. Schon ihre derzeitigen Probleme belasten die ohnehin gebeutelten Finanzmärkte massiv. Ein Ausfall wäre kaum verkraftbar.
Um einen solchen zu vermeiden, ist bereits jetzt festgelegt, dass die öffentliche Hand bei den beiden staatlich gegründeten (aber über die Börse in Privatbesitz befindlichen) Instituten im Fall von Kapitalengpässen einspringt.
Rekordverluste in den letzten Monaten
Doch dafür müssten die beiden Kreditfinanzierer weitere 77 Mrd. Dollar abschreiben, berichtete am Freitag die Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Der Staat springt demnach erst ab einer kritisch niedrigen Kapitalschwelle ein, von der beide trotz ihrer Rekordverluste derzeit noch deutlich entfernt seien.
In den vergangenen neun Monaten schrieben beide gemeinsam Verluste von rund elf Mrd. Dollar (6,95 Mrd. Euro). Fannie Mae besorgte sich eine milliardenschwere Kapitalspritze, Freddie Mac war damit bisher erfolglos. Seit Beginn der US-Immobilienkrise brachen die Aktienkurse der beiden Gesellschaften um rund 90 Prozent ein.
Ein Drittel des US-BIP in den Büchern
Zum Wochenschluss fielen die bereits am Vortag massiv abgestürzten Papiere deutlich weiter: Fannie verlor zwischendurch bis zu 30 Prozent, Freddie büßte nur knapp weniger ein.
Beide Unternehmen haben Schuldverschreibungen im Volumen von insgesamt fünf Billionen Dollar in ihren Büchern, was mehr als einem Drittel des US-Bruttoinlandsprodukts entspricht. Im Falle einer Pleite würde ein völliger Kollaps des US-Immobilienmarktes drohen, weil die beiden Firmen den Markt für Hypotheken nach dem Rückzug vieler Banken derzeit fast allein am Laufen halten.
"Inmitten eines finanziellen Tsunamis"
Die Gerüchte um beide Unternehmen und die in den Augen der US-Finanzwirtschaft zu zögerliche Haltung der Regierung glichen deshalb am Freitag einem Schock.
"Das ist keine gute Nachricht für den Dollar und für die Aktienmärkte. Ich verstehe nicht, was noch passieren muss, bis die Regierung Freddie Mac und Fannie Mae rettet", so Analyst Firas Askari von BMO Capital Markets. Auch Michael Woolfolk von der Bank of New York Mellon zeigte sich von der Ankündigung enttäuscht. "Das war nicht das, was die Märkte erwartet haben, sondern lediglich eine politische Show."
Noch drastischere Worte fand der Chef von Knight Equity Markets: "Der Punkt ist, wir sind inmitten eines finanziellen Tsunamis, wie ihn dieses Land noch nie gesehen hat."
Quelle: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar])
In den USA ist am Freitag nachmittag eine der beiden angesprochenen Banken zusammengebrochen:
[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
Jetzt bin ich mal gespannt, wie es wieter geht!!
Die beiden angesprochen Banken haben mit diesem Institut nichts zu tun.
Ich bin mir sicher, das die Kriese noch lange nicht ihren Tiefstand erreicht hat. Und wer meint das es Bergauf geht ist ein Träumer. Zwar zieht der Immobilenmarkt -Umsatz etwas an, bedingt durch den $/€ Kurs, aber gleichzeitig schreibt gesetern die Zeitung, das es in den letzten Tagen zu einen weiteren Höchststand an Zwangsversteigerungen in Lee und Collier gekommen ist. Die Preise werden weiter fallen.
Mir wurde auch berichtet, das die Anzahl an Mexikanern in Cape Coral deutlich gesunken ist und die Wohnanlagen leer stehen. Die Leute finden keinen Job und ziehen weg. Dadurch wir ein nicht unerhebliche Kaufkraft den Markt entzogen. Die Auswirkungen werden sich zeigen, früher oder später.
“Florida is showing no signs yet of coming out of this foreclosure cycle...
In Collier, new foreclosure filings jumped to an all-time high of 716 in June, according to the Collier County Clerk’s Office. In the first six months of this year, there were 3,827 filings. That’s more than the 3,266 for all of last year. If the pace doesn’t slow, new filings in Collier could near 10,000 this year, said Brett Brown, president-elect for the Naples Area Board of Realtors and a broker for Miromar Realty of Southwest Florida.
In Lee County, new filings also reached a record in June at 2,518, according to Lee County Clerk of Courts."
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buccaneer
12.07.2008, 19:52
Wurde es schon gebracht? Wenn nicht:
Nach wochenlanger Debatte hat der US-Senat ein milliardenschweres Hilfspaket für Hundertausende in Zahlungsschwierigkeiten geratener Eigenheimbesitzer beschlossen.
Der Entwurf geht nun an das Repräsentantenhaus, das einen eigenen Vorschlag erarbeitet hat.
Die Präsidentin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, rechnet mit einer baldigen Einigung.
Quelle: n-tv Videotext
oder auch
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jupp, wollte ich auch gerade schreiben :-)
In Vwl habe ich gelernt, dass man durch staatliche Unterstützung lediglich ein Problem herauszögert, in der Regel sogar verschlimmert.
Ich bin echt mal gespannt, wie das endet.
300 Milliarden sind schon eine Menge Holz, würde mich mal interessieren, wie das Geld aus dem Haushalt gequetscht wird.
Bündel an Maßnahmen
In den USA wächst die Angst vor einem Dominoeffekt.
In den USA haben Regierung und Notenbank umfangreiche Maßnahmen zur Rettung der angeschlagenen Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac angekündigt.
Dazu gehörten die Vergabe von Krediten und der Kauf von Aktien, falls das von den staatlich geförderten Unternehmen benötigt werde, teilten das Finanzministerium und die Federal Reserve (Fed) am Sonntagabend mit.
"Vertrauen" aufrechterhalten
Eine anhaltende Stärke der beiden Hypothekenfinanzierer sei aufgrund ihrer "zentralen Rolle" wichtig, um das Vertrauen in die Stabilität des Finanzsystems und der Finanzmärkte aufrechtzuerhalten, erklärte Finanzminister Henry Paulson.
Die Ankündigung kommt kurz vor einer Anleiheversteigerung von Freddie Mac am Montag im Volumen von drei Milliarden Dollar, die als wichtiger Vertrauenstest auf dem Markt gilt.
Staat soll ausgleichen
Zu den Hilfsmaßnahmen gehört den Angaben zufolge eine zeitweise Anhebung des Kreditrahmens, den beide Unternehmen beim Finanzministerium haben und der derzeit bei jeweils 2,25 Milliarden Dollar (1,42 Mrd. Euro) liegt.
Zudem solle das Ministerium vorübergehend zum Kauf von Aktien der beiden Baufinanzierer autorisiert werden, damit Fannie Mae und Freddie Mac eine ausreichende Kapitaldecke für ihre Geschäfte zur Verfügung haben.
Die Pläne bedürften noch der Zustimmung des Kongresses, betonte ein Ministeriumsvertreter. Doch sei er zuversichtlich, dass diese noch in dieser Woche vorliegen werde.
Finanzspritze für Notfall
Die Notenbank Fed kündigte zusätzlich an, ihr Diskontfenster für die beiden Unternehmen zu öffnen und ihnen damit für eine Notfallfinanzspritze Kredite zu dem aktuellen Diskontsatz von 2,25 Prozent anzubieten.
Das solle das Kreditangebot der Regierung unterstützen und Fannie Mae und Freddie Mac in die Lage versetzen, ihr Hypothekengeschäft in einer Zeit angespannter Finanzmärkte fortzuführen, erklärte die Notenbank.
"Beratenden Rolle" für Fed
Nach den am Sonntag vorgestellten Plänen soll die Fed eine "beratende Rolle" in einem neuen Entscheidungsrahmen wahrnehmen, der ebenfalls noch vom Kongress sowie von den beiden betroffenen Banken beschlossen werden muss.
Mit ihrer demonstrativen Unterstützung wollten Regierung und US-Notenbank "Investoren davon überzeugen, weiterhin Vertrauen in die langfristigen Aussichten für Fannie Mae und Freddie Mac zu haben", schrieb das "Wall Street Journal".
"Stärkere regulative Struktur"
Ein direkter Eingriff in die Finanzen der Hypothekenfinanzierer werde dabei vermieden. Paulson sprach von Schritten "hin zu einer stärkeren regulativen Struktur".
Rund die Hälfte aller US-Hypotheken
Freddie Mac und Fannie Mae haben Schuldverschreibungen im Volumen von insgesamt mehr als fünf Billionen Dollar in ihren Büchern, was mehr als einem Drittel des US-Bruttoinlandsprodukts entspricht. Das ist zugleich rund die Hälfte der in den USA ausstehenden Hypotheken.
Im Falle einer Pleite würde ein völliger Kollaps des US-Immobilienmarkts drohen, weil die beiden Firmen den Markt für Hypotheken nach dem Rückzug vieler Banken derzeit fast allein am Laufen halten.
Kurs brach ein
Die Aktien von Freddie Mac hatten am Freitag zu Börsenauftakt an der New Yorker Wall Street 45,6 Prozent verloren, die Papiere von Fannie Mae gaben um 38,6 Prozent nach. Grund hierfür waren Analystenberichte, wonach die beiden Immobilienfinanzierer einen weitaus höheren Kapitalbedarf haben könnten als bisher angenommen.
Die Rede war von zusammen 75 Milliarden Dollar. Seit Anfang des Jahres haben Freddie-Mac-Aktien 87 Prozent an Wert verloren, Fannie-Mae-Papiere büßten bis zu 80 Prozent ein.
Bausparbank brach zusammen
Überhaupt hatte die US-Kreditkrise am Freitag einen neuen dramatischen Höhepunkt erreicht. Mit der Hypotheken- und Bausparbank IndyMac brach einer der größten Immobilienfinanzierer des Landes zusammen.
Nach dem Ansturm besorgter Kunden auf ihr Geld musste die US-Einlagensicherungsbehörde (FDIC) die Kontrolle über die Bank übernehmen. Den Behörden zufolge handelt es sich um den zweitgrößten Bankencrash in der Geschichte der USA und den größten seit dem verschärften Ausbruch der Finanzmarktkrise vor einem Jahr.
Bush: Zusätzliche Stabilität
Präsident George W. Bush gehe davon aus, dass die angekündigten Maßnahmen für Fannie Mae und Freddie Mac "zusätzliche Stabilität" in den Markt brächten, sagte seine Sprecherin Dana Perino. Das Parlament müsse "rasch handeln".
In beiden Kammern des Kongresses wird derzeit über Maßnahmen beraten, mit denen die seit Monaten schwelende Immobilienkrise eingedämmt werden soll. Der Senat stimmte bereits staatlichen Garantien von 300 Milliarden Dollar zu.
Fannie-Mae-Chef Daniel Mudd dankte Finanzminister Paulson und Notenbankchef Ben Bernanke für ihre Unterstützung. Er erklärte, sein Unternehmen verfüge über "mehr als die erforderlichen Geldreserven".
Quelle: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar])
lg
Emily
Umzug vom Eine-Million-Dollar-Haus ins Auto
Dauercampen im Kleinwagen: Wegen der Immobilienkrise ziehen immer mehr US-Bürger um - und zwar ins Auto. Im kalifornischen Santa Barbara, wo ein durchschnittliches Haus schon mal eine Million Dollar kostet, suchen sich selbst Notare und Ingenieure ein Zuhause auf dem Parkplatz.
Santa Barbara - So hatte sich Barbara Harvey das Rentnerleben eigentlich nicht vorgestellt. Abend für Abend lässt die 66-Jährige ihre beiden Hunde Phoebe und Ranger eine letzte Runde drehen. Danach bugsiert sie die beiden Golden Retriever in ihren weißen Honda, klettert selbst hinterher und zieht eine Decke über sich und die Vierbeiner. "Meistens schlafe ich ganz gut so", sagt sie. "Aber es ist schon sehr eng, meine Hunde sind groß, und der Honda ist ja nicht zum Schlafen gedacht." Bis vor kurzem allerdings wäre Harvey auch überhaupt nicht auf die Idee gekommen, in ihrem Mittelklassewagen zu übernachten.
Es ist noch gar nicht so lange her, da lebte die ehemalige Notarin im kalifornischen Santa Barbara in einem Apartment mit einem Garten voller Rosen und Jasmin. Dann aber kam die Immobilienkrise. Harvey verlor ihren Job - und das in einer Stadt, in der ein Haus im Schnitt eine Million Dollar kostet. Nun wohnt die Mutter von drei erwachsenen Kindern auf einem Parkplatz - immerhin einem der bestbewachten der Stadt. Er gehört zu den zwölf Parkplätzen in Santa Barbara, die vom Wohltätigkeitsverein New Beginnings (Neuanfänge) gesichert werden. Auf ihnen stehen insgesamt 55 Autos mit unfreiwilligen Dauercampern.
Der Leiter der Obdachlosenorganisation National Coalition for the Homeless, Michael Stoops, hält Harveys Geschichte keineswegs für ein Einzelschicksal. "Uns berichten viele Vereine und Menschen ganz ähnliches", sagt er. "Das ist definitiv ein Trend." Für viele Menschen, die Haus oder Arbeit verlören, sei es "der schlimmste Alptraum", buchstäblich auf der Straße zu landen. Deshalb lebten sie lieber in ihrem Auto.
Abgestürzte Mittelschicht
Zwar habe die Obdachlosigkeit in der traditionellen Mittelklasse noch keine "epidemischen Ausmaße" erreicht, sagt Gary Linker, der Leiter von New Beginnings. Aber es seien "doch einige" Menschen betroffen. Allerdings gebe es im Vergleich zu früher immer mehr US-Bürger aus der unteren Mittelschicht, die auf Parkplätze umziehen müssten. Das Spektrum von Menschen, die auf den geschützten Stellplätzen lebten, sei jedoch breit, auch Verwirrte und Drogenabhängige seien darunter. Immerhin hat jeder zweite Dauerparker Arbeit. Elektriker sind dabei, Klempner und Busfahrer.
Guy Trevor gehört eindeutig zur abgestürzten Mittelschicht. Der 53-jährige Inneneinrichter hat durch die Immobilienkrise Haus und Arbeit verloren. Drei Monate lang habe er in seinem Kleinlaster irgendwo übernachtet, bevor er in das Parkplatzprogramm aufgenommen worden sei, berichtet er. "Der große Unterschied ist, dass man nicht mehr herumlungert", sagt er. "Man fühlt sich sicher, und das ist angenehm."
Auch Jess Jessop war einmal einen anderen Lebensstandard gewohnt: Der heute 54-Jährige war bis zum Zusammenbruch der New Economy 2001 ein gefragter Software-Ingenieur. Seit 2004 lebt er mit seinen beiden Söhnen in einem umgebauten Kleinbus. Das erste Jahr habe er mit den Kindern von einem Stellplatz zum nächsten ziehen müssen. "Ein, zwei Tage war es immer okay, aber niemand will dich länger dahaben, also musst du ständig umziehen, oft mitten in der Nacht", sagt Jessop: "Das ist ziemlich hart." Der bewachte Parkplatz in Santa Barbara sei seine Rettung gewesen. "Hier haben wir seit drei Jahren ein festes Zuhause, und die Jungs sind Teil der Gemeinschaft."
Die kleine Parkplatzgemeinde bekommt mittlerweile Spenden aus dem ganzen Land. Vor allem das Schicksal von Barbara Harvey habe viele Menschen berührt, sagt New-Beginnings-Leiter Linker. "Jeder, der nur eine Gehaltsabrechnung davon entfernt ist, sein Zuhause zu verlieren, könnte da landen, wo sie ist", erläutert er. Das habe vielen US-Bürgern zu denken gegeben.
Quelle: Spiegel online
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Wie Fannie und Freddie Milliarden verzockten
Von Marc Pitzke, New York
Mit einer dramatischen Rettungsaktion hat die US-Regierung die Hypothekengiganten Fannie Mae und Freddie Mac vor dem Kollaps bewahrt. Es ist ein einzigartiger Eingriff des Staates in die Privatwirtschaft - die Rechnung bezahlt der Steuerzahler.
New York - Immerhin, eine gute Nachricht gibt es: Die US- Hypothekenzinsen sind so niedrig wie lange nicht mehr. Knapp über sechs Prozent liegt der Durchschnittssatz bei 30 Jahren Laufzeit. "Meine Empfehlung", sagte der Hypothekenbroker Arnold Martin aus Georgia dem TV-Wirtschaftssender CNBC gestern: "Sobald Sie eine Immobilie gefunden haben, sollten sie diesen Zinssatz schnell festzurren."
Doch selbst dazu gehört heutzutage Mut. Denn ansonsten sieht es ziemlich düster aus in der amerikanischen Immobilien- und Finanzbranche. Eine Hiobsbotschaft jagt die andere, immer mehr Banken schlittern ins Unheil, und die Wall Street schwankt jeden Tag aufs Neue zwischen Hoffnung und Panik.
Das gilt auch fürs jüngste Kapitel dieses Dramas. In dessen Mittelpunkt stehen zwei ebenso gigantische wie obskure US-Unternehmen mit seltsamen Namen: Fannie Mae und Freddie Mac. Fannie und Freddie, wie sie meist nur genannt werden, sind die beiden größten Hypothekenfinanzierer der USA: Fast die Hälfte aller US-Hypotheken sind über sie abgesichert - insgesamt 5,2 Billionen Dollar.
Vorübergehende Beruhigung
Zwei wichtige Räder im Getriebe also - obwohl kaum einer so richtig weiß, wie sie funktionieren. Fest steht: Als Fannie und Freddie jetzt mit in den Teufelskreis der Finanzkrise gerieten, griff die Regierung ein. Mit einer einzigartigen Milliardenspritze und der Zusicherung, einen Kollaps der beiden Firmen zur Not auch durch eine Quasi-Verstaatlichung zu verhindern, versuchten Finanzministerium und Zentralbank, die Börsianer zu beruhigen.
Das gelang aber nur vorübergehend: Der Dow-Jones-Index legte gestern zunächst gewaltig zu, schmierte dann aber im Lauf des Tages wieder ab und schloss 45 Punkte im Minus.
Denn die saftige Rechnung, so viel war klar, dürfte am Ende dem US-Steuerzahler präsentiert werden: Fannie und Freddie stehen vor weiteren Riesenverlusten - und die wird die Regierung nun aus der Staatskasse begleichen müssen. Das ist eine frappierende Entwicklung für ein Land, dem die private Marktwirtschaft heilig ist. "Ich verstehe nicht, woher diese Kerle die Dreistigkeit haben, sich unser Geld, unser Steuerzahlergeld zu nehmen", schimpfte Großinvestor Jim Rogers, der frühere Geschäftspartner des Hedgefondskönigs George Soros, gestern auf Bloomberg TV.
Hinter der Saga von Fannie und Freddie steckt aber noch viel mehr. Sie wirft nicht nur die Frage auf, wie weit sich die US-Regierung in den Finanzmarkt einmischen soll, der sich im Moment von alleine wohl nicht mehr aufrichten kann. Auch offenbart sie die langjährige Komplizenschaft der maroden Kreditkolosse mit Washingtons Machthabern beider Parteien - eine Komplizenschaft, die die aktuelle Krise mit herbeigeführt, wenn nicht beschleunigt hat.
Produkt des "New Deals"
Fannie Mae, 1938 gegründet, war ein Produkt des "New Deals", jenes Pakets aus Wirtschafts- und Sozialreformen des damaligen Präsidenten Franklin Delano Roosevelt. Der Name ist ein volkstümliches Kondensat seines Akronyms FNMA (Federal National Mortgage Association). Aufgabe: für einen florierenden US-Immobilienmarkt zu sorgen, jenen "American Dream" vom Eigenheim, indem es Hypotheken finanziert und so die Liquidität aufrecht erhält. Dazu "bündelt" Fannie Mae die Kredite der Banken zu enorm komplexen Investitionsobjekten - jene Objekte, die die USA nun in den Krisensumpf gelockt haben.
Um diesen Hypotheken-Zweitmarkt auszuweiten, schuf der US-Kongress 1970 per Gesetz ein weiteres solches Unternehmen, die Federal Home Loan Mortgage Corporation (FHLMC) - Freddie Mac. Gemeinsam übernehmen und garantieren die Zwillinge seither jedes Finanzierungsrisiko der Kreditgeber.
Anders aber als die großen Wall-Street-Häuser wie Merrill Lynch, die ähnlich mit Hypotheken spekuliert haben, doch die Folgen überwiegend auf eigene Kosten ausbaden müssen, sind Fannie und Freddie Zwitterkonstrukte: Aktiengesellschaften - doch zugleich "von der Regierung gesponserte Unternehmen" (GSE), also Firmen unter ständiger Schirmherrschaft Washingtons. Will heißen: Gewinne kommen den Shareholdern zu Gute, Verluste aber trägt am Ende der Staat - sprich der Steuerzahler.
Anrüchige Symbiose
Es war ein unausgesprochenes, an der Wall Street allgemein so akzeptiertes Motto - eine einmalige, leicht anrüchige Symbiose zwischen Privatwirtschaft und Staat, die Kritiker seit langem vergeblich anprangern. Fannie und Freddie genossen bessere Kreditkonditionen als andere Firmen, bessere Steuersätze, laxere Aufsicht - und freie Bahn. Ungestraft blähten sie sich zu Monstern auf, ohne jemals echte Konsequenzen fürchten zu müssen. Denn immer bestand das stille Einverständnis, dass die Regierung die Löcher notfalls stopfen würde - ein Horror-Szenario, das jetzt wahr wurde.
"Sie nutzten ihre privilegierte Position als Lieblingskinder der Regierung, um den privaten Markt zu dominieren, während die Steuerzahler für Verluste haftbar waren", sagte der Ökonom Martin Baily der "New York Times". "Das entspricht kaum einer freien Marktwirtschaft."
Dieses System wurde von einem engen Netzwerk zwischen Fannie, Freddie, Politik und Wall Street getragen. Die Firmen kneteten Washington mit ihren Lobbyisten weich. Pensionierte Politiker - und oft ihre Verwandten - fanden den Weg in die gut bezahlten Ränge von Fannie und Freddie, Republikaner wie Demokraten. Und die Wall Street sahnte derweil die Milliarden des langen Immobilien-Booms und der Hypothekenspekulation ab.
Private Gewinne - sozialisierte Verluste
Beispiel: Von 1991 bis 1998 war James Johnson Vorstandschef von Fannie Mae. Johnson, ein demokratischer "Power Broker" mit allerbesten Beziehungen, war zuvor Wahlkampfberater und Assistent des früheren Vizepräsidenten Walter Mondale. Zuletzt spukte er durch die Schlagzeilen, als er die Suche Barack Obamas nach einem Vizekandidaten leiten sollte. Davon trat Johnson aber zurück, als herauskam, dass er privat begünstigte Hypotheken zugeschustert bekommen hatte - von Countrywide, der US-Hypothekenbank im Zentrum des Kreditsturms.
Die roten Zahlen, die Fannie und Freddie in der jüngsten Krise geschrieben haben, scheinen angesichts der Größe der Firmen zunächst noch tragbar: Seit Mitte 2007 verlor Fannie Mae rund 7,2 Milliarden Dollar und Freddie Mac rund 4,6 Milliarden Dollar. Dramatischer dagegen ist der gesamte Schuldenberg, den sie aufgehäuft haben - insgesamt mehr als 1,5 Billionen Dollar.
Hinzu kam nun der subjektive, von vielen anderen, atmosphärischen Faktoren gesteuerte Vertrauensverlust der Shareholder. Beide Aktien sind über die letzten zwölf Monate dramatisch abgestürzt: Fannie um 90 Prozent, Freddie vorübergehend sogar um 95 Prozent. So wurde es immer schwerer, Kapital für die Abfederung der Verluste aufzubringen.
Auswirkungen auf globale Finanzmärkte
Nicht nur US-Investoren sorgen sich. Fannie und Freddie bieten ihre Investmentprodukte auch auf den globalen Finanzmärkten an: Sie finden sich in Portfolios von Zentralbanken, Pensionsfonds und Hedgefonds in Europa, Russland, Asien, Südamerika. Ein Kollaps dieses Geschäfts hätte weitreichende Folgen.
Und so zog die US-Regierung am Wochenende die Notbremse. Sie bat den Kongress um eine Erhöhung der Kreditlinie für die beiden Firmen auf angeblich bis zu 300 Milliarden Dollar - und um die Befugnis, selbst Fannie- und Freddie-Aktien kaufen zu können, um ihnen "genügend Kapital" zu verschaffen. Zugleich öffnete die Federal Reserve Bank den Unternehmen ihr billiges "Diskontfenster", um kurzfristige Finanzierungsengpässe zu überbrücken.
Washington scheint keine Wahl zu haben. Doch schon warnen Kritiker vor einem solchen "Bailout": Dies belohne die Sünden der Firmen nur. Es komme, so Finanzexperte Todd Harrison, dem Motto gleich: "Gewinne privatisieren, Verluste verstaatlichen." Andere fragen, warum Firmen wie die untergegangene Investmentbank Bear Stearns keinen Zugriff auf solche "Rettungsreifen" gehabt hätten.
Es ist nicht ohne Ironie: In der Hochburg der freien Marktwirtschaft ist der Staat die letzte Hoffnung der Finanzbranche geworden. "Wenn du ein Sozialist bist", lästerte Michael Lind von der New America Foundation in der "New York Times", "dann solltest du dich freuen."
buccaneer
17.07.2008, 17:56
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Citygroup skeptisch
Vacationhit
19.07.2008, 20:45
Wenn man das hier so liest :bang: typisch deutsche Schwarzmalerei. :035: Ich bin der Meinung man sollte immer etwas positive denken.
Der Aktienmarkt scheint sich zu erholen, solange der Oelpreis weiter faellt.
Freddie Mac hat auch in den letzten Tagen an der Boerse stark angezogen. Ich glaube schon das dies ein positives Zeichen ist und dies auch auf den Immobilienmarkt abfaerbt.
Na ja Thorsten dein Optimismus ist doch eher ein verzweifeltes Hoffen.
Der durchschnittliche Aktienwert von Freddie Mac lag vor dem Immobiliencrash zwischen 45-60 $. Dein von dir beobachteter starker Anstieg auf 9,18$ ist aber weit entfernt von glanzvollen Zeiten und nur durch das massive eingreifen der US Regierung erreicht worden.
Ich bin kein Pessimist, eher Realist und befürchte weiterhin nix Gutes. Und ich beobachte die Entwicklung in den USA so interessiert weil es direkt auch Auswirkung auf unseren Markt hat, zwar nicht mehr so stark wie vor dem Euro aber jede Verschlimmerung im Euroraum könnte z.Z. katastrophal enden.
Für mich hört sich der Optimismus auch eher an wie das Pfeifen im Walde - ich denke, die Talsohle ist noch lange nicht erreicht. Wenn der Dollar nicht so günstig zum Euro stehen würde, dann wäre es in FL sicher noch schlimmer, so gibt es ja wenigstens noch ein paar Leute die die Schnäppchen nutzen.
Vacationhit
20.07.2008, 06:43
Sag ich doch, hauptsache es ist negative.:006:
Ein verzweifeltes Hoffen ist das mit Sicherheit nicht :taets: da mir es im Grunde egal sein kann wie die Immobilienpreise sich in Florida entwickeln, im Gegenteil diese Jahr bezahle ich fast nur die haelfte an Steuern fuer mein Haus. :mrgreen: Nur geht mir das gejammere so auf den Sa.... da bewundere ich die Amerikaner um die es ja eigentlich geht und die schauen viel Optimistischer in die Zukunft Das koennt den Deutsche auch nicht schaden.
Nur geht mir das gejammere so auf den Sa.... da bewundere ich die Amerikaner um die es ja eigentlich geht und die schauen viel Optimistischer in die Zukunft Das koennt den Deutsche auch nicht schaden.
Optimal wäre wohl die goldene Mitte. Denn wenn der Dusrchnitts-Amerikaner ein wenig wie ein Deutscher ticken würde, dann wären die nicht alle so überschuldet. Aber keine Frage, uns würde es auch helfen, wenn das Glas nicht immer halb leer wäre...! :009:
Ich bin sowas von Optimist, das kann ich manchmal selber nicht glauben :mrgreen: - aber ich bin eben auch Realist, das dürfte dann wohl der wesentliche Unterschied zu manchen Optimisten sein, die blind alle Warnzeichen ignorieren, sonst wäre die Lage auf dem Immobilienmarkt in den USA nicht so wie sie jetzt ist.
Und was das Dumme ist: Jetzt können sie nicht mal irgendeinen "Schurkenstaat" überfallen dem sie das Ganze in die Schuhe schieben und somit von ihrer miserablen Innenpolitik ablenken.
Obwohl - wenn man die Geheimdienste und die richtigen Politiker ein bißchen gewähren lässt, dann lassen die sich schon was einfallen und wi bekommen ein paar schöne "Beweise" präsentiert dass die Al Kaida oder sonstwer die staatlich subventionierten Immo-Bankinstitute perfide in die Pleite getrieben haben... :035: :lach:
buccaneer
02.08.2008, 14:56
Jetzt hat es die achte Bank in die Pleite getrieben. Die First Priority Bank [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] Bradenton, Florida wurde von der FDIC geschlossen. Die First Priority Bank ist eine kleinere Bank mit 6 Zweigstellen, ca. 4000 Kunden und einer Bilanzsumme von 259Mio $. Ein Grossteil der Einlagen wurde auf die SunTrust Bank übertragen die auch die Filialen in Bradenton, Sarasota und Venice ab Montag unter dem Namen Suntrust wieder öffnen will.
Quelle: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] e/393440.html
oder
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Wäre sehr interessant, welche anderen Institute auf der "Problemliste" der FDCI stehen. :093:
lg
Emily
Quelle: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar])
Die Summe muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen....
Fannie und Freddie brauchen 225 Milliarden Dollar
Die Lage bei den amerikanischen Hypothekenfinanzierern Fannie Mae und Freddie Mac spitzt sich zu. Laut einem Pressebericht bekommen die Unternehmen zusehends Probleme bei der Kapitalbeschaffung.
New York - Fannie Mae ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) und Freddie Mac kämpfen weiter gegen die Folgen der US-Immobilienkrise ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]). Die schwer angeschlagenen größten Hypothekenfinanzierer benötigen nach einem Bericht des "Wall Street Journal" (WSJ) bis Ende September 225 Milliarden Dollar zur Refinanzierung von Krediten.
Allerdings gestaltet sich die Suche nach Geldgebern schwierig. Beide Unternehmen müssen sich an den weltweiten Finanzmärkten laufend über Schuldpapiere Kapital beschaffen. Freddie Mac musste in einer solchen Finanzierungsrunde Mitte der Woche wegen seiner Probleme die bislang höchsten Zinsen zahlen. Potentielle Kreditgeber dürften zudem abwarten, ob die US-Regierung eine Rettungsaktion für die beiden Hypothekenfinanzierer startet.
Freddie Mac prüft laut "WSJ" zudem den Verkauf von Anteilen an Beteiligungsgesellschaften oder andere Investoren. "Hochrangige Manager haben in dieser Woche mit einer großen Bandbreite potentieller Investoren gesprochen", zitierte Blatt einen Konzernsprecher. Allerdings werden die Bemühungen dadurch erschwert, dass mögliche Geldgeber befürchten, ihre Anteile an dem Unternehmen sowie an dem Konkurrenten Fannie Mae könnten im Falle eines staatlichen Eingreifens wertlos werden.
Die beiden Hypothekenfinanzierer sind seit Juli wegen Spekulationen über Liquiditätsengpässe massiv unter Druck geraten. Zusammengenommen besitzen sie oder garantieren für etwa fünf Billionen Dollar an Hypothekendarlehen und damit fast die Hälfte aller US-Hauskredite. Ein Zusammenbruch der beiden Konzerne hätte nach Expertenmeinung gravierende Folgen für die Weltwirtschaft.
08.09.2008 15:17UPDATE: Trichet begrüßt Rettung von Fannie Mae und Freddie Mac(NEU: Weitere Trichet-Aussagen, Hintergrund)
BASEL (Dow Jones)--Vor dem Hintergrund der Rettung der stark angeschlagenen US-Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac hat EZB-Präsident Jean-Claude Trichet eine anhaltend hohe Wachsamkeit an den internationalen Finanzmärkten angemahnt. Beim regelmäßigen Weltwirtschaftstreffen der Notenbankgouverneure in Basel begrüßte Trichet am Montag zugleich die Rettungsmaßnahmen der US-Regierung für die beiden Finanzgiganten. Am Sonntag hatte US-Finanzminister Henry Paulson eine faktische Verstaatlichung von Fannie Mae und Freddie Mac für die Dauer von wenigstens einem Jahr angekündigt.
"Dies ist ein willkommener Schritt und unter den gegebenen Bedingungen eine sehr wichtige Entscheidung", sagte Trichet, der dem Treffen der Zentralbanker vorsitzt. Er betonte, die Maßnahme demonstriere, "dass es die Kapazitäten für angemessene Entscheidungen" gebe. Mit der Entscheidung der US-Regierung, die Geschäfte bei Fannie Mae und Freddie Mac zu übernehmen, steht Washington nunmehr für Verbindlichkeiten und Garantien der Hypothekenfinanzierer über rund 5 Bill USD ein.
Trichet gab ungeachtet der Rettungsaktion zu bedenken, dass die Akteure an den Finanzmärkten sehr wachsam sein müssten. "Der Prozess der finanziellen Krise dauert an, es gibt immer noch Risiken", sagte der EZB-Präsident. Im Zusammenhang mit der seit gut einem Jahr schwelenden Finanzkrise verwies Trichet außerdem auf die Notwendigkeit von Strukturreformen an den Finanzmärkten. "Es ist zwar noch zu früh, dies genau zu beurteilen, ich glaube aber, dass strukturelle Änderungen notwendig sind", sagte er ohne ins Detail zu gehen.
Mit Blick auf die globale Konjunkturlage erklärte Trichet ferner, dass das Wachstum der Weltwirtschaft weiterhin "positiv und signifikant" sei. Vor allem die Schwellenländer verzeichneten immer noch eine robuste wirtschaftliche Entwicklung. "In der nächsten Zeit wird sich das globale Wachstum zwar noch etwas abschwächen, danach wird es aber allmählich wieder an Fahrt gewinnen", sagte Trichet. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hatte zuletzt prognostiziert, dass die Weltwirtschaft dieses und kommendes Jahr mit rund 4% wächst.
Gleichzeitig wies Trichet auf die weltweit immer noch "sehr hohe" Inflation hin. Die in Basel versammelten Notenbankchefs hätten übereingestimmt, dass es angesichts des starken Preisdrucks wesentlich sei, auf globaler Ebene die Inflationserwartungen zu verankern, betonte der EZB-Präsident.
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September 08, 2008 09:17 ET (13:17 GMT)
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Irgendwie paßt es hier nicht mehr so ganz hin, da sich die Immobilienkrise zu einem Flächenbrand ausweitet. Dennoch ist es eine Folge der Immo.Krise und wird auch Europa treffen bzw. trifft es schon. (Das USA-Geschäft in meiner Firma ist geradzu kollabiert.)
...
Amerika, sagte der Präsident den Zuschauern, „kann in finanzielle Panik abgleiten“. „Mehr Banken können kollabieren, auch in Ihren Heimatorten.“ Sinkende Aktienkurse „können Ihre Altersversorgung gefährden. Der Wert Ihres Eigenheims kann abstürzen.“ „Wenn Sie eine Farm besitzen, kann es für Sie schwer werden, Kredite aufzunehmen.“ „Millionen Amerikaner könnten den Job verlieren.“ „Selbst wenn Sie eine gute Kreditlinie eingeräumt bekommen haben, kann es für Sie schwer werden, Geld für ein neues Auto oder für die Collegeausbildung Ihrer Kinder zu bekommen.“
Rente gefährdet, Kinder gefährdet, Haus gefährdet, Arbeitsplatz in Gefahr – Bush nannte sämtliche Begriffe, die Amerikaner jenseits von Washington nervös auffahren lassen, in einem einzigen Atemzug. Und bei jedem Schreckenssatz klang dieses keuchende Knarzen mit.
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Bushs Beschreibung war ein Szenario, mit dem er umreißen wollte, was geschähe, wenn der Kongress sich nicht auf einen Notpakt einigt. Von der gesamten Rede wird nur das Szenario den Zuschauern im Gedächtnis bleiben. Vor dem Weltuntergangs-Abschnitt hatte Bush weit ausgeholt, um die Ursachen der Krise zu erklären. Es waren Sätze über allzu billige Wohnungskredite und die Folgen für die Banken. Von ihnen wird im Wählerempfinden eine Feststellung überdauern: „Die meisten Wirtschaftsexperten sagen, dass die Krise, die wir heute sehen, sich über einen langen Zeitraum entwickelt hat.“ Wo war die Regierung in dieser Zeit?
Acht Tage nach der Regierungshilfe für die Versicherungsfirma AIG, zehn Tage nach dem Kollaps der Bank Lehman Brothers, fast drei Wochen nach der Übernahme der Hypothekenbanken Fannie Mae und Freddie Mac schenkte Bush seinem Land reinen Wein ein. Er tat das unter dem Eindruck eines Kongresses, der sich über zu zerstreiten drohte. Er tat das auch angesichts von Umfragen, die besagen: Ein Drittel der Amerikaner ist sich unklar, was das Notpaket genau zum Inhalt hat.
Bush sagte ihnen nun: Es wird den Kreditmarkt stabilisieren und eine Rezession verhindern. Er sagte den Amerikanern nicht, dass Washington mit 700 Milliarden Steuerdollars die Finanzlage der Steuerzahler verbessern will. Die Reaktionen aus dem Kongress ließen ahnen, dass die Parlamentarier eine Flut böser Anrufe aus den Wahlkreisen auszuhalten haben.
...
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Ich halte diese 700 Mrd-Finanzspritze für einen Riesen-Schwachsinn. Ein Kaufmann würde sagen, da wird schlechtem Geld noch gutes hinterhergeworfen....
Die Wirtschaft der USA befindet sich seit Jahren im steilen Sinkflug - es haben nur zu wenige bemerkt. Sowohl der Staatshaushalt als auch der private Konsum ist auf Schulden aufgebaut, denen keine realen Werte entgegenstehen - das kann nie und nirgendwo langfristig gut gehen.
Mit diesem 700 Mrd-Paket würde die Staatsverschuldung auf über 11 Billionen Dollar ansteigen, die Gesamtverschuldung von Staat, Privathaushalten und Firmen liegt bereits jenseits der 50 Billionen-Grenze - das sind unvorstellbare Zahlen - das sind rund 180.000$ Schulden für jeden der rund 280 Millionen US-Bürger, egal ob Greis oder Säugling, Mann, Kind oder Frau!
Die USA sind mit 10 Billionen Auslandsverbindlichkeiten zum größten Schuldner der Welt geworden, jeder Dollar Wirtschaftswachstum wird mit fast 5 Dollar Neuverschuldung erkauft - man muss kein Wirtschaftsweiser oder -fachmann sein um zu sehen, dass das nicht bis in alle Ewigkeit so weitergehen kann. Irgendwann muss die Zeche bezahlt werden - und das kann sie nur von den Bürgern (Steuerzahlern) des Landes getan werden....
Die Politik versucht mit dieser Finanzspritze nur eigene Fehler zu kaschieren und abzumildern - konsequent zu Ende gedacht ist das nachher mehr Sozialismus und Planwirtschaft als der Ostblock je zustande gebracht haben (was natürlich niemals jemand zugeben wird), das ist wahre Ironie.
Den Sturzflug radikal beschleunigt hat die unseelige Entscheidung nach 9/11, die Kredite quasi zum Nulltarif von der Zantralbank zu vergeben - das war der Anfang der heutigen Immobilienkrise und der richtige Anschubser für die Gesamtwirtschaft um sie erst einen kleinen Hügel hinaufrollen zu lassen um anschließend um so schneller in die Tiefe zu stürzen....
Ich bin sicher, die Talsohle ist noch lange nicht erreicht - und es wird wohl ein Tal der Tränen werden, wenn auch vielleicht zwischenzeitliche Zwischenhochs nicht auszuschließen sind.
Just my 2 cents.....:001:
So schlimm, wie das hier beschrieben wird, ist es bei weitem nicht ! Und die US Wirtschaft befindet sich auch nicht seid Jahren im Sinkflug, das ist geradezu falsch !
Der deutsche Pessimismus ist da mal wieder erheblich. Die Krise am Finanzmarkt ist klar Hausgemacht, unbestritten, aber nicht unloesbar. Die Politik kann auch nicht immer herhalten fuer die Unfaehigkeit einiger Manager und Ihre kriminellen Energien !
Der deutsche Tourist hat doch bei weitem genug Maengel im eigenen Land zu diskutieren.
LG
Mano :009:
Die Amis haben sich das Problem sicher selber gemacht, alleine was dieser Krieg kostet... aber um das geht es nicht 700 Mrd, 10 Billionen das sind zahlen die kümmert den kleinen "Mann" nicht der muss auf sich selber schauen und da sehe ich das Problem.
Nur was ich mich frage warum JETZT erst... angefangen hat das ganze ja am Immobilien Markt (oder?) warum hat man damals nicht die 700 Mrd genommen und dieses Markt "unterstützt" dann wäre dieser Domino Effekt wohl ausgeblieben.
h.moehle
26.09.2008, 00:19
Was die Familie Bush so alles bewirken kann:0692:
Und in die UNO Kasse haben sie als größtes Großmaul der Organisation schon lange nix mehr einbezahlt. :wuerg:
Aber sein wir mal ehrlich, die Nasen da drüben kriegen es echt noch wieder fertig, Bush seinen Indoktrinierten Nachfolger zu wählen :lach:
Für uns als Touris kanns nur gut sein. Die deutsche Wirtschaft leidet und letztendlich auch der deutsche Arbeiter/Angestellter, da die Minuseinnahmen ja nach unten weitergegeben werden. Die Manager haben sich ihre Verträge und millionen ja gesichert:0092:
Ein ENDLOSES Thema
Also, was die Wirtschaft angeht: Da liegen Republikaner und Demokraten hier in US sehr nah beieinander.
Was den Krieg in Afghanistan angeht: Den will Obama noch verschaerfen!
Und im Irak ist die Sauerei noch lange nicht vorbei, das wissen Alle ! Der Karren ist so tief im Dreck, das stinkt zum Himmel !
Aber, die Nasen hier drueben werden Ihren Presidenten waehlen, und sich mit Ihm arrangieren, wie Er auch am Ende heissen wird.
LG
Mano :0141:
So schlimm, wie das hier beschrieben wird, ist es bei weitem nicht ! Und die US Wirtschaft befindet sich auch nicht seid Jahren im Sinkflug, das ist geradezu falsch !
Zahlen? Fakten? Hintergründe? Bist Du Wirtschaftswissenschaftler oder sind das stammtisch-Parolen?
Der deutsche Pessimismus ist da mal wieder erheblich. Die Krise am Finanzmarkt ist klar Hausgemacht, unbestritten, aber nicht unloesbar. Die Politik kann auch nicht immer herhalten fuer die Unfaehigkeit einiger Manager und Ihre kriminellen Energien !
Das ist nicht Pessimismus, das sind einfache Zahlen, die jeder nachlesen kann. Ignorieren hilft da nicht weiter.
Und was 10 Billionen Staatsschulden mit unfähigen Managern zu tun haben soll, dass müsstest Du auch mal aufzeigen....:0103:
Der deutsche Tourist hat doch bei weitem genug Maengel im eigenen Land zu diskutieren.
LG
Mano :009:
Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Absolut nichts - die übliche Replik (denn ein Argument ist sowas ja ganz sicher nicht) wenn man nicht mehr weiter weiß.....
Du kannst sicher sein, dass ich auch die Mängel im eigenen Land diskutiere - aber das ist weder das Thema dieses Threads noch schließt das aus, dass ich zusätzlich auch die Mängel anderer Länder diskutiere.....
Für die Insider: Irgendwie habe ich inzwischen ein Dejá vu - als ob Stan oder Manu oder gar beide in einer Person hier wieder zuschlagen würden.... :035:
@Mano
Mal ehrlich - Du selbst glaubst doch nicht ernsthaft das, was Du da schreibst? Die US-Wirtschaft ist nicht im Sinkflug? Demnach sind die ganzen Banken-Pleiten, die Immobilien-Katastrophe etc. alles nur unbedeutende Nebenerscheinungen, die nur von den nicht-amerikanischen Medien aufgebauscht werden? Mann, dann ist doch alles gut, und wir können fröhlich so weiter machen wie bisher. Hey - Du hast Recht: es ist der verdammte deutsche Pessimismus, der an allem Schuld ist :266:
Zahlen? Fakten? Hintergründe? Bist Du Wirtschaftswissenschaftler oder sind das stammtisch-Parolen?
Das ist nicht Pessimismus, das sind einfache Zahlen, die jeder nachlesen kann. Ignorieren hilft da nicht weiter.
Und was 10 Billionen Staatsschulden mit unfähigen Managern zu tun haben soll, dass müsstest Du auch mal aufzeigen....:0103:
Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Absolut nichts - die übliche Replik (denn ein Argument ist sowas ja ganz sicher nicht) wenn man nicht mehr weiter weiß.....
Du kannst sicher sein, dass ich auch die Mängel im eigenen Land diskutiere - aber das ist weder das Thema dieses Threads noch schließt das aus, dass ich zusätzlich auch die Mängel anderer Länder diskutiere.....
Für die Insider: Irgendwie habe ich inzwischen ein Dejá vu - als ob Stan oder Manu oder gar beide in einer Person hier wieder zuschlagen würden.... :035:
Ich bin kein Wirtschaftsexperte habe aber in der Stuttgarter Zeitung vom letzten Dienstag gelesen(ich hoffe das reicht als Quelle aus), dass den 700kkk $ trotzdem eine ganz erklegliche Zahl an Häusern gegenüber steht. Außerdem haben die USA ein gewaltiges Bevölkerungswachstum, während das in Europa sinkt. Für jede der neuen Familien muss ein Haus(oder Wohnung) gebaut werden und allein das wird die Wirtschaft so ankurbeln, dass der Schuldenberg sich wieder abbauen wird. Es steht aber auch in diesm Artikel, dass es ein zweistelliges Wirtschaftswachstum benötigt und das über mehrere JAhrzente, um den Haushalt zu konsolidieren.
@ admin
Also so einfach wie du dir das machst.............
Du behauptest doch die US Wirtschaft sinkt seit Jahren , und nennst dabei keinerlei Zahlen !
Die US Wirtschaft waechst seit Jahren, und die Zahlen sind ueberall nachzulesen !
Verbreitest Du hier also Stammtisch Parolen ?
Springt die Politik in Dtl. nicht fuer die unfaehigkeit der Manager ein ?
Das Finanzsystem USA ist mit dem Deutschlands garnicht vergleichbar. Wir haben ein ganz anderes Kredit-System.
Und wir sind mittlerw. nicht bei 280 Mill.Einw. wie Du schreibst, sondern bei 302 Mill. Einw. mit Wachstum !
Man, du schreibst aber auch Dinger......
LG
Mano :0141:
@ admin
Also so einfach wie du dir das machst.............
Du behauptest doch die US Wirtschaft sinkt seit Jahren , und nennst dabei keinerlei Zahlen !
Die US Wirtschaft waechst seit Jahren, und die Zahlen sind ueberall nachzulesen !
Verbreitest Du hier also Stammtisch Parolen ?
Springt die Politik in Dtl. nicht fuer die unfaehigkeit der Manager ein ?
Das Finanzsystem USA ist mit dem Deutschlands garnicht vergleichbar. Wir haben ein ganz anderes Kredit-System.
Und wir sind mittlerw. nicht bei 280 Mill.Einw. wie Du schreibst, sondern bei 302 Mill. Einw. mit Wachstum !
Man, du schreibst aber auch Dinger......
LG
Mano :0141:
Jetzt wirds aber dann schwierig! Ist dein Anliegen hier ausschliesslich die groesstmoegliche Provokation?
lg
Emily
Wo war das jetzt eine Provokation ? Ist eine Diskussion nicht moeglich ohne Schmusekurs ?
Ich moechte Respektvoll sein, aber auch so behandelt werden.
Vielleicht gehoere ich nicht in dieses Forum, das kann man mir dann sagen.
Ich werde mich dann zurueckziehen.
Vielleicht liegt es daran, dass ich hier in US lebe .......?
LG
Mano
Jetzt wirds aber dann schwierig! Ist dein Anliegen hier ausschliesslich die groesstmoegliche Provokation?
lg
Emily
Naja seine Sachen kann man belegen und er/sie wohnt scheinbar dort:
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Also??
Ich finde es müssig über Probleme von einem Land zu sprechen wo ich nur das weiß was ich aus den sehr sehr US „objektiven“ :wuerg: Medien weiß.
florida13053
26.09.2008, 13:39
Ich bin kein Wirtschaftsexperte habe aber in der Stuttgarter Zeitung vom letzten Dienstag gelesen(ich hoffe das reicht als Quelle aus), dass den 700kkk $ trotzdem eine ganz erklegliche Zahl an Häusern gegenüber steht. Außerdem haben die USA ein gewaltiges Bevölkerungswachstum, während das in Europa sinkt. Für jede der neuen Familien muss ein Haus(oder Wohnung) gebaut werden und allein das wird die Wirtschaft so ankurbeln, dass der Schuldenberg sich wieder abbauen wird. Es steht aber auch in diesm Artikel, dass es ein zweistelliges Wirtschaftswachstum benötigt und das über mehrere JAhrzente, um den Haushalt zu konsolidieren.
Wenn das die Logik eines Wirtschaftsjournalisten der Stuttgarter Zeitung ist :0103: ...ach herrje :0024:.
Ich bleibe dabei, die Gründe der jetzigen Krise sind systemimmanent und weder durch Finanzspritzen (ganz nach dem Motto "Gewinn privatisieren, Verlust sozialisieren!") noch durch rumdokterei an einzelnen Symptomen zu beseitigen. :093:
@ Mano:
Ich habe mich nicht auf den Inhalt deines Posts bezogen, sondern eher auf deinen Umgangston. Dem Admin Stammtischparolen zu unterstellen und "Man, du schreibst aber auch Dinger..." anzuhaengen, halte ich nicht fuer respektvollen Umgangston. Und sei nochmals versichert: Du bist nicht der einzige, der in den USA lebt und arbeitet. Deshalb muss aber noch lange nicht alles Gold sein, was glaenzt...
lg
Emily
@ Emily 01
Ich habe Niemandem Stammtischparolen vorgeworfen. Scheinbar magst Du keine anderen Meinungen, ausser Deine ?
Wenn Deine US Erfahrungen keine Guten sind, dann tut es mir Leid. Ich liebe dieses Land, und lebe gern hier.
LG
Mano :001:
@ admin
Also so einfach wie du dir das machst.............
Du behauptest doch die US Wirtschaft sinkt seit Jahren , und nennst dabei keinerlei Zahlen !
Die US Wirtschaft waechst seit Jahren, und die Zahlen sind ueberall nachzulesen !
Verbreitest Du hier also Stammtisch Parolen ?
Springt die Politik in Dtl. nicht fuer die unfaehigkeit der Manager ein ?
Das Finanzsystem USA ist mit dem Deutschlands garnicht vergleichbar. Wir haben ein ganz anderes Kredit-System.
Und wir sind mittlerw. nicht bei 280 Mill.Einw. wie Du schreibst, sondern bei 302 Mill. Einw. mit Wachstum !
Man, du schreibst aber auch Dinger......
LG
Mano :0141:
In eine Frage verpackt wirfst du es ihm schon vor oder es macht auf dich den Eindrück, ansonsten würdest du die diese Frage ja nicht stellen!
@ Emily 01
Wenn Deine US Erfahrungen keine Guten sind, dann tut es mir Leid. Ich liebe dieses Land, und lebe gern hier.
LG
Mano :001:
Das will dir auch sicher niemand nehmen, allerdings kommt es einem schon so vor, als wolltest du Dinge schönreden! Du wirfst anderen vor keine Zahlen und Fakten zu nennen, tust es aber selber auch nicht! Wenn es überall nachzulesen ist, dürfte es doch kein Problem sein, entsprechende Links hier einzustellen! Jedes Land hat seine Probleme ob nun Deutschland oder die USA, da brauch ich nichts schönreden, weder hüben wie drüben! Letztlich ist es doch jeden einzelen überlassen, mit welchen Problemen er nun besser leben kann!
So und nun nochmals der Hinweis.....Bevor ihr in die Tasten haut, atmet noch einmal tief durch und überlegt was ihr schreibt! Das geschriebene Wort kommt häufig ganz anders rüber als das gesprochene! Einen höflichen und respektvollen Umgang miteinander wünschen wir uns doch alle :001:
Mit diesem 700 Mrd-Paket würde die Staatsverschuldung auf über 11 Billionen Dollar ansteigen, die Gesamtverschuldung von Staat, Privathaushalten und Firmen liegt bereits jenseits der 50 Billionen-Grenze - das sind unvorstellbare Zahlen - das sind rund 180.000$ Schulden für jeden der rund 280 Millionen US-Bürger, egal ob Greis oder Säugling, Mann, Kind oder Frau!
Die USA sind mit 10 Billionen Auslandsverbindlichkeiten zum größten Schuldner der Welt geworden, jeder Dollar Wirtschaftswachstum wird mit fast 5 Dollar Neuverschuldung erkauft - man muss kein Wirtschaftsweiser oder -fachmann sein um zu sehen, dass das nicht bis in alle Ewigkeit so weitergehen kann. Irgendwann muss die Zeche bezahlt werden - und das kann sie nur von den Bürgern (Steuerzahlern) des Landes getan werden....
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Also so einfach wie du dir das machst.............
Du behauptest doch die US Wirtschaft sinkt seit Jahren , und nennst dabei keinerlei Zahlen !
Wofür hältst Du das denn, sind das keine Zahlen?
Mit diesem 700 Mrd-Paket würde die Staatsverschuldung auf über 11 Billionen Dollar ansteigen, die Gesamtverschuldung von Staat, Privathaushalten und Firmen liegt bereits jenseits der 50 Billionen-Grenze - das sind unvorstellbare Zahlen - das sind rund 180.000$ Schulden für jeden der rund 280 Millionen US-Bürger, egal ob Greis oder Säugling, Mann, Kind oder Frau!
Die USA sind mit 10 Billionen Auslandsverbindlichkeiten zum größten Schuldner der Welt geworden, jeder Dollar Wirtschaftswachstum wird mit fast 5 Dollar Neuverschuldung erkauft - man muss kein Wirtschaftsweiser oder -fachmann sein um zu sehen, dass das nicht bis in alle Ewigkeit so weitergehen kann. Irgendwann muss die Zeche bezahlt werden - und das kann sie nur von den Bürgern (Steuerzahlern) des Landes getan werden....
Die US Wirtschaft waechst seit Jahren, und die Zahlen sind ueberall nachzulesen !
Wo sind die Zahlen? Links? Kennst Du die volkswirtschaftlichen Theorien, die sich mit Wirtschaftswachstum und deren Bedeutung auseinandersetzen? Sagt Dir der "Club of Rome" und seine Theorien was?
Was ist ein Wachstum wert, was mit Schulden erkauft wird?
Das Finanzsystem USA ist mit dem Deutschlands garnicht vergleichbar. Wir haben ein ganz anderes Kredit-System.
Stimmt - eines was gerade zusammenbricht - spricht sehr für das System :035:
Und wir sind mittlerw. nicht bei 280 Mill.Einw. wie Du schreibst, sondern bei 302 Mill. Einw. mit Wachstum !
Man, du schreibst aber auch Dinger......
LG
Mano :0141:
Na, das ändert natürlich alles - dann liegt die rechnerische Pro-Kopf-Verschuldung aller Schulden ja nur noch bei lächerline 165.000$ - da muss man sich dann ja keine Gedanken mehr machen. Am Bersten überweist Du Deinen Anteil daran gleich an den amerikanischen Finanzminister, vielleicht folgen viele dann Deinem Besipiel und die 700 Mrd sind gar nicht mehr nötig. :taets:
@ Emily 01
Ich habe Niemandem Stammtischparolen vorgeworfen. Scheinbar magst Du keine anderen Meinungen, ausser Deine ?
Wenn Deine US Erfahrungen keine Guten sind, dann tut es mir Leid. Ich liebe dieses Land, und lebe gern hier.
LG
Mano :001:
Doch, das hast du sehrwohl. Ich habe auch ueberhaupt kein Problem damit, wenn jemand andere Ansichten vertritt, darf aber hoffentlich auch meine Sichtweise dazu aeussern?
Meine US Erfahrungen sind im uebrigen nicht im Geringsten negativ, wie kommst du denn darauf? Und wenn ich die USA nicht moegen wuerde, warum waere ich dann hier? Das heisst aber noch lange nicht, dass ich ALLES hier gut finden muss. Wie in jedem anderen Land auch hat das Leben hier positive und negative Aspekte.
Obwohl ich von den negativen Aspekten nicht im geringsten betroffen bin, denke ich aber doch, dass ich durch meine amerikanischen Freunde und Bekannten hier einen ganz guten Eindruck von den Problemen ganz normaler Familien bekommen habe. Und der ist sehr kontraer zu deinen Posts...
lg
Emily
Vacationhit
26.09.2008, 15:09
Gerade hat die Washington Mutual Bank zugemacht. Jetzt werden viele Anleger auch auf anderen Banken es mit der Angst bekommen.
Die Schuld an dieser ganzen Kriese ist eindeutig bei den Banken selbst zu suchen, die den Leuten hier Kedite gegeben haben fast ohnen Absicherung.
Die Wirtschaft in den USA geht genau seit 3 Jahren nach unten und nicht laenger, zuvor war ueber viele Jahre ein Anstieg zu verzeichnen. Experten in den USA meinen diese waere eine sinuskurve die immer wieder Auftritt nur diesmal ist der Ausschlag nach unten extrem. Man muss kein Wirtschaftsexperte sein um das zu verstehen.:035:
Das verblueffende dabei ist immer wieder das die Menschen in den USA das alles nicht so tragisch sehen aber die Leute z.B. in Deutschland sehen da gerne mal schwarz drin und alles viel extremer wie es wirklich ist. :0141:
Gerade hat die Washington Mutual Bank zugemacht. Jetzt werden viele Anleger auch auf anderen Banken es mit der Angst bekommen.
Die Schuld an dieser ganzen Kriese ist eindeutig bei den Banken selbst zu suchen, die den Leuten hier Kedite gegeben haben fast ohnen Absicherung.
Die Wirtschaft in den USA geht genau seit 3 Jahren nach unten und nicht laenger, zuvor war ueber viele Jahre ein Anstieg zu verzeichnen. Experten in den USA meinen diese waere eine sinuskurve die immer wieder Auftritt nur diesmal ist der Ausschlag nach unten extrem. Man muss kein Wirtschaftsexperte sein um das zu verstehen.:035:
Das verblueffende dabei ist immer wieder das die Menschen in den USA das alles nicht so tragisch sehen aber die Leute z.B. in Deutschland sehen da gerne mal schwarz drin und alles viel extremer wie es wirklich ist. :0141:
I agree! Es ist aber auch so, dass die Berichterstattung in den USA und Europa ist phasenweise sehr unterschiedlich. Es kommt in den USA schon sehr darauf an, wie man sich informiert.
Ich weiss nicht, ob sich wer von euch an das sehr kritische Lied "Dear Mr. President" von Pink erinnert. Nicht ein einziger mir bekannter Amerikaner und auch niemand der mir bekannten hier lebenden Deutschen kannte dieses Lied oder hatte jemals davon gehoert. Der Grund ist denkbar simple: Die Musiksender und Radiostationen haben es nicht gespielt. Warum wohl?
lg
Emily
Ich weiss nicht, ob sich wer von euch an das sehr kritische Lied "Dear Mr. President" von Pink erinnert. Nicht ein einziger mir bekannter Amerikaner und auch niemand der mir bekannten hier lebenden Deutschen kannte dieses Lied oder hatte jemals davon gehoert. Der Grund ist denkbar simple: Die Musiksender und Radiostationen haben es nicht gespielt. Warum wohl?
lg
Emily
Kenne das Lied :002:! Mein Mann und ich haben uns immer gefragt ob es in den USA wohl gespielt wird, nun die Frage hast du ja jetzt beantwortet :0141:! Wobei wir schon davon ausgegangen sind, daß dem nicht so ist :009:
florida13053
26.09.2008, 15:36
....Ich weiss nicht, ob sich wer von euch an das sehr kritische Lied "Dear Mr. President" von Pink erinnert. Nicht ein einziger mir bekannter Amerikaner und auch niemand der mir bekannten hier lebenden Deutschen kannte dieses Lied oder hatte jemals davon gehoert. Der Grund ist denkbar simple: Die Musiksender und Radiostationen haben es nicht gespielt. Warum wohl?
lg
Emily
Wobei ich es ja durchaus spannend finde, warum sowas, wäre es z.B. in China passiert "Zensur" hieße und bei den Amerikaner lediglich mit Schulterzucken zur Kenntnis genommen wird...:0141:
Ich mag PINK sehr, und auch Ihr kritisches Lied zu Mr. Bush !
@ admin
Warum siehst Du das eigentlich so kritisch ? Das US Wirtschaftssystem kann nicht zusammenbrechen. Das ist schier unmoeglich !
Der $ ist Weltwaehrung, und wird daher von Allen Staaten unterstuetzt, die Notenpressen laufen heiss hier !
Das das auf Dauer keine Loesung ist wissen alle !
Wie auch in der Vergangenheit, wird die Welt damit fertig. Ich kann mich noch gut an 1987 erinnern, damals meinten auch viele, jetzt geht die Welt unter.
Sie wird nicht untergehen !
Bedenke : Hier ist momentan Wahlkampf ! Und der ist so heiss, wie in den letzten 20 Jahren nicht mehr !
Wenn die Wahl gelaufen ist, beruigt sich alles schnell wieder.
Sei mal nicht so negativ.
Wir hier sind positiv!
LG
Mano :0141:
Wobei ich es ja durchaus spannend finde, warum sowas, wäre es z.B. in China passiert "Zensur" hieße und bei den Amerikaner lediglich mit Schulterzucken zur Kenntnis genommen wird...:0141:
Weil es in China angeordnet wäre, in den USA mehr oder weniger freiwillig geschieht. Es gibt in den Staaten nunmal Dinge, die gehen einfach nicht, so würde sicher auch das Lied dann nicht gespielt werden, wenn ein Bill Clinton Präsident wäre.
Ich habe während der Oral Office Affäre mal anzüglich über Bill Clinton von Billy Boy gesprochen, was mir sehr übel genommen wurde.
BTW: James Blunt singt in einem seiner Lieder "....she could see from my eyes that I was fucking high", in der US-Version heißt es "...I was flying high"
Es gibt halt Dinge, die gehen nicht...
florida13053
26.09.2008, 15:57
...Das US Wirtschaftssystem kann nicht zusammenbrechen. Das ist schier unmoeglich !
Der $ ist Weltwaehrung, und wird daher von Allen Staaten unterstuetzt, die Notenpressen laufen heiss hier !
:035:...jetzt wirds aber langsam komisch.... :0041: :lach:
:035:...jetzt wirds aber langsam komisch.... :0041: :lach:
Hast noch nie was von der license to print gehört?
florida13053
26.09.2008, 16:00
Weil es in China angeordnet wäre, in den USA mehr oder weniger freiwillig geschieht. Es gibt in den Staaten nunmal Dinge, die gehen einfach nicht....
Und das ahnen die Leute dann einfach so :065:
Oder wird es ihnen nicht eben doch mehr oder weniger nachdrücklich bedeutet, welches Verhalten gewünscht wird :009: :0141:
Und das ahnen die Leute dann einfach so :065:
Oder wird es ihnen nicht eben doch mehr oder weniger nachdrücklich bedeutet, welches Verhalten gewünscht wird :009: :0141:
Da wird schon viel in der Erziehung, so welche vorhanden, gemacht. ist auch ne Mentalitätsfrage, "die sind halt so"
@ florida13053
Nichts fuer ungut, aber du hast keine............
Ach was solls...
LG
Mano :lach::prost:
@ florida13053
Nichts fuer ungut, aber du hast keine............
Ach was solls...
LG
Mano :lach::prost:
Bei uns in Süddeutschland sagt man: So ein Schwätzer !
florida13053
26.09.2008, 16:14
@ florida13053
Nichts fuer ungut, aber du hast keine............
Ach was solls...
LG
Mano :lach::prost:
Vielleicht ja, weil ich in den Staaten "nur" Urlaub machen darf und ansonsten in D hausen muß....:009:
Ja, ich verstehe. Ich danke dem Herrn tagtaeglich, dass ich hier leben darf !
LG
Mano :usa:
Die Schuld an dieser ganzen Kriese ist eindeutig bei den Banken selbst zu suchen, die den Leuten hier Kedite gegeben haben fast ohnen Absicherung.
Das verblueffende dabei ist immer wieder das die Menschen in den USA das alles nicht so tragisch sehen aber die Leute z.B. in Deutschland sehen da gerne mal schwarz drin und alles viel extremer wie es wirklich ist. :0141:
Thorsten, auch die Leute selbst sind schuld. Wer ist denn für seine Finanzierbarkeit der Immobilie verantwortlich? Der Hausbesitzer doch selbst, wenn ich mit 0$ Eigenkapital ein Haus finanziere, zu monatlichen Raten - die bei kleinster Störung - aus den Rahmen fallen, dann war wohl etwas zu optimistisch gerechnet. Da find ich den deutschen "Pessimismus" sogar besser!
Wohin der Optimismus die USA geführt haben sehen wir ja deutlich, an den Rand eines wirtschaflichen Zusammenbruchs.
Ach und nachfolgendes Argument hat nichts mit Optimismus zu tun.....und ich hoffe dieses schlichte Denken haben nicht so viele Amerikaner.
@ admin
Warum siehst Du das eigentlich so kritisch ? Das US Wirtschaftssystem kann nicht zusammenbrechen. Das ist schier unmoeglich !
Der $ ist Weltwaehrung, und wird daher von Allen Staaten unterstuetzt, die Notenpressen laufen heiss hier !
Wir hier sind positiv!
LG
Mano :0141:
Der Dollar ist noch Weltwährung aber deutlich auf dem Abwärtstrend und schon seit einigen Jahren nicht mehr so wichtig. Das kann das selberdrucken von Geld nur beschleunigen. (die Vorstellung das das funktioniert ist grotesk!)
Wir stehen hier bei weitem nicht am Rand des wirtschaftlichen Zusammenbruchs !
Gottchen, wo habt Ihr nur Eure Informationen her ?
Was geht da eigentlich vor bei Euch ?
Was diskutiert Ihr da eigentlich?
Habt Ihr nicht mehr Arbeitslosigkeit in Dtl. ?
Ist Euer Staatshaushalt etwa so fantastisch?
Ist Euer Gesundheitssystem so solide?
Hoffe das war jetzt nicht wieder zu provokant ?
LG
Mano :usa:
Frag mich nur, weshalb hier alle Nachrichtensender heiß laufen und es im Weißen Haus eine Krisensitzung gibt! :009:Wahrscheinlich will Bush nur mal mit Obama und McCain Kaffee trinken...! :109:
Mano, vielleicht solltest du ab und zu mal die rosarot Brille absetzen. :009:
Zum allerletzten Mal : ES IST WAHLKAMPF !!
Mein Gott, danke das ich hier leben darf, DANKE !!
LG
Mano
Zum allerletzten Mal : ES IST WAHLKAMPF !!
Mein Gott, danke das ich hier leben darf, DANKE !!
LG
Mano
Sorry Mano, aber das hat damit nur bedingt zu tun.
Es liegt mir fern, die USA schlecht zu machen, weshalb auch, aber du musst doch auch mal dem System realistisch gegenüberstehen. Es ist doch auch hier nicht alles Gold was glänzt, genauso wenig, wie in Deutschland. In Deutschland gibt es zurzeit auch genügend Dinge über die wir kontrovers diskutieren, aber das hat doch nichts damit zu tun, dass man das Land, die Leute oder sonst etwas nicht mag.
Also immer locker durch die Hose atmen...! :0141:
Gottchen, wo habt Ihr nur Eure Informationen her ?
Aus der Presse? Woher stammen deine Infos?
Wir stehen hier bei weitem nicht am Rand des wirtschaftlichen Zusammenbruchs !
Das hat die damalige DDR auch ständig behauptet.
Was geht da eigentlich vor bei Euch ?
Was diskutiert Ihr da eigentlich?
Habt Ihr nicht mehr Arbeitslosigkeit in Dtl. ?
Ist Euer Staatshaushalt etwa so fantastisch?
Ist Euer Gesundheitssystem so solide?
Hoffe das war jetzt nicht wieder zu provokant ?
LG
Mano :usa:
Nicht ablenken, es geht hier um die USA!
Aber ich beantworte dir deine Fragen troztdem aus meiner persönlichen Sicht:
Was geht da eigentlich vor bei Euch ?
Realismus.
Was diskutiert Ihr da eigentlich?
Ob die USA es schaffen eine Weltwirtschaftkrise herbeizuführen.
Habt Ihr nicht mehr Arbeitslosigkeit in Dtl. ?
Offiziell Quote - ja, nur was unterscheidet einen Hartz4 Empfänger von jemanden der zwei Jobs zu Minimum Wage, ohne Sozialversicherung/ Altersversorgung hat um den nötigsten Lebensbedarf zu decken? Nur Statistik!
Ist Euer Staatshaushalt etwa so fantastisch?
Nein aber DE plant einen ausgeglichenen Haushalt für 2012, davon konnte die USA schon vor der Bankenkrise nur träumen und das erneute zuschiessen von gewaltigen Summen(700Mrd.) wird das sicherlich nicht ändern!
Ist Euer Gesundheitssystem so solide?
Nein aber hier bekommt jeder legal lebende Bürger auch ohne CC oder Krankenversicherungkarte eine Gesundheitsversorgung.
Hoffe das war jetzt nicht wieder zu provokant ?
Nein, es war nur wieder keine inhaltliche Aussage von dir dabei.
@ MrMagoo
Hier bekommt sogar jeder Illegale eine Krankenversorgung, so steht es im Gesetz !
Die US mit der DDR zu vergleichen ?
Kein Kommentar ! :lach:
Selbst bei Minijobs bist Du hier Rentenversichert !
Mein Gott was seit Ihr schlecht informiert.......
Warum weiss man so wenig von einem Land, in dem man doch so gern Urlaub macht ?
LG
Mano :usa:
Vacationhit
26.09.2008, 19:27
Wohin der Optimismus die USA geführt haben sehen wir ja deutlich, an den Rand eines wirtschaflichen Zusammenbruchs.
Ach und nachfolgendes Argument hat nichts mit Optimismus zu tun.....und ich hoffe dieses schlichte Denken haben nicht so viele Amerikaner.
In erster Line haben die Banken daran schuld was hier passiert ist. Wegen Provitgier haben sie sich immer weiter aus dem Fenster gelehnt. Den amis selber mache ich da keinen Vorwurf.
... Das kann das selberdrucken von Geld nur beschleunigen. (die Vorstellung das das funktioniert ist grotesk!)
Ich nehmen fest an das sich genuegend schlaue Menschen darueber gedanken gemacht haben bevor man diese Zahl 700 Billionen in den Raum gestellt hat. Die werden sich dabei schon was gedacht haben, die haben mit Sicherheit mehr Ahnung davon als wir alle zusammen und wissen schon was sie tuen. Natuerlich streiten sich Wirtschaftsexperten darueber ob dies richtig ist, nur passieren muss was und ich vertraue da voll auf die Leute die was davon verstehen und glaube das nach der Wahl hier sich einiges wieder zurechtruecken wird. :0391:
Vacationhit
26.09.2008, 19:37
Wir stehen hier bei weitem nicht am Rand des wirtschaftlichen Zusammenbruchs !
Frueher standen wir am Rande des Zusammenbruches und heute sind wir einen Schritt weiter. :022:
Das hat die damalige DDR auch ständig behauptet.
... und auch diese: Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen... :lach:
Mensch Leut was macht ihr euch sorgen, aender koennen wir wowieso nichts.
@ MrMagoo
Hier bekommt sogar jeder Illegale eine Krankenversorgung, so steht es im Gesetz !
Die US mit der DDR zu vergleichen ?
Kein Kommentar ! :lach:
Selbst bei Minijobs bist Du hier Rentenversichert !
Mein Gott was seit Ihr schlecht informiert.......
Warum weiss man so wenig von einem Land, in dem man doch so gern Urlaub macht ?
LG
Mano :usa:
Na Micha!
Also zur Rente/Krankenversicherung USA solltest du mal einiges nachlesen, dann lichtet sich vielleicht deine defizitäres-optimistisches Halbwissen.
Entsprechende Regelungen kannst du mit den Suchworten "retirement Insurance Law +florida" bzw. "healthcare Insurance Law +florida" finden.
Warum sollte mich als Urlauber überhaupt Themen wie Rentenversicherung u. Krankenversicherung in meinem Urlaubsland intressieren??? Die Logik verschliesst sich mir total.
@ MrMagoo
Die US mit der DDR zu vergleichen ?
Kein Kommentar ! :lach:
:ironie:
Stimmt die Kapitulation war einfach und der spätere Wideraufbau finanzieren wir seitdem. Aber für die USA gilt das nicht.....wie würde mein Arbeitskollege sagen: "So viele Gefangene können wir nicht ernähren!"
WASHINGTON MUTUAL
Kollaps eines Krisenkünstlers
[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
Der Zusammenbruch der Sparkasse Washington Mutual ist die größte Bankenpleite der US-Geschichte - und erhöht den Druck auf die Regierung, ihr Multi-Milliarden-Rettungspaket auf den Weg zu bringen. Tragisch: Fast Hundert Jahre lang konnte das Traditionsinstitut aus Krisen Kapital schlagen.
Hamburg - Die Finanzkrise fordert ein neues Opfer. Nicht irgendeins, ein höchst symbolträchtiges. Sie reißt die größte US-Sparkasse in den Abgrund, die insgesamt sechstgrößte Bank Amerikas. Der Kollaps von Washington Mutual ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) - allgemein WaMu genannt - ist der größte Zusammenbruch in der Geschichte der Banken.
[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] AP
Washington-Mutual-Logo in New York: Beispielloser Kollaps
Und das ist nicht alles: Während eine weitere Riesenbank ihre Eigenständigkeit verliert, scheiterte am Mahagonitisch des weißen Hauses vorerst die Absegnung des Multi-Milliarden-Pakets zur Rettung der Weltwirtschaft ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]). Schon wieder drehten die Börsen weltweit ins Minus.
Der Kollaps der WaMu ist beispiellos. Er übersteigt in den USA alles bisher Dagewesene, den Zusammenbruch der Continental Illinois National Bank mit 40 Milliarden Dollar im Jahr 1984 ebenso wie den der IndyMac-Bank mit 32 Milliarden Dollar im Juli 2008.
MEHR ÜBER...
Washington Mutual ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) Finanzkrise ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) JP Morgan Chase ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) Savings & Loans ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) zu SPIEGEL WISSEN ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar])
Die Washington Mutual verwaltete in ihren rund 2200 Filialen zuletzt Einlagen von 307 Milliarden Dollar. An diesem Freitag wurde bekannt, dass JP Morgan Chase, die drittgrößte US-Bank, WaMu schluckt. Der Kaufpreis ist mit 1,7 Milliarden Euro nahezu lächerlich.
Rund 31 Milliarden Dollar an ausstehenden Kreditforderungen muss JP Morgan übernehmen. Viele Schuldner der US-Sparkasse sind längst nicht mehr zahlungsfähig. Immerhin: Die Abschreibungen für JP Morgan könnten sich noch verringern, falls der Rettungsplan der Regierung noch verabschiedet wird - und JP Morgan davon Gebrauch macht.
Quelle: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
@ Mr Magoo
Wenn Dich das Land nicht interessiert, was diskutierst Du dann hier ?
Mein Wissen mag vielleicht Halbwissen sein, ist aber dann immer noch doppelt so gross wie Dein Wissen !
LG
Mano :lach::prost: :nana:
So, ich habe beschlossen, mir jeglichen weiteren Kommentar zu ersparen. Respektvoller Umgangston sieht anders aus, Mano. Aber wahrscheinlich hast du das ja auch nirgends gepostet, oder? Und wer hier genau gar keine andere Meinung gelten laesst, bist auch du.
lg
Emily
@ Mr Magoo
Wenn Dich das Land nicht interessiert, was diskutierst Du dann hier ?
Mein Wissen mag vielleicht Halbwissen sein, ist aber dann immer noch doppelt so gross wie Dein Wissen !
LG
Mano
Ich glaube kaum, dass jemand in dieser Diskussion noch weniger Wissen demonstriert als Du ....
Das Geld einfach drucken wenn man es braucht... :0103: Sagt Dir der Begriff "Inflation" was?
Alle sind krankenversichert? Ich glaube es nicht :0103:: Ca. 40 Millionen Amerikaner haben gar keine KV - das, was Dir da vom Lohn abgezogen wird ist der Teil für Medicare, welches die kostenlose Versicherung für das Rentenalter und für die Sozialhilfe-Empfänger ist. Von der Qualität dieser Versorgung wollen wir mal nicht reden... [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
Arbeitslosenquote: Ist Dir eigentlich bewusst, dass in den USA nur 26 Wochen Arbeitlosengeld bezahlt werden und man nach ganzen anderen Kriterien die Quote berechnet? Würden in den USA die gleichen Kriterien angewandt wie hier wäre die Quote etwa 3x so hoch.
Eigentlich müßig, Dir überhaupt Fakten zu liefern - soweit ich das sehe hast Du hier noch nicht eine Zahl oder eine aufgestellte Behauptung durch seriöse Links oder Quellen belegt - sowas nennt man nicht diskutieren sondern schwafeln. Von daher werde ich Dich mal auf die Ignore-Liste setzen und meine Mods bitten darauf zu achten, dass Du nicht ausfallend wirst, da ich ja die Beiträge dann nicht mehr zu sehen bekomme und daher auch nicht mehr beantworte, frei nach dem Motto: "Don't feed the trolls"
Es freut mich für Dich das Du Dich in den USA so wohl fühlst - ich finde vieles da auch sehr schön, sonst wäre ich da nicht schon so oft im Urlaub gewesen. DAs heißt aber noch lange nicht, dass ich meinen kritischen Verstand ausschalte - weder da noch hier. Und stell Dir vor: Ich kann mir sogar Gedanken über 2 Länder (und sogar noch mehr) machen ohne das sich das widerspricht. Warum muss es im eigenen Land besser sein um Mißstände oder gefährliche Entwicklungen in einem anderen anzumerken oder sich damit zu befassen?
Wenn man diese Logik konsequent anwenden würde, dann hätte kein Spitzensportler einen Trainer, kein Genie einen Lehrer usw. usw.
Ich habe kein Problem damit kontrovers zu diskutieren und Samthandschuhe sind bei mir absolut nicht notwendig - aber ein Mindestmaß an Kompetenz und Diskussionskultur erwarte ich nicht nur von mir sondern auch von meinem Gegenüber. Sonst empfehle ich ihm, dasselbe zu machen wie ich, wenn ich mich in einem Thema nicht auskenne: Beherzige den Spruch von Dieter Nuhr.
Ein schönes Leben noch :001:
buccaneer
26.09.2008, 21:05
So kennen wir unseren Paschtor. Viele weise Worte, diplomatisch gewählt. Ich hätte es durchaus anders ausgedrückt. Und auch ich empfehle das angesprochene Dieter-Nuhr-Zitat.
Vacationhit
26.09.2008, 21:25
Vielleicht sollte man doch jede Meinung anerkennen auch wenn es mal emotional wird. Es ist doch schoen wenn sich so viele Leute ueber diese Sachen gedanken machen. Meine Meinung ist aber man sollte auch neuen Mitglieder sagen wie weit man gehen kann ( so wie bei mir :0201: )und sie nicht gleich ins Abseits stellen. Glaube eine direkte PN vom Admin zu den Mitglieder tut da Wunder und stellt nicht gleich jeden blos soviel Abgeklaertheit und Groesse sollten unsere Mods hier haben. :0141:
buccaneer
26.09.2008, 21:50
Vielleicht sollte man doch jede Meinung anerkennen auch wenn es mal emotional wird. Es ist doch schoen wenn sich so viele Leute ueber diese Sachen gedanken machen. Meine Meinung ist aber man sollte auch neuen Mitglieder sagen wie weit man gehen kann ( so wie bei mir :0201: )und sie nicht gleich ins Abseits stellen. Glaube eine direkte PN vom Admin zu den Mitglieder tut da Wunder und stellt nicht gleich jeden blos soviel Abgeklaertheit und Groesse sollten unsere Mods hier haben.
Ich denke, jeder hier würde gerne eine Meinung anerkennen, aber ich kann keine Meinung herauslesen. Ich lese ausschliesslich unsachliche, nicht unterlegte Sprüche und teilweise Dinge, die für mich schon unter den Begriff "Beleidigung" fallen. Man beachte mal mein Zitat dieser Woche.
Und ehrlich, deine Art kann man mögen oder nicht, sie wird aber nicht wirklich ernsthaft persönlich beleidigend. Das jedoch lese ich in jedem Beitrag von Mano heraus. Und dass zeugt nicht von einem schrägen Humor (wie bei dir) sondern von "schlechter Kinderstube".
@ Mr Magoo
Wenn Dich das Land nicht interessiert, was diskutierst Du dann hier ?
Mein Wissen mag vielleicht Halbwissen sein, ist aber dann immer noch doppelt so gross wie Dein Wissen !
LG
Mano :lach::prost: :nana:
Möchtest du das nicht mal beherzigen was du in diesem Post geschrieben hast
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Ich fände es sehr gut, wenn es endlich mal zur Ruhe kommen könnte.
Ich sehe ein, ich gehoere nicht in dieses Forum. Diesen Antiamerikanismus muss ich mir nicht antun.
Diese Falschinformationen die hier verbreitet werden, sind unertraeglich.
Sollte ich Jemanden beleidigt haben, so entschuldige ich mich dafuer. Andersdenkende sind hier leider nicht erwuenscht.
Ich bin dankbar, hier in Florida leben zu duerfen. Nun ist mir Klar, warum viele Deutsche, nicht Alle, aber ein grosser Teil hier bei uns so "beliebt" sind.
Sie wissen wirklich alles besser.
Am deutschen Wesen soll die Welt genesen.
LG
Mano :usa:
Ich sehe ein, ich gehoere nicht in dieses Forum. Diesen Antiamerikanismus muss ich mir nicht antun.
Diese Falschinformationen die hier verbreitet werden, sind unertraeglich.
Sollte ich Jemanden beleidigt haben, so entschuldige ich mich dafuer. Andersdenkende sind hier leider nicht erwuenscht.
Ich bin dankbar, hier in Florida leben zu duerfen. Nun ist mir Klar, warum viele Deutsche, nicht Alle, aber ein grosser Teil hier bei uns so "beliebt" sind.
Sie wissen wirklich alles besser.
Am deutschen Wesen soll die Welt genesen.
LG
Mano :usa:
Auf dieses Wort hab ich schon eine ganze Weile gewartet.
Warum glauben eigentlich die deutschen Auswanderer immer das in den USA alles Super toll ist und behaupten es penetrant und sind irgendwann nicht mehr fähig inhaltlich wertvoll zu diskutieren?
Ist da irgendwas im Trinkwasser was den Intellekt und die Kritikfähigkeit benebelt?
Sorry Micha, aber dieses Verhalten ist mir einfach zuwider und hat mit "Freedom" nichts zu tun. Aber das ist doch der eigentlich Anspruch der USA und gerade Auswanderer beweisen mit ihrer Auswanderung viel Eigeniniative und Willenskraft. Genau diese Eigenschaften sind außer Kraft wenn die Kritik - nicht mal an ihnen selbst - sondern gegen Strukturen des neuen Heimatlandes geht.
Die USA sind nicht aus gedankenlosen JA-Sagern entstanden, sondern aus Querdenkern, die etwas Neues schaffen wollten. Diese Intention legst du hier nicht an den Tag, damit hast du für mich aber den Grundgedanken dieses Landes und der Mentalität nicht verstanden.
Wie dem auch sei, ich denke du meldest dich eh nicht mehr aber du hinterläßt hier keine Lücke.
BettyBlue
27.09.2008, 07:32
Die Schuld an dieser ganzen Kriese ist eindeutig bei den Banken selbst zu suchen, die den Leuten hier Kedite gegeben haben fast ohnen Absicherung.0% Down.. genau.. und wer hat die Cap abgeschafft?:0141:
Das verblueffende dabei ist immer wieder das die Menschen in den USA das alles nicht so tragisch sehen aber die Leute z.B. in Deutschland sehen da gerne mal schwarz drin und alles viel extremer wie es wirklich ist. Ich weiss ja nicht in welchem Amerika Du lebst.. in meinem Amerika sehen die Menschen das sehr tragisch und schwarz. Eine Vielzahl von kleinen Businesses machen zu, der cornerstone der amerik. Wirtschaft, Leute verlieren ihre Jobs, in einer einzigen Strasse 4 Foreclosures... aber hallo!:093:
Es kommt in den USA schon sehr darauf an, wie man sich informiert. Zur Zeit informiert sich JEDER... die News haben Einschaltquoten wie noch nie, Zeitungen eine Rekordabsatz... sogar im Supermarkt und beim Friseur hoerst Du wie sich die Menschen ueber Politik unterhalten... sehr unamerikanisch.:0096:
Ich weiss nicht, ob sich wer von euch an das sehr kritische Lied "Dear Mr. President" von Pink erinnert. Nicht ein einziger mir bekannter Amerikaner und auch niemand der mir bekannten hier lebenden Deutschen kannte dieses Lied oder hatte jemals davon gehoert.Dann bin ich wohl die erste die Du kennst. Das Lied ist mir, meinen Freunden, meinen Kindern und sogar meine Schwiegereltern bekannt. Laeuft/lief ja auch andauernd im Radio und Pink ist aeusserst beliebt. Der Grund ist denkbar simple: Die Musiksender und Radiostationen haben es nicht gespielt. Warum wohl?So ein Quatsch... wir sind doch hier nicht in der ehemaligen DDR... schon mal Dixie Chicks gehoert? :0141: Die Radiostationen haben es gespielt....
Wobei wir schon davon ausgegangen sind, daß dem nicht so ist
Falsch geraten...
Bedenke : Hier ist momentan Wahlkampf ! Und der ist so heiss, wie in den letzten 20 Jahren nicht mehr !Genau... und zwar wegen der Rezession (ja.. ich hab's erwaehnt.. das Unwort... auch wenn's Dir nicht gefaellt... McBush gefaellts ja auch nicht.:brr:)
Wenn die Wahl gelaufen ist, beruigt sich alles schnell wieder.
Das glaubst Du doch selber nicht. Oder Du solltest Deinen Pott Konsum ein bisschen einstellen. Die Leute haben Angst Ihre Lebensersparnisse, K401's, ihre Haeuser, Jobs, Anlagen, businesses zu verlieren... Du meinst das ist in ein paar Wochen durch magische Hand alles wieder vorbei.... klar.
Sei mal nicht so negativ.
Wir hier sind positiv!
Wir?
Auf dieses Wort hab ich schon eine ganze Weile gewartet.
Warum glauben eigentlich die deutschen Auswanderer immer das in den USA alles Super toll ist und behaupten es penetrant und sind irgendwann nicht mehr fähig inhaltlich wertvoll zu diskutieren?Es gibt solche und solche Auswanderer... manche muessen sich ihre Auswanderung immer wieder vor sich selbst und der Welt rechtfertigen... da kommt Kritik nicht so doll.... sie leben, wie der Ami so schoen sagt, im "denial"...:011:
Falsch geraten...
:011:
Wohl wahr, so kann man sich täuschen :0141:!
Ich kenne und ich höre die Dixie Chicks sehr gerne, kann mich auch sehr gut an einen Auftritt von ihnen Deutschland erinnern. Zu der Zeit hatte sich Natalie Maines bei einem Konzert in London so geäußert " Sie sei beschämt, dass der Präsident der Vereinigten Staaten aus Texas stamme"... Kann mich aber auch erninnern, daß diese Äußerung zu Boykottaufrufen unter Fans und auch bei Radiostationen geführt hat. Genau wie es Fans, Radiostationen und Stars gab, die den Dixie Chicks den Rücken stärkten.....
Wen es interessiert, der kann hier mal reinschauen.....
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Es gibt solche und solche Auswanderer... manche muessen sich ihre Auswanderung immer wieder vor sich selbst und der Welt rechtfertigen... da kommt Kritik nicht so doll.... sie leben, wie der Ami so schoen sagt, im "denial"...:011:
Ja Pia du hast recht, ich wollte nicht pauschalisieren. Aber der Anteil ist schon auffällig überproportional.
Der allgemeine Tenor sollte aber doch bleiben: Bloss nicht blind werden, egal in welchem Land der Erde wir leben.
Es nützt also nichts, Auffälligkeiten in Land A mit Besonderheiten aus Land B zu beantworten. Das ist einfach schlechter Stil und trägt wenig zum Inhalt der Diskussion bei. In jedem Land der Welt gibt es sicherlich Mißstände festzustellen. Und es bringt rein gar nichts, mit "Ja, aber bei euch..." zu antworten. Wo bleibt der sittliche Nährwert, wenn unser Admin mir erzählt, dass es auf Düsseldorfer Straßen viele Schlaglöcher gibt und ich ihm versuche zu entgegnen, dass es in Hamburg noch viel mehr sind? Das macht die Düsseldorfer Schlaglöcher nicht besser und auch nicht ungefährlicher für den Straßenverkehr.
Kontroverse Diskussionen, gegensätzliche Meinungen und fundierte Äußerungen mit entsprechenden Links sollten man niemals als "Nestbeschmutzung" betrachten, egal aus welcher politischen oder persönlichen Ecke sie kommen.
@ Pia:
Ich gebe Dir in vielen Dingen absolut recht. Bezueglich Pink: Da bist du wirklich die Erste, da ich dich nicht kenne. Ich kann mir nur vorstellen, dass es wahrscheinlich auch davon abhaengig ist, welche Radiosender man hoert. Wie gesagt, ich habe mit vielen Leuten gesprochen und keiner kannte das Lied. Das dies nicht fuer die gesamte USA repraesentativ sein kann, ist klar. Wenn dies die DDR waere, dann waere ich nicht hier.
Alles andere in deinem Post kann ich bedenkenlos unterschreiben.
lg
Emily
Ja, ich verstehe. Ich danke dem Herrn tagtaeglich, dass ich hier leben darf !
LG
Mano :usa:
Ich schließe mich an und bin froh das Du DA lebst. :banana:
Ich fahr gern nach Amiland, um dort Urlaub zu machen, aber Leben? Nein Danke!
Wer einen Bush 2 mal wählt und immer noch glaubt das Lee Harvey Oswald Kennedy erschossen hat, oder Osama bin Laden für die Anschläge des 11 September verantwortlich ist raucht m. E. zu viel schlechtes Gras oder ist einfach nur Einfach :009: :109:
Da lob ich mir doch mein Deutschland, mit all seinen Macken! :007:
Nein, ich kann nicht anders !
Es ist wirklich sehr belustigend hier zu lesen !
Es ist einfach zu schoen !
LG
Mano :lach::usa:
Fernseher
29.09.2008, 14:09
.....und immer noch glaubt das Lee Harvey Oswald Kennedy erschossen hat, oder Osama bin Laden für die Anschläge des 11 September verantwortlich ist raucht m. E. zu viel schlechtes Gras oder ist einfach nur Einfach :009: :109:
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Oder bist Du Cheffe eines uns nicht bekannten Geheimdienstes? :0041::011::0041:
Oder bist Du Cheffe eines uns nicht bekannten Geheimdienstes?
Ne, aber ich halte mich an Fakten und Beweise und bin nicht so blauäugig wie manch Amerikaner! :009: :109:
florida13053
29.09.2008, 14:14
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Oder bist Du Cheffe eines uns nicht bekannten Geheimdienstes?
Er hat doch Recht...:007:
Dazu muß man nun wohl kaum Chef, welchen Geheimdienstes auch immer, sein ! :001:
Nein, ich kann nicht anders !
Es ist wirklich sehr belustigend hier zu lesen !
Es ist einfach zu schoen !
LG
Mano :lach::usa:
Hattest Du Dich nicht H I E R ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) schon verabschiedet?
Tu uns allen doch einfach den Gefallen und bleibe konsequent - anderenfalls helfen wir Dir aber auch gerne dabei, wenn Du es alleine nicht schaffst :001:
Es gibt so viele Foren in den Weiten des Internets, die Deine unkritische Haltung gegenüber der USA teilen - da musst Du es Dir doch nicht antun in einem zu verweilen, in dem manche Leute auch gerne andere Facetten beleuchten und nicht jedem vorgekauten Medienquatsch ohne Nachfrage glauben. Bei Bedarf sende ich Dir gerne ein paar passende Links per Mail zu :0141:
florida13053
29.09.2008, 14:34
Hattest Du Dich nicht H I E R ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) schon verabschiedet?
Tu uns allen doch einfach den Gefallen und bleibe konsequent - anderenfalls helfen wir Dir aber auch gerne dabei, wenn Du es alleine nicht schaffst :001:
Es gibt so viele Foren in den Weiten des Internets, die Deine unkritische Haltung gegenüber der USA teilen - da musst Du es Dir doch nicht antun in einem zu verweilen, in dem manche Leute auch gerne andere Facetten beleuchten und nicht jedem vorgekauten Medienquatsch ohne Nachfrage glauben. Bei Bedarf sende ich Dir gerne ein paar passende Links per Mail zu :0141:
Da gibt es doch bestimmt ein nettes Forum beim Pentagon...:0141: !
Fernseher
29.09.2008, 14:37
Er hat doch Recht...:007:
Dazu muß man nun wohl kaum Chef, welchen Geheimdienstes auch immer, sein ! :001:
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Die Hypothesen kenn ich schon, also mal her mit den Fakten. :0141:
Ich denke nicht, dass er behauptet hat das er weiß wer's war - sondern nur, dass es sehr gute und auch jede Menge Gründe gibt die offizielle Darstellung anzuzweifeln - das haben wir aber schon mal in einem 9/11-Thread diskutiert....
Die Hypothesen kenn ich schon, also mal her mit den Fakten. :0141:
Wer würde sowas denn zugeben, bei den Konsequenzen? :0025:
Mir reichen die Fakten und Beweise, um an was anderes zu glauben. :009:
Hattest Du Dich nicht H I E R ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) schon verabschiedet?
Tu uns allen doch einfach den Gefallen und bleibe konsequent - anderenfalls helfen wir Dir aber auch gerne dabei, wenn Du es alleine nicht schaffst :001:
Es gibt so viele Foren in den Weiten des Internets, die Deine unkritische Haltung gegenüber der USA teilen - da musst Du es Dir doch nicht antun in einem zu verweilen, in dem manche Leute auch gerne andere Facetten beleuchten und nicht jedem vorgekauten Medienquatsch ohne Nachfrage glauben. Bei Bedarf sende ich Dir gerne ein paar passende Links per Mail zu :0141:
Ja, da muss ich Dir Recht geben. Aber kein anderes Forum ist so schoen sagen wir mal, vielfaelltig in seinen Meinungen.
Es ist wirklich interessant, wie einige hier so schnell Ihre Meinungen aendern, und dann auch extrem vertreten.
Und, Andersdenkende sind nicht erwuenscht. Und doch meint jeder, er ist der , der die Meinung des Anderen respektiert.
Nein, ist schon echt interessant hier.
Sind andere Meinungen in diesem Forum geduldet ?
LG
Mano
Sind andere Meinungen in diesem Forum geduldet ?
LG
Mano
Ich kann hier so viel unterschiedliche Meinungen erkennen, also scheint das ja zu funktionieren.
Was nicht funktioniert ist inhaltsloses Geschwafel und persönliche Anmache von anderen, begründete Meinungen von Anderen einfach als falsch abzustempeln ohne auch nur den Versuch zu machen etwas sachlich zu wiederlegen und auch Beweise/Fakten für die eigene konträre Meinung zu bringen, abfällige Bemerkungen zu machen ohne die Meinung des Anderen zu achten usw. - all das hat mit Diskussionskultur absolut nichts zu tun.
Du scheinst noch relativ jung zu sein - irgendwann wirst auch Du vielleicht mal lernen, dass eigentlich nie jemand die alleinige Weisheit für sich gepachtet hat und man immer gut daran tut zumindest in Erwägung zu ziehen, dass auch die Gegenseite Recht haben könnte....
Um es kurz und ddeutlich zu machen: Konträre Meinungen sind hier jederzeit willkommen, eine Diskussion lebt ja davon. Aber bitte mit der notwendigen Diskussionskultur - Du bist hier bisher nur als besserwisserischer und provokanter Phrasendrescher aufgetreten, der sich trotz wiederholter Aufforderung weigert seine Thesen und Behauptungen mit Fakten, Links oder Quellen jenseits des Bild-Zeitungsniveaus zu untermauern. Sowas ist einfach nur nervend, zeitraubend und unerquicklich - das werden wir uns auf Dauer sicher nicht antun. Wenn Du Dich einer normalen Diskussionkultur befleissigst bist Du jederzeit willkommen - wenn nicht, dann werden wir auch gerne auf Dich verzichten :001:
Fernseher
29.09.2008, 15:24
Wer würde sowas denn zugeben, bei den Konsequenzen? :0025:
Mir reichen die Fakten und Beweise, um an was anderes zu glauben. :009:
Feigling elendiger! :035: ;-)
Ich kann hier so viel unterschiedliche Meinungen erkennen, also scheint das ja zu funktionieren.
Was nicht funktioniert ist inhaltsloses Geschwafel und persönliche Anmache von anderen, begründete Meinungen von Anderen einfach als falsch abzustempeln ohne auch nur den Versuch zu machen etwas sachlich zu wiederlegen und auch Beweise/Fakten für die eigene konträre Meinung zu bringen, abfällige Bemerkungen zu machen ohne die Meinung des Anderen zu achten usw. - all das hat mit Diskussionskultur absolut nichts zu tun.
Du scheinst noch relativ jung zu sein - irgendwann wirst auch Du vielleicht mal lernen, dass eigentlich nie jemand die alleinige Weisheit für sich gepachtet hat und man immer gut daran tut zumindest in Erwägung zu ziehen, dass auch die Gegenseite Recht haben könnte....
Um es kurz und ddeutlich zu machen: Konträre Meinungen sind hier jederzeit willkommen, eine Diskussion lebt ja davon. Aber bitte mit der notwendigen Diskussionskultur - Du bist hier bisher nur als besserwisserischer und provokanter Phrasendrescher aufgetreten, der sich trotz wiederholter Aufforderung weigert seine Thesen und Behauptungen mit Fakten, Links oder Quellen jenseits des Bild-Zeitungsniveaus zu untermauern. Sowas ist einfach nur nervend, zeitraubend und unerquicklich - das werden wir uns auf Dauer sicher nicht antun. Wenn Du Dich einer normalen Diskussionkultur befleissigst bist Du jederzeit willkommen - wenn nicht, dann werden wir auch gerne auf Dich verzichten :001:
Ja, habe deinen Bericht zur Kenntnis genommen. Hast Du auch alles andere gelesen. Sind auch Eure Beitraege immer so gut und fundiert und mit Quellen belegt ?
Mit Jung, nun gut, fuehle ich mich geschmeichelt. Bin immerhin 49 Jahre alt, seid 1985 an der Boerse, und auch schon 16 Jahre sebstaendig !
Nur weil ich Republikaner bin, moechte ich nicht gern so angegengen werden, von Menschen die hier mal Urlaub machen , aber sonst nicht viel ueber unser Leben hier in Florida kennen.
Und mit Ausgewanderten, die es hier nicht so toll finden wie in Deutschland, kennen wir uns hier auch zur genuege aus.
Das da leicht Neid aufkommt, gegenueber diejenigen, die es geschafft haben, verstehe ich nur zu gut.
Es tut mir leid, wenn einige sehr verbittert darueber sind, aber auch ich kann das nicht aendern, das es in diesem Land so krasse Unterschiede zwischen Arm und Reich gibt.
Nur, es muss ja Niemand in unser schoenes Land kommen ! Niemand verlangt, das man unsere Art zu leben mag.
Und wer meint, bei uns in den Staaten ist alles schlecht, ich lasse Ihm seine Meinung !
Jeder ist seines Glueckes Schmied.
Ich moechte auch nicht in dem "kalten" Deutschland leben . Und ich kenne auch Niemanden der das gern wuerde.
Also nichts fuer Ungut.
Jeder soll bitte dort gluecklich werden wo Er meint !
LG
Mano :usa:
florida13053
29.09.2008, 17:27
Aus zunächst: "Es macht wahrscheinlich wenig Sinn" wurde innerhalb von Tagen "Es macht mit Sicherheit gar keinen Sinn!" :taets:
Das muß man erstmal hinkriegen....:001:
Das da leicht Neid aufkommt, gegenueber diejenigen, die es geschafft haben, verstehe ich nur zu gut.
LG
Mano :usa:
Erst Antiamerikanismus, jetzt Neid........:muha:
Du hast dich gerade selbst disqualifiziert, denn es ging doch hier in diesem Strang eigentlich nur um die wirtschaftliche Talfahrt der USA.
Ich glaube, Du willst es gar nicht verstehen....
Wenn Du Dich durch eine andere Meinung als die Deine "angegangen" fühlst, dann ist schon grundsätzlich was verkehrt - eine andere Überzeugung ist doch nicht automatisch eine Kritik an der Deinen. Sie ist einfach anders. Punkt. Und es gibt keinen Grund anzunehmen das Deine oder die andere oder noch eine Dritte besser oder schlechter oder richtig oder falsch ist.
Die Tatsache, dass Du in Florida lebst macht Dich doch genausowenig zum Fachmann für amerikanische Wirtschaft wie mich das zu einem für Deutschland weil ich hier lebe - zum Fachmann wird man durch Lernen und durhc nachprüfbares Wissen, durch Bildung, nicht durch Phrasen.
Wenn ich schon immer diesen Spruch von dem "Anti-Amerikanismus" lese wenn man mal was da drüben kritisiere - wenn das so wäre, dann wären Millionen von Amerikanern anti-amierkanisch oder die meisten Deutschen wäre "anti-deutsch". Nur Fehler die man erkennt kann man doch bekämpfen - und man beschäftigt sich doch eher mit den Sachen die man gerne hat als mit denen die man hasst - aber deswegen kann man doch kritisch bleiben.
Es ist für mich seit Beginn dieses Forums immer wieder ein Rätsel, wieso viel der ausgewanderten Deutschen "fanatischer" Amerikaner sind als die meisten richtigen Amerikaner - vielleicht leigt es daran, dass sie viel dafür tun mussten um in dem Land dort leben zu können und es sich jetzt selber immer wieder bestätigen müssen das es richtig war :0025: - keine Ahnung, ist mir auch egal: Wenn ihr dort glücklich seid ist das doch OK.
Nur finde ich es vollkommen daneben, verbal immer gerne auf Deutschland einzuprügeln, was dort alles schlecht ist, warum man da unbedingt weg musste usw., auf der anderen Seite aber überempfindlich reagiert wenn die Gegenseite etwas vergleichbares tut. Bloß weil Du und andere dort gerne leben muss man doch auch akzeptieren, dass es Leute gibt die anders denken. Hängt ja auch immer von der individuellen Situation ab - mir könnte man noch Geld dazugeben, ich würde in Florida nicht leben wollen. Trotzdem hacke ich ja nicht auf Deiner Entscheidung für FL herum....
Die Tatsache, dass Du mit 49 (mein Fehler nicht vorher nachgeschaut zu haben) immer noch keine Diskussionskultur hast die eines gebildeten Menschen würdig ist spricht ja für sich - jedenfalls solltest Du vielleicht den Thread nochmal duchlesen: Zumindest ich habe in der Diskussion eine Reihe von nachprüfbaren Zahlen und Fakten genannt - von Dir habe ich leider keine finden können.
Was den Rest Deines Postings betrifft enthalte ich mich mal jeden Kommentars - das spricht für sich alleine, da sieht auch der letzte wes Geistes Kind Du bist :093:
Versteh mich recht: Ob Du Republikaner oder Demokrat, rechts oder links bist ist mir sowas von schnurz - ich kenne Dich ja gar nicht. Was mir nicht schnurz ist: Wenn Du mit dümmlichen Provokationen hier eine relativ sachlich geführte Diskussion im Ton vergiftest.
Also kannst Du entweder in einer adäquaten Art und Weise mitdiskutieren, Dich raushalten oder Dich verabschieden - solche Fälle wie Dich hatten wir hier schon wiederholt... Haben sich furchtbar aufgeregt wenn wir hier was gegen den guten Schorsch Dabbeljuh gesagt haben - heute sind die selben Leuten von dem auch nur noch genervt und wären ihn lieber heute als morgen los. Aber damals hatten wir alle Unrecht und nur sie recht, so wie Du heute....
Die jenigen sind dann teilweise freiwillig gegangen, teilweise gegangen worden - und jedesmal hat das Forumsklima davon profitiert.
Liegt also an Dir, wie Du das handhaben möchtest... :001:
Ich glaube, Du willst es gar nicht verstehen....
Wenn Du Dich durch eine andere Meinung als die Deine "angegangen" fühlst, dann ist schon grundsätzlich was verkehrt - eine andere Überzeugung ist doch nicht automatisch eine Kritik an der Deinen. Sie ist einfach anders. Punkt. Und es gibt keinen Grund anzunehmen das Deine oder die andere oder noch eine Dritte besser oder schlechter oder richtig oder falsch ist.
Die Tatsache, dass Du in Florida lebst macht Dich doch genausowenig zum Fachmann für amerikanische Wirtschaft wie mich das zu einem für Deutschland weil ich hier lebe - zum Fachmann wird man durch Lernen und durhc nachprüfbares Wissen, durch Bildung, nicht durch Phrasen.
Wenn ich schon immer diesen Spruch von dem "Anti-Amerikanismus" lese wenn man mal was da drüben kritisiere - wenn das so wäre, dann wären Millionen von Amerikanern anti-amierkanisch oder die meisten Deutschen wäre "anti-deutsch". Nur Fehler die man erkennt kann man doch bekämpfen - und man beschäftigt sich doch eher mit den Sachen die man gerne hat als mit denen die man hasst - aber deswegen kann man doch kritisch bleiben.
Es ist für mich seit Beginn dieses Forums immer wieder ein Rätsel, wieso viel der ausgewanderten Deutschen "fanatischer" Amerikaner sind als die meisten richtigen Amerikaner - vielleicht leigt es daran, dass sie viel dafür tun mussten um in dem Land dort leben zu können und es sich jetzt selber immer wieder bestätigen müssen das es richtig war :0025: - keine Ahnung, ist mir auch egal: Wenn ihr dort glücklich seid ist das doch OK.
Nur finde ich es vollkommen daneben, verbal immer gerne auf Deutschland einzuprügeln, was dort alles schlecht ist, warum man da unbedingt weg musste usw., auf der anderen Seite aber überempfindlich reagiert wenn die Gegenseite etwas vergleichbares tut. Bloß weil Du und andere dort gerne leben muss man doch auch akzeptieren, dass es Leute gibt die anders denken. Hängt ja auch immer von der individuellen Situation ab - mir könnte man noch Geld dazugeben, ich würde in Florida nicht leben wollen. Trotzdem hacke ich ja nicht auf Deiner Entscheidung für FL herum....
Die Tatsache, dass Du mit 49 (mein Fehler nicht vorher nachgeschaut zu haben) immer noch keine Diskussionskultur hast die eines gebildeten Menschen würdig ist spricht ja für sich - jedenfalls solltest Du vielleicht den Thread nochmal duchlesen: Zumindest ich habe in der Diskussion eine Reihe von nachprüfbaren Zahlen und Fakten genannt - von Dir habe ich leider keine finden können.
Was den Rest Deines Postings betrifft enthalte ich mich mal jeden Kommentars - das spricht für sich alleine, da sieht auch der letzte wes Geistes Kind Du bist :093:
Versteh mich recht: Ob Du Republikaner oder Demokrat, rechts oder links bist ist mir sowas von schnurz - ich kenne Dich ja gar nicht. Was mir nicht schnurz ist: Wenn Du mit dümmlichen Provokationen hier eine relativ sachlich geführte Diskussion im Ton vergiftest.
Also kannst Du entweder in einer adäquaten Art und Weise mitdiskutieren, Dich raushalten oder Dich verabschieden - solche Fälle wie Dich hatten wir hier schon wiederholt... Haben sich furchtbar aufgeregt wenn wir hier was gegen den guten Schorsch Dabbeljuh gesagt haben - heute sind die selben Leuten von dem auch nur noch genervt und wären ihn lieber heute als morgen los. Aber damals hatten wir alle Unrecht und nur sie recht, so wie Du heute....
Die jenigen sind dann teilweise freiwillig gegangen, teilweise gegangen worden - und jedesmal hat das Forumsklima davon profitiert.
Liegt also an Dir, wie Du das handhaben möchtest... :001:
Ist ja wirklich unglaublich. Du beleidigst mich hier unentwegt, und nimmst fuer Dich in Anspruch diskutieren zu koennen.
Niemals zuvor ist mir in meinem Leben solch eine Arroganz entgegengetreten !
Ich bewundere Deine Unverfrorenheit !
Ich bin in sehr vielen Foren vertreten, aber Du bist echt eine Neue Erfahrung !
Dafuer moeche ich Dir danken.
Am Schlimmsten : Ich komme auch aus der schoensten Stadt Deutschlands, Hamburg !
Das macht mich ein wenig nachdenklich.
LG
Mano :usa:
Wie man in den Wald hineinruft....
Ich denke, dass Ganze ist zwecklos - schönes Leben noch :001:
Wie man in den Wald hineinruft....
Ich denke, dass Ganze ist zwecklos - schönes Leben noch :001:
Du tust mir echt leid !
LG
Mano
florida13053
29.09.2008, 18:24
Wie man in den Wald hineinruft....
Ich denke, dass Ganze ist zwecklos - schönes Leben noch :001:
So isses nämlich...:007:
Du tust mir echt leid !
LG
Mano
Kümmere dich um deine Firma deinen Gastrobetrieb, dann hast du genug zu tun. Als Firmeninhaber hat man nicht so viele Zeit und kann hier am laufenden Band unsachliche Thesen bringen. Sehe zu, dass dein Geschäft läuft, dann ist allen geholfen.
Lohnt nicht mehr, Mano ist hier im Forum Geschichte - da ist jedes weitere getippte Wort zuviel, nachdem er mich noch fleißig per Pager beschimpft und bedauert hat :mrgreen:
Lohnt nicht mehr, Mano ist hier im Forum Geschichte - da ist jedes weitere getippte Wort zuviel, nachdem er mich noch fleißig per Pager beschimpft und bedauert hat :mrgreen:
Glückwunsch ! Hast du gut gemacht. Einmal reichts. Danke.
Gruss Volker
Mano ist hier im Forum Geschichte -
Vielen Dank,
ich dachte schon, diese Farce nimmt nie ein Ende. :093:
LG Nane
snowbird
29.09.2008, 20:29
Hi,
zurück zum Ausgangsthema, ob der US-Immobilienmarkt am Trudeln ist: Lt. Zillow.com erstaunlicherweise nicht mehr. Wenn man sich die dortigen Charts und Prognosen, zumindest über Florida (West- u. Ostküste), ansieht, scheint die Abwärtsbewegung der Immo-Preise seit August 2008 einen Boden gefunden zu haben. Und trotz Bankenkrise erscheint mir das auch logisch: Kein "Häuslebauer" (z.B. Lennar, Pulte, Mercedes) kann es sich erlauben, auf Dauer preislich unter seinen Herstellkosten zu bleiben. Und da Roh- und Wertstoffe in der neueren Vergangenheit sogar deutlich teurer geworden sind (z.B. Aluminium), musste sich das irgendwann auch im Preisgefüge niederschlagen.Wenn also bei Neubauten diese Schmerzgrenze erreicht ist, ab der die gestiegenen Kosten weitergegeben werden müssen, betrifft das mit gewisser zeitlicher Verzögerung natürlich auch Gebrauchtimmobilien. Hinzu kommt, das "knappe Güter", wozu eben auch und ganz besonders Grundeigentum gehört, nie einem totalen preislichen Verfall unterliegen dürften. Wir haben ganz einfach wieder die Situation von 2001 vor der Spekulationsblase zurück. Tatsache bleibt allerdings, dass diese Blase viele Banken und leichtgläubige Immobilienkäufer bzw. -spekulanten teuer zu stehen gekommen ist und letztlich sogar die Gesamtbevölkerung die Suppe durch Sozialisierung der Verluste auslöffeln muss. Eine solche Situation hätte ich noch bis vor kurzem im marktwirtschaftlichen Nordamerika für ausgeschlossen gehalten. Spekulationsgewinne, wenn sie denn eingetroffen wären, was ja meistens nicht der Fall war, wären natürlich privat mitgenommen worden.
Gruß, snowbird
florida13053
30.09.2008, 13:44
Sorry, ich sehe da Einiges etwas skeptischer!
Wenn man sich die dortigen Charts und Prognosen
Was waren bis Sommer 2007 die Charts & Prognosen denn wert? Oder gar 1999 - 2001 ???
Wenn also bei Neubauten diese Schmerzgrenze erreicht ist, ab der die gestiegenen Kosten weitergegeben werden müssen, betrifft das mit gewisser zeitlicher Verzögerung natürlich auch Gebrauchtimmobilien
Was jedoch kein Naturgesetz ist! Schließlich ist die "zeitliche Verzögerung" von niemanden derzeit abschätzbar. Es darf daran erinnert werden, daß im Frühjahr 2008 der Höhepunkt der Krise des Finanzmarktes von nicht wenigen Institutionen als erreicht galt.
Hinzu kommt, das "knappe Güter", wozu eben auch und ganz besonders Grundeigentum gehört, nie einem totalen preislichen Verfall unterliegen dürften.
Da gibt es aber Gegenbeispiele dutzendfach in den letzten 30 Jahren. Ein Blick nach Japan zu Beginn der 90er Jahre zeigt eine wahre Implosion des Immobilienmarktes, da diese total "überhitzt" war.
Tatsache bleibt allerdings, dass diese Blase viele Banken und leichtgläubige Immobilienkäufer bzw. -spekulanten teuer zu stehen gekommen ist und letztlich sogar die Gesamtbevölkerung die Suppe durch Sozialisierung der Verluste auslöffeln muss.
Zum wiederholten Male: nicht letztlich, sondern hauptsächlich!
Eine solche Situation hätte ich noch bis vor kurzem im marktwirtschaftlichen Nordamerika für ausgeschlossen gehalten.
Warum? Die Spielregeln des weitestgehend unkontrollierten Finanzmarktes im Handel von Zertifikaten, Derivaten und sonst was für Spekulationen & Wetten sind seit Jahrzehnten haargenau gleich. Gewinne werden weitestgehend - nicht gänzlich! - privatisiert und Verluste weitestgehend - nicht gänzlich - sozialisiert!
Spekulationsgewinne, wenn sie denn eingetroffen wären, was ja meistens nicht der Fall war, wären natürlich privat mitgenommen worden.
Na, na, na - es sind Milliarden und aber Milliarden verdient worden - vor und während und mit Sicherheit auch nach dieser Finanzkrise.
Warum? Die Spielregeln des weitestgehend unkontrollierten Finanzmarktes im Handel von Zertifikaten, Derivaten und sonst was für Spekulationen & Wetten sind seit Jahrzehnten haargenau gleich. Gewinne werden weitestgehend - nicht gänzlich! - privatisiert und Verluste weitestgehend - nicht gänzlich - sozialisiert!
Genau das ist der Punkt - das läuft ja hierzulande nicht anders. Und die Politik bekommt es nicht auf die Reihe auch mal die Allgemeinheit an den gewinnen angemessen teilhaben zu lassen.
Wobei es ja bei den Meisten in der Natur des Menschen liegt, dass sie einen selber erzielten gewinn nicht teilen mögen - dann soll aber die Politik - verdammt noch mal - sie auch mit den verlusten mal im Regen stehen lassen....
Aber da die Politik auch schon vor 20-30 Jahren den Wandel der Gesellschaft von der Industriegesellschaft hin zur Informationsgesellschaft verschlafen haben (bei uns hier konnte Birne das so schön ignorieren) werden sie es sicher auch diesmal nicht auf die Reihe bekommen....
Aber da die Politik auch schon vor 20-30 Jahren den Wandel der Gesellschaft von der Industriegesellschaft hin zur Informationsgesellschaft verschlafen haben (bei uns hier konnte Birne das so schön ignorieren) werden sie es sicher auch diesmal nicht auf die Reihe bekommen....
Wir haben die Politiker, die wir verdienen. Wenn ich mir die Wahlbeteiligung der letzten Jahre anschaue, wird mir einfach nur schlecht. Alternativen bei Politikern gibt es nicht, aber es tauchen auch keine neuen Köpfe auf....:0141:, denn den Weg durch diese "Instanzen" wollen wir Nichtpolitker anscheinend auch nicht gehen... Ergo: Es wird sich wohl nicht viel ändern, wenn sich nichts ändert....
florida13053
30.09.2008, 14:49
Wir haben die Politiker, die wir verdienen. Wenn ich mir die Wahlbeteiligung der letzten Jahre anschaue, wird mir einfach nur schlecht. Alternativen bei Politikern gibt es nicht, aber es tauchen auch keine neuen Köpfe auf....:0141:, denn den Weg durch diese "Instanzen" wollen wir Nichtpolitker anscheinend auch nicht gehen... Ergo: Es wird sich wohl nicht viel ändern, wenn sich nichts ändert....
Nun scheint eine unheilvolle Allianz aus Wirtschaft, Medien und Politik auch gar keine Änderung der Verhältnisses zu wollen...:0141:
Der Bürger siehts (eventuell :036:) und wendet sich mit Grausen :wuerg:
Der Bürger siehts (eventuell :036:) und wendet sich mit Grausen :wuerg:
Und genau da ist ja der Casus knacktus... abwenden ist in fast keinem Fall hilfreich. Und auf jeden Fall sehr viel bequemer, als sich den Mühlen auszusetzen (ich inkludiere meiner einer ebenfalls... bin politisch schon lange nicht mehr tätig...)...
florida13053
30.09.2008, 15:57
Und genau da ist ja der Casus knacktus... abwenden ist in fast keinem Fall hilfreich. Und auf jeden Fall sehr viel bequemer, als sich den Mühlen auszusetzen (ich inkludiere meiner einer ebenfalls... bin politisch schon lange nicht mehr tätig...)...
Wie Du jedoch zurecht andeutest, sind die "künstlichen" Hürden, insbesondere für Topleute ziemlich hoch. ´Zudem kommt eine vollkommen bescheuerte Entlohnung. Top-Leute bekommt man halt nur für gutes Geld. Also sollten Minister und die obere Behördenebene auch richtig gut verdienen, dann aber eben auch entsprechende Arbeit leisten.
Nur sehe ich schon die BLÖD vor mir: "Politiker saugen uns aus!" oder so ähnlich... :0141:
...so dürfen wir dann mit Typen, wie unserem Wirtschaftminister vorlieb nehmen, dem die Intelligenz förmlich aus den Augen springt :muha: .
Rezession in Amerika
US-Konsum bricht ein
Die Kreditkrise greift um sich und erfasst immer stärker auch den amerikanischen Verbraucher. Die Einzelhandelsumsätze fielen im September so stark wie seit drei Jahren nicht mehr. Auch andere Konjunkturindikatoren verheißen nichts Gutes.
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Der Abschwung der US-Wirtschaft nimmt an Fahrt auf. Die Einzelhandelsumsätze fielen im September um 1,2 Prozent gegenüber dem Vormonat so stark wie seit drei Jahren nicht mehr. Volkswirte hatten durchschnittlich mit einem Minus von 0,7 Prozent gerechnet. Auf Jahressicht brachen die Umsätze in den vergangenen drei Monaten um 4,0 Prozent ein. Dafür verantwortlich war vor allem der schwache Absatz von Autos, Möbeln und Elektroartikeln.
Ebenfalls enttäuschend fiel der Empire-State-Index aus, der mit einem Minus von 24,6 im Oktober unter der Konsensprognose von 10,0 lag. Die Erzeugerpreise sanken im Rahmen der Erwartungen um 0,4 Prozent. Im Vorjahresvergleich ergibt sich ein Zuwachs von 8,7 Prozent nach 9,6 Prozent im August.
Volkswirte fühlten sich nun bestätigt, dass sich die USA in einer Rezession befinden. "Mit diesen Zahlen ist für September ein Einbruch des Konsums eine sichere Sache. Es besteht nun mehr kein Zweifel mehr daran, dass in den USA die Rezession herrscht. Und sie wird eine Weile andauern", sagte Ian Sheperdson, Chefvolkswirt USA bei Hifrequency Economics.
Macy's: Keine Erholung bis Ende 2009
Damit verdichten sich die Anzeichen, dass auch der Konsum der US-Haushalte deutlicher als bisher erwartet unter der Kreditkrise leidet. Angesichts fallender Hauspreise, einer Arbeitslosenrate von 6,1 Prozent und immer noch hohen Energiepreisen halten sich die Verbraucher mit Ausgaben zurück. Für das Wachstum der US-Wirtschaft ist das kritisch: Der Konsum macht rund 70 Prozent des amerikanischen Bruttoinlandsprodukts aus.
"Der Rückgang der Beschäftigung, die Vermögensverluste durch den Preisverfall bei Immobilien und Aktien und die hohe Verunsicherung belasten in hohem Maße den Konsum. Die realen Umsätze dürften im dritten Quartal selbst unter Annahme einer verhaltenen Preisentwicklung im September deutlich unter dem Niveau des Vorquartals liegen. Der private Verbrauch, der auch Dienstleistungen umfasst, dürfte im dritten Quartal den ersten Rückgang seit 1991 aufweisen", sagte Christoph Weil, Volkswirt bei der Commerzbank.
Betroffen von der abnehmenden Kauflust sind Einzelhändler wie Gap, J.C. Penney und Macy's. Terry Lundgren, Vorstandsvorsitzender von Macy's, geht davon aus, dass die Erholung noch auf sich warten lässt. Er sieht erst in der zweiten Jahreshälfte 2009 eine Verbesserung. "Am wichtigsten sind Jobs. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt muss sich stabilisieren. Wenn du deinen Job verlierst, wird alles andere beeinflusst", sagte Lundgren in einem Interview. Die US-Wirtschaft verlor seit Jahresbeginn 760.000 Jobs.
Quelle: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
Ich hasse es Recht zu haben....:556:
Meine Guete, eine ganz schoen hitzige Debatte ist das hier. Das scheint hier ja genauso polarisiert zu sein wie in den USA selbst. Ich erfreue mich ueber die vielen kritischen Kommentare und Postings, es beweist ja nur das es doch noch denkende Menschen gibt. Sehr schoen das dieser Thread so viel Antwort erhielt, natuerlich haben die vielen "wo gibt es was zu welchem Preis und wo park ich am besten" Beitraege ihre Rechtfertigung in diesem Forum, mich persoenlich langweilen sie aber mittlerweile, das liegt sicher auch daran das ich hier vor Ort bin und wegen der vielen Arbeit nicht zum urlauben vor der Haustuere komme. Welcher Durchschnittsbuerger in den USA hat auch schon zeit mal mehr als 10 tage am Stueck frei zu machen? Aber das Thema hiess ja Immobilienmarkt und Rezession. Dieses interessiert mich sehr da ich in den letzen Jahren an dieser Entwicklung haut nah dran war. Ich wage es mal mich selbst zu ruehmen, vor ca. 3 jahren habe ich dieses finanzierungs dilemma in meinem Bekanntenkreis stets vorausgesagt. Heute und hier in diesem Thread werden viele Argumente fuer und gegen die Staerke der amerikanischen Gesellschaft/Wirtschaft heftig diskutiert und mit vielen zahlen unterlegt. Bei den vielen Zahlen faellt es zumindest mir schwer die millionen, milliarden (EU), billionen (USA) und trillionen ins richtige Verhaeltniss zu setzen. Ich habe das auch schon des oeftern durch 125 millionen Steuerzahler geteilt, dennoch.... mir persoenlich fehlt da das noetige "good judgement". Was ich aber gut beobachten kann ist das echte Leben, und da stelle ich hier vor Ort fest, das in Zukunft der Guertel in den USA fester geschnallt werden wird. Alles in diesem Land wird auf Pump gekauft, Joe Average hat es verlernt oder nie kennnengelernt das man fuer groessere oder auch nur mittlegrosse Anschaffungen sparen bzw bar bezahlen kann. Kaum ein Buerger besitzt tatsaechlich seine Immobilie, wenn sich die Gelegenheit ergibt etwas Equity aus dem Haus zu ziehen wird das Geld zur finanzierung des zu hohen Lebensstandards gebraucht.Energieeffizienz ist erst seit kurzem ein Thema, die letzten 20 Jahre wurden verschlafen. Innovationen im bereich Energie kommen eher aus anderen Laendern, von der Autoindustrie ganz zu schweigen. Jedes noch so dumme Produckt kommt aus Asien oder Mexico, sogar auf dem Stars and Stripes Faehnchen steht Made in China. Es ist richtig das der Dollar wie Weltreserve waehrung #1 ist, diese gekoppelt mit Oil erlaubte dem US Buerger seinen komfortablen kreditbasierten Lebenstil der letzten 30 jahre kuenstlich und guenstig zu finanzieren. Das wird sich wahrscheinlich aendern. Einige Laender verrechnen oder streben die verrechnung von Oil in anderen Waehrungen an, der Dollar wird es dann umso schwerer haben. Wie viele Schulden ein jeder der 125 millionen Steuerzahler in den USA wirklich tragen kann wird sich zeigen. Der Weg aus dieser Ueberschuldung wird entweder bankrot oder abwertung des Geldes sein. Wahrscheinlich letzteres. Objektivitaet zu bewahren ist fuer mich schwer, ich schaue mir zum Vergleich gerne die unterschiedlichen Lebensweisen an.
Die Nachhaltigkeit der durchschnittlichen Lebensweise des Amerikaners ist nicht gegeben. So produktiv wie der Amerikaner denkt das er ist, sind andere mittlerweile auch. Die Bildung und Ausbildung anderer Laender stellt sich zumindest statistisch haeufig als besser dar. Wie wir wissen beginnt die "competitiveness of a counrty not on the factory floor, it starts in the Classroom". Hier gibt es Nachholbedarf. Auch das Gesundheitssystem ist sehr stark renovierungsbeduerftig, die kosten sind einfach untragbar fuer jemanden der $15/h verdient. Hab ich schon erwaehnt das mich meine letzte Bronchitis vor einem jahr $400 trotz KV gekostet hat?
Und noch ein persoenliches Beispiel zur Sinnlosigkeit des Gesundheitssystems.
Meine Frau ist vor 6 Monaten an einem Sonntag gefallen, 5 stunden E.R. warten und liegen, 1 Catscan, 1 xray, eine Schmerzspritze, 5 min Doctors visit, 10 minuten Nurse = $3500 und Nix gebrochen, nur Diagnose.
Wie dem auch sei, ich finde es nachwievor lebenswert in FL, hauptsaechlich wegen des milden Winters und der Moeglichkeiten die sich fuer mich persoenlich ergeben haben. Meinen weniger golden Parachute werde ich aber nicht abgeben, den deutschen Pass behalte ich als Reissleine fuer den Fall der Faelle.
Gruss
SB
CapeCoralDennis
11.11.2008, 21:49
Im Kampf gegen die Welle fauler Immobilienkredite hat die US-Regierung Erleichterungen für Hunderttausende amerikanischer Hausbesitzer angekündigt. Notleidenden Kreditnehmern, die von der Zwangsvollstreckung bedroht sind, sollen unter bestimmten Bedingungen niedrigere Raten und ein Zahlungsaufschub gewährt werden. Das gaben Vertreter des US- Finanzministeriums in Washington bekannt.
Für die Hilfen kommen Kreditnehmer, deren Zahlungen mehr als drei Monate überfällig sind, in Frage. Die maximale Belastung soll auf 38 Prozent des Einkommens gesenkt werden. In einzelnen Fällen sollen auch Schulden erlassen werden.
Die Pläne sind die bislang umfangreichste staatliche Initiative zur Unterstützung notleidender Hausbesitzer. Im Zentrum stehen die zwei größten US-Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac, deren Kontrolle der Staat erst im September übernommen hatte. Über sie laufen rund 50 Prozent der Hauskredite in den USA.
Die Probleme am US-Immobilienmarkt waren der Auslöser der weltweiten Finanzkrise. Eine Lösung dieser Schwierigkeiten ist Experten zufolge deshalb für eine Beendigung der Krise entscheidend.
In den vergangenen Wochen hatten bereits mehrere Großbanken ähnliche Programme für ihre Kunden angekündigt, so erst Anfang dieser Woche die Citigroup. Die Regierungsvertreter riefen weitere Banken auf, dies ebenfalls zu tun. Zur Stabilisierung des Finanzsystems seien nicht nur Hilfen für die Finanzbranche, sondern auch für Hausbesitzer nötig, sagte der für die Umsetzung des US-Rettungspakets zuständige Neel Kashkari bei einer Pressekonferenz
Quelle: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar])
:006:
:Modedit: Bitte bei Zitaten von externen Quellen immer die Quelle mit angeben, sonst können wir rechtliche Probleme bekommen. Da es sich hier um eine Agenturmeldung handelt habe ich mal eine der vielen Seiten verlinkt, auf denen der Artikel steht.
"Reversed Due Dilligence"
Das ist alles was ich zu dem article sage
SB
Bisher größte US-Pleite in 2009: Bank in Florida
Neuer Höhepunkt der Welle von Regionalbank-Pleiten in den USA: Der Zusammenbruch der Bank United FSB in Florida mit einer Bilanzsumme von rund 12,8 Milliarden Dollar (9,2 Mrd Euro) ist der bisher größte Fall in 2009 – und das bereits 34. Opfer der Finanzkrise seit Jahresbeginn.
Das Spar- und Kreditinstitut sei großteils an Finanzinvestoren und ein Management-Team verkauft worden, gab die staatliche Einlagensicherung FDIC am Donnerstagabend (Ortszeit) in Washington bekannt. Die 86 Filialen der größten unabhängigen Bank in Florida sollen bereits an diesem Freitag wieder öffnen. Die Bank hat Kundengelder von rund 8,6 Milliarden Dollar in den Büchern.
Größte Pleite einer Geschäftsbank in der US-Geschichte war 2008 der Fall der einst führenden US-Sparkasse Washington Mutual. Sie hatte eine Bilanzsumme von mehr als 300 Milliarden Dollar. Insgesamt fielen der Krise im vergangenen Jahr 25 Geschäftsbanken zum Opfer
Auf die Einlagensicherung kommen den Angaben zufolge bei der Bank United Kosten von 4,9 Milliarden Dollar zu. Damit wird die Pleite für die FDIC zum zweitteuersten Fall in der aktuellen Finanzkrise nach der im Juli vergangenen Jahres spektakulär zusammengebrochenen US-Hypothekenbank IndyMac, die rund neun Milliarden Dollar kostete.
Quelle: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
Capecoralfan
28.05.2009, 10:21
Nach meinem Kenntnisstand laufen die Geschäfte der Bank United FSB unter dem Namen Bank United weiter, die Filialen sollen seit letzten Freitag wieder geöffnet sein. Eine Investorengruppe (Blackstone Group, Ross, u.a.)übernimmt das operative Geschäft. Die Einlagen der Sparer sind aber nur bis zu einer Summe von § 250.000 garantiert. Bank United geriet durch die Vergabe vieler "optional arm loans" in Schieflage, da die zumeist amerikanischen Kreditnehmer bei dieser Variante - wieder mal - nur den minimalsten Betrag gezahlt haben, also noch nicht mal die fälligen Zinsen in voller Höhe beglichen haben, von einer Tilgung ganz zu schweigen. Sehr interressant finde ich, dass BU FSB ihren Kunden noch vor drei, vier Monaten eine "loan modification" angeboten hat. Anstatt auf eine seriöse Rückzahlung von Zins und Tilgung zu drängen bot man den Kreditnehmern an, die Tilgung für mehrere Jahre vollständig auszusetzen und nur noch die Zinsen (diese aber zumindest in voller Höhe!) in monatlichen Raten zu begleichen! Offensichtlich hatte das (alte) Management, dass zwischenzeitlich abgelöst wurde, nichts aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt. Meine Erkenntnisse habe ich aus unterschiedlichen Quellen wie bloomberg.com und über yahoo.com/finance - Stichwort Bank United - eingeben! Außerdem bin ich persönlich Kreditnehmer bei Bank United. Gruß an alle! Capecoralfan
Capecoralfan
29.05.2009, 20:53
Hier noch für alle Interessierten und zur Ergänzung meines Beitrags die von Bank United weiter geleiteten Infos vom 21.05.09: :007:
Investors Led by John Kanas Acquire BankUnited
$900 Million in New Capital Makes BankUnited One of Florida’s Best Capitalized Banks
John Kanas Becomes Chairman and Chief Executive Officer
Bank Poised to Grow into Regional Institution
Media Conference Call to Be Held Tonight at 8:15PM EDT
CORAL GABLES, Fla.--(BUSINESS WIRE ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]))--Investors led by John Kanas announced today that they have invested $900 million in a new depository institution that acquired the operations of BankUnited, FSB from the Federal Deposit Insurance Corporation, as Receiver. The investors include funds advised by The Blackstone Group, The Carlyle Group, Centerbridge Partners and WL Ross & Co.
After the close of business on May 21, 2009 the Office of Thrift Supervision closed BankUnited, FSB and appointed the FDIC as Receiver. The FDIC facilitated a sale of BankUnited’s operations, deposits, and assets to the newly formed depository institution. The transaction is the culmination of a competitive four-month auction process run by the FDIC. The new institution will retain the name BankUnited and will remain headquartered in Coral Gables, Florida. The new BankUnited, one of the strongest banks in Florida as a result of this transaction, re-commits itself to serving individuals, businesses and local communities throughout Florida and the Southeast.
Mr. Kanas, who is the former Chairman and CEO of North Fork Bancorporation, will become BankUnited’s Chairman and Chief Executive Officer. Mr. Kanas brings more than 35 years of successful bank leadership and is widely credited with building North Fork into one of New York’s largest and most profitable banking companies.
“Today’s transaction re-establishes BankUnited as a safe, strong and well-capitalized bank with the resources and commitment to serve customers and communities in Florida and the Southeast,” Mr. Kanas said. “We want our customers to know that BankUnited is eager to serve their financial needs. This transition will be seamless to customers as they will continue to bank at the same branches, use the same ATM cards, checks and other BankUnited products delivered by the same employees they know.
“This investment marks a new and important chapter in BankUnited’s history,” Mr. Kanas continued. “We believe in the strength, vibrancy and potential of the Florida market. Over the coming months, we plan to introduce more products and better services to individual and business customers. BankUnited has a strong and rich history serving Floridians and, as of today, we have a real opportunity to grow into an important regional institution. I look forward to being a part of the bank’s future growth story alongside BankUnited’s existing management team as we help take part in Florida’s economic recovery. This transaction is beneficial for BankUnited employees, as this bank embarks on a path of renewed growth and vitality.”
Banc of America Merrill Lynch Securities served as financial advisor, and Skadden, Arps, Slate, Meagher & Flom LLP served as legal advisor to the investor group and new management team of BankUnited. Simpson Thacher & Bartlett LLP served as legal advisor to The Blackstone Group, The Carlyle Group and Centerbridge Partners. Wachtell, Lipton, Rosen & Katz served as legal advisor to WL Ross & Co.
The company will hold a media conference call tonight at 8:15 p.m. EDT to discuss the transaction. To access the call, please dial 1-866-225-8754 for domestic callers or 1-480-629-9725 for international callers.
About BankUnited
BankUnited Financial Corp. is the holding company for BankUnited FSB, the largest banking institution headquartered in Florida.
Serving customers through 86 branches in 13 coastal counties, BankUnited offers a full spectrum of consumer and commercial banking products and services, including online products that can be accessed through [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]). For additional information, call 1-877-779-2265.
Contacts
Media:
The Abernathy MacGregor Group
Tom Johnson or Mike Pascale
1-212-371-5999
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Gruß, .wink: Capecoralfan
US: Haus-Zwangsvollstreckungs-Tsunami erreicht neuen Rekord
Datum 16.07.2009 - Uhrzeit 08:44 (© BörseGo AG 2000-2009, Autor: Huber Christoph, Redakteur, © GodmodeTrader - [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar])
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Irvine (BoerseGo.de) - Gemäß dem Informationsdienstleister RealtyTrac sind in den USA im ersten Halbjahr 2009 die Anträge auf Haus-Hypotheken-Zwangsvollstreckungen auf Jahressicht um 15 Prozent auf ein Rekordniveau von 1,5 Millionen gestiegen. Der Monat Juni ging mit 336.173 Zwangsvollstreckungsanträgen einher. Dies entspricht einem Anstieg von 33 Prozent, einem Monatszuwachs von 5 Prozent und dem dritthöchsten jemals registrierten Niveau. Den vierten Monat in Folge lag das Niveau bei über 300.000. Landesweit befand sich im ersten Halbjahr jeder 84. Haushalt im Stadium eines Zwangsvollstreckungsprozesses.
Von Kreditgebern wurden im Juni landesweit mehr als 79.900 Immobilien in Besitz genommenen. Im Vormonat lag die Zahl bei 65.000.
Die höchste Rate an Zwangsvollstreckungen wies wieder einmal Nevada aus. In jenem Bundesstaat sah sich im ersten Halbjahr jeder 16. Haushalt von Exekution bedroht. Die zweithöchste Antragsrate wies Arizona auf. Hier hat jeder 30. Haushalt eine Exekutionserklärung erhalten. Dahinter reiht sich Florida. In diesem Bundesstaat ist jeder 33. Haushalt von Exekution bedroht. Unter den weiteren Bundesstaaten mit den landesweit höchsten Antragsraten finden sich Kalifornien, Utah, Georgia, Michigan, Illinois, Idaho und Colorado.
Das höchste Volumen an Zwangsvollstreckungsanträgen ist in Kalifornien mit 391.611 zu registrieren. Dies entspricht auf Jahressicht einer Steigerung um 15 Prozent. Dahinter reihen sich Florida und Arizona mit 268.064 und 89.799 Zwangsvollstreckungsanträgen. In Florida und Arizona schossen die Anträge um 42 Prozent bzw. 55 Prozent nach oben. Den vierten Rang nimmt Illinois mit einem Anstieg von 29 Prozent auf 68.932 ein.
Die Daten bringen zur Erkenntnis, dass sich der Hausmarkt trotz des von US-Präsident Barack Obama ins Leben gerufenen 50 Milliarden Dollar-Subventionsplan zum Anhalten der Zwangsvollstreckungswelle erneut verschlechterte. Experten sehen mittlerweile keine Chance, dass sich dieser negative Trend bis Mitte nächsten Jahres zur Umkehr bringen lässt. Gemäß RealtyTrac-Vice President Rick Sharga wurde trotz der von der Regierung gesetzten Anstrengungen die Lage nicht in den Griff bekommen. Bis Jahresende sei mit bis zu 3,2 Millionen Anträgen auf Exekution zu rechnen.
Quelle: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
Das Thema ist noch lange nicht durch und die Talsohle ist noch nicht erreicht.
Was echt witzig dabei ist, dass ich bei ntv irgendwo gelesen habe, dass die Baurezession zu Ende sein soll, weil 15% mehr Neuanträge bei Baugenehmigungen eingegangen sein sollen.
buccaneer
15.08.2009, 11:19
...die Banken sterben in den USA ja wie die Eintagsfliegen....
An diesem Wochenende trifft es insg. 5 Banken, u.a. die Colonial BancGroup mit einer Bilanzsumme von 25 Milliarden $, die sich nach dem Zusammenbruch von Immobilienkrediten in Florida und Nevada nicht länger halten konnte. Die Geschäfte werden komplett von der BB&T übernommen. Somit haben wir dieses Jahr bereits 77 Bankenpleiten in den USA.
JohnSmith
03.04.2010, 18:55
Es wird schon wieder ein Immobiliencrash befürchtet:
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Ist ja auch kein Wunder, ebenso wie bei der Wirtschaft: Solange da kein wirklicher Systemwandel vollzogen wird sondern nur mit staatlichen Mitteln versucht wird, das alte System zu re-animieren obwohl es seine Fehler gezeigt hat, solange wird das Problem auch kaum nachhaltig gelöst werden.
Alles klar Jochen, wir stellen mal in 48 Std. ein hundert Jahre altes System um. :0103:
Florian B.
05.04.2010, 10:26
Alles klar Jochen, wir stellen mal in 48 Std. ein hundert Jahre altes System um. :0103:
Wer spricht denn von Umstellen?
Das bisherige System ist nachweislich zusammengebrochen. Echte Ansätze, etwas zu ändern sind doch gar nicht da - nein, da wurden staatliche Hilfsprogramme aufgelegt mit der Hoffnung, das danach alles wieder so ist wie vor der Krise. Und das funktioniert nicht.
Es wird auch nicht klappen. Erkläre mal 280Mio. Menschen, dass das System versagt hat, es nun umgestellt wird und es gibt kleine größeren Hilfsprogramme und eine Hoffnung auf Besserung ist nicht in Sicht.
Erkläre 280Mio. Verbrauchern, das ihr Konsumverhalten umgestellt werden muss, das es keine Kredite mehr gibt und damit eine Überverschuldung nicht mehr möglich ist.
Erkläre 280Mio. das die KV und RV in Zukunft 20% beträgt und die Tax auch 20% und damit der Sozialstaat USA geboren wird.
Und das funktioniert nicht.
Da brauchst du noch nicht einmal an eine Wiederwahl denken, das überlebst du keine Woche.
1. Wir reden nicht von einer Umstellung binnen 48 Stunden - alleine dieser Thread ist vor mehr als 2 Jahren entstanden.
2. Auch wenn man ein System als schlecht oder fehlerhaft erkannt hat macht man es trotzdem weiter, bloß weil man die Wiederwahl nicht gefährden will? Sorry, aber dämlicher geht's nimmer :bang: Genau für solche Fälle wählt man eigentlich möglichst intelligente Politiker, die sich Leute mit Sachverstand ranholen um solche Krisen zu meistern und Umstellungen im System vorzunehmen.
Natürlich ändert man das nicht in 48 Stunden, nicht in 2 Jahren und auch kaum in 5 - aber deswegen gar nicht erst damit zu beginnen es wenigstens zu versuchen ist schon ziemlich blöd. Wenn diese Einstellung in der Menschheit schon immer bei der Mehrheit vorgeherrscht hätte, dann würden wir noch heute mit der Keule das Wild jagen und in Höhlen wohnen oder wäre irgendwo im Mittelalter hängengebliebn :093:
Das System nicht zu ändern hat wohl kaum etwas mit dem berühmten amerikanischen Pioniergeist zu tun, der ihnen früher über viele Jahrzehnte eine gewisse Vorherrschaft auf vielen Gebieten gesichert hat sondern eher mit Sturheit und Selbstüberschätzung. Früher hat die amerikanische Wirtschaft mal den Takt weltweit vorgegeben und konnte sich solche Dinge evtl. leisten - diese Zeit ist seit einigen Jahren vorbei, heute spielt die Musik woanders...
Mag ja alles schön und gut sein, aber es geht hier nicht um die Politiker, es bestimmt immer noch das Volk. Und die sind mit Obahma derzeit nicht sehr glücklich, denn der will an ihr Geld ran. Die Mehrzahl der Amerikaner lehnen Änderungen ab. Erst wenn es jemand schafft, die Menschen zu ändern, dann kann ein Schritt gemacht werden. Das sehe ich aber die nächsten Jahre überhaupt nicht.
Mag ja alles schön und gut sein, aber es geht hier nicht um die Politiker, es bestimmt immer noch das Volk.
Den Satz halte ich persönlich für einen (schlechten) Witz, auch und gerade in den USA.....
Was den Rest angeht magst Du Recht haben - das ist dann der Preis dafür, dass die Leute dort seid Jahrhunderten eingetrichert bekommen haben, dass nur das Geld wichtig ist und das die Bildung in vielen Fällen offenbar nicht ausricht über den persönlichen Finanzhorizont zu schauen.
Hier in D sprechen sich die Menschen sogar mehrheitlich in Umfragen gegen die angestrebten Steuersenkungen aus, weil sie wissen das letztlich doch alles bezahlt werden muss und sie irgendwann zu Kasse gebeten werden.
So hart es klingt, aber man muss einfach sagen: Wenn die Menschen nicht kapieren was da bei ihnen wirtschaftlich vorgeht, dann hat es sie noch nicht hart genug getroffen, dann muss es wohl erst noch weiter runtergehen bevor sie begreifen das es so nicht weitergeht und das man sich nur leisten kann was man auch erwirtschaftet.
Das erste Mal Florida
05.04.2010, 16:30
1. Wir reden nicht von einer Umstellung binnen 48 Stunden - alleine dieser Thread ist vor mehr als 2 Jahren entstanden.
2. Auch wenn man ein System als schlecht oder fehlerhaft erkannt hat macht man es trotzdem weiter, bloß weil man die Wiederwahl nicht gefährden will? Sorry, aber dämlicher geht's nimmer :bang: Genau für solche Fälle wählt man eigentlich möglichst intelligente Politiker, die sich Leute mit Sachverstand ranholen um solche Krisen zu meistern und Umstellungen im System vorzunehmen.
Natürlich ändert man das nicht in 48 Stunden, nicht in 2 Jahren und auch kaum in 5 - aber deswegen gar nicht erst damit zu beginnen es wenigstens zu versuchen ist schon ziemlich blöd. Wenn diese Einstellung in der Menschheit schon immer bei der Mehrheit vorgeherrscht hätte, dann würden wir noch heute mit der Keule das Wild jagen und in Höhlen wohnen oder wäre irgendwo im Mittelalter hängengebliebn :093:
Das System nicht zu ändern hat wohl kaum etwas mit dem berühmten amerikanischen Pioniergeist zu tun, der ihnen früher über viele Jahrzehnte eine gewisse Vorherrschaft auf vielen Gebieten gesichert hat sondern eher mit Sturheit und Selbstüberschätzung. Früher hat die amerikanische Wirtschaft mal den Takt weltweit vorgegeben und konnte sich solche Dinge evtl. leisten - diese Zeit ist seit einigen Jahren vorbei, heute spielt die Musik woanders...
Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.
Dennoch noch einen Satz.
Wir haben viel Verwandschaft drüben. Und die sind alle einer Meinung.
Ohne grundlegende Umstellungen oder Änderungen wird das nichts mehr.
Wer Glaubt mit kleinen Hilfprogrammen den großen Wurf zu erlangen, wird wohl in kürzester Zeit eines Besseren belehrt.
Ich glaube, dass die Krise - nicht nur auf dem Immobilien Markt - uns und somit nicht nur die USA noch lange beschäftigen werden. Ich sehe seit Jahren viele Parallelen zur großen Depression in den 1929/30 Jahren. Das Jahrzehnt vorher war von großer Prosperität bestimmt, dann kam der Crash und danach der zweite Weltkrieg.
Der aktuelle Crash am Fiananzmarkt wurde nur durch drucken von Geld kurz- oder längerfristig verhindert. Hinter diesem Geld steht aber kein Gegenwert. Die Staaten die diese Krise damit zu verhindern versuchen, lösen somit die nächste Depression aus. Wir haben die Wirtschaftkrise nicht überstanden, sondern stehen vor einem viel größeren Problem in der Zukunft.
Damit stehen aber ganz sicherlich nicht die USA alleine im Fokus, denn das schnelle umdenken, planen und gestalten obligt vielen Regierungen dieses Planeten. (auch und insbesonderen gilt das für Europa)
Ich befürchte die USA werden sich wieder mit Krieg (wie schon 1941) aus der Wirtschaftkrise bomben...genug Schurkenstaaten gibt es ja noch. Denn der zweite Weltkrieg hat die USA wirtschaftlich maßgeblich aus der Depression herausgeholt.
FeuchtFarmer
05.04.2010, 17:46
... Ich befürchte die USA werden sich wieder mit Krieg (wie schon 1941) aus der Wirtschaftkrise bomben...genug Schurkenstaaten gibt es ja noch. Denn der zweite Weltkrieg hat die USA wirtschaftlich maßgeblich aus der Depression herausgeholt.
Das mag für WW2 gestimmt haben, aber danach war das ja nicht zwangsläufig die Konsequenz eines selbst angezettelten Krieges. Und derer gab es zahlreiche. Interessante Quelle hierzu: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
Wollen wir hoffen, dass die Welt einen anderen Weg aus der Krise findet.
Make love, not war! :007:
FF
Da ist sicher was Wahres dran - nur kommt ja jetzt seit einigen jahrzehnten ein Problem dazu, was es früher bei der großen Depression nicht gab: Die großen Börsenspekulationen mit Firmen, die keine realen Gegenwerte mehr haben. Das Problem gab es früher in der Form eben nicht, ebenso wie Hedge Fonds & Co.
Früher entsprach der gehandelte Aktienwert weltweit ziemlich genau dem Anlagevermögen der entsprechenden Firmen - durch Spekulationen, andere Firmenformen (Think tanks, Beratern usw.) wo keine Produktion mehr dem Aktienwert entgegensteht ist der Wert der weltweit gehandelten Aktien inzwischen seit vielen Jahre erheblich höher als der tatsächlich vorhandene Gegewert, es ist also ein Blase entstanden. Diese Blase wird in mehr oder weniger regelmäßigen Abständnden immer mal wieder platzen bis das System mal wieder den heutigen Gegebenheiten angepasst werden wird.
Dass das nicht nicht nur die USA betrifft dürfte jedem klar sein - dass die USA aber nach wie vor eine Schlüsselrolle auf Grund ihrer enormen Wirtschaftskraft innehat ebenso.
Das Tal der Tränen ist wirtschaftlich sicher noch lange nicht durchschritten...
Hier in D sprechen sich die Menschen sogar mehrheitlich in Umfragen gegen die angestrebten Steuersenkungen aus, weil sie wissen das letztlich doch alles bezahlt werden muss und sie irgendwann zu Kasse gebeten werden.
Na klar: " Im Fall von Notfallkrediten für Griechenland beteiligt sich Deutschland mit bis zu 8,4 Milliarden Euro"
Das verstehe ich wirklich gut, das die Mehrheit gegen Steuersenkungen sind. Noch ein paar MILLIARDEN an Griechenland, also rund 102€ pro Bundesbürger, inkl. Kinder und Rentner... da zahlt eine Familie gerne 884€ mehr Steuern. - 2 Erwachsene, 2 Kinder (39 Mio Erwerbstätige [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) Griechenland ist ja ein schönen Urlaubsland. Auch wenn sie sich keinen Urlaub leisten können. Aber vllt. bekommen sie ja eine schönes Poster von Griechenland geschickt.
Danach kommt dann noch vllt England [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
macht auch mix.
Zahlt mal schön die Steuern. :vogel:
Und: Das Tal der Tränen ist steuerlich sicher noch lange nicht durchschritten...
Florian B.
13.04.2010, 07:41
[...]
Zahlt mal schön die Steuern. :vogel:
Und: Das Tal der Tränen ist steuerlich sicher noch lange nicht durchschritten...
Ich frage mich ernsthaft woher Du die Arroganz und Überheblichkeit nimmst, mit der Du da sprichst - in dem Land, in dem Du lebst ist doch bei weitem nicht alles in Butter, im Gegenteil, ich befürchte das Tal der Tränen könnte für Euch noch etwas länger werden als für uns...
Na klar: " Im Fall von Notfallkrediten für Griechenland beteiligt sich Deutschland mit bis zu 8,4 Milliarden Euro"
Das verstehe ich wirklich gut, das die Mehrheit gegen Steuersenkungen sind. Noch ein paar MILLIARDEN an Griechenland, also rund 102€ pro Bundesbürger, inkl. Kinder und Rentner... da zahlt eine Familie gerne 884€ mehr Steuern. - 2 Erwachsene, 2 Kinder (39 Mio Erwerbstätige [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) Griechenland ist ja ein schönen Urlaubsland. Auch wenn sie sich keinen Urlaub leisten können. Aber vllt. bekommen sie ja eine schönes Poster von Griechenland geschickt.
Danach kommt dann noch vllt England [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
macht auch mix.
Zahlt mal schön die Steuern. :vogel:
Und: Das Tal der Tränen ist steuerlich sicher noch lange nicht durchschritten...
Ja nee, is klar :-D - bewirbst Du Dich jetzt um einen Vorstandsposten in einer Stammtischparolen-Partei? :muha:
Der Unterschied zwischen Kredit und "verpulvern" ist aber schon klar, oder? Abgesehen davon, dass bei einem Exportvolumen von fast 1 Billion Euro im Jahr schon das Abwenden eines Währungskursverlustes (der Euro hat durch die Griechenlandkrise gegenüber dem Dollar an Wert verloren) im Rahmen von weniger als 10% diese Kosten schon wieder komplett auffangen würde: Es gibt bisher keinerlei Anzeichen dafür, dass Griechenland diesen Kredit des Europäischen Währungsfonds (in dessen Rahmen der deutsche Anteil der 8,3 Mrd fallen würde) in Anspruch nehmen will.
Aber wenn Du schon vom Verpulvern von Steuern sprichst: Da ist es sicherlich wesentlich beruhigender in einem Land zu leben, was bisher in den letzten 7 Jahren nicht nur rund 600-700 Mrd Dollar für einen nicht-legitimierten Krieg im Irak ausgegeben hat (in dem so nebenbei auch noch über 4000 seiner Bürger starben) sondern auch von jedem Steuerdollar 2010 rund 30% für militärische Zwecke (einschließlich deren Kreditschulden), aber nur 2% in die Bildung investiert :007: ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar])
Und die Tatsache, das bei den Kriegskosten auch noch rund 23 Mrd offenbar in dunklen Kanälen versickert sind macht die Sache im Vergleich D - USA auch nicht unbedingt besser für die "Überlegenheit" der USA in finanztechnischen Dingen. [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
Von der Übernahme bzw. den in der Höhe unbeschränkten Garantien der Immobilienfinanzierer Freddie Mac und Fannie Mae - um mal auf das eigentliche Thema des Threads zurückzukommen - wollen wir vielleicht besser gar nicht erst reden wenn es um Steuergelder geht. Da hat die US-Regierung erst in diesem Jahr einen Blankoscheck ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) für die Übernahme von Verlusten in unbeschränkter Höhe ausgestellt - dagegen sind die möglichen 8,4 Mrd Kredit doch peanuts :-D
Ich glaube hüben wie drüben tun sich die Regierungen nicht gerade mit Ruhmestaten in Bezug auf die vernünftige Verwendung mit Steuergeldern hervor - da hat wohl keine von beiden Seiten Grund auf die andere mit dem Finger zu zeigen.
... Es gibt bisher keinerlei Anzeichen dafür, dass Griechenland diesen Kredit des Europäischen Währungsfonds (in dessen Rahmen der deutsche Anteil der 8,3 Mrd fallen würde) in Anspruch nehmen will...
Jetzt ist es so weit, Griechenland kapituliert vor den Finanzmärkten: Die Regierung in Athen hat bei ihren Euro-Partnern und beim Internationalen Währungsfonds einen Antrag auf Milliardenkredite gestellt. Auch auf Deutschland kommen nun hohe Kosten zu.
...
Jetzt wird spekuliert, wie teuer die Rettungsaktion für Deutschland wird. Nach der bisherigen Berechnung entfallen etwas mehr als acht Milliarden Euro auf Deutschland. FDP-Politiker Frank Schäffler rechnet jedoch damit, dass die Kredithöhe mehr als doppelt so hoch ausfallen könnte. "Es ist wahrscheinlich, dass Deutschland bis Ende 2012 über 30 Milliarden Euro Kredite bereitstellen muss", sagte Schäffler der "Bild"-Zeitung. "Danach könnte es noch mehr werden. Griechenland ist ein Fass ohne Boden."
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Florian B.
23.04.2010, 13:13
Ja, ich weiss, Du reitest gerne auf der Griechenland-Nummer herum.
Aber was sind schon 30 Milliaden für ein EU-Partnerland gegenüber mittlerweile wohl im Billionen-Bereich liegenden Kosten für einen Krieg im Irak, der sinnfrei ist und alleine auf US-Seite fast 5.000 Soldaten das Leben gekostet hat.
Ja, ich weiss, Du reitest gerne auf der Griechenland-Nummer herum.
Aber was sind schon 30 Milliaden für ein EU-Partnerland gegenüber mittlerweile wohl im Billionen-Bereich liegenden Kosten für einen Krieg im Irak, der sinnfrei ist und alleine auf US-Seite fast 5.000 Soldaten das Leben gekostet hat.
Ich halte die 30 Milliarden für die Griechen genauso sinnbefrei. EU-Partnerland...na super, ich wollte den ganzen Mist nicht haben. Partner sind wir doch immer nur, wenn sie die Deutschen mal wieder brauchen, um Geld rauszurücken.
Wer soll denn das bitte bezahlen. Deutschland hat selbst genug Schulden. Welches Land meldet als nächstes Bankrott an, denn in Spanien z. B. sieht das auch alles nicht so rosig aus. Italien?
Sch*** EU. Ich habe eh nie etwas davon gehalten und jetzt sehen wir, was dabei rauskommt. :044:
Nee, BIMI vorher kommt England, dann erst Spanien. Aber wie Jochen schon gesagt hat, es sind ja nur Kredite. Die kommen dann sicherlich wieder zurück. So in 50-100 Jahren. Frag mal dein Finanzamt wie viel % Zinsen du für die Steuerbelastung bekommst.
Florian B.
23.04.2010, 13:27
Sch*** EU. Ich habe eh nie etwas davon gehalten und jetzt sehen wir, was dabei rauskommt. :044:
Ja, stimme ich Dir letztlich auch zu, der große Europäer bin ich auch noch nie gewesen.
Ich habe letztendlich aber nichts gegen die 30 Milliarden, nur müssten die Voraussetzungen andere sein: z. B. Zwangsverwaltung des griechischen Haushalts durch die EU. Das Geld alleine bringt gar nichts, die wurschteln so weiter wie bisher und in zwei Jahren spätestens ist es wieder so weit.
Am Besten wieder schön einigeln und jeder Staat für sich, oder wie?
Was glaubt ihr eigentlich, warum Europa die USA als Wirtschaftsmacht überholt hat? Durch den gemeinsamen Wirtschaftsraum, den die USA schon viel früher hatten. Ich kann mich an Zeiten erinnern, da hat der Dollar 4 DM gekostet, da konnte sich kein Schwein Urlaub in den USA erlauben....
Und ohne die EU wäre die deutsche Außenhandelsbilanz (von der wir so ziemlich alle leben) ein Bruchteil.
Ich sage bestimmt nicht, dass hier alles toll ist und das die Steuern nicht niedriger sein könnten - aber gerade die USA ist doch nun alles andere als ein geeignetes Vorbild, die machen doch doppelt so viel falsch und da geht es doch viel weiter den Bach runter.....
Bisher sind es mal gerade 8 Mrd - die 20-30 als Zahl kommen von einem FDP-Politiker gegenüber der Bild-Zeitung, da muss man den Wahrheitsgehalt gar nicht erst hinterfragen. Das ist die gleiche Partei, die uns immense Steuererleichterungen verspricht die gar nicht möglich sind...
Ohne Frage liegen wir in Deutschland bei den Abgaben deutlich über dem OECD-Durchschnitt - aber bei vielen Dingen die der Staat leistet eben auch.
Für Gutverdienende ist es immer attraktiver die Staatsquote so gering wie möglich zu halten, die können sich besser selbst versorgen. Aber was nützt es Otto Normalverbraucher wenn er zwar weniger Steuern zahlt, seine Kinder dafür auf keine vernünftige Schule kommen, Studieren nur noch als Kind reicher Eltern oder mit Stipendium möglich ist usw.?
Bei einem 6-stelligen Jahresgehalt liegt der durchschnittliche Steuersatz hier in D für Verheiratete mit Kindern irgendwo zwischen 30 und 35% - ich persönlich finde das nicht zuviel für das was an Leistungen vom Staat geboten wird. Was ich für deutlich zu hoch halte sind Kosten für Alterssicherung (im Verhältnis zum Ertrag - hat leider Herr Adenauer und Herr Kohl mal komplett kaputt gemacht), Kosten für Gesundheit (relativ schwachsinniges System) und vielleicht noch die Mehrwertsteuer, weil die ja ausschließlich den Endverbraucher trifft und somit den Konsum dämpft. So leicht wie sie in "guten Zeiten" erhöht wird sollte sie auch mal in "schlechten Zeiten" wieder gesenkt werden - mit ihr könnte man am schnellsten eine Regulierung in beide Richtungen vornehmen.
Macht nur leider kein Staat, weil das die beste Cash Cow im Stalle ist...
Aber mal zum Thema zurück: Wenn Du Dir, Tom, Gedanken wegen 8 oder 20 oder 30 Mrd Euro für Griechenland im Haushalt der BRD machst, was denkst Du denn über die allein 220 Mrd Dollar Defizit nur im Monat Februar 2010 in den USA? Für das ganze Jahr wird ein Defizit von 1,56 Billionen Dollar erwartet - nur für 2010, nach bereits 1,42 Billionen im letzten Jahr...
Ich glaube nicht, dass die BRD von den USA da viel lernen können - und wer früher oder später für die Schulden aufkommen muss, hüben wie drüben ist doch auch klar: Der Steuerzahler.
Nur zum Vergleich: Die Gesamtverschuldung in der BRD von Bund, Ländern und Gemeinden liegt derzeit bei unter 2 Billionen Euro in den USA bei rund 10 Billionen Dollar. Nur wächst sie derzeit in den USA um ca. 2-4x schneller....
Beides keine tollen Werte und beide über der eigentlichen Grenze von 60% des BIP (Brutto Inlands Produktes), aber eben in den USA nochmal geringfügig schlechter als in der BRD - also von beiden Seiten kein Grund auf den anderen mit dem Finger zu zeigen.
Nur qualitativ gibt es einen deutlichen Unterschied: In den USA beruht der Löwenanteil dieser Schulden auf Kriegskosten (wovon einige wenige in den UISA profitieren), in der BRD auf Sozialkosten (was - berechtigt oder nicht - ziemlich breit gestreut ist).
Was davon besser ist muss jeder für sich entscheiden - für mich ist das auf jeden Fall klar :001:
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Ich finde diesen Artikel zum Thema Rente recht interessant :0141:
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Danke, das sind genau die Fakten die ich in meinem Beitrag meinte als ich Adenauer und Kohl erwähnte - leider setzen sich viele Leute nicht mit den Gründen auseinander sondern schimpfen einfach auf die aktuelle Regierung...
Danke, das sind genau die Fakten die ich in meinem Beitrag meinte als ich Adenauer und Kohl erwähnte - leider setzen sich viele Leute nicht mit den Gründen auseinander sondern schimpfen einfach auf die aktuelle Regierung...
Da hast du recht. Zeigt aber auch auf, daß nachfolgende Regierungen es auch nicht besser gemacht haben ....
Da hast du recht. Zeigt aber auch auf, daß nachfolgende Regierungen es auch nicht besser gemacht haben ....
Das Problem was ja alle nachfolgenden Regierunge hatten (und haben): Sie müssen eine komplette Generation in einen sauren Apfel beißen lassen: Aufarbeitung (und Bezahlung) der Fehlentscheidungen der Vergangenheit und zusätzlich zahlen für ein neues System der Zukunft - also doppelte Belastung zumindest einer Generation.
Ein erster Schritt ist mit Riester ja gamacht, da der aber noch freiwillig und nicht verpflichtend ist führt der halt auch nicht konsequent zum Ziel.
Ich interpretiere den Artikel ein wenig anders, aber sei es drum :001:
Ich interpretiere den Artikel ein wenig anders, aber sei es drum :001:
Wenn Du die fehlgeschlagenen "Modernisierungsversuche" von Arendt und Schröder meinst gebe ich Dir vollkommen Recht. Ich wollte auch nicht ausgedrückt haben, dass nur Adenauer und Kohl da fehler gemacht hätten, das haben andere ganz sicher auch. Und Blüm hatte ja durchaus schon einen Schritt in die richtige Richtung gemacht, den Schröder dummer Weise gleich wieder kassiert hat.
Aber die Grundlage unseres heutigen Dilemmas liegt ja recht eindeutig in der epochalen Fehlentscheidung Adenauers und Kohl hat mit seiner "Plünderung" bei der deutschen Einheit die Problematik ja noch verschärft...
Tatsache ist doch: Ohne jemanden weh zu tun wird man aus der Misere nicht rauskommen: Entweder muss eine Generation doppelt zahlen, eine deutlich länger als bis 65 arbeiten oder mehrer Rentnergenerationen mit deutlich wenige auskommen. Alles keine Argumente mit denen man Wahlen gewinnen kann....
In den USA droht die nächste große Kreditkrise, diesmal bei Gewerbeimmobilien. Deutsche Ökonomen bekommen es mit der Angst zu tun: Denn auch hiesige Banken und Anleger sind in den gefährlichen Markt verstrickt.
Die Lust am Zocken ist den Bürgern in den USA gründlich vergangen. Das bekam jüngst auch die Deutsche Bank zu spüren.
Die Geschäfte in der Spielerstadt Las Vegas laufen seit der Finanzkrise unterirdisch schlecht. Und Deutschlands größtes Geldhaus gilt als einer der drei großen Player bei der Finanzierung von Bauprojekten vor Ort. Auf das Cosmopolitan Casino, das den Frankfurtern seit der Pleite des Bauherrn gehört, musste die Bank vergangenes Jahr 500 Millionen Euro abschreiben. Das ebenfalls im Konzernbesitz befindliche Fünf-Sterne-Hotel Ritz-Carlton Lake Las Vegas wird im Mai geschlossen.
Auch sonst hatte Deutschlands größtes Geldhaus in den USA zu kämpfen. Schon im Dezember 2009 musste die Bank den Fonds "Rreef America Reit III" mit frischen Krediten retten, der vor allem in Gewerbeimmobilien investiert hatte, kurz vor der Pleite stand, und an dem die Deutsche Bank mit zehn Prozent beteiligt ist.
Sind das die Vorboten einer neuen Krise?
Fest steht: Die Situation auf dem US-Gewerbeimmobilienmarkt ist desaströs, Shopping-Center, Hotels, Büros und Fabrikhallen stehen wegen der miesen Wirtschaftslage leer, Preise und Mieten sind in den Keller gefallen. Der Rreef America ist nicht der einzige Fonds, der deshalb in heftige Probleme geriet. Auch der "Whitehall International" verlor 2009 mit 1,8 Milliarden Euro fast seinen gesamten Wert. Dem "Morgan Stanley Real Estate Fund VI" droht ein Wertverlust von 8,8 Milliarden auf 3,4 Milliarden Dollar.
Und das ist womöglich nur der Anfang: Nach Berechnungen des US-Kongresses schwebt fast jede Dritte der rund 8100 Banken des Landes in Gefahr, von platzenden Darlehen für Gewerbeimmobilien in den Abgrund gerissen zu werden. Das Fatale daran: Diese nächste Welle der Finanzkrise könnte sich auch in Deutschland "ausbreiten wie ein Flächenbrand", warnt Klaus Fleischer, Professor an der Fachhochschule München.
Der ganze Artikel/Quelle: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
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Die Deutsche Bank ist tief in die amerikanische Immobilienkrise verstrickt. Erst hat sie an den Schrottkrediten für Hausbesitzer verdient, jetzt sorgt sie dafür, dass viele dieser Häuser zwangsversteigert werden. Der Image-Schaden für das Institut wird immer größer.
...
Capecoralfan
10.06.2010, 13:46
Danke für den sehr interessanten Bericht! Bisher war mir nicht bekannt, dass die DEUTSCHE BANK so sehr im Bereich amerikanischer Immobilienkredite (ob direkt oder indirekt) engagiert war. Gruß, Capecoralfan
monikac21
10.06.2010, 15:32
.wink: Ja der Deutschen Bank gehoeren hier in SW florida ca. 70% aller Bank Foreclosures.
Jetzt aber zum Immobilienmarkt als solches. Die Preise in Cape Coral/Fort Myers fuer residential Immobilien (Wohnimmobilien) ziehen an. Die Preise steigen, das Angebot wird weniger und die Immobilienkaeufer und Investoren kaufen die "noch preiswerten" Haeuser schnell auf. Wir sehen derzeit eine Umwandlung von einem Kaeufer Markt zu einem Verkaeufermarkt und viele derjenigen, die derzeit ein Haus zu kaufen versuchen werden mit der ungewoehnlichen Situation konfrontiert, dass mehrere Kaeufer an dem gleichen Haus interesiert sind und der Verkaeufer aus diesen Angeboten, dass aussuchen kann, welches ihm/ihr am besten gefaellt. Eine solche Situation hatten wir das letzte Mal in 2004. Gute Objekte zu guten Preisen kommen auf den Markt und sind in der Regel bereits nach 1 Woche verkauft.
Bei Gewerbeimmobilien sieht es jedoch (noch) anderes aus. Diese Immobilien fangen gerade an durch die Foreclosure Phase zu gehen, durch die die privaten Immobilien gerade durch sind. Jedoch bei den Gewerbeimmobilien sitzen die investoren bereits in den Startloechern, damit sie sofort zuschlagen koennen, wenn diese Gewerbeimmobilie als Bankforeclosure auf den Markt kommt. Daher glaube ich kaum, dass der Gewerbliche Immobilienbereich in ein sehr tiefes Loch fallen wird.
Ich habe diesen tiefen Einblick in den Immobilienmarkt in SW Florida, da es seit ueber 20 Jahren mein Job ist, ueber solche Entwicklungen Bescheid zu wissen .wink:
Florian B.
10.06.2010, 16:38
Monika,
Dir und Deiner branche gönne ich es, wenn es wieder aufwärts geht; auch für die Staädte ist das auf jeden Fall von Vorteil und wichtig.
Ich befürchte aber, das wir in noch kürzerer Zeit ein noch größeres Dilemma haben, wenn das Rad sich erneut so schnell zu drehen beginnt...
Auf die von Monika angesprochene Entwicklung bin ich aber mal gespannt... ich wünsche es allen!
monikac21
10.06.2010, 17:08
Hier ist eins, was ihr bedenken solltet, wenn ihr die Meldungen in der Presse lest. Amerika ist gross und jeder Staat ist anders und hat auch eine eigenstaendige Wirtschaftslage. Aehnlich wie in Europa jedes Land ebenfalls mehr oder weniger eingestaendig ist. Natuerlich ist die ganze Welt miteinander verstrickt und eins hat Einfluss auf das andere. Aber dennoch Amerika ist nicht gleich Florida und Florida ist nicht gleich Amerika.
Hier ist, warum unser Markt in der Regel besser ist als der Rest des Landes. florida hat das Wetter, die Straende und das Meer. Das ist eine Kombination, die man nicht so oft findet. Ja wir haben manchmal Hurricanes, jedoch hat bspw. California Erdbeben, die viel unberechenbarer sind als ein Hurricane. Unsere Ecke hier - Cape Coral/Fort Myers hat zudem eine gesunde Wirtschaft und viele Unternehmen verlagern ihre Hauptquartiere in unsere Gegend. Das Durchschnittsalter in Cape Coral ist mit nur 43 Jahren recht jung, viele Pro Baseball Teams haben ihr "Spring Training" in unserer Gegend und so weiter. Cape Coral ist einzigartig in den USa mit den unendlich vielen Kanaelen, die die Stadt durchziehen.
So was auch immer ihr lest in Bezug auf Immobilien in den USA,bitte uebertragt es nicht auf Florida und bitte verallgemeinert dieses Wissen nicht auf die gesamte USA.
monikac21
10.06.2010, 17:13
Monika,
Dir und Deiner branche gönne ich es, wenn es wieder aufwärts geht; auch für die Staädte ist das auf jeden Fall von Vorteil und wichtig.
Ich befürchte aber, das wir in noch kürzerer Zeit ein noch größeres Dilemma haben, wenn das Rad sich erneut so schnell zu drehen beginnt...
Florian, sei mir nicht boese, jedoch sehe ich dass nicht (oder noch nicht). Der Immobilienmarkt geht immer auf und ab, jedoch so drastisch, wie wir es in den Jahren 2005 (hoch Markt) und 2007/2008 (absoluter tief markt) gesehen haben, werden wir so schnell nicht mehr erleben.
Bitte bedenke auch, dass eine immobilie (anders als bspw Aktien) immer da sind. Die gehen nirgendwo hin, egal wie gut oder schlecht es der Wirtschaft geht. Eine firma kann Pleite machen und das ganze Aktienkapital ist verloren, eine Immobilie kann Wert verlieren, jedoch wird eine Immobilie immer einen Wert darstellen - die ist niemals total weg. .wink: Es sei denn sie versinkt in einem Loch oder faellt ins Wassser. :brr:
Florian B.
10.06.2010, 23:13
ach na ja.. Monika,
das ist alles relativ. Über das Thema 'Immobilie in Südwest-Florida' haben wir nicht nur einmal nachgedacht. Ich erinnere mich nur zu gut an Makler, die uns 2004/2005 Lots verkaufen wollten mit der Argumentation, dass selbiges Lot ein Paar Wochen später das doppelte kosten würde. Dem mag so gewesen sein; so manches dieser Lots war letztes Jahr für 1/10 des Preises zu bekommen.
Ich widerspreche auch Deiner Argumentation bezüglich des Immobilienwertes vehement. Da habe ich -insbesondere in den letzten beiden Jahren- anderes gesehen, gehört und erlebt.
Sorry :001:
monikac21
10.06.2010, 23:35
Ja Forian, 2004/2005 war schon happig und der Downfall in 2007 und 2008 ebenfalls. Jedoch der Markt reguliert sich immer wieder selbst. Was wir in den letzten Jahren erlebt haben waren 2 extrem Faelle, der aufgebauschte Markt in 2004/2005 und der totale Downfall in den folgenden Jahren. Von absolut ueberbewerteten Immobilien zu absolut unterbewerteten Immobilien - es wird sich einspielen auf den tatsaechlichen Marktwert und in dieser Phase sind wir im Moment. Auch musst du ueberlegen, dass derjenige, der in 2003 bspw. gekauft hat, hat sogar im absoluten Downfall in 2007 immernoch einen guten Gewinn mit seiner Immobilie gemacht. Ih denke um die Lage wirklich beurteilen zu koennen muss man alle Zusammenhaenge und Zahlen eroertern und eben nciht nur die beiden extreme.:001: auch die Banken und Mortgagebroker, die bei der Krise ja auch kraetig mitgemischt haben und diese auch zum Teil mit veursacht haben, koennen sich solche Geschaeftspraktiken wenigstens vorlaeufig nicht mehr leisten. auch das hilft dem Markt, sich zu regulieren.
Wie gesagt es ist seit 20 Jahren mein Job und ich habe wirklich die verschiedenen Maerkte hautnah miterlebt.
LIebe Gruesse
Monika
.wink: Wir sehen derzeit eine Umwandlung von einem Kaeufer Markt zu einem Verkaeufermarkt und viele derjenigen, die derzeit ein Haus zu kaufen versuchen werden mit der ungewoehnlichen Situation konfrontiert, dass mehrere Kaeufer an dem gleichen Haus interesiert sind und der Verkaeufer aus diesen Angeboten, dass aussuchen kann, welches ihm/ihr am besten gefaellt. Eine solche Situation hatten wir das letzte Mal in 2004. Gute Objekte zu guten Preisen kommen auf den Markt und sind in der Regel bereits nach 1 Woche verkauft.
In Cape Coral von einem Verkaeufermarkt zu sprechen, halte ich pers. fuer ziemlich weit hergeholt. Sicher ist es bei manchen Haeusern der Fall, dass man sich in einer Multiple Offer Situation befindet, aber wenn du ehrlich bist, sprechen wir da von Immobilien in der untersten Preisklasse. Da kann es dann auch mal vorkommen, dass ueber dem Listing Preis verkauft wird. Bei Immobilien, die sich im oberen Preissegment befinden, sieht die Sache aber schon wieder ganz anders aus.
Und es kommen taeglich mehr Haeuser auf den Markt als verkauft werden...
lg
Emily
.wink: Ja der Deutschen Bank gehoeren hier in SW florida ca. 70% aller Bank Foreclosures.
Und woher hast du diese Zahl?
lg
Emily
monikac21
11.06.2010, 05:30
In Cape Coral von einem Verkaeufermarkt zu sprechen, halte ich pers. fuer ziemlich weit hergeholt. Sicher ist es bei manchen Haeusern der Fall, dass man sich in einer Multiple Offer Situation befindet, aber wenn du ehrlich bist, sprechen wir da von Immobilien in der untersten Preisklasse. Da kann es dann auch mal vorkommen, dass ueber dem Listing Preis verkauft wird. Bei Immobilien, die sich im oberen Preissegment befinden, sieht die Sache aber schon wieder ganz anders aus.
Und es kommen taeglich mehr Haeuser auf den Markt als verkauft werden...
lg
Emily
Ja der markt in den unteren Preisklassen ist extrem heiss. Und auch der Markt in den Haeuser sagen wir mal ab 250,000 - 700,000 - hier werden die Haeuser nicht ueber Angebotspreis verkauft jedoch gehen diese Haeuser (liegt natuerlich am Haus und kann man nicht verallgemeinern) recht schnell. Das sind haeufig Bank Foreclosures, die in der Hoch Zeit des Markts fuer ueber 1 Millon verkauft worden sind.
Mit dem "es kommen taeglich mehr Haeuser auf den Markt als verkauft werden" stimmt es auch nur bedingt und es liegt sehr stark an der Gegend.
Jedoch hast du recht, ich haette es vermutlich mehr ausfuehrlicher und im Detail schildern sollen, als pauschal eine Aussage zu machen, ich dachte nur es wuerde den Rahmen des Forums sprengen und wuerde moeglicherweise auch viele nicht interessieren.
Wir sehen in vielen Gegenden die Anfaenge eines Verkaeufer Markts, in manchen Gegenden und bspw. bei Condos/Wohnungen und bei Grundstuecken befinden wir uns immernoch in einem Kaeufermarkt.
monikac21
11.06.2010, 05:32
Und woher hast du diese Zahl?
lg
Emily
Lee County Clerk of Courts Records und ich arbeite mit vielen Bank Foreclosures von der Dt. Bank.
Und auch der Markt in den Haeuser sagen wir mal ab 250,000 - 700,000 - hier werden die Haeuser nicht ueber Angebotspreis verkauft jedoch gehen diese Haeuser (liegt natuerlich am Haus und kann man nicht verallgemeinern) recht schnell. Das sind haeufig Bank Foreclosures, die in der Hoch Zeit des Markts fuer ueber 1 Millon verkauft worden sind.
Wenn du mir auch nur ein paar Haeuser nennen kannst, die beim Clerk of Court in der letzten Zeit um diesen Betrag im Foreclosure Prozess versteigert wurden, waere ich ehrlich gesagt erstaunt. Ich kenne sowohl die Foreclosure Listen als auch die Sales Listen des Clerk of Court und auch hier bewegen wir uns - sofern nicht als "cancelled" vermerkt, was speziell in den oberen Preisklassen vermehrt vorkommt - definitiv im unteren Preissegment.
bei Condos/Wohnungen und bei Grundstuecken befinden wir uns immernoch in einem Kaeufermarkt.
Und bei hochpreisigen Immobilien ebenso...
lg
Emily
Lee County Clerk of Courts Records und ich arbeite mit vielen Bank Foreclosures von der Dt. Bank.
Aus den Clerk of Courts Records ersiehst du 70 %? Fuer den 4/6/10 waren bspw. 98 Foreclosures angesetzt und 7 davon entfielen auf die Dt. Bank... bei allen anderen Tagen waere mir auch kein ueberproportionaler Anteil aufgefallen. Ich konnte lediglich feststellen, dass die Dt. Bank mehrheitlich mit Finanzierungen im unteren Preissegment aktiv war...
lg
Emily
monikac21
11.06.2010, 06:22
Wenn du mir auch nur ein paar Haeuser nennen kannst, die beim Clerk of Court in der letzten Zeit um diesen Betrag im Foreclosure Prozess versteigert wurden, waere ich ehrlich gesagt erstaunt. Ich kenne sowohl die Foreclosure Listen als auch die Sales Listen des Clerk of Court und auch hier bewegen wir uns - sofern nicht als "cancelled" vermerkt, was speziell in den oberen Preisklassen vermehrt vorkommt - definitiv im unteren Preissegment.
Und bei hochpreisigen Immobilien ebenso...
lg
Emily
Ist heute abend schon recht spaet, ich schicke Dir morgen eine PN mit den Adressen und Verkaufspreisen zu. Da sind einige hoeher priced Haeuser dabei. Wobei Du recht hast, die Mehrzahl liegt im unteren Preisbereich, da gibt es ja auch proportional mehr Haeuser.
monikac21
11.06.2010, 06:25
Aus den Clerk of Courts Records ersiehst du 70 %? Fuer den 4/6/10 waren bspw. 98 Foreclosures angesetzt und 7 davon entfielen auf die Dt. Bank... bei allen anderen Tagen waere mir auch kein ueberproportionaler Anteil aufgefallen. Ich konnte lediglich feststellen, dass die Dt. Bank mehrheitlich mit Finanzierungen im unteren Preissegment aktiv war...
lg
Emily
Bei der Deutschen Bank mit den unteren Preisgruppen hast Du Recht aber es gibt doch Seitenweise Dt Bank Foreclosures im Clerk of Court. Gib mal kein Datum ein, sondern suche nach Namen.
Bei der Deutschen Bank mit den unteren Preisgruppen hast Du Recht aber es gibt doch Seitenweise Dt Bank Foreclosures im Clerk of Court. Gib mal kein Datum ein, sondern suche nach Namen.
Natuerlich gibt es seitenweise Dt. Bank Foreclosures, ebenso wie von Bank of America, Busey, Wachovia, Suntrust, etc. Eine 70%ige Dominanz der Dt. Bank kann ich trotzdem nicht feststellen... der Tag war auch nur als Beispiel gedacht...
lg
Emily
Ist heute abend schon recht spaet, ich schicke Dir morgen eine PN mit den Adressen und Verkaufspreisen zu. Da sind einige hoeher priced Haeuser dabei. Wobei Du recht hast, die Mehrzahl liegt im unteren Preisbereich, da gibt es ja auch proportional mehr Haeuser.
Danke fuer die Listen, es handelt sich dabei aber um Haeuser die nach wie vor am Markt sind, tlw. ueber hunderte von Tagen gelistet sind und nicht um Verkaufspreise.
lg
Emily
monikac21
11.06.2010, 22:07
sorry Emily - ich war ziemlich im Stress den ganzen Tag, schicke die Verkaeufe heute abend. - Hab ich nicht vergessen.
Wie gesagt unser markt hier ist im Umschwung, manche Haeuser gehen extrem schnell, manche immernoch recht langsam. Foreclosures ziehen sich durch alle Preisklassen. Wir werden sehen, was der Rest des Jahres bringen wird. Jedoch sehe ich den Markt eher positiv als negativ. Zu den hohen Preisen, wie wir sie in 2005 hatten, glaube ich wohl werden wir fuer die naechsten Jahre nicht mehr kommen. Jedoch glaube ich schon (und alle Anzeichen dafuer sind da) dass sich die Verkaufspreise dem tatsaechlichen Marktwert angleichen werden. D.h. von unterbewertet zu markt gerecht bewertet gehen werden.
sorry Emily - ich war ziemlich im Stress den ganzen Tag, schicke die Verkaeufe heute abend. - Hab ich nicht vergessen.
Macht doch nichts, ich kenne die Verkaufslisten ohnehin, kann aber einfach keinen Grund finden, fuer einen Verkaeufermarkt zu sprechen.
Wie gesagt unser markt hier ist im Umschwung, manche Haeuser gehen extrem schnell, manche immernoch recht langsam. Foreclosures ziehen sich durch alle Preisklassen.
Um Missverstaendnissen vorzubeugen: ich sage nicht, dass sich Foreclosures ausschliesslich auf die unteren Preisklassen beschraenken. Die Zahl der Haeuser, welche am Gericht tatsaechlich im oberen Bereich versteigert werden, ist gering, der Rest geht zurueck an die Bank. Foreclosures ziehen sich durch alle Preisklassen, die Verkaeufe im oberen Preissegment sind jedoch eher wenige.
Wir werden sehen, was der Rest des Jahres bringen wird. Jedoch sehe ich den Markt eher positiv als negativ. Positiv ist, dass es kaum noch schlechter werden kann :001:...
lg
Emily
Macht doch nichts, ich kenne die Verkaufslisten ohnehin, kann aber einfach keinen Grund finden, fuer einen Verkaeufermarkt zu sprechen.
Um Missverstaendnissen vorzubeugen: ich sage nicht, dass sich Foreclosures ausschliesslich auf die unteren Preisklassen beschraenken. Die Zahl der Haeuser, welche am Gericht tatsaechlich im oberen Bereich versteigert werden, ist gering, der Rest geht zurueck an die Bank. Foreclosures ziehen sich durch alle Preisklassen, die Verkaeufe im oberen Preissegment sind jedoch eher wenige.
Positiv ist, dass es kaum noch schlechter werden kann :001:...
lg
Emily
Irgendwie kommt mir diese "Diskusion" ziemlich "deutsch" vor.:0391:
monikac21
11.06.2010, 23:56
Macht doch nichts, ich kenne die Verkaufslisten ohnehin, kann aber einfach keinen Grund finden, fuer einen Verkaeufermarkt zu sprechen.
Um Missverstaendnissen vorzubeugen: ich sage nicht, dass sich Foreclosures ausschliesslich auf die unteren Preisklassen beschraenken. Die Zahl der Haeuser, welche am Gericht tatsaechlich im oberen Bereich versteigert werden, ist gering, der Rest geht zurueck an die Bank. Foreclosures ziehen sich durch alle Preisklassen, die Verkaeufe im oberen Preissegment sind jedoch eher wenige.
Positiv ist, dass es kaum noch schlechter werden kann :001:...
lg
Emily
ok dann sind wir uns ja fast einig :001: Und weisst Du was, ich sehe gerade wir reden ein wenig aneinander vorbei - Du sprichst von den Gerichtsversteigeurngen, ich speche von den Foreclosures, die bei uns "normal" auf dem Markt sind, d.h. nicht durch die Gerichtsversteigerung gehen. Viele Banken hier geben ihre "Foreclosures" zu Immobilien Maklern und lassen diese auf dem "normalen" Markt verkaufen und gehen nicht ueber die Versteigerungen.
ok dann sind wir uns ja fast einig :001: Und weisst Du was, ich sehe gerade wir reden ein wenig aneinander vorbei - Du sprichst von den Gerichtsversteigeurngen, ich speche von den Foreclosures, die bei uns "normal" auf dem Markt sind, d.h. nicht durch die Gerichtsversteigerung gehen. Viele Banken hier geben ihre "Foreclosures" zu Immobilien Maklern und lassen diese auf dem "normalen" Markt verkaufen und gehen nicht ueber die Versteigerungen.
Damit ein Haus wieder im Eigentum der Bank ist,
muss es aber erst im gerichtlichen Foreclosure Prozess zurueck an die Bank gehen. Dann spricht man von einem REO. Es gibt keine andere Art von Foreclosures. Erst im Anschluss daran listet die Bank die Immobilie mit einem Makler zum Verkauf.
Damit ein Haus wieder im Eigentum der Bank ist,
muss es aber erst im gerichtlichen Foreclosure Prozess zurueck an die Bank gehen. Dann spricht man von einem REO. Es gibt keine andere Art von Foreclosures. Erst im Anschluss daran listet die Bank die Immobilie mit einem Makler zum Verkauf.
Ist es vielleicht langsam gut????
Unterhaltet vielleicht doch besser über PN. Glaube kaum das Ihr auf diese Art neue Kunden gewinnt, glaube auch nicht daß,das Eure Priority ist.
Ist es vielleicht langsam gut????
Darf ich fragen, warum du nicht was Anderes liest, wenn's dich nicht interessiert? Fuer den einen oder anderen User bietet dieser Thread vielleicht nuetzliche Infos...
Darf ich fragen, warum du nicht was Anderes liest, wenn's dich nicht interessiert? Fuer den einen oder anderen User bietet dieser Thread vielleicht nuetzliche Infos...
Weil es Menschen gibt die das Leben in Fl lieben ,es aber sich nie leisten können.
Wir waren nicht umsonst 15Xmal inFL ,unterhalte Dich lieber über PN, ist besser.
P.S.Ich lasse mir nicht verbieten was ich lese.:bang:
Weil es Menschen gibt die das Leben in Fl lieben ,es aber sich nie leisten können.
Wir waren nicht umsonst 15Xmal inFL ,unterhalte Dich lieber über PN, ist besser.
P.S.Ich lasse mir nicht verbieten was ich lese.:bang:
Und was haben meine Posts mit deinen Floridaaufenthalten zu tun bzw. damit wer sich was leisten kann? Es liegt mir auch fern dir irgend etwas zu verbieten. Kleine Gedaechtnisstuetze: du wolltest vielmehr, dass ich in diesem Thread nichts mehr poste und das lasse ich mir wiederum von dir nicht vorschreiben...
BettyBlue
12.06.2010, 04:54
Ich finde es sehr interessant wenn sich hier zwei Florida Makler austauschen.:mrgreen:
Ich finde die Artikel sehr gut. Wirklich interessant und aufschlussreich, weiter so:007:
...und bitte sich nicht von diversen Miesepetern unterkriegen lassen!!
Ich finde die Diskussion auch interessant und kann keinen Grund sehen wieso hier ein User den anderen den Mund verbieten sollte/ könnte. Soweit sind wir dann noch nicht, dass hier nur das geschrieben wird was sich der eine oder andere wünscht - dann könnten wir den Laden hier gleich dicht machen....
Und was haben meine Posts mit deinen Floridaaufenthalten zu tun bzw. damit wer sich was leisten kann? Es liegt mir auch fern dir irgend etwas zu verbieten. Kleine Gedaechtnisstuetze: du wolltest vielmehr, dass ich in diesem Thread nichts mehr poste und das lasse ich mir wiederum von dir nicht vorschreiben...
:s038: ich sollte wohl besser nicht mit mieser Laune meine Kommentare abgeben. Tut mir leid, sorry.
Florian B.
13.06.2010, 00:05
... wenn ich mir ansehe, was alleine online derzeit in SW-Florida an Immobilien zu haben ist kann ich keine wirklich signifikante Veränderung zu der Situation vor 12 Monaten entdecken - ich habe eher den Eindruck, dass die günstigen Preise das Glücksrittertum etwas angfeuert haben könnten und sich Leute Häuser kaufen, die das früher nicht konnten. Das mag die Zahlen steigern und möglicherweise auch die Situation hervorrufen, dass es mehrere Interessenten für das gleiche Objekt gibt.
Umfassend betrachtet wage ich aber zu behaupten, dass derzeit alle Karten auf dem Tisch liegen und nicht neu gemischt wird...:001:
Weil es Menschen gibt die das Leben in Fl lieben ,es aber sich nie leisten können.
Wir waren nicht umsonst 15Xmal inFL ,unterhalte Dich lieber über PN, ist besser.
P.S.Ich lasse mir nicht verbieten was ich lese.:bang:
Ich find's interessant....ist doch ein Immobilienthread :001:
monikac21
13.06.2010, 01:57
... wenn ich mir ansehe, was alleine online derzeit in SW-Florida an Immobilien zu haben ist kann ich keine wirklich signifikante Veränderung zu der Situation vor 12 Monaten entdecken - ich habe eher den Eindruck, dass die günstigen Preise das Glücksrittertum etwas angfeuert haben könnten und sich Leute Häuser kaufen, die das früher nicht konnten. Das mag die Zahlen steigern und möglicherweise auch die Situation hervorrufen, dass es mehrere Interessenten für das gleiche Objekt gibt.
Umfassend betrachtet wage ich aber zu behaupten, dass derzeit alle Karten auf dem Tisch liegen und nicht neu gemischt wird...:001:
stimmt in gewisser Weise hast Du schon recht und das eine schliesst ja das andere auch nicht aus :001:
MAD King
21.06.2010, 22:23
.wink: J
Bei Gewerbeimmobilien sieht es jedoch (noch) anderes aus. Diese Immobilien fangen gerade an durch die Foreclosure Phase zu gehen, durch die die privaten Immobilien gerade durch sind. Jedoch bei den Gewerbeimmobilien sitzen die investoren bereits in den Startloechern, damit sie sofort zuschlagen koennen, wenn diese Gewerbeimmobilie als Bankforeclosure auf den Markt kommt. Daher glaube ich kaum, dass der Gewerbliche Immobilienbereich in ein sehr tiefes Loch fallen wird.
.wink:
Naja, hier bei uns ist das anscheinend anders. Hier werden kleine Läden gekündigt, da das ganze Gebäude der Bank zurückgegeben wurde.
Unglaublich. Gestern noch in einem Store gewesen, heute ist er weg. .traurig:
Hier stehen ganze Malls leer. Einige sind gebaut worden und nie vermietet.
monikac21
22.06.2010, 02:43
Ja, gewerbliche Immobilien fangen jetzt an - jedoch glaube ich wirklich nciht, dass diese durch dieses tiefe Loch gehen, durch dass die privaten Immobilien gerade durch sind. Wir sehen jetzt bereits Investoren "shoppen".
So, die aktuellen Zahlen belegen, dass der Markt weiter am Boden bleibt:
Negativer PaukenschlagUS-Häusermarkt ganz schwach
Die konjunkturellen Hiobsbotschaften aus den USA reißen nicht ab. Nun sorgen grottige Zahlen vom Häusermarkt für Unruhe. Sie verstärken die Sorgen um die Lage der amerikanischen Konjunktur. [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) Lange Gesichter auf dem US-Eigenheimmarkt. Viele Häuser stehen leer.
(Foto: REUTERS)
Die Verkäufe bestehender Häuser in den USA sind im Juli auf den niedrigsten Stand seit rund fünfzehn Jahren eingebrochen. Wie die National Association of Realtors (NAR) mitteilte, fiel die Zahl der verkauften Bestandsbauten verglichen mit dem Vormonat um den Rekordbetrag von 27,2 Prozent auf einen Jahreswert von 3,83 Millionen. Das ist das niedrigste Niveau seit Mai 1995.
Volkswirte hatten für Juli nur mit einem Rückgang um 14,3 Prozent auf annualisiert 4,6 Millionen Verkäufe gerechnet.
Der Rückgang im Vormonat fiel zudem stärker aus als bislang ausgewiesen. Im Juni waren den revidierten Angaben zufolge die Verkäufe um 7,1 Prozent (vorläufig: minus 5,1 Prozent) gesunken. Der Wert hatte bei annualisiert 5,26 (5,37) Millionen gelegen. Auf Jahressicht lagen die Verkäufe von existierenden Häusern im Juli um 25,5 Prozent niedriger.
Zähe Konjunkturentwicklung
"Die Frage ist, ob diese Pause temporär ist", sagte NAR-Chefvolkswirt Lawrence Yun mit Blick auf die schlechten Daten, die die Sorgen um die Lage der US-Wirtschaft verstärken dürften. Beobachtern zufolge ist der massive Einbruch im Juli auf die sich eintrübende US-Konjunktur und das nun eingestellte Regierungsprogramm zur Stützung des Häusermarkts zurückzuführen.
Die Reichweite des Bestandes unverkaufter Häuser kletterte auf 12,5 Monate von 8,9 im Juni. Das ist der höchste Wert seit mehr als zehn Jahren. "Historisch betrachtet ist Juli der Hochpunkt bei den Beständen in jedem Jahr", kommentierte Yun die Zahlen.
Quelle: N-tv.de
monikac21
24.08.2010, 20:03
So, die aktuellen Zahlen belegen, dass der Markt weiter am Boden bleibt:
Negativer PaukenschlagUS-Häusermarkt ganz schwach
Die konjunkturellen Hiobsbotschaften aus den USA reißen nicht ab. Nun sorgen grottige Zahlen vom Häusermarkt für Unruhe. Sie verstärken die Sorgen um die Lage der amerikanischen Konjunktur. [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar])Lange Gesichter auf dem US-Eigenheimmarkt. Viele Häuser stehen leer.
(Foto: REUTERS)
Die Verkäufe bestehender Häuser in den USA sind im Juli auf den niedrigsten Stand seit rund fünfzehn Jahren eingebrochen. Wie die National Association of Realtors (NAR) mitteilte, fiel die Zahl der verkauften Bestandsbauten verglichen mit dem Vormonat um den Rekordbetrag von 27,2 Prozent auf einen Jahreswert von 3,83 Millionen. Das ist das niedrigste Niveau seit Mai 1995.
Volkswirte hatten für Juli nur mit einem Rückgang um 14,3 Prozent auf annualisiert 4,6 Millionen Verkäufe gerechnet.
Der Rückgang im Vormonat fiel zudem stärker aus als bislang ausgewiesen. Im Juni waren den revidierten Angaben zufolge die Verkäufe um 7,1 Prozent (vorläufig: minus 5,1 Prozent) gesunken. Der Wert hatte bei annualisiert 5,26 (5,37) Millionen gelegen. Auf Jahressicht lagen die Verkäufe von existierenden Häusern im Juli um 25,5 Prozent niedriger.
Zähe Konjunkturentwicklung
"Die Frage ist, ob diese Pause temporär ist", sagte NAR-Chefvolkswirt Lawrence Yun mit Blick auf die schlechten Daten, die die Sorgen um die Lage der US-Wirtschaft verstärken dürften. Beobachtern zufolge ist der massive Einbruch im Juli auf die sich eintrübende US-Konjunktur und das nun eingestellte Regierungsprogramm zur Stützung des Häusermarkts zurückzuführen.
Die Reichweite des Bestandes unverkaufter Häuser kletterte auf 12,5 Monate von 8,9 im Juni. Das ist der höchste Wert seit mehr als zehn Jahren. "Historisch betrachtet ist Juli der Hochpunkt bei den Beständen in jedem Jahr", kommentierte Yun die Zahlen.
Quelle: N-tv.de
Bitte bedenke bei solchen Artikeln, dass diese Durchschnittswerte von ganze Amerika nehmen. Einige Maerkte in den USA sind bereits auf dem Aufwaertstrend mit steigenden Preisen und erhoehter Nachfrage. Andere Maerkte jedoch wie bspw. Detroit sind noch weit entfernt von einer Erholung. Also bitte uebertragt diese allgemeinen Artikel und Werte nicht auf den ganzen Immobilien Bereich in den USA
Ich habe heute irgendwo im Inet gelesen,dass es nur 2 Regionen gibt, wo mehr verkauft wurde als bisher. Sonst sind die gesamten USA betroffen. Als Beispiel stand da Ft. Myersmit -11,7% und irgenwo im mittleren Westen + 10%. Leider weiß ich nicht mehr wo....
monikac21
24.08.2010, 21:24
Ich habe heute irgendwo im Inet gelesen,dass es nur 2 Regionen gibt, wo mehr verkauft wurde als bisher. Sonst sind die gesamten USA betroffen. Als Beispiel stand da Ft. Myersmit -11,7% und irgenwo im mittleren Westen + 10%. Leider weiß ich nicht mehr wo....
Wir verkaufen hier in fort Myers (nach den neusten Zahlen Juni Statistik) im Vergleich zu den letzten 5 Jahren - mehr als in den Hoch Zeiten des Immobilien Booms in den Jahren 2005/2006 verkauft worden sind. Preise sind jedoch erheblich niedriger als damals. Die Statistik reflektiert noch nicht die Juli und August Zahlen. Guckt hier mal besonders nach der Statistik Condos/houses sold 2003 - 2010 - (Seite 12) ich bin sicher ihr seid ueberrascht.
Hier ist das link - herausgegeben von der Greater fort Myers and the Beach Realtor Association - und bitte kommt jetzt nicht an und sagt die Zahlen stimmen nicht. dass sind knallharte Verkaufszahlen und Statistiken.
vorsicht, File ist riesgen gross - 7 MB
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MAD King
24.08.2010, 21:39
Dies ist leider hier an der Space Coast nicht der Fall.
Florian B.
24.08.2010, 21:56
Komisch, dass die lokale Presse in Südwestflorida etwas ganz anderes schreibt.
[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
... und in dem Zusammenhang auch ganz interessant:
[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
monikac21
24.08.2010, 22:10
Komisch, dass die lokale Presse in Südwestflorida etwas ganz anderes schreibt.
[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
... und in dem Zusammenhang auch ganz interessant:
[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
Ja ich weiss - leider - da sieht man mal wie man von der Presse fehlgeleitet wird. Die Zahlen in der Statistik (siehe oben) sind authentische Zahlen - eben tatsaechliche Verkaufszahlen aus den verschiedensten Regionen hier - die sind hieb - und stichfest.
Florian B.
24.08.2010, 22:36
Nun ja, aber die Presse bezieht sich auf Zahlen der Florida Association of Realtors, der ich alles zutraue, aber keineswegs eine Schwarzfärberei der Zahlen.
Statistiken sehe ich jeden Tag (und erstelle selbst genügend) und bin durchaus in der Lage, diese zu lesen :0141:
Monika, wir haben früher auch mehrmals mit Maklern und Verkäufern in SW-FL gesprochen; die ganzen Charts über Preisentwicklungen habe ich noch vor Augen "Das Grundstück auf dem wir hier stehen wird alle 5 Minuten 100$ teurer" ... "Kaufen sie heute und verkaufen sie es in 6 Monaten zum dreifachen Preis" - das alles ist doch heute nicht das Papier wert, auf dem es gedruckt war, und so sehr Ihr Euch diese Zeiten wieder herbeisehnt: es wird noch Jahre dauern, bis es wenigstens ansatzweise wieder so weit ist, dass das Rad sich wieder richtig dreht.
monikac21
24.08.2010, 22:59
Nun ja, aber die Presse bezieht sich auf Zahlen der Florida Association of Realtors, der ich alles zutraue, aber keineswegs eine Schwarzfärberei der Zahlen.
Statistiken sehe ich jeden Tag (und erstelle selbst genügend) und bin durchaus in der Lage, diese zu lesen :0141:
Monika, wir haben früher auch mehrmals mit Maklern und Verkäufern in SW-FL gesprochen; die ganzen Charts über Preisentwicklungen habe ich noch vor Augen "Das Grundstück auf dem wir hier stehen wird alle 5 Minuten 100$ teurer" ... "Kaufen sie heute und verkaufen sie es in 6 Monaten zum dreifachen Preis" - das alles ist doch heute nicht das Papier wert, auf dem es gedruckt war, und so sehr Ihr Euch diese Zeiten wieder herbeisehnt: es wird noch Jahre dauern, bis es wenigstens ansatzweise wieder so weit ist, dass das Rad sich wieder richtig dreht.
Die statistik auf die sich die News-Press bezieht ist genau die gleiche, die ich oben veroeffentlich habe (link). Ich gehoere nicht zu den Leuten, die anderen sagen, heute kaufen, denn morgen ist es zu spaet - jedoch wehre ich mich gegen Leute, die eben Teilinformationen herausgreifen und sagen alles ist "Mist" Mach Dir mal die Muehe und lies die Statistik durch (obiges Link) und du wirst sehen, dass News Press recht hatte mit dem "einbruch in July in Vergleich zum Juni und zum July im letzten Jahr - jedoch wenn die die Verkaufszahlen "up to date" nimmts und vergleichst diese mit den vorjahren, kann man deutlich sehen, dass wir in diesem Jahr erheblich mehr Verkaeufe hatten als in den Vorjahren inklusive dem heissen Markt in 2005. Auch die "Days on the Market" Zeit - Absorbation Rate - ist ruecklaeufig und auch das ist ein Zeichen eines sich erholenden Marktes, uebrigens ich sage nicht "gesunder" Markt aber ein Markt in "Erholung".
Wenn Du Vergleiche anstellst - und auch eine Statistik liest, kannst Du eben nicht nur Teilbereiche herauspicken und diese einzeln darstellen. Es ist wesentlich umfangreiches als du denkst.
@ Monika:
Man koennte jetzt viel ueber diese Statistiken diskutieren & argumentieren. Bspw. das die Haelfte der Verkaeufe Short Sales & REO's sind, der Median Sales Price in Fort Myers/Cape Coral 2009 im Vergleich zu dem von dir zitierten "heissen" Markt 2005 nur mehr rund ein Drittel betraegt, was sich 2010 auch nicht grossartig aendern wird, etc.
Die Absorbation Rate (Days on Market) wuerde ich jedenfalls nicht zwangsweise als ein Zeichen des sich erholenden Marktes interpretieren, das liegt vielmehr an den niedrigen Preisen.
Man kann durchaus Positives in einem Markt wie diesem finden, naemlich wenn man auf der Kaeuferseite steht. All jene, die in diesem Markt verkaufen muessen (und da sprechen wir nicht von den Banken) werden allerdings wenig Gutes zu berichten haben. Auch nicht, was die Absorbation Rate angeht.
Wie du selbst ganz richtig sagst: Es ist wesentlich umfangreicher als man denkt und man muss schon auch den Hintergrund dieser Statistiken ein bisschen analysieren...
lg
Emily
monikac21
25.08.2010, 04:37
@ Monika:
Man koennte jetzt viel ueber diese Statistiken diskutieren & argumentieren. Bspw. das die Haelfte der Verkaeufe Short Sales & REO's sind, der Median Sales Price in Fort Myers/Cape Coral 2009 im Vergleich zu dem von dir zitierten "heissen" Markt 2005 nur mehr rund ein Drittel betraegt, was sich 2010 auch nicht grossartig aendern wird, etc.
Die Absorbation Rate (Days on Market) wuerde ich jedenfalls nicht zwangsweise als ein Zeichen des sich erholenden Marktes interpretieren, das liegt vielmehr an den niedrigen Preisen.
Man kann durchaus Positives in einem Markt wie diesem finden, naemlich wenn man auf der Kaeuferseite steht. All jene, die in diesem Markt verkaufen muessen (und da sprechen wir nicht von den Banken) werden allerdings wenig Gutes zu berichten haben. Auch nicht, was die Absorbation Rate angeht.
Wie du selbst ganz richtig sagst: Es ist wesentlich umfangreicher als man denkt und man muss schon auch den Hintergrund dieser Statistiken ein bisschen analysieren...
lg
Emily
Das stimmt und dazu kommt auch, dass ohne Frage leider die Oel Krise im noerdlichen Golf nicht gerade unserem Immobilien Markt hier geholfen hat, negative Presse berichteten "weltweit" von oelverpesteten Straenden in Florida. Ich bin ziemlich sicher, dass hier ein Grund des Einbruchs im July lag. Und ja, Du hast Recht, meine Interpretation ist mehr auf den kaeufer bezogen als auf den Verkaeufer.
monikac21
25.08.2010, 06:27
Das stimmt und dazu kommt auch, dass ohne Frage leider die Oel Krise im noerdlichen Golf nicht gerade unserem Immobilien Markt hier geholfen hat, negative Presse berichteten "weltweit" von oelverpesteten Straenden in Florida. Ich bin ziemlich sicher, dass hier ein Grund des Einbruchs im July lag. Und ja, Du hast Recht, meine Interpretation ist mehr auf den kaeufer bezogen als auf den Verkaeufer.
Nachtrag:
im Prinzip ist es ja gut, dass Schnaeppchen Jaeger hier sind, die die ganzen Foreclosures oder andere Notverkaeufe, kaufen. Das hilft der enorme Anzahl der Foreclosures, die eben durch solche "Schnaeppchen Jaeger" gekauft werden und die damit eben helfen diese Anzahl zu reduzieren. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Preise wieder zu einem "normalen" Niveau ansteigen werden. Preissteigerungen (auch bei Bank Foreclosures) sind bereits zu sehen. Daher wuerde ich auch den Verkaeufern noch empfehlen, abzuwarten bis sie ihr Haus zum Verkauf anbieten - wenn moeglich.
Der Immobilienmarkt ist doch nur ein Symptom der Wirtschaftslage in den USA, nicht das Kernproblem sondern lediglich ein Indikator. Wenn man das für sich isolierter herausgreift, dann mag man mal Erholung, mal Verschlechterung herauslesen, aber letztlich muss man dann auch betrachten wer da kauft (bzw. kaufen kann) um evtl. auch Prognosen für die Zukunft abzugeben. Was nützt es, wenn die Häuser alle von in- und ausländischen Investoren gekauft werden? Ist vielleicht für Euch als Makler kurzfristig interessant - für Amerikas Wirtschaftsproblem aber irrelevant.
Das Problem ist doch, dass die USA aus der Wirtschaftskrise nicht wirklich was gelernt hat sondern in erster Linie versucht mit Unmengen von Geld genau das System zu stützen/ wiederherszustellen, welches sie in diese Krise geführt hat - und das nur, weil die Profiteure der Krise immer noch mächtig genug sind um weiter die Bedingungen zu schaffen Geld scheffeln zu können - was interessiert es die, wo der "kleine Mann" dabei bleibt.....
Was aber wird sein, wenn diese Unmengen von Geldern zurückgezahlt werden müssen, wenn die Zinsen dafür den Staatshaushalt belasten? Dann bricht das ganze Kartenhaus wieder zusammen, nur das dann noch weniger Optionen vorhanden sind wieder etwas auf die Beine zu stellen.
Solange man in den USA nicht begreift, dass diese Art der Wirtschaft, die auf Pump und Konsum basiert und man Werte bezahlen soll, die durch keine realen Gegenwerte gesichert sind auf Dauer nicht funktionieren kann und zwangsläufig entweder in Inflation, Währungsreform, Rezession und Insolvenzen oder aber in irgendeiner Art der Revolution enden wird, solange ist der Talboden der Wirtschaftskrise noch nicht erreicht (auch wenn es vielleicht mal das eine oder andere Zwischenhoch gibt).
Es gibt in den USA so viel Innovations- und Pioniergeist, so viel Kampfeswille und Einsatzbereitschaft - wenn es die Herrschenden mal verstünden das alles dafür einzusetzen die Gesellschaft und Wirtschschaft in ein modernes, soziales System mit zukunftsgerichteten Aufgaben zu wandeln anstatt weiterhin das Einzelkämpferprinzip (jeder ist sich selbst der Nächste, Erfolg auch über Leichen) mit Sozialdarwinismus zu propagieren und zu fördern, dann würden die USA vielleicht mit all ihrem Potential auch irgendwann mal wieder die Welt- und Führungsmacht werden, die sie selber zwar immer noch zu sein glauben, es de facto aber schon lange nicht mehr sind.
Machen die so weiter wie bisher, dann dauert es noch 10-20 Jahre und sie werden nicht nur von China und der EU sondern auch von Indien überholt....
Just my 2 Cents..... :001:
Florian B.
25.08.2010, 07:56
Ich habe ja nicht gesagt, dass alles Mist ist :0082:
Ich finde es aber durchaus bemerkenswert, dass die gesamten Vereinigten Staaten nach wie vor unter der Immobilienkrise zu leiden haben, ein kleines Fleckchen im Süden Floridas aber eine Insel der glückseligen darstellt, wo sich wie von alleine der Immobilienmarkt erholt und fast auf altem Niveau ist, wo man jetzt schon weiss das man mit den Folgen der Ölkatastrophe nie zu tun haben wird und wo alles fast sorgenfrei ist.
Für mich sind Short Sales und REOs keine 'echten' Verkäufe. Würde man beigehen und diese mal aus den Statistiken herausnehmen würde diese anders aussehen, und darauf wollte ich hinaus.
Edit:
Ich sehe gerade was Jochen in der Zwischenzeit noch geschrieben hat, das trifft es eigentlich auf den Kopf.
monikac21
25.08.2010, 15:50
Ich habe ja nicht gesagt, dass alles Mist ist :0082:
Ich finde es aber durchaus bemerkenswert, dass die gesamten Vereinigten Staaten nach wie vor unter der Immobilienkrise zu leiden haben, ein kleines Fleckchen im Süden Floridas aber eine Insel der glückseligen darstellt, wo sich wie von alleine der Immobilienmarkt erholt und fast auf altem Niveau ist, wo man jetzt schon weiss das man mit den Folgen der Ölkatastrophe nie zu tun haben wird und wo alles fast sorgenfrei ist.
Für mich sind Short Sales und REOs keine 'echten' Verkäufe. Würde man beigehen und diese mal aus den Statistiken herausnehmen würde diese anders aussehen, und darauf wollte ich hinaus.
Edit:
Ich sehe gerade was Jochen in der Zwischenzeit noch geschrieben hat, das trifft es eigentlich auf den Kopf.
Hey ich habe nicht gesagt es ist alle Eitel Sonnenschein hier und habe sogar von der Oelkrise gesprochen, die uns sicherlich hier zu schaffen macht und ich habe gesagt, der immobilienmarkt hier ist in einer Erholungsphase und ausserdem habe ich gesagt, dass er noch nicht gesund ist. Und wir sind auch hier noch weit entfernt von "auf altem Niveau" preislich gesehen. dazu war der Einbruch der Preise zu drastisch. So keine Ahnung was eure Vorwuerfe sollen? Short Sales und REOs. sind doch auch Verkaeufe - so warum zaehlt ihr diese nicht? Wenn ihr die Short Sales und REOs ausklammert, dann muesst ihr dass auch bei der "Durchschnittspreis" der Verkaeufe tun - und siehe da auf einmal geht dieser Durschschnittspreis erheblich hoch.
Ausserdem ist es nicht so, dass ausschliesslich Investoren diese Reos und Short Sales aufkaufen. Ganz im Gegenteil, viele First Time Home buyers sind durch die niedrigen Preise endlich wieder in der Lage ein Haus zu kaufen und diese machen auch Gebrauch von dem Angebot.
UrsusMajor
25.08.2010, 16:12
Hey ich habe nicht gesagt es ist alle Eitel Sonnenschein hier und habe sogar von der Oelkrise gesprochen, die uns sicherlich hier zu schaffen macht und ich habe gesagt, der immobilienmarkt hier ist in einer Erholungsphase und ausserdem habe ich gesagt, dass er noch nicht gesund ist. Und wir sind auch hier noch weit entfernt von "auf altem Niveau" preislich gesehen. dazu war der Einbruch der Preise zu drastisch. So keine Ahnung was eure Vorwuerfe sollen? Short Sales und REOs. sind doch auch Verkaeufe - so warum zaehlt ihr diese nicht? Wenn ihr die Short Sales und REOs ausklammert, dann muesst ihr dass auch bei der "Durchschnittspreis" der Verkaeufe tun - und siehe da auf einmal geht dieser Durschschnittspreis erheblich hoch.
Ausserdem ist es nicht so, dass ausschliesslich Investoren diese Reos und Short Sales aufkaufen. Ganz im Gegenteil, viele First Time Home buyers sind durch die niedrigen Preise endlich wieder in der Lage ein Haus zu kaufen und diese machen auch Gebrauch von dem Angebot.
Und genau viele dieser First Time Home Buyers gehören leider auch wieder zur Subprime Kategorie - in Focus Money war da gerade erst ein recht ausführlicher Bericht darüber zu lesen, daß die Banken sich schon wieder eifrigst um diese Klientel bemühen.
Lernfähigkeit scheint ganz offensichtlich nicht unbedingt zu den ausgeprägtesten amerikanischen Eigenschaften zu gehören :0092:
Und genau viele dieser First Time Home Buyers gehören leider auch wieder zur Subprime Kategorie - in Focus Money war da gerade erst ein recht ausführlicher darüber zu lesen, daß die Banken sich schon wieder eifrigst um diese Klientel bemühen.
Lernfähigkeit scheint ganz offensichtlich nicht unbedingt zu den ausgeprägtesten amerikanischen Eigenschaften zu gehören :0092:
Nun ja, zumindest kaufen sie zurzeit nicht zu ueberhoehten Preisen.
lg
Emily
UrsusMajor
25.08.2010, 16:32
Nun ja, zumindest kaufen sie zurzeit nicht zu ueberhoehten Preisen.
lg
Emily
Sie kaufen aber mit Geld, das sie gar nicht haben - und dann ist der Preis egal.
Florian B.
25.08.2010, 16:33
So keine Ahnung was eure Vorwuerfe sollen? Short Sales und REOs. sind doch auch Verkaeufe - so warum zaehlt ihr diese nicht? Wenn ihr die Short Sales und REOs ausklammert, dann muesst ihr dass auch bei der "Durchschnittspreis" der Verkaeufe tun - und siehe da auf einmal geht dieser Durschschnittspreis erheblich hoch.
Ausserdem ist es nicht so, dass ausschliesslich Investoren diese Reos und Short Sales aufkaufen. Ganz im Gegenteil, viele First Time Home buyers sind durch die niedrigen Preise endlich wieder in der Lage ein Haus zu kaufen und diese machen auch Gebrauch von dem Angebot.
Und genau viele dieser First Time Home Buyers gehören leider auch wieder zur Subprime Kategorie - in Focus Money war da gerade erst ein recht ausführlicher darüber zu lesen, daß die Banken sich schon wieder eifrigst um diese Klientel bemühen.
Lernfähigkeit scheint ganz offensichtlich nicht unbedingt zu den ausgeprägtesten amerikanischen Eigenschaften zu gehören :0092:
Ich mache ja keine Vorwürfe, ich habe nur schlichtweg eine andere Sichtweise.
Ein Großteil der Immobiliengeschäfte die in den vergangenen Quartalen abgewickelt wurde konnte ja überhaupt erst abgewickelt werden weil es Milliardenschwere Subventionsprogramme eben für diese Käuferschichten gab.
Und es ist kein Geheimnis, dass gerade in den etwas vornehmeren Wohnorten dieses Klientel auch von Deiner Zunft gar nicht gerne gesehen wird; zählt doch die 'gute Nachbarschaft' und die daraus resultierende geringe Kriminalität, das hohe Bildungsniveau etc. zu nicht zu unterschätzenden Faktoren bei der Bewertung von Immobilien.
Das diese Klientel zudem nicht zu denen gehört die die besten scores haben dürfte Dir auch bekannt sein.
Weiterhin zähle ich die Short Sales und REOs nicht dazu, weil es sie im Normalfalle doch gar nicht gegeben hätte! Frei nach Dem Motto: "Scheissegal was ist, wir verkaufen immer!" ? Nee, das kann es nicht sein, das ist Schönfärberei, nichts anders.
Eigentlich sollten die Banken allen Amerikanern die ein Haus haben und mit diesem verschuldet sind, die Altlasten erlassen und eine neue Finanzierung über den jetzt niedrigsten Hauspreis (der momentan für das jeweilige Objekt zu bekommen ist) mit einem niedrigen Zinssatz anbieten.
Ich glaube damit würde so einigen geholfen und sie würden nicht ihr zu Hause verlieren.
Was da teilweise auch von Käuferseiten abläuft (billig , billiger , am billigsten )ich pers. finde das schon schlimm .(Obwohl, ohne Frage einige Hausbesitzer auch selbst an ihrer Situation Schuld sind)
Sabine
Sie kaufen aber mit Geld, das sie gar nicht haben - und dann ist der Preis egal.
Nein, der Preis ist nicht egal.
Es ist schon ein Unterscheid, ob man bspw. in einem hochpreisigen Markt um sagen wir mal $ 300.000 ein Haus kauft und dies (da die Raten nicht bedienen werden koennen) verkaufen muss, das Haus aber im Verkaufsfall max. $ 100.000 erzielt.
Oder aber man kauft in einem niedrigpreisigen Markt um $ 100.000, kann die Raten nicht bedienen und wird im Verkaufsfall aber auch wieder so um den Daumen rum $ 100.000 erhalten.
Im Uebrigen kenne ich auch in Europa nur einige wenige Leute, die das Geld zum Hausbauen bar auf den Tisch legen und keine Schulden haben. In vielen Faellen (man denke nur an Scheidung, etc.) muss gar nicht so viel daherkommen, dass der Traum vom Eigenheim platzt.
lg
Emily
monikac21
25.08.2010, 17:13
Ich mache ja keine Vorwürfe, ich habe nur schlichtweg eine andere Sichtweise.
Ein Großteil der Immobiliengeschäfte die in den vergangenen Quartalen abgewickelt wurde konnte ja überhaupt erst abgewickelt werden weil es Milliardenschwere Subventionsprogramme eben für diese Käuferschichten gab.
Und es ist kein Geheimnis, dass gerade in den etwas vornehmeren Wohnorten dieses Klientel auch von Deiner Zunft gar nicht gerne gesehen wird; zählt doch die 'gute Nachbarschaft' und die daraus resultierende geringe Kriminalität, das hohe Bildungsniveau etc. zu nicht zu unterschätzenden Faktoren bei der Bewertung von Immobilien.
Das diese Klientel zudem nicht zu denen gehört die die besten scores haben dürfte Dir auch bekannt sein.
Weiterhin zähle ich die Short Sales und REOs nicht dazu, weil es sie im Normalfalle doch gar nicht gegeben hätte! Frei nach Dem Motto: "Scheissegal was ist, wir verkaufen immer!" ? Nee, das kann es nicht sein, das ist Schönfärberei, nichts anders.
Ich glaube wir sprechen hier lediglich eine andere Sprache, im Grossen und Ganzen gebe ich Dir ja recht :0201: Dass die Banken die Krise verursacht haben, ist jedem klar. Jedoch von dem Einwand, die Banken "locken" schon wieder kann ich hier leider nicht viel sehen. Es ist nicht einfach hier eine Hypothek zu bekommen, gewerbliche Hypotheken gibt es kaum, Private Hypotheken verlangen ein extrem hohes Debt Ratio - d.h. ein privater Hauskaeufer (Amerikaner) muss das 3 fache von dem verdienen, was die Hypothekenzahlung plus Versicherung und Grundsteuer kostet. Fuer Auslaender gibt es kein "No Doc" mehr, auch sie muessen neben einem Eigenkapital von 30 - 35% teilweise sogar noch hoeher, alle Vermoegensverhaeltnisse vom jeweiligen Heimatland darlegen und beweisen und auch hier muss das Debt Ration sehr gut sein.
du kannst mir glauben "Scheiss egal" ist es mir nicht die Bohne. Ich gehe mit vielen jungen Familien hier durch die short sale prozedur und ich kann euch versichern, es ist wirklich sehr hart fuer diese Familien, die durch kein eigenes Verschulden ihr Haus verlieren. Eben, wie Du richtig gesagt hast, auf das "Lockrufen" der Banken reingefallen sind. Du kannst Dir nicht vorstellen, wieviele Haustiere ich in Bank Foreclosures einsammle, die allesamt von den Vorbesitzern einfach zurueckgelassen worden sind.
Wenn Du Cape coral kennst, hier ist es nicht so luxerioes wie in anderen Staedten an unserer Kueste (bspw. Naples). Wir haben durchaus mehr Gegenden, wo "normale" arbeitende Amerikaner wohnen als Gegenden fuer "reiche".
Mit dem Kredit Score und der Kriminalitaet - wuerde ich nicht unbedingt in so einen drastischen Zusammenhang sehen. :0056: jedoch hast du recht, dass eine gepflegte Nachbarschaft erheblich zum Wert einer Immobilie beitraegt. Und natuerlich hast Du Recht, wenn Du sagst, dass in wirtschaftlich schlechteren Zeiten, die Kriminalitaetsrate steigt. (jedoch gibt es auch "reiche" Kriminelle) :0045:Leider.
monikac21
25.08.2010, 17:21
Eigentlich sollten die Banken allen Amerikanern die ein Haus haben und mit diesem verschuldet sind, die Altlasten erlassen und eine neue Finanzierung über den jetzt niedrigsten Hauspreis (der momentan für das jeweilige Objekt zu bekommen ist) mit einem niedrigen Zinssatz anbieten.
Ich glaube damit würde so einigen geholfen und sie würden nicht ihr zu Hause verlieren.
Was da teilweise auch von Käuferseiten abläuft (billig , billiger , am billigsten )ich pers. finde das schon schlimm .(Obwohl, ohne Frage einige Hausbesitzer auch selbst an ihrer Situation Schuld sind)
Sabine
DAS IST EINE SEHR GUTE IDEE - Bailout Money sinnvoll verwendet. Meine ich uebrigens ehrlich, nicht ironisch.
Nicht alle Hausbesitzer sind an der situation wirklich selbst schuld - indirekt sicherlich ja, jedoch haben sie sich blenden lassen von den vielen Versprechungen, die von seitens der Banken gemacht wurden (und uebrigens von der selben Pressen geschuert worden sind, die heute die Immobilien Krise extrem negative darstellen). Ich habe ein junges Ehepaar, die in 2005 ihr allererstes Haus gekauft haben, sie dachten sie machen das richtige, beide hatten einen guten Beruf und dass Haus war fuer damalige Verhaeltnisse mit 250,000 ein "guter deal". Ein stink normales eher kleines Haus, keine Extras, kein Pool - und ja in 2005 war dieser Preis von 250,000 eher an der unteren Grenze der erhaeltlichen Haeuser. Dann kam der einbruch, beide haben gekuerzte Arbeitszeiten, der Zinssatz fuer die Hypothek ging drastisch hoch und das Haus ging drastisch runter im Wert.
Dieses Haus verkaufe ich gerade in einem Short Sale fuer $ 60,000. Faelle wie diese gibt es leider enorm viele und wirklich diese Leute koennen wirklich nichts dafuer.
Fuer Investoren, die ihren Hals nicht vollkriegen konnten und/oder die Flipper (kaufen und verkaufen innerhalb von kurzer Zeit mit hohem Gewinn) habe ich kein (kaum) Mitleid.
Das in wirtschaftlich schlechteren Zeiten die Kriminalitätsrate steigt, ist in jedem Land gleich.
Und wenn ich nix mehr hätte und müßte ums Überleben meiner Familie kämpfen,würde auch ich alles aber auch alles versuchen das meine Kinder was zu Essen hätten.
Ich habe mit so einigen Menschen Kontakt in CC gehabt die schuldlos ihr Haus aufgeben musten, vielleicht sehe ich das darum auch mit etwas anderen Augen.
Ebenso kenne ich so einige Käufer die in Ihrer eigenen Welt leben und nur Ihren Profit sehen, und die schlimme Lage der Hausbesitzer, die ich auch vor Ort kennengelernt habe, auch noch ausnutzen wollen.
Das kann man mit den Banken machen ,wenn sie schon alles in ihren Händen haben aber nicht mit Familien denen das Wasser bis zum Hals steht.
Und ich glaube den realen Wert einer Immobilie kann man schon ganz gut einschätzen.
P.S Monika haben es diesmal leider nicht geschaft Dich zu treffen hatten soviel um die Ohren spätestens Ostern werden wir das nachholen.Habe auch bei anderen leider, leider mein Versprechen nicht einhalten können.
Sabine
Florian B.
25.08.2010, 17:47
Der gesunde Menschenverstand muß an irgendeiner Stelle ausgesetzt haben - bei den Banken wie bei den Hausbesitzern, die ihre (an sich solide und sichere) Finanzierung aufs spiel gesetzt haben indem sie immer wieder neue Hypotheken auf ihre Häuser aufgenommen haben und quasi den privaten Geldautomaten daraus gemacht haben, und dies nicht, um in das Objekt zu investieren (was noch in einem gewissen Rahmen nachzuvollziehen wäre) sondern das Geld zu reinen Konsumzwecken benutzt haben?
Habt Ihr wirklich gedacht dass geht immer so weiter und weiter?
Sicher haben das einige gemacht aber eben nicht alle!!
Sabine
Florian B.
25.08.2010, 17:54
Sicher haben das einige gemacht aber eben nicht alle!!
Sabine
Wenn es nur einige gewesen wären wäre die Blase ja nicht geplatzt. Erst die vollommene Überbewertung der Immobilien hat es doch zu dem Knall kommen lassen.
Mit einigen meinte ich die Spekulanten.
Aber andere haben sich auch nur Ihr Traumhaus gekauft und auch nur das eine und haben mit Spekulanten nix zu tun.
Bist Du mal in Dubai gewesen ???
Dort bauen die Spekulanten auch wie bekloppt , soviele Seelenlose Häuser und Stadtviertel wie ich da gesehen habe ,das wird auch nie im Leben alles verkauft werden.
Die Preise werden so in die Höhe getrieben und irgendwann knallt es auch da.
Aber was soll der kleine Einheimische dagegen machen , der nur für sich ein Haustraum erfüllen will??
Sabine
monikac21
25.08.2010, 18:10
Der gesunde Menschenverstand muß an irgendeiner Stelle ausgesetzt haben - bei den Banken wie bei den Hausbesitzern, die ihre (an sich solide und sichere) Finanzierung aufs spiel gesetzt haben indem sie immer wieder neue Hypotheken auf ihre Häuser aufgenommen haben und quasi den privaten Geldautomaten daraus gemacht haben, und dies nicht, um in das Objekt zu investieren (was noch in einem gewissen Rahmen nachzuvollziehen wäre) sondern das Geld zu reinen Konsumzwecken benutzt haben?
Habt Ihr wirklich gedacht dass geht immer so weiter und weiter?
Absolut richtig zu Punkt 1 - und absolut nein zu Punkt 2 :0025:
Habt ihr wirklich gedacht es geht immer so weiter und weiter:
Nein, ich habe nicht erwartet, dass es so weiter geht, und dass habe ich meinen Kunden auch bereits Anfang 2006 gesagt, die Preise sind zu schnell und zu hoch gestiegen, alle Immobilien waren absolut und total ueberbewertet, es waren erheblich zu viele "flipper" (kaufen und sofort mit hohem Gewinn wieder verkaufen) auf dem Markt und an einem Punkt in 2006 ist diese Rechnung eben nicht mehr aufgegangen und viele Flipper sind auf ihrer (ihren) Immobilien sitzengeblieben. Neue Investoren und auch "normale" hauskaeufer blieben fern, da die Preise zu hoch waren und schon hatten wir den "Salat".
Absolut richtig: Der gesunde Menschenverstand blieb bei vielen irgendwo auf der Strecke.
Ein kleines Beispiel aus meiner eigenen Ecke. Wir alle haben in 2005 viel Geld verdient, ich habe dieses Geld dazu verwendet meine Hypothek zu 100% abzuzahlen. Andere Kollegen von mir haben ihr Geld verwendet und als Anzahlung fuer mehrere Immobilien verwendet, d.h. sie haben sich mehr und mehr verschuldet und verlieren derzeit ein haus nach dem anderen. - Wegen des Wertverfalls von der Hoch Zeit in 2005 bis heute koennen sie diese Immobilien noch nichtmals mehr zu dem Preis verkaufen, den sie darauf schulden.
monikac21
25.08.2010, 18:12
Nun ja, zumindest kaufen sie zurzeit nicht zu ueberhoehten Preisen.
lg
Emily
Stimmt das ist ein fortschritt :007:
monikac21
25.08.2010, 18:25
Das in wirtschaftlich schlechteren Zeiten die Kriminalitätsrate steigt, ist in jedem Land gleich.
Und wenn ich nix mehr hätte und müßte ums Überleben meiner Familie kämpfen,würde auch ich alles aber auch alles versuchen das meine Kinder was zu Essen hätten.
Ich habe mit so einigen Menschen Kontakt in CC gehabt die schuldlos ihr Haus aufgeben musten, vielleicht sehe ich das darum auch mit etwas anderen Augen.
Ebenso kenne ich so einige Käufer die in Ihrer eigenen Welt leben und nur Ihren Profit sehen, und die schlimme Lage der Hausbesitzer, die ich auch vor Ort kennengelernt habe, auch noch ausnutzen wollen.
Das kann man mit den Banken machen ,wenn sie schon alles in ihren Händen haben aber nicht mit Familien denen das Wasser bis zum Hals steht.
Und ich glaube den realen Wert einer Immobilie kann man schon ganz gut einschätzen.
P.S Monika haben es diesmal leider nicht geschaft Dich zu treffen hatten soviel um die Ohren spätestens Ostern werden wir das nachholen.Habe auch bei anderen leider, leider mein Versprechen nicht einhalten können.
Sabine
Ja klar Sabine - ich bin immer hier, ich gehe nirgendwo anders hin .wink:
Capecoralfan
25.08.2010, 19:35
Wenn es nur einige gewesen wären wäre die Blase ja nicht geplatzt. Erst die vollommene Überbewertung der Immobilien hat es doch zu dem Knall kommen lassen.
Man muss aber schon Ursache und Wirkung auseinander halten. Die Regierung (noch unter Bush) forderte die großen Kreditinstitute auf, großzügig Kredite an Haushalte mit mittlerem und kleinem Einkommen zu vergeben, damit diese sich ein eigenes Haus leisten können. So stieg die Nachfrage künstlich an, und die Preise zogen mit. Dann kamen die Spekulanten, und zum Schluss blieb genau diese eben von mir genannte Klientel auf ihren viel zu teuren Häusern sitzen, weil sie die Hypothekenraten nicht mehr bedienen konnten. Ich glaube nicht, dass die meisten davon ihre Häuser mit 120% beliehen haben, um auch noch ein Haus und ein Boot mit in die mortgage zu kriegen. Viele hatten zunächst einen niedrigeren (nicht marktüblichen) Zins, der für ein oder zwei Jahre festgeschrieben war, und noch nicht mal den "normalen" Zins abdeckte, also auf die Hypothek draufgerechnet wurde. Getilgt wurde gar nicht. Und nur zwei Jahre später, als die eigentliche Tilgung plus (vollem) Zins einsetzte, dann kam das böse Erwachen und die monatlichen Verpflichtungen konnten nicht mehr bedient werden. Dann wollten viele verkaufen, doch die Preise waren schon im Sturzflug (Herbst 2006). Meiner Meinung wurde die Immobilienkrise durch eine völlig falsche Vergabe von Krediten um jeden Preis ausgelöst. Der Verbraucher war dabei nur MIttel zum Zweck und ist heute der Leidtragende. Leider. VG, Capecoralfan :001:
Nach dem ich den folgenden Artikel gelesen habe empfinde ich die Immobilienkrise als einen kleinen Brocken Probleme.
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Zum allgemeinen Immo-Markt in USA:
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monikac21
25.08.2010, 22:29
Ehrlich mich wiedern all diese negativ Meldungen richtig an. Es sieht fast so aus als ob man nur darauf wartet, dass man irgend etwas negatives finden kann. Oel ist ja jetzt weitgehend weg vom Fenster, jetzt muss was neues her - eben noch negativeres. Leider tun uns die Hurricanes in Atlantik nicht den Gefallen in den Golf zu kommen - aber wartet mal ab, ihr kriegt schon noch einen, ueber den ihr euch dann alle aufregen koennt, die Hurricane Saison ist ja noch ein Weilchen laenger. Vor ca. 1/2 Jahr war zu lesen, dass die Amerikaner in eine riesengrosse Kreditkarten Pleite schlittern wuerden - geraede heute war zu lesen, dass die Amerikaner derzeit weniger Kreditkartenschulden haben als je zuvor.
Alles zuvor gesagte von Emily, Florian und Jochen trifft absolut zu - und ja, es ist negativ fuer eine Gruppe und besser fuer eine andere, es ist schlechter in der einen Ecke und besser in der anderen.
Aber bitte, bedient euch weiterhin freudig an all den negativen Pressemeldungen, die derzeit ueber die USA rumfleuchen und hackt weiterhin darauf rum. Alles, was euch gluecklich macht.
Ich kann nur von der oertlichen Situation hier in meiner "kleinen" Region berichten und euch versichern, es ist nciht so schlimm, wie es in vielen der Berichten dargestellt wird
Ehrlich mich wiedern all diese negativ Meldungen richtig an....
Ich mag mich da ja jetzt taeuschen, aber mir scheint du stehst ein bisschen auf Kriegsfuss mit kritischer USA Berichterstattung?
Ob man das Glas nun als halb voll oder halb leer erachtet ist sicherlich eine Frage der persoenlichen Einstellung und es ist doch jedem selbst ueberlassen, sich umfassend zu informieren und eine eigene Meinung zu bilden.
Lg
Emily
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