Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Geiz ist geil - oder?
Da das Thema "Geiz ist geil" ja immer mal wieder hier aufkommt habe ich gedacht, da können wir ja auch mal einen eigenen Thread für aufmachen :001:
Da das Thema erfahrungsgemäß etwas heikel zu sein scheint bitte ich schon im Vorwege darum, sachlich zu bleiben, die Meinungen der anderen zu respektieren und gegenteilige Meinungen nicht als persönliche Kritik aufzufassen - schliesslich dient sowas nur dazu die Meinung der anderen kennen- (und vielleicht verstehen-) zulernen und nicht dazu, "Andersgläubige" zu missionieren.
So, dann fange ich mal an: Wie man bereits mehrfach im Forum nachlesen kann bin ich kein Anhänger der "Geiz ist geil"-Mentalität - das liegt aber nicht daran, dass ich zuviel Geld habe und damit nur so um mich werfen könnte (leider :0045:) sondern eher daran, dass ich auch gerne die Kehrseite betrachte, denn ich glaube, das es schlicht und ergreifend sehr kurzsichtig ist den Preis als einziges oder vorrangiges Kriterium zu sehen. Warum, das versuche ich hier mal kurz (? :109:) darzulegen.
Fangen wir mal an mit einem Zitat vom englischen Sozialreformers John Ruskin
1. "Es gibt kaum etwas auf der Welt, das nicht irgendjemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.
2. Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist ebenso unklug, zu wenig zu
bezahlen.
3. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles.
4. Wenn Sie jedoch zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, weil der
gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.
5. Das allgemeingültige Gesetz der Wirtschaft verbietet es, wenig zu bezahlen und viel zu bekommen.
6. Wenn Sie mit dem billigsten Anbieter verhandeln, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, haben Sie auch genug Geld um etwas Besseres zu kaufen."
Auf die "Geiz ist geil"-Mentalität übertragen bedeutet das schlicht und ergreifend: Wenn man immer nach dem billigsten Angebot schaut, dann untergräbt man den eigenen Arbeits- und Sozialmarkt und fördert die Auslagerung von Arbeit in Billiglohnländer und zerstört somit ggfs. sogar selöber den eigenen Arbeitsplatz.
So verständlich es ist, das jeder nach dem günstigsten Angebot schaut (was ja auch überhaupt nicht verwerflich ist) so verständlich sollte es sein, das dabei in meinen Augen nicht alle Mittel recht sein dürfen.
Ein Beispiel: Ich möchte mir eine neue Kamera kaufen. Also gehe ich in ein Fachgeschäft, die gut ausgebildete Verkäufer und auch alle Geräte da haben, lasse mir eine Stunde die in Frage kommenden Gräte zeigen und erklären - und gehe anschließend raus um das ausgesuchte Gerät per Versandhandel im Internet zum Tiefstpreis zu kaufen!
Ich denke,es ist selbstverständlich das der Fachhändler sowas nicht auf Dauer durchhalten kann - entweder geht er pleite oder aber er passt sich an, schickt niemanden mehr auf Schulung, hält nur die meistverkauften Geräte vor, wird also selber zum "Billig-Anbieter" ohne vernünftige Beratung und entlässt evtl. noch die teureren, weil qualifizierten Verkäufer und stellt ungeschulte "Billigkräfte" ein.
Ich für meinen Teil informiere mich entweder woanders oder bin bereit bei dem Fachhändler auch mehr Geld auszugeben - wenn der Unterschied zu groß ist, dann biete ich ihm zumindest an mich irgendwo mit ihm so zu einigen das man sich irgendwo in der Mitte trifft. Das funktioniert meistens - und wenn nicht, dann habe ich aber auch kein schlechtes Gewissen.
Solche Beispiele kann ich noch stundenlang bringen, aber ich denke der dahinterstehende Gedanke ist schon klargeworden - ich kann nicht auf der einen Seite das Handy für 1€ fordern und auf der anderen Seite gegen die Nokia-Werksschließung protestieren und man kann auch nicht Aldi- oder Lidl-Preise zahlen und Feinkost-Käfer-Qualität erwarten....
Einen sehr interessanten Artikel dazu, der das vielleicht noch deutlicher macht gibt es bei Spiegel Online: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar])
Dolchstoß durch den Konsumenten
Von Gabor Steingart
Der normale Käufer bei Karstadt, Metro und Lidl ist ein regelrechter Globalisierungsfanatiker: Er vergleicht Preis und Leistung und will immer das Billigste. So vernichtet er massenweise Jobs in Europa - am Ende auch den eigenen.
Der Sozialstaat ist im Grunde nichts anderes als ein Kartell. Der Unterschied zwischen dieser Schutzvereinigung und den üblichen Kartellbrüdern in den Konzernspitzen besteht darin, dass der Sozialstaat nicht nur wenigen, sondern vielen nützt. Eigentlich fast allen Bürgern, die in seinen Grenzen leben. Vereinfacht kann man es auch so sagen: Der moderne Sozialstaat hat uns alle zu Kartellbrüdern gemacht. Wir profitieren von seinen Schutzrechten wie von seinen finanziellen Zuteilungen.
Wir nehmen gern die getrennten Betriebstoiletten in Anspruch, die unsere Arbeitsstättenverordnung für Mann und Frau vorsieht, akzeptieren die gesetzlich festgeschriebenen Urlaubstage, den Kündigungs- wie den Krankheitsschutz, und wenn alles schief läuft im Leben, greifen wir auf die Sozialhilfe zurück, die sich samt Wohnungs- und Kindergeld bis auf die Höhe eines Verkäufergehalts summieren kann.
Wenn dieses Schutzkartell, das den Preis der Arbeitskraft um einen Sozialaufschlag verteuert, mit einem Wirtschaftsraum konkurriert, der eine solche Schutzvorrichtung und damit auch einen derartigen Sozialaufschlag nicht kennt, wirkt das Kartell nicht mehr beschützend, sondern bedrohlich. Denn einer der Gründe für die Preisdifferenz zwischen den neuen und den alten Mitgliedern des Weltarbeitsmarkts ist der Sozialstaat, dessen Früchte die einen genießen, derweil die anderen ihn nur vom Hörensagen kennen. Die Mitglieder der Sozialbruderschaft sind von Stund an in Gefahr, ihrer beruflichen Existenz beraubt zu werden. Was gestern noch eine Errungenschaft westlicher Zivilisation war, wirkt nun wie ein Klotz an ihrem Bein.
Der Angriff findet in freundschaftlicher Atmosphäre statt
Es sind die Gegner des Sozialstaats, die daher die weltweite Arbeiterinflation freudig begrüßen. Sie ist erwiesenermaßen die wirkungsvollste Methode, den Sozialstaat zu schleifen. Man muss seinen Abbau nicht mehr fordern und braucht ihn auch nicht zu betreiben, seine Zersetzung passiert scheinbar von allein. Man kann den Sozialstaat einfach ignorieren, zum Beispiel dadurch, dass man beim sozialstaatsfreien Anbieter in Asien bestellt. Das ist fast automatisch ein Votum gegen getrennte Toiletten und ein Plädoyer für niedrigere Löhne.
Es sind andererseits die Freunde des Sozialstaats, die bis heute nicht wahrhaben wollen, dass es diese Nebenwirkung der Globalisierung ist, an der sie leiden. In der Absicht, die Nation gegen die Zumutungen der neuen Zeit zu verteidigen, hat selbst ein so kluger Mann wie Lord Dahrendorf die Augen vor der Wirklichkeit verschlossen. Es gebe eine legitime öffentliche Sphäre, die nicht direkt mit der anderer Länder und Regionen konkurriere, schreibt er. Zu dieser Sphäre gehörten die Bildung, die Steuer und die Sozialleistungen. Man dürfe den Weltmarkt nicht gegen alles ins Feld führen.
Welch ein Irrtum. Niemand führt den Sozialstaat ins Feld. Er steht längst längst da, umtost von den Winden der neuen Zeit. Der Irrtum ist erklärbar nur dadurch, dass die Angreiferstaaten sich ja nicht mit Gebrüll auf den westlichen Sozialstaat stürzen. Der Angriff findet leise und zumeist sogar in freundschaftlicher Atmosphäre statt, was vielen das Verstehen der Wirklichkeit erschwert.
Dabei sind es keine Unbekannten, die ihn attackieren: In freien Märkten mit freien Konsumenten wird ihm der entscheidende Dolchstoß von seinen Freunden versetzt. Wo auch immer ihr politisches Herz schlägt, links oder rechts, kaum dass die Kunden den Supermarkt oder das Kaufhaus betreten, sind sie nicht bereit, einen Sozialaufschlag zu zahlen.
Der normale Käufer bei Karstadt, Metro und Lidl ist ein regelrechter Globalisierungsfanatiker, der Preis und Leistung vergleicht, aber nicht Nationalitäten und ihre sozialen Sicherungssysteme. Er will Rabatte bekommen und nicht Aufschläge zahlen. Der gute Deal interessiert ihn, nicht das schmutzige Geschäft, das ihm irgendwo auf der Welt vorausgegangen ist. Er ist ein Materialist, wie er im Buche steht, auch wenn er sich selbst für einen Romantiker hält. Nur außerhalb der Geschäftszeiten befallen ihn zuweilen idealistische Zweifel. Dann wundern sich viele, wie es denn sein kann, dass so große Teppiche für so kleines Geld zu haben sind, und dass auch die Preise von Computern und Mobiltelefonen zuweilen nur noch einer Art Schutzgebühr gleichen.
Mit jedem Kauf eines fernöstlichen Produkts erteilen die Käufer dem heimischen Sozialkartell und seinen Lieferbedingungen eine Absage. Sie vergleichen Preis und Leistung des Produkts, aber sie bedenken nicht Preis und Leistung der das Produkt erzeugenden Nation. So wurden die Konsumenten in allen Ländern des Westens zu Vollstreckern der Globalisierung. Im Weltkrieg um Wohlstand sind sie die wichtigsten Kombattanten der Angreiferstaaten. Wenn ihnen keiner in die Arme fällt, vernichten sie mit ihrer Kaufentscheidung kühlen Herzens die heimische Industrie. Denn fast alles, was man kaufen kann, kann man mittlerweile auch ohne diesen Zusatzstoff erstehen, den wir Sozialstaat nennen.
Wer möchte, kann sein Auto bei General Motors bestellen; dann sind 1500 Dollar Sozialkosten mit eingebaut, wie der Vorstandschef seinen Arbeitern erst kürzlich vorrechnete. Preiswerter wäre es, beim Hyundai-Händler vorzufahren, denn ein vergleichbarer Sozialaufschlag wird den Arbeitern in Korea nicht gezahlt. Es gibt an jeder Ecke Waschmaschinen mit eingebautem Sozialstaat, dann kommen sie von AEG aus Nürnberg, sind im Rhythmus der 38 Wochenstunden produziert, zu höheren Löhnen und unter Aufsicht des Betriebsrats. Aber gleich nebenan gibt es die Waschmaschine pur, dann stammt sie aus Taiwan, China oder Polen, wo die Wochenstundenzahlen hoch und die Löhne niedrig sind. Ein Sozialstaat unserer Prägung existiert dort nicht.
Noch immer besitzen 75 Prozent der Weltbevölkerung keine Arbeitslosenversicherung, was ihnen zum Nachteil, ihren Produkten aber zum Vorteil gereicht. Das Risiko von Krankheit, Armut und Alter tragen sie selbst und eben nicht die Produkte, die sie herstellen. Im Westen ist es umgekehrt.
Der nächste Schauplatz: Der Arbeitsmarkt für Akademiker
An der Stelle des Betriebsrats steht in Fernost ein gestrenger Vorarbeiter, der im besten Fall Gnade vor Recht ergehen lässt. Denn das Recht ist in den Produktionshallen der Billigkonkurrenz nicht der Freund der Beschäftigten. Sie dürfen arbeiten, aber nicht protestieren. Ihr Lohn wird festgesetzt, nicht verhandelt. Soziale Absicherung bietet die Familie, nicht aber die Firma. Den Verkaufschancen der von ihnen hergestellten Ware hat dieser Umstand sehr genutzt.
Rund 60 Prozent aller in Deutschland verkauften Haushaltsgeräte werden heute außer Landes hergestellt. Die restlichen 40 Prozent dürften in absehbarer Zeit folgen. Der Weltmarktführer Electrolux plant von den westlichen Werken, die derzeit noch in Europa, Amerika und Australien betrieben werden, die Hälfte zu schließen. Eine Fabrik von der Größe der Nürnberger AEG spart 48 Millionen Euro jährlich - wenn sie denn in Polen steht. Monatelang zögerte der Vorstand, die deutsche Traditionsfabrik zu schließen und die Herstellung zu verlagern. Es ginge ihm um die Menschen, aber nicht nur, wie Firmenchef Hans Straberg freimütig zugibt: "Eine Schließung würde auch viel Kapital zerstören", sagt er.
Bei Continental in Hannover, einem der größten Reifenhersteller der Welt, läuft das gleiche Spiel. Die Löhne machen 30 Prozent der Herstellungskosten aus, aber in Osteuropa lässt sich dieser Anteil noch deutlich nach unten drücken. Die Pkw-Reifenproduktion sollte daher am Stammsitz in Hannover geschlossen werden, was die Beschäftigten mit einer kostenlosen Verlängerung ihrer Wochenarbeitszeit zu verhindern suchten. Der Verzicht nutzte nichts. "Die Mitarbeiter haben ihren Beitrag geleistet, aber es hat trotzdem nicht gereicht", meint Firmenchef Manfred Wennemer. Betroffen sind vor allem einfache Produktionsarbeiter, denen in Kürze die Akademiker folgen dürften, sagt er: "Wir beschäftigen heute bei Continental rund 5000 Ingenieure, die meisten davon in Hochlohnländern. Das wird sicher einer der nächsten Schauplätze, wo wir auf die Kosten sehen müssen."
Bevor wir Firmenmanager und Schnäppchenjäger beschimpfen, sollten wir innehalten. Es wäre töricht, ihnen den Eigennutz vorzuhalten. Es war ein doppelter politischer Wille, der die Staaten Asiens und Osteuropas an die internationale Arbeitsteilung anschloss - ihrer und unserer. Sie wollten Teil des westlichen Produktionsnetzwerks werden und ihr eigenes knüpfen. Wir haben sie ermuntert, unterstützt und oft genug auch angefeuert.
Es geht hier nicht um falsch oder richtig. Wichtig ist an dieser Stelle nur die Erkenntnis, dass der weltweite Arbeitsmarkt, so wie wir ihn bisher konzipiert haben, ein einheitliches Hoheitsgebiet für die Ware Arbeitskraft geschaffen hat. Die Arbeitsnachfrage wechselt nun von einem Staat zum anderen und natürlich bevorzugt sie solche Staaten, die ihr möglichst geringe soziale Zusatzkosten zumuten.
Viele hielten die Soziale Marktwirtschaft für das Endstadium der Geschichte und müssen sich nun einen kolossalen Irrtum eingestehen. Der Kapitalismus hat mit Hilfe eines globalen Arbeits- und Finanzmarkts seine Reichweite gesteigert, derweil das Soziale an Reichweite verlor. Der Markt hat an Kraft, Geschwindigkeit und scheinbar auch an Unvermeidbarkeit gewonnen. Der soziale Triumph von gestern aber ist verblasst. Der Kapitalismus erhält seine Ursprünglichkeit zurück.
So, jetzt dürft Ihr gerne auf mich einprügeln, mich einen idealistischen, weltfremden Träumer oder sonstwas nennen :109: - oder mir auch recht geben :035:. Das ich mit der Einstellung gegen den Zeitgeist schwimme ist mir klar - das habe ich schon immer gerne getan :009:
"Geiz ist geil" ist für mich ein reiner Werbeslogan einer bekannten Firma...!, der m.E. nicht auf unsere soziale Marktwirtschaft übertragbar ist.
Mein Statement in der Kürze: "Geiz ist un-geil!" :0092:
Ich geb auch mal meinen Senf dazu (aber nicht so ausführlich wie Kollege "Fliege" :taets:)
Ich bin eigentlich für alles zu haben. Wenn ich was sparen kann und es mit wenig Streß verbunden ist, kann es auch "vom LKW gefallen" sein :009:
Für mich ist Bequemlichkeit und Service jedoch wichtiger als stundenlange Recherche für ein paar Euro sparen.
Was ich gar nicht mag ist, wie Jochen auch schon geschrieben hat, mich im Fachhandel beraten zu lassen, um dann das Produkt bei einem Discounter zu kaufen. Meine Erfahrung hat gezeigt, das die Fachhändler fast die gleichen Preise (teilweise sogar noch bessere) machen. :007:
Lebensmittel kaufen meine Frau und ich hauptsächlich bei einem etwas gehobeneren EDEKA Markt. Der ist zwar um einiges teurer, dafür hat er ein größeres Angebot (Delikatessen, Frischfisch, Wein, etc.) und ein sehr nettes Ambiente.
Der Hauptgrund allerdings ist, dass dort die Kassen ständig besetzt sind und man kaum warten muß :banana: (ich hasse das bei Aldi und Lidl :0092:)
Dies bedeutet nicht, das wir Aldi oder Lidl boykottieren. Ganz im Gegenteil. Für manche Sachen sind die echt Klasse. :007:
Interessant ist für mich in diesem Zusammenhang auch immer die Wortwahl... billig...
Billig ist für mich ein Qualitätsmerkmal. Deswegen interessieren mich "Billigpreise" nicht. Oftmals bewahrheitet sich halt, dass diese Produkte qualitätsmäßig einen miesen Standard haben. Allerdings hat in diesem Zusammenhang die Werbung nicht gelogen...:0141: .
Ich war und bin auch immer wieder bereit, im Fachhandel einen höheren Preis zu zahlen. Geiz war für mich noch nie geil - ich bin eher qualitätsgeil. Natürlich erkundige ich mich bei größeren Anschaffungen auch im Internet über die aktuelle Preissituation, gehe aber mit dieser Preisübersicht ebenfalls gerne in den Fachhandel und habe in den meisten Fällen erlebt, dass die Preise gehalten werden konnten. Genau so mache ich das z.B. auch mit Flügen in die USA - ich suche im Internet und buche im Reisebüro meines Vertrauens.
Conclusio: Qualität is geil!! Service ist geil!!!
Liebe Grüße
Thorsten
Meine Betrachtungsweise zu diesem (dämlichen) Slogan:
a) behaupte, dass schon früh mit der Erziehung und dann später mit dem persönlichen Umfeld ein Grundstein gelegt wird, ob man zu einem sparsameren oder verschwenderischen Mensch tendiert.
Beispiel: ich bin ein eher sparsamer Mensch, dem es einfach nur wohl ist, wenn ein paar "Kröten" auf der hohen Kante sind, ansonsten bekomme ich Magenschmerzen. Ist einfach so.
b) Dienstleistungssektor; wenn ich für ein Produkt oder eine Leistung auch Mehr für mein Geld bekomme (zum Beispiel eine fundierte Beratung) dann bin ich gerne bereit, tiefer ins Portemonnaie zu langen. Ansonsten ganz bestimmt nicht.
c) Zeit ist Geld; mir ist durchaus bewusst, dass zum Beispiel Internetrecherchen - zum Beispiel auf der Suche nach preiswerten Reisen/Flügen - auch Zeit- und demzufolge im weiteren Sinn auch "Geld" kosten. Aber ich persönlich mag dieses stöbern, nachlesen und suchen und empfinde es nicht als mühselige Arbeit.
Qualität is geil!! Service ist geil!!!
ganz unsere meinung :007:, wir gehören zwar auch nicht zu denen, die einen goldesel im keller stehen haben aber die persönliche und qualifizierte beratung, sowie eine entsprechende qualität stehen für uns immer im vordergrund.
wenn sich jemand die mühe macht, uns erstklassig zu beraten und sich zeit für uns nimmt, warum nicht dort auch den vertragsabschluss machen? in den meisten fällen ist es doch wirklich so, dass man sich im preis einigen kann und so haben beide etwas davon.
:banana:
das o. g. zitat ist somit auf viele bereiche anzuwenden, seien es nahrungsmittel, bekleidung, elektrogeräte oder der telefonanbieter.
"billig" ist eben nicht gleich "günstig" und evtl. zahlt man hinterher drauf, sei es materiell oder durch den mit reklamationen verbundenen stress.
sicher sind auch wir froh, wenn man etwas irgendwo günstiger bekommt aber die zeit, die wir mit recherchen danach verbringen würden, können wir auch anders und gewinnbringender einsetzen.
allerdings finden wir es vollkommen ok, wenn jemand spaß daran hat, preise zu vergleichen und dann auch ein tolles schnäppchen macht!
:00555: :00555: :00555:
Ich arbeite in einem "guten" Fachgeschäft. Mich machen Internetpreise wirklich verückt!!! Wenn Kunden zu mir kommen, sind sofort 4-5h Beratung und Planung fällig. Dann wissen sie alles und kommen mit Angeboten aus dem I-Net, oder sie kommen auch gar nicht mehr. Wir haben sehr zu kämpfen damit.
Die andere Seite ist:
Ich suche einen Fahrradanhänger für mein Kind. Es gibt lediglich 2!!! deutsche Hersteller. Der eine davon hat trotzdem ein Modell, das qualitativ nicht dem entspricht, was es kostet und der andere kostet 1200€.
Das Modell aus Fernost kostet 350€. Die Differenz ist hier trotzdem zu hoch. Ich weiß nicht, was ich kaufen soll, um ehrlich zu sein. NAtürlich sind hier Sozialstaat und ähnliches einkalkuliert, aber leider habe ich keinen Goldesel im Keller.
Grüßle
Melchahim
09.04.2008, 13:05
teilweise sind die angebote im Internet einfach so lukrativ, dass man nicht drum herumkommt.
Beispielsweise hab ich für meine erste Digitalkamera für den Preis, den ich beim Händler bezahlen hätte sollen, im Internet noch einen Ersatzakku, eine Speicherkarte und eine Tasche bekommen. Gespart hatte ich damals ~120 Euro.
Klar der örtliche kleine Händler vor Ort hätte sich über das Geld sicherlich auch gefreut.
Ich bin allerdings auch schon auf die Nase gefallen. Habe mir bei MM einen Fernseher gekauft um dann 3 Wochen später für den gleichen Preis ein 100hz Fernseher der gleichen Qualität bei einem Händler hier vor Ort zu finden. Shit happens.
Allerdings finde ich das Argument mit den verlorenen Arbeitsplätzen hat auch noch eine andere Seite... Wie viele Arbeitsplätze sind den in den letzten 10 Jahren durch das Internet entstanden???? Ich denke mehr, als kleine 1-3 Mann Familienbetriebe zugemacht haben. Und von dem Kauf per Internet profitieren ja nicht nur die Internetversandhäuser. Da gibt es dann dazu noch die Softwarefirmen, die Verpackungsmaterialherstellungsfirmen und die Transportfirmen.
Auf die Versandhäuser wie Otto, Quelle und Co wird auch nicht mit dem Finger gezeigt und gesagt, ihr macht das kleine Modehaus an der Ecke ein schwereres Leben.
sehe ich anders, erst die Beratung holen und dann 120€ "sparen", die eine Stunde (oder mehr) Beratung bezahlen.
Melchahim
09.04.2008, 13:19
ne, beraten hab ich mich nicht lassen. wußte ja welche Kamera ich will. Hab mir nur mal den örtlichen Preis angeschaut.
Hab mir vorher im I-Net Datenblätter und Tests angeschaut.
Keine Frage, bei Artikeln ohne Beratung kaufe ich auch oft über das Internet ein, da hoile ich mir ja auch oft die Informationen - alle Sachen kaufe ich sicher nicht nur beim Fachhändler.
Fragt sich nur, ob Du den Fachhändler überhaupt gefragt hast ob er mit dem I-Net-Preis konkurrieren will?
Was das mit den Stellen für das Internet angeht: Das ist fraglos richtig - ist aber auch in dem Artikel gar nicht die Frage, denn die Beschäftigten in den Herstellerbetrieben, die Geräte zusammenschrauben o. ä. werden sicher nicht als nächstes den Job bei einem Internetdesigner bekommen, schon mangels Qualifikation. :0025:
Melchahim
09.04.2008, 13:34
Ein bekannter von mir, hat es auch schon auf die Variante geschafft sich den I-Net Preis beim Händler zu bekommen. I-Net Preis ausgedruckt und damit ins Geschäft. Händler gesagt, zu dem Preis kauf ich es auch bei euch. Hat bei ihm einmal mit ner Kaffeemaschine und einmal sogar mit seinem Auto geklappt ;)
Sicherlich bekommen die Leute keinen Job als Webdesigner, aber vlt als Ausfahrer bei der Post oder Verpacker beim Versand.
Hatte mich auch gar nicht so auf den Artikel konzertriert, wollte das einfach auch mal erwähnen. Und nein, ich betreibe keinen Internetversandhandel^^
edit: wobei mir grad noch einfällt, dass ich auch nciht alles im I-Net kaufe. Mein Autoradio war bei Händler im Angebotspacket mit USB-Stick billiger als im I-Net.
edit: wobei mir grad noch einfällt, dass ich auch nciht alles im I-Net kaufe. Mein Autoradio war bei Händler im Angebotspacket mit USB-Stick billiger als im I-Net.
:0141: Hoffentlich auch noch preiswerter :0141:...
Melchahim
09.04.2008, 13:46
:0141: Hoffentlich auch noch preiswerter :0141:...
:0103:so schnell kann man über seine eigenen Worte fallen :003:
:0103:so schnell kann man über seine eigenen Worte fallen :003:
Preiswert oder billig ist ein großer Unterschied.
Melchahim
09.04.2008, 14:42
ich weiß ... ist wie mit kostenlos und umsonst....
Ich finde den Spruch gut:
"Ich bin zu arm um billig einzukaufen."
Aber: In meiner Branche gab es seit Jahren keine Lohnerhöhungen, im Gegenteil: durch Streichung von Weihnachts- und Urlaubsgeld und die steigende Inflation besteht real Absenkung des Gehalts von rd 25 % (!). Ich denke so oder so ähnlich ist das in vielen Branchen.
Ich kann es mir schlichtweg nicht leisten, bei EDEKA oder so einzukaufen. Wir holen immer alles bei ALDI, LIDL, PENNY und was wir da nicht bekommen dann halt im teuren Einzelhandel. Geht eben nicht anders, sonst würde am Monatsende ein Minus auf dem Konto stehen (oder mein Sohn muss aufhören, Fußbal zu spielen :109:).
Es gibt etliche Fachhändler, die bei I-Preisen mitziehen. Die machen das nicht gerne ist klar, aber meist klappt das. Allerdings betrifft das nur die kleinen Einzelhändler, nicht die Riesen der Branche. Habe ich bisher bei folgenden Waren persönlich erlebt: Waschmaschinen, Trockner, Kühlschrank, Kamera, Joggingschuhe. Allerdings kaue ich den Einzelhändlern auch kein Ohr ab und berate mich selbst durch das I-Net.
Gruß
Kaie
florida1978
09.04.2008, 15:06
Nun, iiiiiiich bin der Meinung, dass es auf das Produkt ankommt. Wenn ich mir überlege, wieviele € 100er ich für Kinderkleidung rausgeschmissen habe, kriege ich Krämpfe im Bauch. Davon wären locker 6 Kinder gross geworden. Ich finde in Punkto Technik sollte man auf jeden Fall einen Fachhandel vorziehen... Wobei, was die Beratung betrifft, bin ich auch mittlerweile seeeehr skeptisch gegenüber JEDEM Fachhandel geworden. War vor 2 Tagen erst mit meinem Laptop in der City und wollte mal diesen Hotspot-Flat nutzen. Habe mich also in das MC Depp mit Hotspot gesetzt und meine Kiste angeschmissen. Habe meinen Wunderknopf gedrückt, der mich sonst immer mit der Welt verbindet, und ... nix passiert. Habe dann Hotspot-Manager aktiviert und da stand """keinen W-Lan Adapter gefunden"""... Hääää, der ist doch integriert... Und hat vor ca 30 Minuten auch noch zu Hause funktioniert. Also rein in T-Point (ist in meinen Augen auch ein Fachhandel) und nachgefragt. Die Dame hat dann T-Online angerufen und hat dann die Nummer für die T-Technik bekommen. Also sollte ICH mich wieder ans Telefon setzen und mich mit dem blöden Voice-Computer-Deppen streiten. ODER ich könne mich mit dem Laden in Verbindung setzen, wo ich den Laptop herhabe. Gott sei Dank ist das alles in einem Einkaufszentrum, sonst hätte ich wahrscheinlich mir die Füsschen Wund gelaufen. Also rein in den Geiz-ist-Geil-Laden (:0141:), an der Info alles Mögliche angemeldet, mit dem Zettel in der Hand dann in die Abteilung. Den nächstfreien BERATER geschnappt und mein Problem geschildert. Der wollte sich die ganze Sache natürlich vor Ort anschauen. Also wieder Kiste angeschmissen und gewartet und wieder hat sich nix getan. Dann geht doch dieser Spacko in mein Netzwerk und macht da drinnen rum, klickt hier und da - und - immer noch nix... Naja, erklärt mir diese Intelligenzbestie, ich könne mich nicht mit dem Laptop einfach in ein Hotspot einklinken. Ich benötige IMMER einen Netzwerkschlüssel oder einen Passphrase. :065::065: Hääää, wieso das denn??? Ich versuche ihm zu erklären, dass ich bei T-Online mich bei den von T-Online zur Verfügung gestellten Hotspot-Stationen jederzeit mit meiner Email-adresse und Passwort einloggen kann. NEEEE NEEEE so geht das auf keinen Fall, erwiderte mir das hirnambutierte Streifenhörnchen. NUR MIT Netzwerkschlüssel oder Passphrase... Aha, ich enttäuscht und an mir selbst zweifelnd meinen Laptop wieder eingepackt und nach Hause gefahren. T-Technik angerufen, mit Voice-Depp rumgeschlagen, Berater Problem geschildert, nach 38 Minuten dann das Ergebnis. Also Frau ... ich kann Ihnen da leider auch nicht sagen, warum das nicht funktioniert :0096::bang:
Bei Kinderklamotten gehe ich gerne zu KIK, weil da kriege ich die Kindergarten-Kaputtmach-MitKleberUndFarbeVollSchmier-Klamotten eigentlich zum guten Preis. In dem Fall ist mir die Qualität eigentlich ziemlich Schnuppe. Lebensmittel kaufe ich aus Bequemlichkeit immer im selben Laden, wo ich auch den Rest kaufe. Die Hin-und Herfahrerei kann ich gar nicht leiden. Die paar Cent, die ich mir dann an der Gurke spare, verfahre ich an Sprit und es kostet mich mehr Nerv, 2 quängelnde Kleinkinder 10 mal ab- und anzuschnallen...
Den Unterschied zwischen Billig und Günstig lernt man doch eigentlich in der Schule, oder??? Wenn Billig so gut läuft, dann weiss ich nicht, wo die Bildung der Masse geblieben ist. :556:
Nun, iiiiiiich bin der Meinung, dass es auf das Produkt ankommt. Wenn ich mir überlege, wieviele € 100er ich für Kinderkleidung rausgeschmissen habe, kriege ich Krämpfe im Bauch. Davon wären locker 6 Kinder gross geworden. Ich finde in Punkto Technik sollte man auf jeden Fall einen Fachhandel vorziehen... Wobei, was die Beratung betrifft, bin ich auch mittlerweile seeeehr skeptisch gegenüber JEDEM Fachhandel geworden. War vor 2 Tagen erst mit meinem Laptop in der City und wollte mal diesen Hotspot-Flat nutzen. Habe mich also in das MC Depp mit Hotspot gesetzt und meine Kiste angeschmissen. Habe meinen Wunderknopf gedrückt, der mich sonst immer mit der Welt verbindet, und ... nix passiert. Habe dann Hotspot-Manager aktiviert und da stand """keinen W-Lan Adapter gefunden"""... Hääää, der ist doch integriert... Und hat vor ca 30 Minuten auch noch zu Hause funktioniert. Also rein in T-Point (ist in meinen Augen auch ein Fachhandel) und nachgefragt. Die Dame hat dann T-Online angerufen und hat dann die Nummer für die T-Technik bekommen. Also sollte ICH mich wieder ans Telefon setzen und mich mit dem blöden Voice-Computer-Deppen streiten. ODER ich könne mich mit dem Laden in Verbindung setzen, wo ich den Laptop herhabe. Gott sei Dank ist das alles in einem Einkaufszentrum, sonst hätte ich wahrscheinlich mir die Füsschen Wund gelaufen. Also rein in den Geiz-ist-Geil-Laden (), an der Info alles Mögliche angemeldet, mit dem Zettel in der Hand dann in die Abteilung. Den nächstfreien BERATER geschnappt und mein Problem geschildert. Der wollte sich die ganze Sache natürlich vor Ort anschauen. Also wieder Kiste angeschmissen und gewartet und wieder hat sich nix getan. Dann geht doch dieser Spacko in mein Netzwerk und macht da drinnen rum, klickt hier und da - und - immer noch nix... Naja, erklärt mir diese Intelligenzbestie, ich könne mich nicht mit dem Laptop einfach in ein Hotspot einklinken. Ich benötige IMMER einen Netzwerkschlüssel oder einen Passphrase. :065: Hääää, wieso das denn??? Ich versuche ihm zu erklären, dass ich bei T-Online mich bei den von T-Online zur Verfügung gestellten Hotspot-Stationen jederzeit mit meiner Email-adresse und Passwort einloggen kann. NEEEE NEEEE so geht das auf keinen Fall, erwiderte mir das hirnambutierte Streifenhörnchen. NUR MIT Netzwerkschlüssel oder Passphrase... Aha, ich enttäuscht und an mir selbst zweifelnd meinen Laptop wieder eingepackt und nach Hause gefahren. T-Technik angerufen, mit Voice-Depp rumgeschlagen, Berater Problem geschildert, nach 38 Minuten dann das Ergebnis. Also Frau ... ich kann Ihnen da leider auch nicht sagen, warum das nicht funktioniert :0096:
Bei Kinderklamotten gehe ich gerne zu KIK, weil da kriege ich die Kindergarten-Kaputtmach-MitKleberUndFarbeVollSchmier-Klamotten eigentlich zum guten Preis. In dem Fall ist mir die Qualität eigentlich ziemlich Schnuppe. Lebensmittel kaufe ich aus Bequemlichkeit immer im selben Laden, wo ich auch den Rest kaufe. Die Hin-und Herfahrerei kann ich gar nicht leiden. Die paar Cent, die ich mir dann an der Gurke spare, verfahre ich an Sprit und es kostet mich mehr Nerv, 2 quängelnde Kleinkinder 10 mal ab- und anzuschnallen...
Den Unterschied zwischen Billig und Günstig lernt man doch eigentlich in der Schule, oder??? Wenn Billig so gut läuft, dann weiss ich nicht, wo die Bildung der Masse geblieben ist. :556:
Jetzt haben wir noch ne Pastorin...:009: :lach: :109:
knotenerna
09.04.2008, 16:40
Billig ist ein Vorort ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) von Euskirchen ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) mit knapp 500 Einwohnern ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) und liegt im Süden der Stadt. Südwestlich schließt der Billiger Wald mit der höchsten Erhebung im Euskirchener Stadtgebiet an.
Das sagt jedenfalls wikipedia, mehr nicht.
Für mich ist es auch kein Qualitätsmerkmal.
Und die Menschen sind nicht gut und nett und denken schon gar nicht an den (privaten) Einzelhändler mit seiner tollen Beratungsleistung.
Sie informieren sich (natürlich auch beim Einzelhändler) und kaufen dann woanders.
Es überlebt nur der, der sich mit seiner (Dienst-)Leistung abheben kann, einen Mehrwert anbietet. Das geht in aller Regel nicht übers Produkt, weil die großen oft billiger anbieten, als der Kleine einkauft.
Ist nicht schön, ist aber so.
Billig ist ein Vorort ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) von Euskirchen ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) mit knapp 500 Einwohnern ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) und liegt im Süden der Stadt. Südwestlich schließt der Billiger Wald mit der höchsten Erhebung im Euskirchener Stadtgebiet an.
Das sagt jedenfalls wikipedia, mehr nicht.
Für mich ist es auch kein Qualitätsmerkmal.
.sf: Wikipedia ist ja auch nicht das Maß aller Dinge... und vor allen Dingen kein Sprachlexikon...
Man kann aber auch hier nachschauen:
[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
ist Synonym von: abgemessen ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]), alt ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]), erschwinglich ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]), fehlerhaft ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]), geistlos ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]), geisttötend ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]), gerecht ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]), gering ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]), gering ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]), günstig ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]), hohl ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]), leer ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]), mies ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]), minder ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]), minderwertig ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]), platt ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]), preisgünstig ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]), preiswert ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]), preiswürdig ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]), recht ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]), saftlos ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]), seicht ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]), spottbillig ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]), stumpfsinnig ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]), verdientermaßen ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]), wertgemindert ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]), wertlos ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]), witzlos ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]), wohlfeil ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]), zivil ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar])
knotenerna
09.04.2008, 16:55
also doch:
billig ist (u.a.) ein Synonym für günstig.
Was ist denn nun der Unterschied?????
und was sich nicht überlesen läßt: überwiegend negativ behaftet...
Ich habe den Eindruck, daß Schnäppchen jagen immer mehr zum Volkssport wird! Es kann doch keiner ersthaft glauben, daß Menschen die wirklich kein Geld haben, jeden Tag sparen und rechnen müssen, Geiz als geil empfinden!?! Für diese Menschen ist doch wohl eine Reise z.B. nach Florida genauso nicht vorstellbar, wie für uns eine Reise zum Mond :0141:!
Kleinere, alteingesessene, regionale-nationale Betriebe werden von den großen Handelsketten und Konzernen doch immer häufiger ins Abseits gedrängt. Es ist doch kaum zu glauben, daß z.B. Aldi inzwischen der siebtgrößte Bekleidungshändler sein soll.....Da drängt sich einem doch die Frage auf.....Zahlt am Ende nicht der Verbraucher selbst die Geiz-ist-geil-Mentalität, indem sein Arbeitsplatz wegfällt oder der Lohn gekürzt wird?
Ich habe auch keinen Goldesel im Keller ( ich hab nicht einmal einen Keller :mrgreen:),ich versuche es aber mit dem Motto "Leben und leben lassen".Klar freue auch ich mich über mal über ein Schnäppchen, aber ich jage ihnen nicht hinterher, dafür ist mir meine Zeit einfach zu Schade!
Nicht auf alles, aber auf einiges paßt dieser Spruch ganz gut....
Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.
Es ist unklug zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die Ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld um für etwas besseres zu bezahlen."
Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und etwas billiger verkaufen könnte und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.
Es ist unklug zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die Ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld um für etwas besseres zu bezahlen."
Irgendwo habe ich diesen Spruch schon mal gelesen... :0025: - vielleicht im 1. Beitrag? :009: :035: :556:
Ich habe den Eindruck, daß Schnäppchen jagen immer mehr zum Volkssport wird! Es kann doch keiner ersthaft glauben, daß Menschen die wirklich kein Geld haben, jeden Tag sparen und rechnen müssen, Geiz als geil empfinden!?! Für diese Menschen ist doch wohl eine Reise z.B. nach Florida genauso nicht vorstellbar, wie für uns eine Reise zum Mond :0141:!
Ja, und leider gibt es sooo viele Menschen die wirklich mit jedem Cent rechnen müssen.
Vor allem Rentner,die sich ihr Geld genauestens einteilen müssen,oder alleinstehende Mütter,etc.
Ich denke,die Kluft hier in D wird immer grösser und manch einer ist froh über ein "Schnäppchen".
Ich persönlich kaufe lieber bei EDEKA, weil alles unter einem Dach.
LIDL und ALDI finde ich ehrlich gesagt nicht so toll,die Klamotten schon mal garnicht.
Irgendwo habe ich diesen Spruch schon mal gelesen... :0025: - vielleicht im 1. Beitrag? :009: :035: :556:
Echt....na bei deinen ellenlangen Beiträgen können solche Zitate schon einmal untergehen :mrgreen:....war keine Absicht, zwei Seelen ein Gedanke bzw. Zitat :0141:
In meinem Job müssen wir Qualität gross schreiben, ansonsten hätten wir ein grösseres Problem. So halte ich es auch im Privaten.
Ich gehöre nicht zu der Gattung von Schnäppchenjägern und nein ich hab auch keinen Goldesel im Keller stehen. Wenn mir was gefällt und ich kann es mir leisten, dann göhne ich mir das auch. Wobei ich mir immer die Frage stelle, ob ich es auch wirklich benötige.
Da ich zu den glücklichen Frauen gehöre die zu Hause einen Mann hat der sehr Technik begeistert ist, wissen wir meistens schon immer was wir im Fachhandel kaufen möchten. Falls es dann doch mal zu einer Beratung kommt, werden wir auch dort kaufen.
Lebensmittel kaufen wir alle bei Edeka ein. Uns gefällt es dort. Das Ambiente, die Auswahl und das freundliche Personal, da macht das einkaufen erst richtig Spaß. Wobei das ein oder andere mal noch Lidl dazu kommt. Aldi, nun ja da mach ich seit Jahren schon einen grossen Bogen drum. Irgendwie bin ich immer froh, wenn ich aus dem Laden draussen bin.
Ich habe einige in meinem Freundes- und Bekanntenkreis die einen eigenen Laden haben und ich sehe und höre immer wieder was die für einen Kampf haben und das Tag ein Tag aus. Ich möchte das nicht durchmachen und bewundere jeden Kleinbetrieb der sich in unserer heutigen Wirtschaft halten kann, denn die Arbeit dahinter ist enorm.
Ja, und leider gibt es sooo viele Menschen die wirklich mit jedem Cent rechnen müssen.
Vor allem Rentner,die sich ihr Geld genauestens einteilen müssen,oder alleinstehende Mütter,etc.
Ich denke,die Kluft hier in D wird immer grösser und manch einer ist froh über ein "Schnäppchen".
Das ist ohne Frage richtig - nur beißt sich genau da ja die Katze in den Schwanz, wie aus dem Spiegel Online-Artikel im 1. Beitrag hervorgeht.
Und wenn die Leute nicht irgendwann aufwachen, dann geht diese Spirale immer weiter.
Außerdem muss man auch mal betrachten was denn Armut eigentlich bedeutet - viele halten sich ja schon für arm dran wenn sie sich keinen Flachbildfernseher, kein Handy oder kein Auto leisten können - die mögen sich zwar subjektiv arm dran fühlen, sind es aber tatsächlich nicht. Wir Deutschen neigen ja dazu auf hohem Niveau zu jammern (ich will damit nicht diejenigen abwerten, die wirklich jeden Euro umdrehen müssen, sondern meine eher die, die glauben Auslandsurlaub jedes Jahr, Kino, Restaurantbesuche usw. wären normales Standardniveau)
Vielleicht mal ein paar Fakten dazu:
Das vom Statistischen Bundesamt errechnete monatliche Nettoäquivalenzeinkommen ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) betrug für 2003 bundesweit 1.564 €, in den westdeutschen Ländern 1624 €, in den ostdeutschen Ländern 1335 €. Nach den EU-Kriterien für die Armutsgefährdungsgrenze (60 %) liegt die bundesdeutsche Armutsgefährdungsgrenze demnach bei 10.274 € jährlich bzw. 856 € monatlich (armutsgefährdet demnach: alte Bundesländer 12%, neue 17%[86] ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]_note-85)). Als relativ arm gilt ein Nettoäquivalenzeinkommen von 40%, das sind 6 849 € jährlich bzw. durchschnittlich 571€ monatlich.[87] ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]_note-86) Das sozio-kulturelle Existenzminimum ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]), das auf der Basis von Verbraucherbefragungen des Statistischen Bundesamtes durch die Bundesregierung festgelegt wird, liegt bei 7.356 Euro pro Jahr für eine erwachsene Einzelperson. Für ein Ehepaar ist es 12240 Euro. Für ein Kind beträgt es 3684 Euro.[88] ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]_note-87)
Armutsquoten einiger Bevölkerungsgruppen in der BRD
(nach Daten des Mikrozensus)GruppeArmutsquoteSelbständige insgesamt8,7%Selbständige ohne Mitarbeiter10,0%Selbständige mit 1-4 Mitarbeitern7,3%Selbständige mit 5 und mehr Mitarbeitern4,6%Arbeiter insgesamt7,5%An- und Ungelernte10,6%Facharbeiter5,2%Angestellte insgesamt2,9%ausführende Angestellte6,9%einfache Angestellte4,3%Angestellte mit schwierigen Tätigkeiten2,1%Quelle (PDF-Datei) ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar])
Nach Zahlen aus dem „Zweiten Armuts- und Reichtumsbericht“, den die Bundesregierung im März 2005 vorgelegt hat, galten im Jahr 2003 13,5 Prozent der Bevölkerung als in relativer Armut lebend. 2002 waren es nach diesen Angaben noch 12,7 Prozent, 1998 12,1 Prozent.
Das Institut für Macroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) stellt folgende Veränderung der Jahre 2000 bis 2006 fest. In Prozent der deutschen Bevölkerung: Einkommensstarke Schicht: 18,8 % auf 20,5 %, Mittelschicht 62,3 % auf 54,1 %, und armutsgefährdete Schichten von 18,9 % auf 25,4%. Damit sind erstmals seit vielen Jahren ein Viertel der deutschen Bevölkerung konkret armutsgefährdet. (Quelle: Tagesspiegel Berlin, 5.3.2008, S.2)
Der Großteil der in relativer Armut lebenden Menschen ist arbeitslos. Doch gibt es auch erwerbstätige Arme, die Working Poor ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]). Nach Daten des Mikrozensus ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) gelten 5,5% aller Erwerbstätigen in Deutschland als arm. Besonders häufig von Armut trotz Arbeit betroffen sind Selbstständige. 8,7% der Selbständigen gelten als arm. [89] ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]_note-88).
Studenten sind überdurchschnittlich oft von relativer Einkommensarmut betroffen. Da Studenten keine Sozialleistungen beziehen können, leben viele von ihnen unterhalb der offiziell festgelegten Armutsgrenze.[90] ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]_note-89) In Wohngemeinschaften lebende Studenten werden jeweils als Einpersonenhaushalt gezählt, solange jeder für sich selbst wirtschaftet. Dieser Umstand, wie auch die Zahl allein lebender Studenten, treibt den Anteil der von Armut betroffenen Einpersonenhaushalte in die Höhe (siehe Abbildung). Man geht davon aus, dass ohne Einbezug der Studenten die Zahl armer Einpersonenhaushalte sehr gering wäre.
Die Armut in Deutschland verfestigt sich. Hauptbetroffene verfestigter Armut seien laut einem Bericht des DIW ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) nach wie vor Arbeiter ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]), vor allem Arbeiterfamilien mit Migrationshintergrund ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) oder mehreren Kindern. Armut entweder als Problem einer kulturell verwahrlosten Neuen Unterschicht ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) zu deuten oder als kollektive Abstiegsbedrohung der gesamten Gesellschaft zu dramatisieren, gehe an der Realität vorbei.[91] ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]_note-90)
Die Bundeszentrale für politische Bildung fasst zusammen:
Durch hohe Armutsrisiken gefährdet sind insbesondere folgende Bevölkerungsgruppen: Schulabbrecher und beruflich gering qualifizierte Jugendliche und Erwachsene (häufig aus zugewanderten Familien); Familien mit Langzeitarbeitslosen; Schwangere; allein erziehende Frauen; junge Familien mit kleinen Kindern, Migranten- und kinderreiche Familien. [92] ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]_note-91)Kinder leben nach Angaben von UNICEF ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) überdurchschnittlich oft in Armut. Je nachdem, welche Armutsgrenze man wählt leben zwischen 5,9% und 14,2% der Kinder in Armut[93] ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]_note-92).
Quelle: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
buccaneer
09.04.2008, 20:23
nur mal so ein klein bisserl "off topic"-Exkurs in den Lebensmittelhandel : Euch ist aber schon klar, dass der hier öfter erwähnte EDEKA Deutschlands grösster Lebensmittelhändler ist, weit vor Lidl und Aldi. Die haben nur ein besseres Image, weil sie überwiegend Markenware verkaufen. Aber was glaubt ihr denn, wer die Handelsmarken bei den Discountern herstellt? Kekse-Shinshan in Taiwan oder Waschmittel-Plörre in Usbekistan?
Aber eigentlich sind wir ja gar nicht sooo weit auseinander. Ich hab nun bestimmt kein Geld im Überfluss und muss öfter mal auf den Preis achten. Aber bei bestimmten Anschaffungen würde ich trotzdem nicht auf Teufel komm raus den Cent im Endpreis suchen. Da wären mir Beratung, Kundenservice und ein wenig "gehätschelt werden" einfach wichtiger. Es kommt aber auch auf den Unterschied an. Wenn man auf den Endpreis gesehen eine Ersparnis von 10% und mehr erzielen kann (nur mal als Hausnummer in den Raum gestellt) sollte man das nicht verachten.
Aber was glaubt ihr denn, wer die Handelsmarken bei den Discountern herstellt? Kekse-Shinshan in Taiwan oder Waschmittel-Plörre in Usbekistan?
Sicher wisser ma dat Bucci. Ich sag nur Ambiente, Auswahl und Freundlichkeit. Is net so dolle bei den Discountern. Weist du :taets:.
Die Discounter können diese Preise ja nicht nur durch die mangelnde Ladenausstattung halten, auch wenn sie uns das immer gerne einreden wollen. Und natürlich verkaufen die keinen minderwertigen Kram, dann wären sie schnell weg vom Fenster.
Aber das, was über die Arbeitsbedingungen beispielsweise bei Lidl in letzter Zeit ruasgekommen ist, das ist ja kein Zufall - das ist bei den anderen Discountern ganz sicher auch nur in Nuancen anders. Und genau darum geht es mir ja: Für die günstigen Preise muss irgendjemand irgendwo deutliche Abstriche bei den Arbeitsbedingungen, dem Gehalt, den sozialen Leistungen oder sonstwo machen - auf gut Deutsch: Mit "Geiz ist geil" schaffen wir uns u. a. die Arbeistwelt, die wir gar nicht wollen und die uns evtl. dazu zwingt, genau diese Günstigen Anbieter zu nutzen. da ist sie wieder, die Katze und ihr Schwanz....
Ich kaufe gern bei Edeka ein, verstehe aber, dass es andere gibt, die sich das einfach nicht leisten können. (Mal abgesehen davon, dass ich sowieso der Ansicht bin, dass zu wenig Geld für Lebensmittel ausgegeben wird -also qualitativ hochwertige Lebensmittel.)
Wenn ich mich in einem Geschäft beraten lasse, kaufe ich auch dort.
Ich hatte früher einen Computerladen, in der Zeit, als es noch kaum welche gab. Dann haben die "Geiz ist geil"-Märkte aufgemacht, mit Verkaufspreisen, die unter meinen Einkaufspreisen lagen. Das hatte zur Folge, dass sich die Leute bei uns beraten ließen, dann zum Billigmarkt fuhren, um da zu kaufen. Ein paar Tage später waren sie wieder da -jetzt sollten wir anschließen, Fehler beseitigen usw. Irgendwann hatte ich keine Lust mehr, umsonst zu arbeiten, und habe den Laden dichtgemacht. (Es war, um ehrlich zu sein, auch nicht der einzige Grund -aber eben einer der Gründe.)
Das sollte jetzt allerdings nicht in Gejammer enden. :109:
Interessant ist für mich in diesem Zusammenhang auch immer die Wortwahl... billig...
Billig ist für mich ein Qualitätsmerkmal. Deswegen interessieren mich "Billigpreise" nicht. Oftmals bewahrheitet sich halt, dass diese Produkte qualitätsmäßig einen miesen Standard haben.
Liebe Grüße
Thorsten
Sorry Toddie das ist Quatsch, Qualität nur am Preis auszumachen.
Was ist aber an qualitätsmäßigen, miesen Standard an diesem Beispiel auszusetzen:
Ein Sofa - billig - kostet 1000€, das Lederimmitat hält drei Jahre und kann danach entsorgt werden.
Ein hochwertiges Sofa kostet 4000€ hält zwar 15 Jahre aber ist nach 5 Jahren unmodern!
Geiz ist geil beinhaltet für mich auch die Möglichkeit in der heutigen, schnellebigen Zeit mit der Mode mitzugehen und auf angepasste Bedürfnisse schneller zu reagieren.
Wenn du Geiz ist geil völlig ablehnst hast du sicherlich eine Eiche-Brutal Schrankwand mit einem Fliesentisch zuhause?
Aber: In meiner Branche gab es seit Jahren keine Lohnerhöhungen, im Gegenteil: durch Streichung von Weihnachts- und Urlaubsgeld und die steigende Inflation besteht real Absenkung des Gehalts von rd 25 % (!). Ich denke so oder so ähnlich ist das in vielen Branchen.
Ich kann es mir schlichtweg nicht leisten, bei EDEKA oder so einzukaufen.
Genau hier ist der Punkt, die meisten Normalverdiener sind auf günstige Angebote angewiesen.
Geiz ist geil kritisieren, das geschieht immer nur von Besserverdienenden oder solche die sich dafür halten. Der Rest ist einfach darauf angewiesen, darauf zu achten nur das zu kaufen was auch in den finanziellen Rahmen paßt.
Nebenbei besteht zwischen Edeka im Süden und im Norden ein erheblicher Unterschied! Des Weiteren versucht Edeka gerade Plus zu übernehmen....allerdings gibt es wohl Probleme bzgl. des Namens "E-Plus":043:
Sorry Toddie das ist Quatsch, Qualität nur am Preis auszumachen.
Was ist aber an qualitätsmäßigen, miesen Standard an diesem Beispiel auszusetzen:
Ein Sofa - billig - kostet 1000€, das Lederimmitat hält drei Jahre und kann danach entsorgt werden.
Ein hochwertiges Sofa kostet 4000€ hält zwar 15 Jahre aber ist nach 5 Jahren unmodern!
Geiz ist geil beinhaltet für mich auch die Möglichkeit in der heutigen, schnellebigen Zeit mit der Mode mitzugehen und auf angepasste Bedürfnisse schneller zu reagieren.
Wenn du Geiz ist geil völlig ablehnst hast du sicherlich eine Eiche-Brutal Schrankwand mit einem Fliesentisch zuhause?
Ich bin zwar nicht Thorsten, aber dieser These muss ich doch mal widersprechen: Wenn man Geiz ist geil als Argument anführt um fremdgesteuert (nichts anderes ist Mode) die Erwartungshaltung anderer zu erfüllen und sich vollständig dem Konsumterror als Homo consumens zu ergeben, dann sind alle Argumente eigentlich zu Ende - da ist weder die Bereitschaft noch der Willen zu erkennen das kritisch zu hinterfragen.
Wenn man Möbel nicht als Gebrauchs- sonder Verbrauchsgegenstände sieht, dann darf man sich ganz sicher nicht zu den "Bedürftigen" zählen und wenn man meint, jede Mode mitmachen zu müssen, dann hat man sich ja ziemlich eindeutig für mehr Schein als Sein entschieden - da sieht man dann meist auch schon den "Haste was dann biste was"-Stempel auf der Stirn :035: :0141:.
Mit der Einstellung kann man sicher nicht sagen, dass man billig einkaufen muss um über die Runden zu kommen - da hat man sich ganz bewusst dafür entschieden und seine Prioritäten gesetzt. Was ja jedem freigestellt und durchaus nicht verwerflich ist - nur sollte man sich dann eben auch bewusst sein, dass man den im Eingangsposting erwähnten Prozess dann in vollem Umfang unterstützt und sich somit langfristig quasi selber das Wasser abgräbt.
Was aber ganz sicher falsch ist, das nur "Gelsenkirchener Barock" bei Möbeln vermeintlich zeitlos und fern jeder Mode ist - jeder gute Designer (Stichwort Bauhaus) ist zeitlos und nie unmodern, sondern das sind echte Klassiker, die man auch über die von Dir erwähnten 15 Jahre hinaus im Einsatz haben kann ohne jemals den Verdacht eines schlechten Geschmacks zu erwecken oder gar unmodern zu werden.
Ein guter Freund hat mal zu mir gesagt: "Du hast überhaupt keinen Geschmack, denn Du gehst ja gar nicht mit der Mode!" Geantwortet habe ich: "Du musst Dich mal entscheiden: Entweder ich habe einen eigenen Geschmack oder ich gehe mit der Mode..." :009: (Ich weiß, dass ich von vielen - meist Frauen - für diesen Satz viel Unverständnis ernte :035:) Nach einiger Überlegung hat er mir Recht gegeben und sich auf die Suche nach einem eigenen Geschmack begeben.
Genau hier ist der Punkt, die meisten Normalverdiener sind auf günstige Angebote angewiesen.
Geiz ist geil kritisieren, das geschieht immer nur von Besserverdienenden oder solche die sich dafür halten. Der Rest ist einfach darauf angewiesen, darauf zu achten nur das zu kaufen was auch in den finanziellen Rahmen paßt.
Für "Schlechtverdiener" mag ich Dir zustimmen - bei Normalverdienern ist es meist eher eine Frage der Prioritäteten in meinen Augen. Alfons Schubeck, der Koch, hat es mal sehr treffend ausgedrückt: "In ihr Auto kippen die Leute das beste Öl für 20€ den Liter, aber dem eigenen Körper muten sie die absoluten Billigprodukte zu, da rangiert Preis vor Qualität"
Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen - wenn Statussymbole wie Auto, Klamotten, Einrichtung, Technik wichtiger sind als die wesentlichen Dinge des Lebens, dann hat man sich dem von der Wirtschaft erwünschtem Bild schon recht vollständig hingegeben. Da ist dann zumindest schon mal ein Ziel von denen erreicht worden: Man denkt nicht mehr über Ursache und Wirkung von Mißständen nach sondern nur noch darüber wie man den Status anhand von materiellen dingen verbessern kann.
Gestern abend bei Peter Zwegert - Raus aus den Schulden auf RTL - war ein Paradebeispiel für solche Menschen. Die Frau tat mir ob ihrer Borniertheit schon nicht mal mehr leid, die machte mich schon wütend - anstatt an der Schuldensituation zu arbeiten um da rauszukommen wurde das Elterngeld lieber für neue Möbel, Unmengen von Spielzeug und Wohnungsrenovierung ausgegeben. Wenn ich da sehe, dass2 Leute mit 2 Kindern ohne jede Arbeit vom Staat mit allen Geldern über 2200€ netto bekommen, da kann ich das Kotezn kriegen - warum sollen die noch arbeiten, das bringen viele hart arbeitende Leute nicht nach Hause. Da waren nun auch noch 200€ Elterngeld drin, die nur 1 Jahr gezhlt werden - trotzdem in meinen Augen viel zu viel. Der Sozialstaat sollte für eine Grundsicherung aufkommen, damit die Leute zu Essen und ein dach über dem Kopf haben - aber neue Möbel, Computer mit Internet, 2 Fernseher usw., da hört es doch echt auf :bang:
Aber das ist ein anderes Thema......
Geiz ist geil kritisieren, das geschieht immer nur von Besserverdienenden oder solche die sich dafür halten. Der Rest ist einfach darauf angewiesen, darauf zu achten nur das zu kaufen was auch in den finanziellen Rahmen paßt.
Zwischen Geiz und sparsam sein müssen, besteht doch ein Unterschied. Ich denke da sollte man schon unterscheiden......
"geiz ist geil" bei google eingegeben schmeißt in 0,17 sekunden 405 000 Antworten in die Runde.
Euch allen einen fruchtbaren Arbeitstag; habe heute "schlado!" = sch..ß langer Donnerstag! :0141:
Geiz ist geil kritisieren, das geschieht immer nur von Besserverdienenden oder solche die sich dafür halten
Du hast ja soooooooooooo Recht Andi :007: .
Ich kaufe dort - wo das Produkt das ich will den tiefsten Preis hat - mehr sag ich dazu garnimmer.
In Deutschland hat der besagte Werbespruch ja ausgedient. In Belgien fängt das erst so richtig an;
Hier heisst das dann
"Gierig is plezierig":003:
Ich bin zwar nicht Thorsten, aber dieser These muss ich doch mal widersprechen: Wenn man Geiz ist geil als Argument anführt um fremdgesteuert (nichts anderes ist Mode) die Erwartungshaltung anderer zu erfüllen und sich vollständig dem Konsumterror als Homo consumens zu ergeben, dann sind alle Argumente eigentlich zu Ende - da ist weder die Bereitschaft noch der Willen zu erkennen das kritisch zu hinterfragen.
Die These von Torsten war aber "Billig ist für mich ein Qualitätsmerkmal. Deswegen interessieren mich "Billigpreise" nicht." und die hat mit Mode sehr wenig zu tun.Qualität nur an einem hohen Preis auszumachen halte ich immernoch für Quatsch.
Mode hat für mich schon mal garnichts mit "Geiz ist geil" zu tun, steht sogar im Widerspruch. Denn Mode ist immer teurer.
Noch eine Anmerkung zur Mode, warum kaufst du dir jedes Jahr eine neue Fotokamera oder alle zwei Jahre einen neuen PC? Unterliegst du hier nicht auch einer gewissen Mode, oder waren die Altgeräte defekt? So gesehen unterstehen wir alle einem gewissen Modezwang.
Aber wir entfernen uns vom eigentlichen Thema, denn Mode hat in meinen Augen nichst mit "Geiz ist geil" zu tun.
Wo ich dir aber Recht gebe ist, wer Geiz ist geil nicht mitmacht und ständig teurer Qualität kauft, sitzt wohl irgendwann vor dem Peter Zwegert. Es sei denn "Geiz ist geil kritisieren, das geschieht immer nur von Besserverdienenden oder solche die sich dafür halten."
"Ich höre schon das grummeln im Gebüsch", ich hab nix gegen Besserverdienende, jeder soll das bekommen was er verdient. Neben dem Wort "Neidlos" im Duden ist ein Bild von mir!
Geiz ist geil ist auch so ein McDonalds-Phänomen, keiner geht nach eigenem Bekunden hin und trotzdem lohnt es sich für McD jeden Tag den Laden aufzumachen.
Bezüglich der Mode gebe ich die weitgehend recht - den Begriff hast aber Du in die Debatte gebracht, ich habe ihn nur aufgegriffen :0141:: Was ist aber an qualitätsmäßigen, miesen Standard an diesem Beispiel auszusetzen:
Ein Sofa - billig - kostet 1000€, das Lederimmitat hält drei Jahre und kann danach entsorgt werden.
Ein hochwertiges Sofa kostet 4000€ hält zwar 15 Jahre aber ist nach 5 Jahren unmodern!
BTW: Computer kaufe ich sehr viel seltener als alle 2 Jahre (die sind bei mir Arbeitsgerät und müssen deshalb wenigstens halbwegs aktuell sein), mein Notebook ist schon gut 6 Jahre alt und das mit den Kameras solltest gerade Du besser wissen ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) :009: - davor waren es rund 15 Jahre wo die letzte Kamera gekauft wurde....
Ich habe keinen Flachbildfernseher, fahre ein 7 Jahre altes Auto mit mehr als 200.000 km auf der Uhr und fahre höchstens alle 2-3 Jahre in den Auslandsurlaub - alles nicht weil ich geizig oder arm bin sondern weil ich auch so zufrieden bin. Zufriedenheit hat nur sehr bedingt mit materiellen Dingen zu tun - zumindest in meinem Fall :001:
Klar kann ich mich als Mann für aktuelle Technik begeistern, auch bei Golfausrüstungen kann ich gut Geld ausgeben - aber all das tue ich schon seit vielen Jahren nur, wenn es wirklich "übrig" ist und ich mich nicht dafür irgendwo anders "krummlegen" oder gar Schulden machen muss, dazu ist das einfach nicht wichtig genug.
Vacationhit
10.04.2008, 12:08
Geiz ist geil ein klasse Thema. Schade das ich da jetzt erst drauf gestossen bin.
Muss sagen es ueberrascht micht wie wenig dazu stehen. Soweit ich die Beitraege verfolgt habe findet Geiz keiner richtig gut. Meine Erfahrungen mit deutschen Kunden z. B. zeigen da genau das Gegenteil. Da gibt es oft den Spruch hauptsache billig, egal wie. Und im Flugzeug auf dem Weg in den Urlaub wird sich schon eine Liste gemacht was man bemaengeln kann um dafuer Geld zurueckzubekommen. :022:
Ich persoenlich kann mit Geiz garnichts anfangen und finde das fuer mich eher peinlich. Dabei muss ich sagen geiz und sparsamkeit ist ein grosser unterschied fuer mich. Geizig sind fuer mich nur Mensche die es sich leisten koennten es aber aus "geiz" nicht machen. Wenn sich jemand etwas nicht leisten kann, weil er einfach das Geld dazu nicht hat ist das was ganz anderes.
Habe sehr viele Beispiele dafuer auch aus meinem Bekanntenkreis wo sich mir einfach nur die Fussnaegel hochrollen wenn ich diesen Geiz sehe :0045::093:
Die Diplomaten
10.04.2008, 12:22
Geiz ist geil ein klasse Thema. Schade das ich da jetzt erst drauf gestossen bin.
Dabei muss ich sagen geiz und sparsamkeit ist ein grosser unterschied fuer mich. Geizig sind fuer mich nur Mensche die es sich leisten koennten es aber aus "geiz" nicht machen. Wenn sich jemand etwas nicht leisten kann, weil er einfach das Geld dazu nicht hat ist das was ganz anderes.
Habe sehr viele Beispiele dafuer auch aus meinem Bekanntenkreis wo sich mir einfach nur die Fussnaegel hochrollen wenn ich diesen Geiz sehe :0045::093:
Stimmen Dir zu! Mein Mann arbeitet seit über 30 Jahren in der Lebensmittelbranche. Wie oft kommt er aus dem Büro und ist verärgert. Wir Deutschen wollen "beste" Qualität" - möglichst Naturangebaut und Handaufgezogen aber nix dafür bezahlen. Wir kaufen generell (weil wir es uns leisten können) in normalen Supermärkten ein. Nichts gegen Lidl oder Aldi, muß es für Menschen mit geringen Einkommen geben. Aber wenn ich beim Vorbeifahren auf deren Parkplätze die "dicken Schlitten" stehen sehe, dann werde ich auch wütend. Oder wie solche Leuten bei allen "handeln" und ständig etwas zu meckern haben, nur um den Preis zu drücken, dann könnte ich Ko... .
Stimmen Dir zu! Mein Mann arbeitet seit über 30 Jahren in der Lebensmittelbranche. Wie oft kommt er aus dem Büro und ist verärgert. Wir Deutschen wollen "beste" Qualität" - möglichst Naturangebaut und Handaufgezogen aber nix dafür bezahlen. Wir kaufen generell (weil wir es uns leisten können) in normalen Supermärkten ein. Nichts gegen Lidl oder Aldi, muß es für Menschen mit geringen Einkommen geben. Aber wenn ich beim Vorbeifahren auf deren Parkplätze die "dicken Schlitten" stehen sehe, dann werde ich auch wütend. Oder wie solche Leuten bei allen "handeln" und ständig etwas zu meckern haben, nur um den Preis zu drücken, dann könnte ich Ko... .
Die "dicken" Schlitten gehören doch niemanden, ausser der Bank.
Geiz und ein Schnäppchen machen sind zwei verschieden Seiten, oder fängt vielleicht Geiz da an wenn ich mit biegen und brechen nach Schnäppchen suche. Ich finde nicht das es geizig ist wenn man preisbewußt einkauft. Ich finde viele Produkte bei den Lebensmitteldiscountern qualitativ und geschmacklich sehr gut und bevorzuge diese gegenüber dem Markenprodukt. Bei sehr vielen Produkten ist es doch so das diese von Markenherstellern bewußt produziert werden um die Produktion voll auszulasten bzw. noch zu erhöhen. Habt ihr gewußt das bestimmte Firmen extra Bruch produzieren nur um diesen günstiger an den Endkunden verkaufen zu können.
Würden die Markenhersteller ihre Produkte zu Preisen anbieten welche marktgerecht wären, dann müßten sie auch nicht in der Produktion zweigleisig fahren. Die haben sich da selber ins eigene Fleisch geschnitten und eine Welle in Fahrt gebracht die sie nicht stoppen können.
Der Fachhandel gehört natürlich unterstützt wenn preislich vertretbar da sonst die Preisgeilheit irgendwann dazu führen wird das dieser verschwindet und die übrig gebliebenen großen dann den Preis bestimmen können.
Geiz erlebe ich täglich wenn Dr. und Prof. und natürlich auch andere quer durch ganz Deutschland telefonieren um 3 Euro am Flugticket zu sparen.
Ich finde nicht das es geizig ist wenn man preisbewußt einkauft.
Das finde ich auch nicht. Geiz ist für mich Sparen wollen um um des Selbstzwecks willen, auch wenn ich das gar nicht nötig hätte. Damit meine ich nicht, dass man zum günstigeren Noname-Produkt anstatt zum Markenprodukt greift. Hinterherwerfen muss man das Geld ja auch niemandem.:0141:
knotenerna
10.04.2008, 17:46
Aber wenn ich beim Vorbeifahren auf deren Parkplätze die "dicken Schlitten" stehen sehe, dann werde ich auch wütend.
Ach ja, sind den Aldi und Lidl nur für Leute die weniger als 2000€ im Monat haben???????????????
Hab das Schild am Eingang noch gar nicht gesehen:065:.
Bei uns sind Lidl und Extra(Metro) direkt nebeneinander.
Wir kaufen erst bei Lidl - voller Wagen = 50 € und dann die Reste (was Lidl nicht hat) bei Extra viertel Wagen = 50 €.
Tut mir leid, ich bin nicht der Schubeck - ich habs probiert ich schmeck den Unterschied zwischen Lidl Gurke (49ct) und Extra Gurke (79 ct) nicht. Ich glaub nicht mal, dass die Extra Gurke ein glücklicheres Leben gehabt hat.
Ich bin nicht geizig, nicht mal sparsam. Aber wenn was mehr kostet hab ich ganz gern auch einen Mehrwert- wie immer der auch aussieht.
florida1978
10.04.2008, 18:17
Ach ja, sind den Aldi und Lidl nur für Leute die weniger als 2000€ im Monat haben???????????????
Hab das Schild am Eingang noch gar nicht gesehen.
Na wenn Du mit DEM Schlitten angefahren kommst, den Du im Anzeigenbild drinnen hast, dann würde ich auch :0096: Augen machen und wütend werden. :lach:.. und schimpfen (Der A**** braucht ja Parkplätze für 3 Autos und steht auch noch auf dem Eltern-Kind-Parkplatz...:lach:
Bei uns sind Lidl und Extra(Metro) direkt nebeneinander.
Wir kaufen erst bei Lidl - voller Wagen = 50 € und dann die Reste (was Lidl nicht hat) bei Extra viertel Wagen = 50 €.
Also bei uns ist es so, dass wir etwas ausserhalb wohnen... Wir gehen eigentlich immer ALLES bei Globus oder Kaufland einkaufen. Sonst müssten wir vom Kaufland zum Lidl ca. 9 km und dann zum Aldi noch mal ca. 6 km fahren.
Tut mir leid, ich bin nicht der Schubeck - ich habs probiert ich schmeck den Unterschied zwischen Lidl Gurke (49ct) und Extra Gurke (79 ct) nicht. Ich glaub nicht mal, dass die Extra Gurke ein glücklicheres Leben gehabt hat.
Es war doch letztens im TV Test - Galileo oder so... - Billig gegen Delikatesse. Und es ging unendschieden aus. Getestet wurden Gemüse, Hackfleisch, Milch, Brötchen und Wein... Nicht alles was teuer ist, ist auch gut bzw. gesund. Nur weil BIO draufsteht, heisst es nicht, dass es gesünder ist - aber dafür teurer...
In einer Bio-Schokolade vom Naturkost Hersteller Rapunzel wurde eine krebserregene Substanz gefunden. Darauf hin wurde eine Rückrufaktion gestartet und der Verkauf dieser Bio-Schokolade gestoppt. Die Händler, die diese Bio-Schokolade in ihrem Sortiment hatten, wurden angewiesen die Tafeln aus den Regalen zu nehmen. Darüber hinaus wurde über die Medien verbreitet, dass bereits gekaufte Bio-Schokoladen dieser Sorte in den Läden zurück gegeben werden könnten, wobei man den Kaufpreis erstattet bekäme.
Heraus kam das Ganze durch einen von der Stiftung Warentest ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) durchgeführte Untersuchung von mehreren Sorten Bitterschokolade. Dabei wurde bei dem Produkt des Herstellers Rapunzel eine extrem hohe Belastung festgestellt. Bei der gefährlichen Substanz handelt es sich um Benzpyren, die auch in Teer und Zigarettenrauch vorkommt. Entstanden ist die Substanz zum Beispiel durch eine unzureichende Röstung von Kakaobohnen.
Neben diesem Ergebnis bekamen aber auch die übrigen getesteten Schokoladen kein zufriedenstellendes Ergebnis, denn alle getesteten Schokoladen enthielten das Schwermetall Kadmium, das Leber und Nieren schädigen kann, wobei es bei Schokolade keinen Grenzwert von Kadmium gibt.
Ich bin nicht geizig, nicht mal sparsam. Aber wenn was mehr kostet hab ich ganz gern auch einen Mehrwert- wie immer der auch aussieht.
Ich wusste gar nicht, dass Edeka soo teuer ist.... :0025: Wir haben Edeka in der Nähe von uns, und ich gehe öfter mal rein. Aber überteuerte Preise sind mir nicht aufgefallen.
Dabei muss ich sagen geiz und sparsamkeit ist ein grosser unterschied fuer mich. Geizig sind fuer mich nur Mensche die es sich leisten koennten es aber aus "geiz" nicht machen. Wenn sich jemand etwas nicht leisten kann, weil er einfach das Geld dazu nicht hat ist das was ganz anderes.
meine meinung (aber das darf ja jeder ruhig anders sehen), dass auch wenn es einem vielleicht besser geht, man trotzdem sparsam sein darf. wenn man andererseits auch freigebig ist und sich nicht um jeden cent drückt finde ich das umso besser.
schlimm finde ich nur diejenigen, die an sich auf großem fuß leben und sich überall aushalten lassen und durchschnorren, indem sie überall versuchen, etwas noch "billiger" zu kriegen.
für mich müssen der preis und die qualität immer in einer gesunden relation zueinander stehen.
lebensumstände können sich von heute auf morgen ändern und wenn man es dann gelernt hat, sparsam zu leben und nicht an dingen hängt, ist das ein großer vorteil. bin keineswegs neidisch auf diejenigen, die sich vielleicht mehr leisten können und freue mich auch für diese.
andererseits bewunder ich auch personen, die mit weniger auskommen und gute planung und sparsamkeit ihr leben meistern. :0053:
Ich oute mich:
Gestern haben wir bei Media Markt einen Flachbildschirmfernseher gekauft. Ich habe mich vorher NICHT anderswo beraten lassen (wozu auch?).
Und ich kaufe bei Aldi und bei Lidl und bei Netto und bei meinem Freund, der ist Metzger.
Vielleicht sollte ich mir als Drittwagen einen 10 Jahre alten Fiesta zulegen, wg. dem grossen Schlitten (den ich aber eh nicht habe), dann werde ich eher eingelassen.
Bei manchen Posts denk ich echt, ich bin im falschen Film
Ich oute mich:
Gestern haben wir bei Media Markt einen Flachbildschirmfernseher gekauft. Ich habe mich vorher NICHT anderswo beraten lassen (wozu auch?).
Und ich kaufe bei Aldi und bei Lidl und bei Netto und bei meinem Freund, der ist Metzger.
Vielleicht sollte ich mir als Drittwagen einen 10 Jahre alten Fiesta zulegen, wg. dem grossen Schlitten (den ich aber eh nicht habe), dann werde ich eher eingelassen.
Bei manchen Posts denk ich echt, ich bin im falschen Film
Wird hier irgendjemand nicht eingelassen? :093:
Ist der richtige Film nur dann, wenn alle Alles gleich sehen :065:
Als herrschende oder vorwaltende Einstellung einer Gruppierung oder Gesellschaft bezeichnet Toleranz das Gewährenlassen von Einzelnen oder Gruppen, deren Glaubens- und Lebensweise vom etablierten religiösen oder gesellschaftlichen System abweicht. Sie ist nicht gleichbedeutend mit Übereinstimmung, stellt jedoch eine mögliche Vorstufe zur Akzeptanz ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) dar.
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Wird hier irgendjemand nicht eingelassen? :093:
nicht hier, aber vielleicht komm ich irgendwann nur noch mit ner Rostlaube auf nen Aldi Parkplatz
Ist der richtige Film nur dann, wenn alle Alles gleich sehen :065:
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Mit Sicherheit nicht, Jochen. Nur in manchen Postings glaube ich zumindest unterschwellig herauszulesen, dass es nur für Menschen mit schmalem Geldbeutel legitim ist, beim Discounter einzukaufen.
Für mich kann jeder dort einkaufen, wo er will.
Stören hingegen, und da meine ich dann, ich wäre im falschen Film, tun mich solche Aussagen wie "die Schlitten gehören der Bank", nur weil sie auf dem Aldi Parkplatz stehen. Stünde der bei Edeka, wäre er dann im Umkehrschluss bezahlt???
Oder das hier:
"Wir kaufen generell (weil wir es uns leisten können) in normalen Supermärkten ein. Nichts gegen Lidl oder Aldi, muß es für Menschen mit geringen Einkommen geben."
Da stellen sich mir die spärlich verbliebene Nackenhaare.
Zum Thema Toleranz und Akzeptanz brauche ich sicherlich keine Wikipedia-mässige Aufklärung
Danke für die Erklärung, Klaus - kann ich so sicher unterschreiben, kam nur bei Deinem "emotionalen" Posting so nicht rüber - und bevor hier Ressentiments durch Mißverständnisse aufgebaut werden frage ich lieber einmal nach :001:
Das mit der Toleranz war ganz allgemein gemeint, nicht unbedingt für Dich speziell - hätte ich sicher deutlicher machen können.
Mir ist das vollkommen schnurz, wer wo was einkauft - was mir nicht schnurz ist, ob jemand sich evtl. mal Gedanken über das wieso, weshalb, warum macht (siehe Eingangsposting) oder schlicht und ergreifend nur seine persönliche Situation sieht, nicht über den Tellerrand guckt und sich dann wundert warum immer alles schlechter wird.
Man kann Symptome nicht bekämpfen, wenn man die Ursachen nicht kennt.
Und bevor jetzt gleich jemand kommt und sagt: Da kann ich als Einzelner mit meinem Einkaufsverhalten sowieso nichts dran ändern - das ist mir zu einfach und letztlich auch falsch. Jede große Bewegung hat einmal bei Einzelnen angefangen und auch Einzelpersonen haben mit ihren Gedanken die Welt verändert (nicht, dass ich das jetzt für mich in Anspruch nehme, kommen ja nicht von mir die Erkenntnisse).
Ich bin der Überzeugung, wenn wir nur bei jeder 3. oder 4. oder wasweißichwievielten Kaufentscheidung die maxime "Support your local dealer" oder "Vorrang für heimische Produkte" beherzigen würden, dann würden wir schon sehr viel für die Sozialgesellschaft tun.
Ist natürlich nur meine persönliche Meinung und nichtsdestotrotz finde ich die Antworten in diesem Thread sehr interessant und auch aufschlußreich - sowohl in der einen wie auch der andren Richtung.
Schekolin
11.04.2008, 12:18
Man bemerke: Ich halte mich da raus (nur für den Fall, dass jemand glaubt, ich hätte den strang nicht gelesen). :556:
Ich denke solche Aussagen sind nicht so böse gemeint, wie du oder auch ein paar andere sie hier verstehen (ich gehe jetzt mal davon aus).
Es ist immer schwer solche Dinge mit den richtigen Worten und dem richtigen Satzbau so zu formulieren, dass es nicht misverstanden wird (glaub mir hab ich schon genug Erfahrungen machen müssen). Da gibt es nur eine paar ganz seltene Exemplare denen eine solche exakte Forumlierungsgabe in die Wiege gelegt wurde :009:.
Solche Aussagen werden meistens im Afekt geschrieben und der Sinn ist für die anderen meist nicht ganz nachvolllziehbar. Falls diese Aussagen die Meinung desjenigen wiederspiegeln, ist das für mich ok. Ich habe eine andere Meinung und gut ist.
Was jedoch das Auto mit dem Ort des Einkaufens zu tun hat. Sorry, da bin ich vielleicht zu blond um das zu verstehen :266:. Wenn es danach geht, dürfte ich mich nicht mal in die Nähe eines Edekas trauen. Denn mein Auto ist weit von einem "Schlitten" entfernt.
Ich persönlich kaufe da ein, wo es mir gefällt. Ich spar da wo ich es für mich am sinnvollsten sehe. Was ich aber auf jeden Fall niemals machen werde. Nur wegen dem Preis auf die Qualität zu verzichten. Das liegt aber einzig und allein, daran das mein Job mich hier sehr geprägt hat.
Und ich oute mich auch mal als fauler Mensch - bei mir ist oft die Bequemlichkeit entscheidend, was an Lebensmitteln ich wo einkaufe. Gerade samstags kaufe ich alles in einem Laden - ich habe einfach keinen Bock, durch die Stadt zu rennen, um Sonderangebote wahrzunehmen. In meinem Fall reichen dann Rewe und Carlsplatz in der Düsseldorfer Altstadt. Hier wird eine evtl. vorhanden Einstellung einfach beiseite geschoben....
Stören hingegen, und da meine ich dann, ich wäre im falschen Film, tun mich solche Aussagen wie "die Schlitten gehören der Bank", nur weil sie auf dem Aldi Parkplatz stehen. Stünde der bei Edeka, wäre er dann im Umkehrschluss bezahlt???
Zum Thema Toleranz und Akzeptanz brauche ich sicherlich keine Wikipedia-mässige Aufklärung
Die dicken Schlitten haben nichts mit Edeka oder Aldi zu tun.
Es ist eine Tatsache!!!!!, dass über 70% der neuen PRivat gekauften Fahrzeuge finanziert sind.
Das ist mir schon klar, ich habe ja auch nur ein Posting von weiter oben zitiert, das mir auf den Keks gegangen ist.
Ich kaufe insbesondere Lebensmittel sehr qualitätsorientiert. Wenn wir zu Hause in Deutschland sind, gibts Eier, Kartoffel, Spargel (hurra, die Saison beginnt) direkt vom Bauernhof. Meinen Wein kaufe ich direkt beim Winzer. Mein Fleisch kommt vom Metzger vor Ort.
Hier in Antwerpen ist Samstag Markttag, ich freue mich schon auf morgen. Da kaufen wir Obst, Gemüse und sonstige Lebensmittel.
Aber solche Dinge wie der Fernseher gestern, oder Konserven und Haushaltsartikel, die werden gekauft, wo sie günstig sind.
Übrigens: Wie verhaltet Ihr Euch denn bei Reparaturen an Haus, Hof, Auto undundund?
Da gbts für mich kein grosses Federlesen: Die Heizung wartet und repariert der Meister im Dorf, das Auto kommt in die Werkstatt, von der ich zu Fuss zurück laufen kann, der Elektriker wohnt im Nachbarort.
Essen gehe ich gerne in den Landgasthof, 500 m von zu Hause entfernt.
Das ist IMHO Unterstützung der Kleinen vor Ort, nicht der blöde Plasma aus Nippon
Ich bin nicht "Geizig" aber "Geil" :009:
Dann oute ich mich mal als "Globalisierungsfanatiker". Bei meinen Anschaffungen bekommt der Händler mein Geld, bei dem ich am wenigsten zahle.
Dank diversen Internetforen brauche ich auch keine Beratung, im Gegenteil, bei den meisten Waren aus dem Bereich Technik weiß ich bereits mehr, als die sogenannten Händler um die Ecke.
Welchen Grund sollte ich noch haben, den Händler um die Ecke zu Unterstützen? Ich verschenke doch kein Geld:0025:
Schlechtes Gewissen? Nein! Das sollen die haben, die das ganze erst möglich machten!
Übrigens: Wie verhaltet Ihr Euch denn bei Reparaturen an Haus, Hof, Auto undundund?
Mein Auto hab ich in Polen lackieren lassen. Der Grund ist einfach....hier zu Lande hätte ich fürs selbe Geld nur die Motorhaube lackiert bekommen.
Schlechtes gewissen hab ich auch da nicht. Wieso sollte ich unsere überteuerten Werkstätten unterstützen, wenn jede Woche andere Berichte im TV laufen, wie man von denen belogen, betrogen und beschissen wird (gleiches gilt übrigens auch für unser Radio/TV Handwerk)?
Wieso sollte ich unsere überteuerten Werkstätten unterstützen, wenn jede Woche andere Berichte im TV laufen, wie man von denen belogen, betrogen und beschissen wird (gleiches gilt übrigens auch für unser Radio/TV Handwerk)?
Hmmm...vielleicht, weil Du nicht willst, dass Dein Arbeitsplatz auch irgendwann in ein Billiglohnland verlagert wird?
Hmmm...vielleicht, weil Du nicht willst, dass Dein Arbeitsplatz auch irgendwann in ein Billiglohnland verlagert wird?
Ich drücks mal anders aus.
Das Problem kann der Normalverdiener aber nicht verhindern.
Entweder er kauft billig oder gar nicht, mehr Optionen hat er nicht bei diesem Lohnniveau in Deutschland.
Und beide Optionen können das Abwandern der Unternehmen nicht verhindern, denn dort geht es nur um die Gier nach mehr (auch wenn das manche anders sehen, und die Schuld bei den Konsumenten suchen, Beispiel Nokia vom Admin, denn wie sonst nennt man das? Milliardengewinne und dennoch könnt es im Ausland mehr sein, also ab ins Ausland.....für mich ist das die Gier nach mehr).
Ich drücks mal anders aus.
Das Problem kann der Normalverdiener aber nicht verhindern.
Entweder er kauft billig oder gar nicht, mehr Optionen hat er nicht bei diesem Lohnniveau in Deutschland.
Und beide Optionen können das Abwandern der Unternehmen nicht verhindern, denn dort geht es nur um die Gier nach mehr (auch wenn das manche anders sehen, und die Schuld bei den Konsumenten suchen, Beispiel Nokia vom Admin, denn wie sonst nennt man das? Milliardengewinne und dennoch könnt es im Ausland mehr sein, also ab ins Ausland.....für mich ist das die Gier nach mehr).
Nicht Schuld sondern Ursache - das ist ein himmelweiter Unterschied.
Zu dem Argument mit dem Verhindern verweise ich mal auf meinen Beitrag 9 Beiträge höher (von 12:08) - wobei Deine Einstellung den entsprechenden Konzernen sicher deutlich lieber ist.
Und richtig: Man kann kaufen oder eben nicht, soweit es nicht um notwendige Dinge des täglichen Bedarfs geht....
Die großen Firmen pfeifen sich ja eh nix.
Ein großer Autohersteller hat ein Werk in Ungarn gebaut und holt jetzt mit Firmenbussen die Arbeiter aus der Slowakei, denn die arbeiten noch billiger als die Ungarn.
Ist übrigens ein deutscher Autohersteller :0141:
Nicht Schuld sondern Ursache - das ist ein himmelweiter Unterschied.
Zu dem Argument mit dem Verhindern verweise ich mal auf meinen Beitrag 9 Beiträge höher (von 12:08) - wobei Deine Einstellung den entsprechenden Konzernen sicher deutlich lieber ist.
Und richtig: Man kann kaufen oder eben nicht, soweit es nicht um notwendige Dinge des täglichen Bedarfs geht....
Ich seh das anders. Da bei mir keine Millionen auf dem Konto liegen, muss ich meinen Hightech TV eben Online, und nicht beim Händler kaufen.
ODER ich verzichte ganz drauf.....Sorry, aber ich verzichte nicht nur damit ich den moralischen Vorstellungen von anderen entspreche!
Mit dem ganzen Moralzeugs kann ich eh nichts anfangen, schon gar nicht wenn man bei solchen Themen immer die Doppelmoral beobachten kann.
Ist genauso wie mit dem Umweltgedöns......Grauenhaft!
:brr:
Ihr diskutiert immer den "Geiz ist geil" in Deutschland und kauft beim Händler um die Ecke aber wenn ich mir so ansehe wie oft die Frage kommt was kann ich und wieviel aus den USA mitnehmen - was ist das dann für eine Mentalität ???
Eine Vielzahl der GiG-Gegner kauft drüben in den Outlet-Stores oder anderen Läden ein und nimmt das eingekaufte dann auch mit nach D und am besten noch beim Zoll vorbei um sich die Abgaben zu sparen.
Irgendwo ist in dem Thread schon das Wort "scheinheillig", Doppelmoral oder ähnliches gefallen - stimm ja auch
... da macht sich auch keiner Sorgen, daß der Arbeitsplatz in ein Billiglohnland verschoben wird oder der "arme" Textilladen um die Ecke in Konkurs geht oder... oder .. oder...:0141:
BettyBlue
12.04.2008, 04:12
Hab mich in dem Thread auch schon gewundert... wenn man so die postings im Forum liest,geschaetzte 80% handeln von "wo gibts die billigsten Klamotten, wo ist das Buffet am ergiebigsten, wo finde ich Coupons, wo gibts die groessten und billigsten Steaks...etc. etc." passt doch alles irgendwie nicht mit den obigen Aussagen zusammen.:0141:
Vor allem sollte man doch mal ganz klar den Unterschied zwischen den Wörtern "Geiz" und " Sparsamkeit" sehen :009:
Sparsamkeit...
Als Sparsamkeit wird eine bürgerliche Tugend ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) bezeichnet, die einen maßvollen ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) Umgang mit Geld und wirtschaftlichen Gütern zum Gegenstand hat. Ihre soziale Funktion besteht - wie bei allen bürgerlichen Tugenden - in der praktischen Bewältigung des Alltags auf der Grundlage gesicherter und geordneter wirtschaftlicher Verhältnisse.
Geiz....
Der Ausdruck Geiz (von mittelhochdeutsch ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) gīt[e]: ‚Gier', ‚Habgier') bezeichnet eine zwanghafte oder übertriebene Sparsamkeit ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]), damit verbunden auch den Unwillen, Güter zu teilen.
Quellen:[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar])
Ich vermute mal, daß Sparksamkeit dann auf viele Menschen eher zutrifft :0141:
buccaneer
12.04.2008, 10:45
vielleicht sollten wir den Slogan eh umbenennen. Aus "Geiz ist geil" wird dann eben "Sparsamkeit ist erregend" :lach::lach::lach:
florida1978
12.04.2008, 10:59
Ich seh das anders. Da bei mir keine Millionen auf dem Konto liegen, muss ich meinen Hightech TV eben Online, und nicht beim Händler kaufen.
ODER ich verzichte ganz drauf.....Sorry, aber ich verzichte nicht nur damit ich den moralischen Vorstellungen von anderen entspreche!
Mit dem ganzen Moralzeugs kann ich eh nichts anfangen, schon gar nicht wenn man bei solchen Themen immer die Doppelmoral beobachten kann.
Ist genauso wie mit dem Umweltgedöns......Grauenhaft!
:brr:
Die Millionen habe ich auch nicht auf meinem Konto. Es heisst aber nicht, dass Dein Hightech TV Online "günstiger" ist als im Laden... Ich habe es schon seeeeeehr oft erlebt, dass ich z. B. meinen neuen :banana: Laptop im Internet um rund 250,- teurer bekommen hätte, als im GiG-Shop :0141: (Saturn). Ich habe ja bereits geschrieben, dass ich auf die "Aufklärung" vom Fachpersonal gerne verzichte. Würde ich darauf hören, müßte ich jetzt meine "alte" (2 Jahre) Digi-Cam von Sony wegschmeissen und eine neue Kaufen, da angeblich die Speicherkarten hierfür nicht mehr hergestellt werden...:0103: Man sollte sich am besten bei mehreren Händlern von mehreren Angestellten beraten lassen und dann die Aussagen vergleichen (matched or not)....
GambasAlAjillo
14.04.2008, 19:02
Hab mich in dem Thread auch schon gewundert... wenn man so die postings im Forum liest,geschaetzte 80% handeln von "wo gibts die billigsten Klamotten, wo ist das Buffet am ergiebigsten, wo finde ich Coupons, wo gibts die groessten und billigsten Steaks...etc. etc." passt doch alles irgendwie nicht mit den obigen Aussagen zusammen.:0141:
Ich glaube "billig" und "günstig" sind die meistgenutzten Worte in JEDEM Urlaubsforum....
"Qualität" ist ein eher selten anzufindendes Wort....
pauline potter
14.04.2008, 19:15
Also ich gebe zu, dass ich durchaus gelegentlich auf der Suche nach GÜNSTIGEN Angeboten bin, allerdings sind die nicht zwangsläufig auch BILLIG.
Die weiter oben genannte Gurke würde ich sicher auch da kaufen, wo sie günstiger ist, vorausgesetzt die sehen beide gleich gut aus.
Bei Klamotten für mich selbst lege ich weniger Wert auf Label sondern mehr auf gute Qualität. Da ich nicht soooo modebewußt bin, habe ich kein Problem damit, eine Bluse/eine Jeans jahrelang zu tragen, von daher finde ich es ärgerlich, wenn die Klamotten bereits nach der zweiten oder dritten Wäsche reif für die Tonne sind....
Kinderklamotten wiederum werden eh nur eine begrenzte Zeit getragen, da darf es dann auch mal ein "Billigteil" sein, so es meinen Mädels gefällt.
lg Kirsten
Elke-Maria
15.04.2008, 08:27
Ich kann 'Geiz ist Geil' nicht mehr hören. Es kommt auf Qualität an, die ist letztendlich günstiger. Ich wohne auf dem Lande und außerdem habe ich am Sonntag die meiste Zeit mich über einen Kauf zu informieren. Wo mache ich das am Sonntag? Im Internet. Vieles habe ich dort schon zu absolut günstigen Preisen bestellt. Ich gehe auch vor Ort (d.h. schon etwas entfernter) und kaufe dort ein. Es kommt darauf an, ob es für mich praktischer ist, die Sachen nach Hause geliefert zu bekommen oder ob es wichtiger ist, die Ware vor dem Kauf im Original zu sehen. Allerdings falle ich fast immer auf die Nase, wenn ich im Reisebüro buche, vor 2 Wochen mal wieder. Jetzt lasse ich es - irgendwann lerne ich auch mal was dazu. Wenn ich meine Buchungen hier im Internet mache, klappt alles wie ich es wünsche und dort nicht. Ich bin diesbzgl. sehr anspruchsvoll, leider können die Damen und Herren im Reisebüro da nicht mithalten. Lebensmittel kaufe ich bei E-Center, Aldi und Netto. Jeder Laden hat etwas, dass es ich lohnt dort zu kaufen. Für mich kommt zuerst Qualität und dann Preis. Jedoch muß das Preis-Leistungsverhältnis stimmen. Und ich brauche unterschiedlich viel Qualität, kommt eben darauf an. Wie Kirsten geschrieben hat, meine Kleidung trage ich lange, es darf auch eine besondere Marke sein, muß aber nicht. Als meine Kinder noch klein waren, war es wichtig für mich, dass man alles in den Trockner stecken konnte und die Sachen die Saison über gehalten haben. Meistens waren sie noch gut, wenn meine Jungs Löcher reingemacht haben.
Aber Geiz ist Geil ist ein Slogan, der überall total hoch gepuscht wird. Da wird mehr darüber geschrieben und doziert, als das etwas dran ist. Hat der Werbefirma aber super Werbung eingebracht.
LG
Elke
florida1978
15.04.2008, 08:41
Naja, ich würde sagen, es wird nicht umsonst hochgepuscht.
Beispiel ich zocke für mein Leben gerne PS2. Mein Lieblingsspiel kostet im Saturn (GiG) € 29,99 und im Media-Markt € 44,95. Also, gleiches Spiel, selber Hersteller unterschiedliche Preise. Wo würdest DU hingehen? Das ist in vielen anderen Sachen, wenn man jetzt die 2 Läden nimmt, genauso. Saturn ist um einiges "günstiger" als Media-Markt.
Für die selbe Ware... Es ist dasselbe Produkt, wo ich dann den "Qualitätsunterschied" ausschliessen kann... Es ist aber auch Regionalbezogen... Ich habe es schon erlebt, dass Klamotten in Hamburg teurer waren als hier in Nürnberg od. Erlangen... Wieder Beispiel... C&A. Habe im Hamburg meiner Tochter eine Jacke gekauft. Preis dort € 29,- komme dann wieder nach Hause. Gehe einige Tage mal wieder in den C&A und sehe dieselbe Jacke € 25,- (Klar, sind ja nur € 4,-) aber eben "günstiger"... Habe mich zwar einwenig geärgert, aber 5 min. später wars auch wieder gut.
Der Saturn macht ja jetzt nun eine LANGE Zeit GiG-Werbung und funktioniert immer noch. Wenn es sich als eine Lüge herausgestellt hätte, würde es nicht funktioneren. Wobei der Slogan "Ich bin doch nicht blöd" zu Media-Markt passt.. Ich bin doch nicht blöd, und gehe da einkaufen... :lach::lach:
Du weißt aber schon, dass es am Ende egal ist, ob Du Dein Geld zu Saturn oder zum Mediamarkt bringst, oder? Das sind zwar eigenständige Marken, gehören aber beide zum gleichen Konzern. Zusammengefasst sind sie in der Media-Saturn-Holding GmbH.
Du KAUFST PS2-Spiele? :0096: :035: :556:
Inzwischen sollte doch allgemein bekannt sein, dass sowohl bei Saturn als auch bei MM immer nur die Angebotsware wirklich günstig ist, der Rest selten, das bekommt man fast immer anderswo günstiger.
florida1978
15.04.2008, 10:41
Du weißt aber schon, dass es am Ende egal ist, ob Du Dein Geld zu Saturn oder zum Mediamarkt bringst, oder? Das sind zwar eigenständige Marken, gehören aber beide zum gleichen Konzern. Zusammengefasst sind sie in der Media-Saturn-Holding GmbH.
Mag ja sein, aber am Ende geht es doch darum, ob ich VIEL oder WENIG in dessen Hälse stecke...
@admin: Ja, :0201: jetzt habe ich mich geoutet... :009:... Ich könnte die mir auch brennen lassen... aber ich stehe nur auf die Piraten von "Fluch der Karibik" (und da nur auf Käpt´n Sparrow und Mr. Turner; ja, ich bin seeeehr wählerisch :0141:)
Hmmmm, meinen heissgeliebten Laptop hatte MM Erlangen gar nicht, weil die die Marke "Asus" nicht führen.... Und nach wochenlanger Sucherei im www habe ich Asus Laptop Pro31S nirgends gefunden, dass preislich Saturn glich... Was die Angebotsware angeht, hast Du recht. ABER, wer hat die meisten Angebote???
Und bei MM habe ich sogar erlebt, dass die "angeblichen" Angebote eigentlich gar keine waren... Die haben einfach die "normalen" Preise erhöht und haben dann diese 19%-MwSt-Sparen-Aktion gemacht... Jemand, der die Preise vorher nicht verfolgt hat, ist darüber natürlich sehr erfreut. Fand ich ziemlich unverschämt... Nun ich muss auch gestehen, dass bei uns in Erlangen der GiG erst seit Sept. 2007 da ist, und wir vorher nur den MM hatten. Da haben wir natürlich eine grosse Vergleichsmöglichkeit...
Ich glaube, dass www nur in bestimmten Bereichen (Reisen, Flugtickets, usw.) wirklich günstig ist. Zu Ostern habe ich im www ein Prinzessinnen-Fahrrad für meine Tochter gesucht, weil in Toys`R´Us nur noch ein Ausstellungsstück da war. Ich habe das Fahrrad tatsächlich rund € 15,- günstiger gefunden. Unterm Strich sah es aber ganz anders aus. Da kamen noch € ca. 15,- Versandkosten und wegen Nachnahme (mache ich immer, wenn ich www bestelle) nochmal zusätzlich € ca. 8,- dazu. So dass ich letztendlich TEURER davon kam, als aus dem Laden...
Na Saturn und Media ist ja auch nicht billig :093:
Bevor ich mir meine Sony-Cam gekauft habe war ich bei MM und auch Saturn. Die Cam hat im Internet bei einem kleinen Händler in Wien um 100 Euro (ausgeschrieben einhundert Euro) weniger gekostet als bei "Geiz ist geil" oder MM.
Da hättest die Versandkosten locker herinnen.
Das Prinzessinnen-Fahrrad von Disney - hab ich 2003 in der USA beim Toys'R'us gekauft - dort war es nur halb so teuer wie in Europa.
:0096:Allerdings falle ich fast immer auf die Nase, wenn ich im Reisebüro buche, vor 2 Wochen mal wieder. Jetzt lasse ich es - irgendwann lerne ich auch mal was dazu. Wenn ich meine Buchungen hier im Internet mache, klappt alles wie ich es wünsche und dort nicht. Ich bin diesbzgl. sehr anspruchsvoll, leider können die Damen und Herren im Reisebüro da nicht mithalten.:0096:
Elke laß das unsere Reisebüro-Gurus aber nicht hören :lach:
catweazlecat
15.04.2008, 12:12
Interessante Diskussion :007:
Gehöre auch zu den Verbrauchern die sich weigern z.B. im privaten Bereich "Schwarzarbeit" zu unterstützen sondern lasse meine Reparaturen etc. vom Fachbetrieb mit Rechnung ausführen. Denke immer wenn jeder so handelt, geht die Wirtschaft noch mehr den Bach runter und wie oft braucht man denn wirklich die Hilfe von Fachleuten heutzutage...
Ich denke das Problem krankt einfach daran das heutzutage nur noch sehr kurzsichtig gedacht wird und jeder nur noch damit beschäftigt ist herauszufinden wie es ihm selbst am besten geht ohne auch nur sekundenweise an die Umwelt oder sein Umfeld zu denken.
Nicht "geiz ist geil" ist das grosse Motto sondern "Ich zuerst und dann ne Weile nix mehr...."!
Wir sind eine Nation von Einzelkämpfern geworden die sich z.T. zu Egomanen entwickelt haben denen nix wichtiger ist als die eigene Person :0045:
Wen schert denn heute noch ob die Nachbarn genug zu essen oder einen Job haben? Ob alte Menschen adäquat versorgt oder nur verwahrt werden? Ob Nutztiere bis zur Schlachtung sowas wie ein Leben haben oder nur dahinvegetieren?
Gehe selbst ab und an zu Aldi einkaufen aber nicht ausschliesslich. Für mein Fleisch und die frischen Lebensmittel nehme ich die Fahrt zum Ökobetrieb in Kauf und bin oft erschüttert WIE TEUER dort das Fleisch z.B. ist. Da ich aber die Einstellung besitze: Wenn schon Fleisch, dann wenigstens von glücklichen hormonell unbehandelten Tieren - bleibt mir nix übrig als in den sauren Apfel zu beissen.
Wer sagt denn das ich täglich Fleisch brauche? Lieber esse ich nur ab und an Fleisch aber dafür dann wenigstens geschmacklich einwandfreies und für mich unter besten Haltungsbedingungen hergestelltes.
Als Kinder hatten wir nur 1x die Woche Fleisch auf dem Tisch. Heute muss es bei vielen ja täglich konsumiert werden. Warum eigentlich?
Mich machen Menschen wütend, die ausnahmslos auf dem Egotrip unterwegs sind und sich nicht zu schade auch noch den Ärmsten der Armen gutmütigen Menschen im Umfeld kalt lächelnd auszunutzen ohne jedoch jemals auf die Idee zu kommen selbst auch mal was Gutes zu tun oder über den eigenen Tellerrand zu schauen.
Bin der Meinung das es mit unserem Land auf die Dauer weiter bergab gehen wird wenn sich in den Köpfen der Menschen nicht dringend was bewegt und den Leuten klar wird das WIR ALLE in einer Gemeinschaft leben die dringender Reformen bedarf. Solange es gesellschaftsfähig bleibt sich locker auf Kosten der Solidargemeinschaft auszuruhen anstatt z.B. einen Billigjob anzunehmen, wird sich da kaum was ändern.
Wenn ich in Amerika bin, bemitleide ich oft die alten Menschen, die für ein paar Dollar irgendwo Karten abreissen, Parkplätze bewachen oder sogar noch in Lokalen bedienen weil sie keine Rente beziehen von der sie leben können. Hoffen wir mal für Alle das es hier nie soweit kommen wird....
Viele Grüsse
Silke
Interessante Diskussion :007:
... lasse meine Reparaturen etc. vom Fachbetrieb mit Rechnung ausführen...
Das Problem bei sog. Fachbetrieben ist leider, dass es häufig mit der Qualität nicht so weit her ist... Das gilt für den privaten handwerklichen Betrieb und erst recht für Autowerkstätten: Ich war früher regelmäßig in Vertrags- und anderen Werkstätten. Ich habe es mehr als ein mal erlebt, dass einem da Sachen aufgeschwatzt werden, die einfach nicht nötig sind. Z.B.: Meister schaut auf die Rückbank, sieht die Kindersitze: "Ach Sie haben ja Kinder; na dann würde ich die Stoßdämpfer aber unbedingt jetzt tauschen lassen; ist sicherer." Ein Freund (auch KFZ-Mechaniker) hat das dann durchgemessen und siehe da: Ich konnte noch mehr als 1 Jahr ohne Wechsel gut und sicher fahren. Ich traue keiner Werstatt mehr; lasse nur noch Freunde und Bekannte an meinen Wagen.
Das Problem ist, ich habe das gleiche bei meiner Wohnungsrenovierung mit mehreren Handwerksbetrieben erlebt. Alle wollen den unkundigen Verbraucher nur abzocken. Kein Wunder, dass viele zu billigerer und besserer (Schwarz-)arbeit tendieren. - Und kommt jetzt nicht damit, dass die Handwerker halt auch sehen müssen, wo sie bleiben, wenn doch jetzt so viele schwarz arbeiten lassen.
Gruß
Kaie
catweazlecat
15.04.2008, 15:31
Hallo Kaie
weiss ja nicht woher du kommst aber ich kann mich nicht beschweren über die Fachbetriebe/Werkstätten bei denen ich arbeiten lasse. Sei es der türkische KFZ-Betrieb um die Ecke, die Toyota-Werkstatt, der Waschmaschinen-Reparaturdienst, die Umzugsfirma etc. etc.
Du hast doch die Wahl eine zweite Meinung einzuholen wenn dir nicht wohl ist bei der Sache mit einer Reparatur. Natürlich gibt es auch Abzocker, die nur an dein BESTES wollen. Aber die Regel ist das nicht auch wenn das oft in den Medien so propagiert wird.
Ich wende mich z.B. an Fachkräfte die mir empfohlen werden. Besonders in Zeiten des Internets ist die Welt doch sehr klein geworden und ob ich mir jetzt einen Facharzt empfehlen lasse oder ein Umzugsunternehmen ist doch zweitrangig. Ich habe heutzutage die grosse Chance mir vorab ein Bild über Firmen zu machen, das vor einigen Jahren noch völlig utopisch gewesen wäre. Diese guten Erfahrungen gebe ich z.b. auch weiter. Auch dafür gibt es ja Internetplatformen wie z.b. Ciao oder Xing auf denen man sich informieren kann wenn Bedarf besteht.
Und eines solltest du nicht vergessen. Mit einer Rechnung in der Hand kann ich auch reklamieren. Das geht ohne Rechnung in die Hose...
Fragst du dich denn nicht warum du selbst Steuern und Abgaben bezahlst wenn Andere das nicht müssen und dadurch mehr Geld im Säckel haben als du selbst vieleicht? Bist du wirklich so grosszügig? Hut ab :0141:
Gruss Silke
Hi Leute, :001:
Also, auch ein Grund meiner USA-Reisen ist, wie bestimmt viele andere hier, daß ich da Marken-Artikel schon sehr preiswert erstehen kann. Außerdem empfinde ich Einkaufen im Gegensatz zu "D" als relativ relax :!:
Hab da nicht das geringste Problem, ob ich damit Arbeitsplätze in "D" in Frage stelle. Sollten sich hier mal einige auch mal Gedanken machen was Service bedeutet, denn den vermisse ich sehr in "D" :065:
Freu mich ebenfalls, wenn ich im Internet auch nen günstigen Flug ergattere, sollte ich da auch ein schlechtes Gewissen haben ?
Bin auch schon mal mit nem LH-Angebot für € 199.- nach Cinncinati geflogen, und hat mich riesig gefreut !!!
Mußte mich hier mal outen, denn ich arbeite auch für mein Geld, aber wahrscheinlich sollte ich in mich gehen und den Managern von Nokia, Siemens, BMW, Mercedes, TUI, Air Berlin usw. noch mehr die Taschen füllen ? Machen sich diese "Herren" Gedanken um Arbeitsplätze oder die Existenz kleineren Konkurrenten ? Konnte ich noch nicht feststellen !!!
Wenn Ihr wieder ein "Schnäppchen" habt:banana:, last es mich wissen, Danke,
Klaus54 :036:
florida1978
15.04.2008, 22:47
.
Wenn ich in Amerika bin, bemitleide ich oft die alten Menschen, die für ein paar Dollar irgendwo Karten abreissen, Parkplätze bewachen oder sogar noch in Lokalen bedienen weil sie keine Rente beziehen von der sie leben können. Hoffen wir mal für Alle das es hier nie soweit kommen wird....
Viele Grüsse
Silke
Häää??? Hast Du in Deutschland was nicht mitbekommen. Wir sind schon soweit....
Die Finanzlage älterer Menschen wird immer schlechter. Die Zahl der Senioren, die arbeiten gehen müssen, weil sie von ihrer Rente nicht leben können, ist dramatisch angestiegen. Zudem ist das reale Einkommen der Rentner laut einer Banken-Studie in den letzten vier Jahren stark gesunken.
Berlin - Immer mehr ältere Menschen arbeiten auch über das Renteneintrittsalter von 65 Jahren hinaus. In den letzten fünf Jahren ist die Zahl der Minijobber über 65 Jahren deutlich angestiegen: um knapp 40 Prozent auf 702.141. Das berichtet die "Welt" unter Berufung auf Zahlen des Bundesarbeitsministeriums. Hinzu kommen demnach weitere 114.913 Ältere, die einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nachgehen. 2002 hatte es erst 506.065 Minijobber und 109.212 Beschäftigte im Rentenalter gegeben.
Quelle: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
BettyBlue
15.04.2008, 23:36
Tja... zuindest bekommt man in USA im hohen Alter noch einen Job, wenn man einen braucht. Und es gibt bestimmt genauso viele Rentner hier die arbeiten weil sie eben nicht auf's Abstellgleis geschoben werden wollen.
florida1978
16.04.2008, 08:45
Tja... zuindest bekommt man in USA im hohen Alter noch einen Job, wenn man einen braucht. Und es gibt bestimmt genauso viele Rentner hier die arbeiten weil sie eben nicht auf's Abstellgleis geschoben werden wollen.
Genauuuu :007:. Hier muss man schon fast Abitur haben oder gar studieren, um im Kino als Kartenabreisser arbeiten zu dürfen. Alte Leute??? Fehlanzeige. Hier zu Lande hat man es schon ab 45-50 schwer, einen gleichwertigen Job zu bekommen. Und alle Rentner, die sich in ihren jungen Jahren kein Eigenheim angeschafft haben, müssen zusätzlich Sozialhilfe beantragen oder Minijobs annehmen, die dann meist als Reinigungshilfe endet. Kaum vorstellbar, mit 65-70 noch stundenlang Treppen, Toiletten und Gänge putzen, schwere Abfalleimer entleeren und Müllsäcke rumschleppen. Dann habe ich doch lieber einen einfacheren Job als Parkplatzweiser/Wächter oder Kartenabreisser.... Es ist, wie ich es schon oft gesagt habe, wenig Abzüge - wenig Leistung (USA) und VIEL Abzüge - wenig Leistung (Deutschland). Diese Rentner haben über 50 Jahre ihres Lebens hart gearbeitet und soviel Geld in die Rentenkasse eingezahlt und können dann, wenn sie es endlich verdient haben, nicht mal davon Leben. Hätten die es nicht abgeführt, sondern privat gespart hätten sie auf jeden Fall mehr davon...:0024:
Ich glaube, wenn man solche Menschen hier mal schreiben lassen könnte, würden wir so was von zu lesen bekommen, dass uns die Augen ausfallen. :0096: Die sind auf die GiG ANGEWIESEN und denen ist es am 20. des Monats ziemlich sch***egal, ob das Fleisch oder das Gemüse qualitativ hochwertig sind, oder genmanipuliert... Genau diese alten Menschen haben doch eigentlich schon mit ihrem Leben abgeschlossen und leben unter uns als "Zombies", ohne beleidigend werden zu wollen. Die denken sich schon lange nichts mehr und schütteln über D selber den Kopf. Genau diese alten Menschen haben sich für D, auf gut deutsch gesagt, den A**** aufgerissen und es wieder mit aufgebaut... Sie haben teilweise schon als Kinder gearbeitet und damals war es jedem egal, ob man eine Ausbildung oder gar einen Schulabschluss hatte. Es waren eh mal wieder die gut betuchten, die sich DAMALS die Schule überhaupt leisten konnten.
Es wird immer über den "Kapitalismus" geschimpft, aber im Endeffekt ist mittlerweile fast jedes Land eine Kapitalgesellschaft. Und in den Entwicklungsländern schlagen eben wieder diese Kapitalgesellschaften zu und bereichern sich wiederum... Ich bin der Meinung, dass es Kapitalismus schon zur Steinzeit gegeben hat und auch in weiter Zukunft geben wird, oder gar globalisiert wird. Es geht doch jedem nur noch darum, seine eigenen Taschen zu füllen.
ALLE Politiker verstecken sich hinter den Slogans ihrer Parteien und tun nur so. Nimmt man doch mal als nahes Beispiel den Umweltminister Gabriel, der für 1 Flug über € 50.000,- mal eben so verschleudert und ca. 44 Tonnen co² in die Luft ausgestossen hat. VON UNSEREN GELDERN und die der RENTNER... Wer entscheidet denn über die Gehälter der Politiker??? Sie selber... Und von den Abfindungen in utopischer Höhe brauche ich erst gar nicht anfangen.
Das Volk kann nicht mehr als wählen. Und wen wählen sie? Den, der während des Wahlkampfes genau das verspricht, was dem Volk zur Zeit schadet, zu beseitigen. Also genau DEN, der am besten LÜGT...
Für den einen hat die Qualität die höhere Priortät, für den anderen das nackte Überleben... Und ich spreche hier nicht von irgendwelchen technischen Geräten, wie Flachbildschirm oder neue Spiegelreflexkamera oder Laptop (jetzt habe ich mich mit eingeschlossen :0141:)... Sondern darum, wie man die nächsten 7-10 Tage durchkommt, ohne dass man selber an der "Tafel" anstehen muss.
Jetzt könnt ihr mich wieder in Luft zerreissen..:brr:
Kandidierst Du demnächst für "Die Linke" bei Wahlen? Die Terminologie und Ideologie einschließlich Slogans und plakativer Vereinfachung hast Du jedenfalls schon voll drauf :009: :035: :556:Nur die Untermauerung durch aussagekräftige Fakten und Zahlen fehlt noch - das machen die aber auch nie :taets:
Aber mal ernsthaft: In einer Demokratie bekommt jedes Volk die Politiker die es verdient (und selber gewählt hat) - dieser Thread hier ist doch ein wunderbares exemplarisches Beispiel: Die Mehrheit findet die Einstellung "erst mal komme ich und alle erreichbaren Vorteile) doch in Ordnung - also ist es doch klar, dass auch die Mehrheit der Politiker so ist. Die Meisten hier würden es ihren Aussagen nach doch ebenso handeln - also kann man es den Politikern doch gar nicht vorwerfen wenn sie ihren eigenen Vorteil im Auge haben.
Genau das ist es ja was ich hier versuche zu thematisieren: Es ist vollkommen in Ordnung eine GiG-Haltung zu befürworten und durchzuziehen - solange man sich nicht beschwert wenn man auf irgendeinem Gebiet selber Opfer dieser Haltung wird. Und für mich ist genau dann die erwähnte Doppelmoral gegeben, wenn man für sich selber diese Einstellung als richtig empfindet aber schreit, wenn jemand anderes zum eigenen Nachteil diese Einstellung ebenfalls durchzieht, sei es ein Politiker, ein Handwerker oder sonstwer.
florida1978
16.04.2008, 09:50
Kandidierst Du demnächst für "Die Linke" bei Wahlen? Die Terminologie und Ideologie einschließlich Slogans und plakativer Vereinfachung hast Du jedenfalls schon voll drauf :035: :556:Nur die Untermauerung durch aussagekräftige Fakten und Zahlen fehlt noch - das machen die aber auch nie :taets:
Na siehste... Aber, nein danke. Ich glaube, die Partei, die D wieder in Griff kriegt, muss erst noch gegründet werden.
Aber mal ernsthaft: In einer Demokratie bekommt jedes Volk die Politiker die es verdient (und selber gewählt hat) -
Aber WEN soll es denn wählen. Schmeiss sie alle in einen Sack und prügel drauf los... Du wirst NIE einen verkehrten treffen...
dieser Thread hier ist doch ein wunderbares exemplarisches Beispiel: Die Mehrheit findet die Einstellung "erst mal komme ich und alle erreichbaren Vorteile) doch in Ordnung -
Deine Robin-Hood-Einstellung finde ich ja sehr fürsorglich, aber es ist nunmal so. Diese Ellebogen-Einstellung kam ja auch nicht von heute auf morgen in Deutschland... Aber auch von mir mal ernsthaft. WIE soll denn jemand, der Ebbe im Geldbeutel hat, auch noch irgendwie Rücksicht auf die Gesamtheit nehmen, wenn er seine Kinder oder sonstiges irgendwie, aber bestmöglich zu versorgen muss... Ich habe es ja schon mal irgendwo :009: geschrieben, dass es eine Kettenreaktion ist, oder nennen wir es Teufelskreis. Um Geld auszugeben, muss man es erst mal haben. Damit man es hat, muss man arbeiten gehen. Hat man Kinder, müssen in der Regel BEIDE Elternteile arbeiten, damit man sich Kinder leisten kann. Somit bleibt die Erziehung der Kinder auf der Strecke und die haben nur noch arbeitende Eltern als Vorbild, die nur noch genervt von der Arbeit kommen, Essen und dann die Kinder ins Bett schicken. Diese Kinder werden dann auch "Arbeiter". Die Eltern haben in jedem Fall eine Vorbildfunktion. Man kann doch den ganzen Verkäufern, Friseuren, Bürotippsen:0141:, Fleischfachverkäufern und Bäcker bzw. Köchen keinen Vorwurf machen, weil sie sich diesen Job vor langer Zeit ausgesucht haben. Es ist doch in der Regel so, dass studierte Eltern studierende Kinder haben und unstudierte Eltern auch unstudierte Kinder. "Ausnahmen bestätigen die Regel"... Wer sich Zeit für die Entwicklung seiner Kinder nimmt, kann auch darauf hoffen, dass es sich später für den richtigen Job entscheidet. Aber andersrum sind die Eltern froh, wenn ihre Kinder wenigstens eine Ausbildungsstätte haben. Egal welchen Beruf sie erlernen. Das führt dan zu unserer heutigen und auch zukünftigen Situation in D.
also ist es doch klar, dass auch die Mehrheit der Politiker so ist. Die Meisten hier würden es ihren Aussagen nach doch ebenso handeln - also kann man es den Politikern doch gar nicht vorwerfen wenn sie ihren eigenen Vorteil im Auge haben.
Das sehe ich nicht so. In diesem Falle haben doch die Politiker die VORBILDfunktion. Wenn es das "dumme" Volk falsch macht, MÜSSEN die es belehren und ihm zeigen, wie es richtig funktioniert. Ich kann doch sagen, dass ALLE Politikier studierte Menschen sind. Das Volk aber nicht. Das ist genauso, wie wenn die Lehrer in der Schule mit den Schülern gleich sind...
Genau das ist es ja was ich hier versuche zu thematisieren: Es ist vollkommen in Ordnung eine GiG-Haltung zu befürworten und durchzuziehen -
Ich glaube nicht, dass hier jemand die GiG-Haltung freiwillig befürwortet bzw. durchzieht. Ich denke, dass das eher gezwungenermaßen passiert. Jeder hätte doch gerne Geld und JEDER würde sich gerne das BESTE leisten, jeder würde gerne das beste Fleisch und das gesündeste Gemüse essen, jeder würde gerne auf hochwertige Markenprodukte greifen... - WENN SIE ES DENN KÖNNTEN...
solange man sich nicht beschwert wenn man auf irgendeinem Gebiet selber Opfer dieser Haltung wird. Und für mich ist genau dann die erwähnte Doppelmoral gegeben, wenn man für sich selber diese Einstellung als richtig empfindet aber schreit, wenn jemand anderes zum eigenen Nachteil diese Einstellung ebenfalls durchzieht, sei es ein Politiker, ein Handwerker oder sonstwer.
Wie schon gesagt, Politiker sollen eigentlich das Land führen. Wenn der Hirte sich genauso DUMM gibt, wie seine Schafsherde, braucht er sich nicht wundern, dass alles aus der Kontrolle gerät!:0024:
In Deutschland siehst Du keine alten Menschen arbeiten, weil das hier, im Gegensatz zu den Staaten, garnicht notwendig ist. Wenn Du hier nichts hast, greift der Sozialstaat. Zugegebenermassen kann man davon vielleicht keine grossen Bocksprünge machen, aber immerhin leben.
Die Leute, die hier für den Lebesabend vorsorgen, indem sie in jungen Jahren Wohneigentum erworben und dafür gespart haben, haben nunmal nicht ihr Geld verlebt, darum sollen sie auch im Alter etwas davon haben. Und, entschuldigung für den Ausdruck, solche Aussagen wie: in USA bekommt man wenig abgezogen und wenig Leistung, in D hingegen nur viel abgezogen, sind für mich einfach Käse. Wir leben nach wie vor in einem Land mit enormen sozialen Leistungen. Ich sehe schon jemanden grosse Augen machen, wenn die Kinder aufs College gehen sollen und die Semestergebühr zu zahlen ist. Und das vielleicht für 2 oder 3 Kinder. Da fang nur mal schnell an zu sparen. Bildung ist hier for free, und das nicht nur für Deutsche Kinder, nein, für ALLE!
Wer sich einigermassen, und damit meine ich keinesfalls das Niveau hier in Deutschland, versicherungsmässig absichern will, hat nicht weniger "Abzüge", als hier. Du warst ja noch nicht drüben, aber ich habe mehr als oft genug in New Orleans oder San Francisco Menschen Mülleimer nach Nahrung durchwühlen gesehen. Und schau mal Leuten ins Gesicht, hier wirst Du nicht so oft zahnlos angelächelt, wie in USA.
Wenn Du hier eine betriebliche Altersversorgung hast, in die Du auch noch selbst eingezahlt hast, dann ist diese Dir im Alter sicher. Der Schwiegervater unserer Tochter ist Pilot und hat bei der Chapter 11-Geschichte vor 4 Jahren seine GESAMTE Altersversorgung der Firma, die aus Optinen bestand, verloren. Der wird mal so ein Fall für "Thaks for shopping at WalMart" werden, die stattliche Rente, nee staatliche Rente, wird wohl kaum reichen.
Und die 50 Jahre Einzahlen in die Rentenkasse... da hat wohl jemand die Sozialversicherung hier nicht kapiert. Schonmal was von Generationenvertrag gehört? Fakt ist, dass immer weniger Zahler immer mehr Empfänger alimentieren müssen. Mehr Geld für Rentner bedeutet zwangsläufig weniger Geld für die Zahler.
Du solltest Dich entscheiden, ob Du nun Pragmatikerin oder Idealistin bist :009: - beim GiG bist Du eindeutig Pragmatikerin und siehst nur den Status quo. Das ist in Ordnung für die persönlich Betroffenen, bringt aber die Entwicklung der Gesellschaft nicht weiter. Wenn das geändert werden soll, dann muss jemand anfangen - natürlich nicht die Ärmsten, das habe auch weder ich noch sonst jemand behauptet. Aber wenn auch die, die sich eine andere Haltung unter gewissem (erträglichen Konnsumverzicht) leisten könnten sich dem verweigern, dann ändert sich eben nie was. Mir geht es um das Prinzip und um langfristige Änderung des Bewusstseins zum Wohle aller - da müssen immer erst mal einige "Dumme" anfangen bevor das eine Chance hat eine breitere Bewegung zu werden (die Beispiele habe ich schon mal genannt bei Veränderungen der Gesellschaft). Dir geht es (ohne selber betroffen zu sein) um das Essen für den nächsten Tag - das ist, wie schon gesagt, für die Betroffenen natürlich vorrangig. Was mich stört ist die tatsache, dass Du immer so verallgemeinert als wäre das die Regel - ist es aber nicht, das ist alles im einstelligen Prozentbereich. So grausam das für die Betroffenen ist - es ist einfach nicht fair das auf alle übertragen zu wollen.
Im Bereich Politik(er) bist Du dann auf einmal die totale Idealistin. Wie kommst Du darauf, dass alle Politiker studiert haben? Müssen auch alle Beamte studiert haben? Ca. 3/4 der Bundestagsabgeordneten sind Beamte. Es gibt bei uns überwiegend Berufspolitiker - die haben vor allem politische Taktik, Machterhaltung und Intrigen gelernt, wenig sachlich wertvolles. Die kennen die tehemen, über die sie entscheiden sollen und vollmundig diskutieren nur aus der Theorie, nicht aus der Praxis. Fähige Selbstständige oder fachleute gehen nur ganz vereinzelt in die Politik - zum Einen, weil sie da mit Fachkompetenz und sachlichen Argumenten nicht weiterkommen, zum anderen weil es sich finanziell überhaupt nicht lohnt. Wenn einer auch nur halbwegs was taugt, dann verdient er in der Wirtschaft wesentlich mehr als in der Politik - bleiben also entweder diejenigen übrig, die nichts taugen und dadurch in der Politik mehr verdienen können als in der Wirtschaft oder wir bekommen fähige "machtgeile" Politiker, die ihre Überlegenheit dann weniger zur Verbesserung der Gesamtsituation als für die persönliche Karriere nutzen. Man hat also die Wahl zwischen Pest und Cholera.... :0092:
Diejenigen, die fähig sind und nicht nur dem eigenen Ego fröhnen sondern sich dem Wohl der Gesellschaft ernsthaft verpflichtet fühlen, deren Anzahl dürfte unter den Politikern im Promille-bereich zu finden sein - und das sich davon einer bis ganz oben durcharbeitet ist von der Wahrscheinlichkeit dann vermutlich mit einem Sechser im Lotto zu vergleichen.
Vorbilder kann man sich sicher überall suchen - in der Politik habe ich in den letzten 25 Jahren kaum jemand gefunden der isch in meinen Augen dazu eignen würde....
Du warst ja noch nicht drüben, aber ich habe mehr als oft genug in New Orleans oder San Francisco Menschen Mülleimer nach Nahrung durchwühlen gesehen.
Tja, und genau das sieht man hier in Deutschland leider auch immer öfter. Und ich rede nicht nur von den "typischen" Obdachlosen...
florida1978
16.04.2008, 10:28
Tja, und genau das sieht man hier in Deutschland leider auch immer öfter. Und ich rede nicht nur von den "typischen" Obdachlosen...
Das meine ich doch...
catweazlecat
16.04.2008, 10:31
<<Damit man es hat, muss man arbeiten gehen. Hat man Kinder, müssen in der Regel BEIDE Elternteile arbeiten, damit man sich Kinder leisten kann. Somit bleibt die Erziehung der Kinder auf der Strecke und die haben nur noch arbeitende Eltern als Vorbild, die nur noch genervt von der Arbeit kommen, Essen und dann die Kinder ins Bett schicken. Diese Kinder werden dann auch "Arbeiter". Die Eltern haben in jedem Fall eine Vorbildfunktion. Man kann doch den ganzen Verkäufern, Friseuren, Bürotippsen:0141:, Fleischfachverkäufern und Bäcker bzw. Köchen keinen Vorwurf machen, weil sie sich diesen Job vor langer Zeit ausgesucht haben. Es ist doch in der Regel so, dass studierte Eltern studierende Kinder haben und unstudierte Eltern auch unstudierte Kinder. "Ausnahmen bestätigen die Regel"... >>
und du glaubst in den USA läuft das besser? Wieso haben denn dort die Leute Zweit- und Drittjobs um ihre Familie über Wasser halten zu können?
Ich habe leider das Gefühl du siehst die USA etwas durch die rosarote Brille. Ist aber kein Problem, denn du wirst sicherlich auch noch auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden.
Gruss Silke
catweazlecat
16.04.2008, 10:35
Tja, und genau das sieht man hier in Deutschland leider auch immer öfter. Und ich rede nicht nur von den "typischen" Obdachlosen...
Mag ja sein. Allerdings sind die Grundlagen unterschiedlich. Hier MUSS das keiner machen, denn es gibt ausreichend Institutionen wie z.b. Tafel, Bahnhofsmission, Obdachlosenasyle, Arbeiterwohlfahrt, Kirchen etc. etc. die sich um diese Menschen kümmern wenn sie Hilfe benötigen und vor allem auch zulassen.
Im Ausland gibt es gar keine Grundversorgung die vor verhungern schützt oder ein Grundrecht auf kostenfreie ärztliche Versorung. Das ist der grosse Unterschied!
Mag ja sein. Allerdings sind die Grundlagen unterschiedlich. Hier MUSS das keiner machen, denn es gibt ausreichend Institutionen wie z.b. Tafel, Bahnhofsmission, Obdachlosenasyle, Arbeiterwohlfahrt, Kirchen etc. etc. die sich um diese Menschen kümmern wenn sie Hilfe benötigen und vor allem auch zulassen.
Im Ausland gibt es gar keine Grundversorgung die vor verhungern schützt oder ein Grundrecht auf kostenfreie ärztliche Versorung. Das ist der grosse Unterschied!
Ganz genau so ist es. Verhungern muss hier niemand. Und das kostet nunmal Geld und dafür haben wir "Abzüge"
Fähige Selbstständige oder fachleute gehen nur ganz vereinzelt in die Politik - zum Einen, weil sie da mit Fachkompetenz und sachlichen Argumenten nicht weiterkommen, zum anderen weil es sich finanziell überhaupt nicht lohnt. Wenn einer auch nur halbwegs was taugt, dann verdient er in der Wirtschaft wesentlich mehr als in der Politik - bleiben also entweder diejenigen übrig, die nichts taugen und dadurch in der Politik mehr verdienen können als in der Wirtschaft oder wir bekommen fähige "machtgeile" Politiker, die ihre Überlegenheit dann weniger zur Verbesserung der Gesamtsituation als für die persönliche Karriere nutzen. Man hat also die Wahl zwischen Pest und Cholera.... :0092:...
Das ist auch schon immer meine Meinung! Der Politiker könnte noch so gut sein und keiner würde es akzeptieren wenn dieser genau so viel verdienen würde wie in der Wirtschaft.
florida1978
16.04.2008, 11:24
In Deutschland siehst Du keine alten Menschen arbeiten, weil das hier, im Gegensatz zu den Staaten, garnicht notwendig ist.
:0096:Dazu werde ich nicht mehr sagen, als AUGEN AUF...
Wenn Du hier nichts hast, greift der Sozialstaat. Zugegebenermassen kann man davon vielleicht keine grossen Bocksprünge machen, aber immerhin leben. Die Leute, die hier für den Lebesabend vorsorgen, indem sie in jungen Jahren Wohneigentum erworben und dafür gespart haben, haben nunmal nicht ihr Geld verlebt, darum sollen sie auch im Alter etwas davon haben. Und, entschuldigung für den Ausdruck, solche Aussagen wie: in USA bekommt man wenig abgezogen und wenig Leistung, in D hingegen nur viel abgezogen, sind für mich einfach Käse.
Mag sein, aber Problem ist nunmal das es viele Rentner gibt, die nicht so viel verdient haben, dass sie sich ein Wohneigentum leisten konnten. Und die haben eben Pech gehabt, oder?
Wir leben nach wie vor in einem Land mit enormen sozialen Leistungen. Ich sehe schon jemanden grosse Augen machen, wenn die Kinder aufs College gehen sollen und die Semestergebühr zu zahlen ist. Und das vielleicht für 2 oder 3 Kinder. Da fang nur mal schnell an zu sparen. Bildung ist hier for free, und das nicht nur für Deutsche Kinder, nein, für ALLE!
Na ich weiss nicht, ob ich Büchergeld, Kopiergeld, Hort bzw. Lernstubenbeiträge, evtl. Fahrgeld für den Busshuttle (wenn man etwas ländlicher wohnt), Studiengebühren, Semestergebühren auch unter FOR FREE abheften sollte...:065:
Wer sich einigermassen, und damit meine ich keinesfalls das Niveau hier in Deutschland, versicherungsmässig absichern will, hat nicht weniger "Abzüge", als hier. Du warst ja noch nicht drüben, aber ich habe mehr als oft genug in New Orleans oder San Francisco Menschen Mülleimer nach Nahrung durchwühlen gesehen. Und schau mal Leuten ins Gesicht, hier wirst Du nicht so oft zahnlos angelächelt, wie in USA.
Du hast anscheinend die Schlangen und Rangeleien vor den Tafeln hier in D nicht gesehen. Außerdem kommt es in D drauf an, wem ich ins Gesicht schaue... :0041: Und diejenigen, die sich Zahnersatz nunmal nicht leisten können, haben eben keine Zähne... Kein Geld, keine Zähne...
Wenn Du hier eine betriebliche Altersversorgung hast, in die Du auch noch selbst eingezahlt hast, dann ist diese Dir im Alter sicher. Der Schwiegervater unserer Tochter ist Pilot und hat bei der Chapter 11-Geschichte vor 4 Jahren seine GESAMTE Altersversorgung der Firma, die aus Optinen bestand, verloren.
Er hatte aber bestimmt die Wahl, oder? Entweder Optionen oder evtl. (altmodisch) Sparbuch...
Der wird mal so ein Fall für "Thaks for shopping at WalMart" werden, die stattliche Rente, nee staatliche Rente, wird wohl kaum reichen.
Und die 50 Jahre Einzahlen in die Rentenkasse... da hat wohl jemand die Sozialversicherung hier nicht kapiert. Schonmal was von Generationenvertrag gehört? Fakt ist, dass immer weniger Zahler immer mehr Empfänger alimentieren müssen. Mehr Geld für Rentner bedeutet zwangsläufig weniger Geld für die Zahler.
Jung finanziert alt... Das hört sich schön an, aber was, wenn viele junge selber finanziert werden müssen??? Ist das denn nichtder Fall???
florida1978
16.04.2008, 11:33
Mag ja sein. Allerdings sind die Grundlagen unterschiedlich. Hier MUSS das keiner machen, denn es gibt ausreichend Institutionen wie z.b. Tafel, Bahnhofsmission, Obdachlosenasyle, Arbeiterwohlfahrt, Kirchen etc. etc. die sich um diese Menschen kümmern wenn sie Hilfe benötigen und vor allem auch zulassen.
Das gibts doch überall... AUCH IN USA... Ich war zwar nicht dort, aber es gibt auch dort Obdachlosenasyle, Kirchen, Tafel o. ä....
Hilfsbedürftige Amerikaner können sich aber nicht nur beim Staat sondern auch bei anderen Stellen um Unterstützung bemühen. Es gibt ein breites Spektrum an privaten Wohlfahrtsverbänden und ehrenamtlichen Hilfsorganisationen. Ehrenamtliches Engagement, vor allem unter Pensionären, nimmt in den USA immer weiter zu. Es wird geschätzt, dass fast 50 Prozent aller Amerikaner über 18 Jahre eine ehrenamtliche Tätigkeit ausüben, und fast 75 Prozent aller Haushalte Geld für wohltätige Zwecke spenden. [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
Im Ausland gibt es gar keine Grundversorgung die vor verhungern schützt oder ein Grundrecht auf kostenfreie ärztliche Versorung. Das ist der grosse Unterschied!
Auch in USA gibt es kostenfreie ärztliche Versorgung. Dafür gibt spezielle Einrichtungen für arme Menschen... Nennt sich drüben Medicaid und Medicare ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar])
florida1978
16.04.2008, 11:41
und du glaubst in den USA läuft das besser? Wieso haben denn dort die Leute Zweit- und Drittjobs um ihre Familie über Wasser halten zu können?[/COLOR]
Ich habe leider das Gefühl du siehst die USA etwas durch die rosarote Brille. Ist aber kein Problem, denn du wirst sicherlich auch noch auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden.
Gruss Silke
Häää? Habe ich in diesem Thread (bis auf den Satz wenig Abzüge - wenig Leistung und viel Abzüge - wenig Leistung) irgendwas anderes über USA geschrieben. Bis ihr davon angefangen habt, eigentlich nicht. Ich sehe kein Land durch eine ROSAROTE Brille. Aber ich rede mir auch nichts schön... Oder klammere mich an halbuntergegangene Strohhalme (Grundsicherung, o. ä.)
Und schon sind wir wieder bei den Themen Raus aus Deutschland und Deutschlands Ruf ist besser als gedacht... :0141:
In MEINEN Augen ist alles nur noch eine Frage der Zeit.... HartzIV, € 1,--Jobs usw. waren nur der Anfang...
florida1978
16.04.2008, 11:51
<<Damit man es hat, muss man arbeiten gehen. Hat man Kinder, müssen in der Regel BEIDE Elternteile arbeiten, damit man sich Kinder leisten kann. Somit bleibt die Erziehung der Kinder auf der Strecke und die haben nur noch arbeitende Eltern als Vorbild, die nur noch genervt von der Arbeit kommen, Essen und dann die Kinder ins Bett schicken. Diese Kinder werden dann auch "Arbeiter". Die Eltern haben in jedem Fall eine Vorbildfunktion. Man kann doch den ganzen Verkäufern, Friseuren, Bürotippsen:0141:, Fleischfachverkäufern und Bäcker bzw. Köchen keinen Vorwurf machen, weil sie sich diesen Job vor langer Zeit ausgesucht haben. Es ist doch in der Regel so, dass studierte Eltern studierende Kinder haben und unstudierte Eltern auch unstudierte Kinder. "Ausnahmen bestätigen die Regel"... >>
und du glaubst in den USA läuft das besser? Wieso haben denn dort die Leute Zweit- und Drittjobs um ihre Familie über Wasser halten zu können?
Gruss Silke
Und Du glaubst, das läuft irgendwo anders besser??? Überall muss man arbeiten.
Nebenjob muss Existenz sichern
Immer mehr Arbeitnehmer werden in Zukunft einen Zweitjob benötigen, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren.
Von rund 30 Millionen abhängig Beschäftigten in Deutschland geht heute schon etwa eine Million regelmäßig zusätzlich zu ihrer eigentlichen Arbeit einer weiteren Beschäftigung nach“, sagte Herbert Buscher, Arbeitsmarktexperte am Institut für Wirtschaftsforschung in Halle (IWH). Die Tendenz wachse. Hinzu kämen rund 700 000 Frauen und Männer, die unregelmäßig Nebenjobs ausübten. „Angesichts der hohen Lebenshaltungskosten und der doch sehr moderaten Einkommenserhöhungen ist das kein Wunder.“ [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
Und auch die USA wird von einem machtgeilen Politiker geführt... Da braucht man sich doch über die jetzige Situation ebenso wenig wundern, wie hier in D. Ich bin aber auch der Meinung, dass sich USA schneller von dieser Situation erholen wird als D.... Das ist nunmal meine MEINUNG...:011:
:0096:Dazu werde ich nicht mehr sagen, als AUGEN AUF...
In USA siehst Du de facto viel mehr ältere Menschen arbeiten als hier. Wenn Deine Rente hier kleiner als H IV ist, wird sie aufgestockt. Ich kann mich wirklich nicht an alte Menschen im Supermarkt erinnern, vielleicht bin ich aber blind. Es MUSS keiner mit 75 noch arbeiten
Mag sein, aber Problem ist nunmal das es viele Rentner gibt, die nicht so viel verdient haben, dass sie sich ein Wohneigentum leisten konnten. Und die haben eben Pech gehabt, oder?
Es können ja garnicht alle eigene Häuser haben, aber warum sollen die, die vorgesorgt haben, jetzt nichts davon haben?
Na ich weiss nicht, ob ich Büchergeld, Kopiergeld, Hort bzw. Lernstubenbeiträge, evtl. Fahrgeld für den Busshuttle (wenn man etwas ländlicher wohnt), Studiengebühren, Semestergebühren auch unter FOR FREE abheften sollte...:065:
Na, das kommt drüben halt noch dazu. 10-15000 $ pro Kind und Semester sind keine Seltenheit
Ich hab's ja schon mal weiter oben versucht, aber den Beitrag bist Du ja geflissentlich übergangen: Bring doch mal statt Schlagworten und Behauptungen oder Links zu Artikeln Fakten und Prozentzahlen aus beiden Ländern..... Auf der Grundlage kann man dann sachlich diskutieren....
Um mal mit einem einfachen, ganz persönlichen Beispiel anzufangen: In den USA müsste ich bei unserem Familieneinkommen ca. 25% Steuern Federal Income Tax zahlen (je nach Bundesstaat kämen da noch Steuern des Bundesstaates dazu, in Florida wird da nichts erhoben) - hier in D bleibe ich deutlich unter diesem Satz. Von dieser Steuer werden alle öffentlichen einrichtungen usw. finanziert, Schulen, Universitäten, Polizei usw. - dafür zahle ich aber in Florida -so ich denn ein Haus habe - die property tax (und nicht gerade wenig) noch obendrauf. Wo läge da mein Vorteil in den USA?
[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
Ich bin aber auch der Meinung, dass sich USA schneller von dieser Situation erholen wird als D.... Das ist nunmal meine MEINUNG...:011:
Wieso erholen? Dort war das noch nie anders!
florida1978
16.04.2008, 12:23
:0096:Dazu werde ich nicht mehr sagen, als AUGEN AUF...
In USA siehst Du de facto viel mehr ältere Menschen arbeiten als hier. Wenn Deine Rente hier kleiner als H IV ist, wird sie aufgestockt. Ich kann mich wirklich nicht an alte Menschen im Supermarkt erinnern, vielleicht bin ich aber blind. Es MUSS keiner mit 75 noch arbeiten
Kann es vielleicht auch daran liegen, dass dort auch die alten arbeiten dürfen??? Hier werden doch keine "Rentner" mehr im Supermarkt eingestellt...
Mag sein, aber Problem ist nunmal das es viele Rentner gibt, die nicht so viel verdient haben, dass sie sich ein Wohneigentum leisten konnten. Und die haben eben Pech gehabt, oder?
Es können ja garnicht alle eigene Häuser haben, aber warum sollen die, die vorgesorgt haben, jetzt nichts davon haben?
Habe ich jemals das Gegenteil behauptet??? Aber warum sollen die, die nicht vorsorgen konnten, drunter leiden???
Na ich weiss nicht, ob ich Büchergeld, Kopiergeld, Hort bzw. Lernstubenbeiträge, evtl. Fahrgeld für den Busshuttle (wenn man etwas ländlicher wohnt), Studiengebühren, Semestergebühren auch unter FOR FREE abheften sollte...:065:
Na, das kommt drüben halt noch dazu. 10-15000 $ pro Kind und Semester sind keine Seltenheit
Bis dahin habe ich ja noch Zeit... So ca. 13 Jahre oder so... :0141: Muss halt dann 2,3 oder 4 Jobs machen, damit ich meinen Kindern das zahlen kann. Mal schauen, was in 13 Jahren in Deutschland alles nicht mehr FOR FREE ist... Da ja Studiengebühren bereits diskutiert werden... bzw. sogar schon bezahlt werden müssen.... Die sind JETZT niedriger als in USA... Aber der Stein ist ja schon zum Rollen gebracht und nach oben hin sind bekanntlich keine Grenzen gesetzt...
Du warst ja noch nicht drüben, aber ich habe mehr als oft genug in New Orleans oder San Francisco Menschen Mülleimer nach Nahrung durchwühlen gesehen.
Das habe ich in D auch schon beobachtet: in Abstand von mehreren Monaten habe ich eine alte Frau gesehen, die zwei Mal mit ihrer Einkaufstasche vor der Abfalltonne eines Supermarktes stand und diese durchsuchte. Das hat mich sehr nachdenklich gemacht....
Ein Nicht-Seßhafter bekommt aktuell einen Tagesatz von 11,50 €. Diesen Betrag erhält er aber nur fünf Mal im Monat in der selben Stadt. Für die restlichen verbleibenden Tage muss er weiterziehen; eben, weil er nicht-seßhaft ist. Die Auszahlungen erfolgen per Vorlegung des Personalausweises und werden registriert. Die nächstliegenden Auszahlungsstellen werden umgehend per Fax informiert, damit niemand zwei Mal pro Tag die 11,50 € einkassiert. Bekleidungsgeld erhält diese Personengruppe nicht, höchstens hin und wieder einen Schlafsack....
florida1978
16.04.2008, 12:33
Wieso erholen? Dort war das noch nie anders!
Also soooo schlecht wie heute ging es ja USA nun wirklich schon lange nicht mehr... Ich bin aber leider auch nicht soooo alt, dass ich mich an die Zeiten vor 15 Jahren, oder mehr erinnere...
Sagt mal, warum ist USA das 2. beliebteste Auswanderungsland, wenn es dort drüben sooooo schlecht ist??? Es können doch nicht ALLE durch eine rosarote Brille sehen. Auch bei Deiner Umfrage liegt Auswandern nach USA vorne und kurz dahinter die unentschlossenen...:0041:
Sagt mal, warum ist USA das 2. beliebteste Auswanderungsland, wenn es dort drüben sooooo schlecht ist??? Es können doch nicht ALLE durch eine rosarote Brille sehen. Auch bei Deiner Umfrage liegt Auswandern nach USA vorne und kurz dahinter die unentschlossenen...:0041:
Doch, genau das ist so!
Die rosarote Brille!!! Es gehen die, denen es auch hier gut geht, aber da sie die spitze der Pyramide bilden, geht es ihnen dort besser und die, denen es hier nicht gut geht, kommen zurück.
Deine Schlagworte erinnern mich wirklich dien die dunkelrote Partei!
Was passiert, wenn Du mehr verteilst für die "armen"? Du nimmst es den "Reichen"! Also Dir! Mit einen Einkommen von 60000€ zählst Du zu den beser verdienenden. Auf der anderen Seite schreist Du, das Deine Abzüge zu hoch sind???
Was willst du?
Es geht da nicht ums "schlecht gehen": In den USA hat sich die Politik und die "Oberen" noch nie um Menschen gekümmert denen es schlecht geht - das war immer eine Sache von privaten Wohlfahrtsorganisationen. Staatlich gibt es dort schon immer nur Unterstützung auf geringstem Level - und auch die nur über eine sehr geringe Zeit.
Die liegen sicher aus vielen Gründen auf dem 2. Platz, sei es nun ob der großen Möglichkeiten bei entsprechendem Einsatz, sei es die größere Individualität (und sei es nur im Ausleben des Egoismus :009:) oder sei es wegen der überwältigenden Schönheit der Natur dort oder wegen des Wetters.
Hört sich bei Dir aber immer an, als würden die Deutschen in Massen dahin auswandern - aber 99,8 % der Deutschen bleiben ja hier im Land. Warum fragst Du nicht mal nach deren Gründen? :0025:
florida1978
16.04.2008, 13:25
Hier habe ich mal nur die Armutsgrenzen von beiden Ländern als Vergleich...
Armutsgrenzen in USA und D
Deutschland = Sozialstaat: März 2005: 13,5 Prozent der Bevölkerung [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar])
USA = kein Sozialstaat: 2004: 12,7 Prozent der Bevölkerung
[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar])
Wobei man hier bei beiden von einem Anstieg ausgehen darf....
florida1978
16.04.2008, 13:37
Doch, genau das ist so!
Die rosarote Brille!!! Es gehen die, denen es auch hier gut geht, aber da sie die spitze der Pyramide bilden, geht es ihnen dort besser und die, denen es hier nicht gut geht, kommen zurück.
Deine Schlagworte erinnern mich wirklich dien die dunkelrote Partei!
Was passiert, wenn Du mehr verteilst für die "armen"? Du nimmst es den "Reichen"! Also Dir! :0096:Mit einen Einkommen von 60000€ zählst Du zu den beser verdienenden. Soviel verdiene ich doch gar nicht..... Ich sagte doch ein Paar Beiträge weiter vorhin, als es noch um GiG ging, dass ich weder ARM noch REICH bin. Wenn man mit 2 Pkw gleich zu den besser verdienenden gehört, meinetwegen. Aber ich persönlich bin Hausfrau und verdiene "nur" € 308,- Kindergeld und bis Okt. noch € 250,- Elterngeld. Der Rest ist "Taschengeld" von meinem Mann...:0141:
Auf der anderen Seite schreist Du, das Deine Abzüge zu hoch sind???
Was willst du?
Ist es denn nicht fair, dass die, die mehr verdienen auch mehr zahlen??? Aber auch die Niedrigverdiener müssen tief in die Tasche greifen... Was ich will??? Wen interessiert das denn wirklich??? Die Politiker??? Ich glaube kaum... Ich habe mich außerdem nicht beschwert, dass MEINE Abzüge zu hoch sind, sondern DASS die Abzüge zu hoch sind...:065::0121:
florida1978
16.04.2008, 13:41
Es geht da nicht ums "schlecht gehen": In den USA hat sich die Politik und die "Oberen" noch nie um Menschen gekümmert denen es schlecht geht - das war immer eine Sache von privaten Wohlfahrtsorganisationen. Staatlich gibt es dort schon immer nur Unterstützung auf geringstem Level - und auch die nur über eine sehr geringe Zeit.
Die liegen sicher aus vielen Gründen auf dem 2. Platz, sei es nun ob der großen Möglichkeiten bei entsprechendem Einsatz, sei es die größere Individualität (und sei es nur im Ausleben des Egoismus :009:) oder sei es wegen der überwältigenden Schönheit der Natur dort oder wegen des Wetters.
Hört sich bei Dir aber immer an, als würden die Deutschen in Massen dahin auswandern - aber 99,8 % der Deutschen bleiben ja hier im Land. Warum fragst Du nicht mal nach deren Gründen? :0025:
Es würden viiiiiiel mehr nach USA auswandern, wenn sie denn könnten. So einfach macht es einem die USA nunmal nicht... Wie ich ja auch in diesem Forum gelernt habe... Ich denke wenn man mal Deine Umfrage nimmt, und damit eine nationale Umfrage machen würde, würde sie ähnlich ausfallen wie hier...
Und nur das schöne Wetter und die Natur sind für mich keine wahren Argumente... Waren sie auch noch nie... Denn es gibt Fleckchen auf dieser grossen Welt, die mindestens genauso schön und überwältigend sind, wie USA... Und bin mir auch fast sicher, dass man dorthin einfacher auswandern könnte als in die Staaten...
florida1978
16.04.2008, 13:44
WAS WAR DAS EIGENTLICHE THEMA NOCHMAL???
--->> Ach ja, Geiz ist Geil...
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Wie schnell man doch vom eigentlichen Thema abschweifen kann....
florida1978
16.04.2008, 14:14
Du solltest Dich entscheiden, ob Du nun Pragmatikerin oder Idealistin bist :009: - beim GiG bist Du eindeutig Pragmatikerin und siehst nur den Status quo. Das ist in Ordnung für die persönlich Betroffenen, bringt aber die Entwicklung der Gesellschaft nicht weiter. Wenn das geändert werden soll, dann muss jemand anfangen - natürlich nicht die Ärmsten, das habe auch weder ich noch sonst jemand behauptet. Aber wenn auch die, die sich eine andere Haltung unter gewissem (erträglichen Konnsumverzicht) leisten könnten sich dem verweigern, dann ändert sich eben nie was.
Aber um das ging es mir eben nicht. Sondern mir ging es darum dass andere auf GiG-Haltung angewiesen sind.... Und nicht anders können. Du hast aber auch Recht, dass die Reichen von der GiG-Haltung profitieren. Aber wie willst Du oder ich oder wir das ändern??? Gar nicht. Du kannst doch nicht die Leute dazu zwingen, mehr geld auszugeben:001: Die geben ja mehr Geld aus, aber eben wieder bei denen, die sowieso viel davon haben (Gucci, Prada, Armani usw...) :0141:
Mir geht es um das Prinzip und um langfristige Änderung des Bewusstseins zum Wohle aller - da müssen immer erst mal einige "Dumme" anfangen bevor das eine Chance hat eine breitere Bewegung zu werden (die Beispiele habe ich schon mal genannt bei Veränderungen der Gesellschaft). Dir geht es (ohne selber betroffen zu sein) um das Essen für den nächsten Tag - das ist, wie schon gesagt, für die Betroffenen natürlich vorrangig. Was mich stört ist die tatsache, dass Du immer so verallgemeinert als wäre das die Regel - ist es aber nicht, das ist alles im einstelligen Prozentbereich. So grausam das für die Betroffenen ist - es ist einfach nicht fair das auf alle übertragen zu wollen.
Leider ist es eben NICHT im einstelligen Prozentbereich sondern bei 13,5 % und das war 2005... Mag sein, dass es jetzt vielleicht weniger geworden ist (ich glaube aber irgendwo was von 17 % gelesen zu haben, kanns nur nicht mehr finden - sobald ich´s habe werde ich es schreiben) Wer einmal an bzw. unter dieser Grenze gelebt hat, der wird nieeee wieder spendabel mit seinem Geld um sich werfen, aus Angst, wieder arm zu werden...
Im Bereich Politik(er) bist Du dann auf einmal die totale Idealistin. Wie kommst Du darauf, dass alle Politiker studiert haben?
Ich weiss nicht, würde ich von einem Menschen verlangen, dem ein ganzes Volk das Land anvertraut. Gewissen Schulabschluss verlangt man ja für einen Jurist oder Arzt auch, oder nicht???
Müssen auch alle Beamte studiert haben?
Kommt drauf an in welchem Zweig... Für Politik sollte man wenigstens schon eine gewisse praktische Ausbildung und auch eine gewisse "Berufserfahrung" haben.
Ca. 3/4 der Bundestagsabgeordneten sind Beamte.
Na dann brauche ich mich wirklich nicht mehr wundern...
Es gibt bei uns überwiegend Berufspolitiker - die haben vor allem politische Taktik, Machterhaltung und Intrigen gelernt, wenig sachlich wertvolles. Die kennen die tehemen, über die sie entscheiden sollen und vollmundig diskutieren nur aus der Theorie, nicht aus der Praxis. Fähige Selbstständige oder fachleute gehen nur ganz vereinzelt in die Politik - zum Einen, weil sie da mit Fachkompetenz und sachlichen Argumenten nicht weiterkommen, zum anderen weil es sich finanziell überhaupt nicht lohnt.
Wo wir wieder mal bei dem Thema "Egoismus" wären.
Wenn einer auch nur halbwegs was taugt, dann verdient er in der Wirtschaft wesentlich mehr als in der Politik - bleiben also entweder diejenigen übrig, die nichts taugen und dadurch in der Politik mehr verdienen können als in der Wirtschaft oder wir bekommen fähige "machtgeile" Politiker, die ihre Überlegenheit dann weniger zur Verbesserung der Gesamtsituation als für die persönliche Karriere nutzen. Man hat also die Wahl zwischen Pest und Cholera.... :0092:
War ja vorhin meine Frage... WEN soll das Volk wählen??? Soviel zum Thema Demokratie...
Diejenigen, die fähig sind und nicht nur dem eigenen Ego fröhnen sondern sich dem Wohl der Gesellschaft ernsthaft verpflichtet fühlen, deren Anzahl dürfte unter den Politikern im Promille-bereich zu finden sein - und das sich davon einer bis ganz oben durcharbeitet ist von der Wahrscheinlichkeit dann vermutlich mit einem Sechser im Lotto zu vergleichen.
Vorbilder kann man sich sicher überall suchen - in der Politik habe ich in den letzten 25 Jahren kaum jemand gefunden der isch in meinen Augen dazu eignen würde....
Vor 25 Jahren war ich noch im Kindergarten... :0201: Aber die letzten Jahre habe ich mich auf "versucht" auf Politik zu konzentrieren und bin eben zu dieser "eigensinnigen" Meinung gekommen. Aber im Grossen und Ganzen ähneln sich doch unsere Aussagen..
Im Bereich Politik(er) bist Du dann auf einmal die totale Idealistin. Wie kommst Du darauf, dass alle Politiker studiert haben?
Nee, studiert haben muss man nicht. Praktische Erfahrung in den Bereichen Häuserbesetzung, Steinewerfen auf Polizisten, Taxifahren etc. reicht völlig für eine Karriere als Minister aus. Nach dem kick-out gibts sogar ein Zubrot als Gastprofessor.
Ich habe gestern ein tolles T-Shirt mit Aufdruck gesehen...
Nowadays people know the price of everything, and the value of nothing!!
florida1978
16.04.2008, 14:39
Im Bereich Politik(er) bist Du dann auf einmal die totale Idealistin. Wie kommst Du darauf, dass alle Politiker studiert haben?
Nee, studiert haben muss man nicht. Praktische Erfahrung in den Bereichen Häuserbesetzung, Steinewerfen auf Polizisten, Taxifahren etc. reicht völlig für eine Karriere als Minister aus. Nach dem kick-out gibts sogar ein Zubrot als Gastprofessor.
[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) Ist das denn nicht traurig??? Finde ich schon... :0024: Vom Volk wird es doch auch erwartet. Ich kann mich doch auch nicht um eine Top-Einstellung bewerben, ohne entsprechende Qualifikationen nachweisen zu können...
florida1978
16.04.2008, 14:41
Jepp ich hab´s gefunden
Insgesamt waren laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung im Jahr 2005 etwa 17 Prozent der Menschen in Deutschland armutsgefährdet, vier Prozentpunkte mehr als im Jahr 2000. Quelle: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
Steht ganz unten im letzten Absatz...
Es würden viiiiiiel mehr nach USA auswandern, wenn sie denn könnten. So einfach macht es einem die USA nunmal nicht... Wie ich ja auch in diesem Forum gelernt habe... Ich denke wenn man mal Deine Umfrage nimmt, und damit eine nationale Umfrage machen würde, würde sie ähnlich ausfallen wie hier...
Wie kommst Du zu dieser Annahme? Nicht nur, dass die 0,2% alle Auswanderer in alle Länder beinhaltet - eine Umfrage hier in einem Forum wo es um einen Teil der USA geht und sich Liebhaber von Florida tummeln ist wohl so wenig repräsentativ wie etwas nur sein kann. Ich kann Dir beliebig veiel Menschen nennen, für die es eine Horrorvorstellung wäre in diese kriegslustige Land mit Weltherrschafts-Phantasien zu ziehen, die glauben sich überall auf der Welt mit ihren Wert- und Moralvorstellungen einzumischen (jetzt mal überspitzt ausgedrückt). Ich kann Dir versichern (und Du kannst es in der Umfrage "Deutschlands Ruf besser als gedacht" nachlesen) dass mehr Menschen den USA sehr kritisch gegenüberstehen als das sie dorthin auswandern wollen.
Nee, studiert haben muss man nicht. Praktische Erfahrung in den Bereichen Häuserbesetzung, Steinewerfen auf Polizisten, Taxifahren etc. reicht völlig für eine Karriere als Minister aus. Nach dem kick-out gibts sogar ein Zubrot als Gastprofessor.
Wenn alle Politiker aus ihrem persönlichen Lebenslauf so viel lernen würden wie der hier von Dir kritisierte Joschka Fischer und anschließend so hervorragende Politiker mit Augenmaß und weltweiter Anerkennung würden, dann könnte man nur jedem solch einen Werdegang empfehlen.
So ein Politiker ist mir jedenfalls 1000x lieber als ein reiner Machtmensch wie Birne Kohl, der in 16 Jahren den bürgerlichen Mittelstand der BRD fast vollständig zugunsten der Reichen ausgerottet hat, eine konsequente Umverteilung von untern nach oben verfolgte und anschließend noch bei der Wiedervereinigung, die ihm geschichtlich und ohne sein Zutun in den Schoß gefallen ist, sich nicht nur für diese hat feiern lassen sondern auch noch - wieder besseres Wissen und gegen den Rat sämtlicher Berater und Fachleute - alle wirtschaftlichen Entscheidungen in diesem Zusammenhang falsch getroffen hat nur um von den "neuen Bürgern" bei der nächsten Wahl wiedergewählt zu werden. Das er dazu nicht nur die Rentenkassen geplündert hat sondern auch durch diverse andere Entscheidungen die BRD derart geplündert hat (zugunsten seiner Unternehmerfreunde, die sich dabei keine goldenen sondern schon Platinnasen verdient haben) das sie sich noch lange nicht erholt hat haben irgendwie alle sehr schnell vergessen oder gar nicht erst erkannt - aber die Zeche dafür werden wir alle noch eine ganze Weile zahlen....
Oder aalglatte, hochgebildete aber skrupellose Berufspolitiker wie Friedrich Merz der lieber sein Mandat zurückgeben will als seine Nebeneinkünfte darzulegen (weil sonst jeder sehen würde, dass wir längst von Marionetten der Industrie regiert werden) - nein Danke.
Wenn man jemanden immer nur nach seiner Vergangeheit beurteilen würde statt nach seiner Lebensleistung, dann würde es viel große Persönlichkeiten nicht gegeben haben.
Als Beispiel bediene ich mal zitatmäßig beim Partnerforum:
Stell Dir vor ...
Du bist einer der wenigen Auserwählten, die einen Weltführer wählen sollen,
einen Präsidenten, der alle Länder unserer Welt steuern und der Mensch und Tier
Frieden und Wohlstand bringen soll. Du hast drei Kandidaten, zwischen denen Du wählen kannst.
Doch zuerst beantworte bitte folgende Frage:
Wenn Du eine Frau kennen würdest, die schwanger ist und bereits acht Kinder hätte,
von denen sind drei taub, zwei blind und eines ist zurück geblieben, die Frau selbst hätte Syphilis. Würdest Du ihr zu einer Abtreibung raten?
So, nun weiter zu den drei Kandidaten, von denen Du einen wählen kannst:
Kandidat 1: Er arbeitet mit geschmierten Politikern,
konsultiert Astrologen und hat zwei Liebhaberinnen nebenher. Außerdem raucht er Kette und trinkt etwa zehn Glas Martini jeden Tag.
Kandidat 2: Er wurde von zwei Arbeitsplätzen gefeuert,
schläft immer bis halb 12, rauchte während seiner Jugendzeit an der Uni Opium und trinkt eine ganze Flasche Whiskey jeden Tag.
Kandidat 3: Er hat von seinem Land eine Heldenauszeichnung
bekommen, ist Vegetarier, raucht nicht, trinkt nicht und hat keine Skandale in seiner Vergangenheit.
Welchen von diesen Kandidaten wählst Du?
Auflösung kommt später - erst mal Gedanken machen....
So, hier mal die Auflösung...
Kandidat 1 heißt Franklin D. Roosevelt
Kandidat 2 heißt Winston Churchill
Kandidat 3 heißt Adolf ******
...
Ach so, eine Sache noch ...
Bezüglich der Abtreibung:Wenn Du mit Ja geantwortet hast, hast du gerade Beethoven getötet.
Also empfiehlt es sich in meinen Augen doch die Leute danach zu beurteilen was sie geleistet (oder verbrochen) haben anstatt sie aufgrund ihrer Vergangenheit beurteilen zu wollen. Menschen können sich ändern - und das ist auch gut so....
florida1978
17.04.2008, 11:46
Wie kommst Du zu dieser Annahme? Nicht nur, dass die 0,2% alle Auswanderer in alle Länder beinhaltet - eine Umfrage hier in einem Forum wo es um einen Teil der USA geht und sich Liebhaber von Florida tummeln ist wohl so wenig repräsentativ wie etwas nur sein kann. Ich kann Dir beliebig veiel Menschen nennen, für die es eine Horrorvorstellung wäre in diese kriegslustige Land mit Weltherrschafts-Phantasien zu ziehen, die glauben sich überall auf der Welt mit ihren Wert- und Moralvorstellungen einzumischen (jetzt mal überspitzt ausgedrückt). Ich kann Dir versichern (und Du kannst es in der Umfrage "Deutschlands Ruf besser als gedacht" nachlesen) dass mehr Menschen den USA sehr kritisch gegenüberstehen als das sie dorthin auswandern wollen.
Nun, ich bin absolut nicht der Meinung, dass das ganze Land etwas dafür kann, wenn der Präsident sich durch Wahlmanipulation sich wieder mal an die Spitze setzen lassen hat. Schon mal "Fahrenheit 9/11" von M. Moore gesehen??? Hier spricht Präsident Bush mit eigenen Worten darüber, dass man JEDE Wahl bzw. ALLES gewinnen kann, solange man an den RICHTIGE Stellen die RICHTIGEN Personen sitzen hat... und grinst dabei ziemlich hinterf***. Und wie viele Wahlstimmen nicht akzeptiert worden sind, wird in der Dokumentation veröffentlicht. Ich persönlich will ja auch nicht der Politik oder des PRÄSIDENTEN wegen dahin... Es ist halt schon immer mein Traum gewesen, dort zu leben. War schon immer USA Freak... Ich höre zu 98% nur amerikanische Musik und kucke 100 % nur amerk. Filme, liebe Steaks, Burger und Coca Cola :0141:, und kann von jedem immer nur hören, wie locker und freundlich die Menschen dort sind. Auch hört man immer und immer wieder dass das Arbeitsklima in den Staaten viel lockerer ist als hier in D... Mein Mann ist sowieso USA-Freak (Cowboy-Freak). Das erste mal in meinem Leben, dass ich gehört habe das USA "hammergeil" ist, war 1994 (in meiner Ausbildung zur Rechtsanwaltfachangestellten :009:) Damals machte unsere Bürovorsteherin eine 5 wöchige Rundreise durch USA angefangen von Florida bis Californien und hatte über 500 Bilder... Seitdem wollte ich schon immer dort Leben. Vielleicht ist ja dieser Traum keines mehr, wenn ich mal drüben war. Aber das glaube ich eigentlich weniger. Ich weiss ja mittlerweile auch viele negative Seiten von USA und trotzdem will ich drüben leben.
Was die Politiker angeht gebe ich Dir recht. Habe echt nicht gewusst dass die keine Erfahrungen vorher hatten. Das ist genauso, als wenn ich dem Tischler ein Skalpell in die Hand drücke und sage mach mal...
florida1978
17.04.2008, 11:59
Wie kommst Du zu dieser Annahme? Nicht nur, dass die 0,2% alle Auswanderer in alle Länder beinhaltet - eine Umfrage hier in einem Forum wo es um einen Teil der USA geht und sich Liebhaber von Florida tummeln ist wohl so wenig repräsentativ wie etwas nur sein kann. Ich kann Dir beliebig veiel Menschen nennen, für die es eine Horrorvorstellung wäre in diese kriegslustige Land mit Weltherrschafts-Phantasien zu ziehen, die glauben sich überall auf der Welt mit ihren Wert- und Moralvorstellungen einzumischen (jetzt mal überspitzt ausgedrückt). Ich kann Dir versichern (und Du kannst es in der Umfrage "Deutschlands Ruf besser als gedacht" nachlesen) dass mehr Menschen den USA sehr kritisch gegenüberstehen als das sie dorthin auswandern wollen.
....
Nun das stimmt glaube ich nicht ganz, der Umfrage nach stehen 47 % der USA kritisch gegenüber... Demnach sind es rein rechnerisch 53 % die wohl positiv über USA denken. Nicht viiiiiel, aber immerhin 6 % mehr [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) .... Immerhin nur 3 % hinter Deutschland... .sf:
Wie schon gesagt: Ich kann Deine Motivation vollkommen verstehen und habe auch nichts daran auszusetzen - Erfahrungen muss jeder selber machen und ich will auch niemanden etwas ausreden und schlechtmachen. Nur mag ich keine Verallgemeinerungen - weder eine Glorifizierung der Verhältnisse in den USA wie eine "Verteufelung" der Verhältnisse hier: Jedes Land hat seine guten und seine schlechten Seiten - die Relationen muss jeder für sich selber herstellen.
Irgendwann ist man es einfach leid von Auswanderungswilligen als Hauptmotivation die angeblich unhaltbaren Zustände in unserem Lande angeführt zu bekommen - für mich hört sich das oft so an als müssten sich die Leute damit selber den entsprechenden "persönlichen Leidensdruck" aufbauen um sich zu der Auswanderungs-Entscheidung durchringen zu können. Kann man nicht einfach feststellen (wie Du es ja im letzten Beitrag ja nun getan hast): Ich glaube mir gefällt es dort besser, deshalb will ich dahin?
Was den Teil mit Schorsch Dabbeljuh angeht: Da ist sicher vieles richtig - aber nicht von diesem Präsidenten abhängig, die meisten Präsidenten vor ihm waren da nicht besser - in den letzten 60 Jahren wirst Du kaum eine Nation finden die sich öfter in Kriegen (und illegale Aktionen wie Chile usw.) militärisch engagiert hat als die USA. Die angesprochen Machtbestrebungen haben also absolut nichts mit dieser Präsidenten-Karikatur zu tun.
Schon mal "Fahrenheit 9/11" von M. Moore gesehen???
Versteh mich bitte nicht falsch, auch ich will und werde irgendwann in den USA leben und arbeiten und kann somit zumindest Deine Begeisterung sehr gut verstehen.
Nur ist Michael Moore, so sehr ich ihn als Dokumentarfilmer auch respektiere, GANZ sicher nicht die beste Quelle. Er ist ein Meister der Manipulation und schafft es immer wieder, Aussagen von Personen durch das Herausreißen aus dem Kontext komplett zu verdrehen.
Nun das stimmt glaube ich nicht ganz, der Umfrage nach stehen 47 % der USA kritisch gegenüber... Demnach sind es rein rechnerisch 53 % die wohl positiv über USA denken. Nicht viiiiiel, aber immerhin 6 % mehr [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) .... Immerhin nur 3 % hinter Deutschland... .sf:
Kann es sein, dass Du da etwas schwarz-weiß denkst? Nicht jeder, der einer Sache nicht kritisch gegenüber steht steht ihr automatisch positiv gegenüber... da gibt es noch viele mögliche Zwischenstufen
Tatsächlich sieht es lt. der Umfrage so aus: Im Durchschnitt haben jetzt 32 Prozent der Befragten ein gutes Bild von den USA. :nana: :brr:
florida1978
17.04.2008, 12:17
Wie schon gesagt: Ich kann Deine Motivation vollkommen verstehen und habe auch nichts daran auszusetzen - Erfahrungen muss jeder selber machen und ich will auch niemanden etwas ausreden und schlechtmachen. Nur mag ich keine Verallgemeinerungen - weder eine Glorifizierung der Verhältnisse in den USA wie eine "Verteufelung" der Verhältnisse hier: Jedes Land hat seine guten und seine schlechten Seiten - die Relationen muss jeder für sich selber herstellen.
Irgendwann ist man es einfach leid von Auswanderungswilligen als Hauptmotivation die angeblich unhaltbaren Zustände in unserem Lande angeführt zu bekommen - für mich hört sich das oft so an als müssten sich die Leute damit selber den entsprechenden "persönlichen Leidensdruck" aufbauen um sich zu der Auswanderungs-Entscheidung durchringen zu können. Kann man nicht einfach feststellen (wie Du es ja im letzten Beitrag ja nun getan hast): Ich glaube mir gefällt es dort besser, deshalb will ich dahin?
Ich dachte, dass wäre logisch, wenn ich eine Gästeranch eröffnen will und mein Mann Cowboy-Freak ist... was ja in meinen ersten Beiträge rauszulesen ist. Wir wollten immer schon rüber, nur jetzt, finden wir eben den Zeitpunkt am besten. (ich will echt nicht wieder anfangen... :0141:)
Was den Teil mit Schorsch Dabbeljuh angeht: Da ist sicher vieles richtig - aber nicht von diesem Präsidenten abhängig, die meisten Präsidenten vor ihm waren da nicht besser - in den letzten 60 Jahren wirst Du kaum eine Nation finden die sich öfter in Kriegen (und illegale Aktionen wie Chile usw.) militärisch engagiert hat als die USA. Die angesprochen Machtbestrebungen haben also absolut nichts mit dieser Präsidenten-Karikatur zu tun.
Hmmm vielleicht haben wir ja GLÜCK, und Obama kriegt keinen Höhenflug, wenn er im Weißen Haus sitzt. Das ist leider auch immer öfter der Fall, sobald sie haben, was sie wollen, nämlich den Titel "Mr. President" dann vergessen sie sehr schnell, WARUM sie den Titel wollten... Aber bekanntlich stirbt die Hoffnung ja am letzten. Und in einem Krieg (ist allerdings länger als 60 Jahre her :0141:) kann man ja froh sein, dass die sich da mit eingemischt haben... Oder???
florida1978
17.04.2008, 12:21
Kann es sein, dass Du da etwas schwarz-weiß denkst? Nicht jeder, der einer Sache nicht kritisch gegenüber steht steht ihr automatisch positiv gegenüber... da gibt es noch viele mögliche Zwischenstufen
Tatsächlich sieht es lt. der Umfrage so aus: :nana: :brr:
Aber die GRUNDFARBEN sind SCHWARZ und WEISS... 32 %??? Immer noch besser als 0,2 % .sf::banana:
florida1978
17.04.2008, 12:30
Versteh mich bitte nicht falsch, auch ich will und werde irgendwann in den USA leben und arbeiten und kann somit zumindest Deine Begeisterung sehr gut verstehen.
Nur ist Michael Moore, so sehr ich ihn als Dokumentarfilmer auch respektiere, GANZ sicher nicht die beste Quelle. Er ist ein Meister der Manipulation und schafft es immer wieder, Aussagen von Personen durch das Herausreißen aus dem Kontext komplett zu verdrehen.
Mag ja sein, aber die nicht akzeptierten Stimmen sind nunmal Realität und die Aussagen von bestimmte Abgeordneten (Senatoren) sind auch speziell auf dashin gesprochen worden. Es ist auch Realität, dass speziell immer die armen, Schwarzen zur Army mit Versprechungen gelockt werden. Die Schwarzen gehen meist des Geldes wegen zur Army. Die Weißen, sind dann die "Republikaner" bzw. Patrioten die für ihr Land ihr Leben geben würden.
@admin: Habe jetzt LEIDER keine ZAHLEN für Dich, aber im Film wurde auch darüber berichtet und auch gefilmt, wie die US-Army Soldaten sucht... :011:
Aber die GRUNDFARBEN sind SCHWARZ und WEISS... 32 %??? Immer noch besser als 0,2 % .sf::banana:
Sooo einfach kommst Du aus der Nummer nicht raus :mrgreen:
32% bei der EU-Umfrage stehen denen grundsätzlich positiv gegenüber - das heißt ja nicht, das die dorthin auswandern wollen :brr:
Ich stehe den USA auch grundsätzlich positiv gegenüber und will trotzdem nicht dorthin auswandern - und die 0,2% sind die Auswanderer in alle Länder außerhalb von D alleine in die Schweiz gehen schon mehr Deutsche als in die USA :014:
Es ist auch Realität, dass speziell immer die armen, Schwarzen zur Army mit Versprechungen gelockt werden.
Sorry, aber speziell das ist Quatsch. Recruitment Centers der US Armed Forces machen keinen Unterschied zwischen Schwarz und Weiß, die Versprechungen und Lügen kriegt jeder zu hören, der auch nur ein wenig Interesse signalisiert, unter anderem in High Schools, in Einkaufszentren usw. usw..
florida1978
17.04.2008, 12:47
Sooo einfach kommst Du aus der Nummer nicht raus
32% bei der EU-Umfrage stehen denen grundsätzlich positiv gegenüber - das heißt ja nicht, das die dorthin auswandern wollen :brr:
Ich stehe den USA auch grundsätzlich positiv gegenüber und will trotzdem nicht dorthin auswandern - und die 0,2% sind die Auswanderer in alle Länder außerhalb von D alleine in die Schweiz gehen schon mehr Deutsche als in die USA :014:
Grrrrrrr... :0521::0141:
Bei den negativen heisst es aber auch nicht, dass sie NICHT dorthin auswandern wollen. Allerdings sehen immer noch 47 Prozent den weltweiten Einfluss der Supermacht unverändert negativ
Bin mir fast sicher, dass sich das nach den Wahlen drastisch ändern wird. Und zwar mehr positive als negative Stimmen... :001:
Woher hast Du eigentlich diese 32 % her??? Kann hier nix finden [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
Und das war ja die Umfrage aus "Deutschlands Ruf ist besser als gedacht."
(Beitrag von BettyBlue Nr. 5) :065:
florida1978
17.04.2008, 12:54
Sorry, aber speziell das ist Quatsch. Recruitment Centers der US Armed Forces machen keinen Unterschied zwischen Schwarz und Weiß, die Versprechungen und Lügen kriegt jeder zu hören, der auch nur ein wenig Interesse signalisiert, unter anderem in High Schools, in Einkaufszentren usw. usw..
Ach komm, es ist doch allgemein Bekannt, dass es mehr "arme" Schwarze als Weiße gibt. Also ist doch auch nachzuvollziehen, dass mehr farbige zur Army gehen, damit sie ihre Familie ernähren können... Dieses SCHWARZ/WEIß Problem wurde bisher immer nur vertuscht, bis Obama sich dessen annahm. Klar ist es der Army sch***egal ob schwarz oder weiss, Hauptsache die kriegen ihre Soldaten. Aber im Endeffekt sind es nunmal mehr farbige die sich für die Army entscheiden... Und komm jetzt bitte nicht, es gibt ja auch Soldatinnen... :0141: Weil dann zerpflücken wir den Beitrag in die kleinsten Bestandteile :0121:.
Schekolin
17.04.2008, 13:25
Mann, bin ich froh, dass ich mich aus diesem Thread herausgehalten hab´´ :556:
Woher hast Du eigentlich diese 32 % her??? Kann hier nix finden [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
Und das war ja die Umfrage aus "Deutschlands Ruf ist besser als gedacht."
(Beitrag von BettyBlue Nr. 5) :065:
Die Umfrage war schon ein wenig umfangreicher als das Schlagzeilenniveau der Morgenpost.... :035:
:guckstduh [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
Mann, bin ich froh, dass ich mich aus diesem Thread herausgehalten hab´´ :556:
Wieso das denn? Ich finde, wir diskutieren hier recht sachlich in ganz freundlichem Klima, oder nicht?
@Schekolin: Das wollte ich eigentlich auch tun, aber bei so viel Unsinn muss ich doch nochmal was schreiben:
Ich zitiere aus Wikipedia:
Minderheiten Im Haushaltsjahr 2005 dienten knapp 70.000 Frauen im Berufsheer der Vereinigten Staaten. Dies entspricht ungefähr einem Prozentsatz von 15 %, sodass ungefähr jeder siebte Heeressoldat weiblich war.
Bei der ethnischen Zusammensetzung der Teilstreitkraft zeichnet sich eine zunehmende Heterogenisierung ab. Zwar sind weiterhin 60 Prozent europäischer Abstammung, diese Quote ist jedoch seit Jahren rückläufig. Der Anteil der Schwarzen stagniert bei 21,6 Prozent, während die Quote an Hispanics ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) sich seit 1995 auf fast 10,5 Prozent verdoppelt hat. Trotz eines stetig wachsenden Anteils bleiben Asiaten mit 4 Prozent unterrepräsentiert.
Ende Zitat
Ich wusste garnicht, dass 21% die Mehrheit darstellt. Es ist nun einmal Tatsache, dass Afros im Schnitt viel schlechter ausgebildet sind, als Weisse. Für viele gibt es nur 2 Möglichkeiten, ein halbwegs "normales" Leben zu führen und zu einem "gewissen" Wohlstand zu kommen: Entweder sie trainieren wie die Wilden und schaffen es im Sport nach oben, oder "Join the Army". Ich habe beruflich ja früher sehr viel in USA zu tun gehabt. Viele schwarze mit guter Hochschulausbildung sind mir da nicht begegnet. Ausnahmen bestätigen die Regel.
florida1978
17.04.2008, 14:23
@Schekolin: Das wollte ich eigentlich auch tun, aber bei so viel Unsinn muss ich doch nochmal was schreiben:
Ich zitiere aus Wikipedia:
Minderheiten Im Haushaltsjahr 2005 dienten knapp 70.000 Frauen im Berufsheer der Vereinigten Staaten. Dies entspricht ungefähr einem Prozentsatz von 15 %, sodass ungefähr jeder siebte Heeressoldat weiblich war.
Bei der ethnischen Zusammensetzung der Teilstreitkraft zeichnet sich eine zunehmende Heterogenisierung ab. Zwar sind weiterhin 60 Prozent europäischer Abstammung, diese Quote ist jedoch seit Jahren rückläufig. Der Anteil der Schwarzen stagniert bei 21,6 Prozent, während die Quote an Hispanics ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) sich seit 1995 auf fast 10,5 Prozent verdoppelt hat. Trotz eines stetig wachsenden Anteils bleiben Asiaten mit 4 Prozent unterrepräsentiert.
Ende Zitat
Ich wusste garnicht, dass 21% die Mehrheit darstellt. Es ist nun einmal Tatsache, dass Afros im Schnitt viel schlechter ausgebildet sind, als Weisse. Für viele gibt es nur 2 Möglichkeiten, ein halbwegs "normales" Leben zu führen und zu einem "gewissen" Wohlstand zu kommen: Entweder sie trainieren wie die Wilden und schaffen es im Sport nach oben, oder "Join the Army". Ich habe beruflich ja früher sehr viel in USA zu tun gehabt. Viele schwarze mit guter Hochschulausbildung sind mir da nicht begegnet. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Ich zitiere aus Spiegel.de
Anteile ethnischer Gruppen
Da der Anteil der hispanischen Bewohner der Vereinigten Staaten den der schwarzen erst in den 2000er Jahren, die für das Militär darüber hinaus von einer allgemeinen Rekutierungskrise infolge des Irak-Kriegs überschattet sind, übertroffen hat, bilden Schwarze immer noch die größte Minderheit unter den Soldaten. Im Fiskaljahr 2004 übertraf ihr Anteil mit 15 % den der lateinamerikanischen Abkömmlinge um ein Perzentil. Natives und Asiaten sind mit 7 % anteilig repräsentiert.
Hmmm... ist wohl eher dann ein UNENTSCHIEDEN...
Das zum Thema: SOOOOOVIEL UNSINN.
Aber die GRUNDFARBEN sind SCHWARZ und WEISS...
*klugscheißermodusan* Auch hier kann man trefflich streiten. Nach Itten sind schwarz und weiß "Nichtfarben". [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar] *klugscheißmoduswiederaus*
Ist allerdings alles eine Definaitionsfrage und eine Frage der Sichtweise, wie auch diese Diskussion hier (die ich übrigens sehr gut finde).
Gruß
Kaie
Hmmm... ist wohl eher dann ein UNENTSCHIEDEN...
Das zum Thema: SOOOOOVIEL UNSINN.
Allerdings sprachst Du von mehr Schwarzen als Weißen, wenn ich mich recht entsinne...
florida1978
17.04.2008, 14:42
Ich wusste garnicht, dass 21% die Mehrheit darstellt. Es ist nun einmal Tatsache, dass Afros im Schnitt viel schlechter ausgebildet sind, als Weisse. Für viele gibt es nur 2 Möglichkeiten, ein halbwegs "normales" Leben zu führen und zu einem "gewissen" Wohlstand zu kommen: Entweder sie trainieren wie die Wilden und schaffen es im Sport nach oben, oder "Join the Army". Ich habe beruflich ja früher sehr viel in USA zu tun gehabt. Viele schwarze mit guter Hochschulausbildung sind mir da nicht begegnet. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Vielleicht hättes Du Dir meinen Beitrag genauer durchlesen sollen. Ich habe niiiiie geschrieben, dass es bei der Army MEHR schwarze als weisse gibt. Ich habe geschrieben:
Also ist doch auch nachzuvollziehen, dass mehr farbige zur Army gehen, damit sie ihre Familie ernähren können...
Der 2. Satz
Aber im Endeffekt sind es nunmal mehr farbige die sich für die Army entscheiden
bezieht sich eben auf des Geldes wegen.... wie bereits noch weiter oben erläutert... Beitrag 126
Und das alles wurde auf den Doku-Film vom M. Moore bezogen, weil da eben hauptsächlich die schwarzen, rumhängenden, Jugendlichen angesprochen worden sind... :0301: Und in DIESEM FILM eben auch gezeigt wurde, wie die Werber von USAF in den Armenviertel der "Schwarzen" herumgefahren sind und nach potenziellen Soldaten gesucht haben.... Lest doch bitte den "UNSINN" genau durch...:0024:
Ich zitiere aus Spiegel.de
Anteile ethnischer Gruppen
Da der Anteil der hispanischen Bewohner der Vereinigten Staaten den der schwarzen erst in den 2000er Jahren, die für das Militär darüber hinaus von einer allgemeinen Rekutierungskrise infolge des Irak-Kriegs überschattet sind, übertroffen hat, bilden Schwarze immer noch die größte Minderheit unter den Soldaten. Im Fiskaljahr 2004 übertraf ihr Anteil mit 15 % den der lateinamerikanischen Abkömmlinge um ein Perzentil. Natives und Asiaten sind mit 7 % anteilig repräsentiert.
Hmmm... ist wohl eher dann ein UNENTSCHIEDEN...
Das zum Thema: SOOOOOVIEL UNSINN.
Und Du unterstreichst das auch noch, aber wer lesen kann, ist klar im Vorteil: Die Grösste MINDERHEIT
Unetntschieden? Ich würde eher sagen 2:0
florida1978
17.04.2008, 14:47
Allerdings sprachst Du von mehr Schwarzen als Weißen, wenn ich mich recht entsinne...
Ach komm, es ist doch allgemein Bekannt, dass es mehr "arme" Schwarze als Weiße gibt.
Beitrag 130:009:
Ich sagte "mehr ARME Schwarze" als Weiße...
florida1978
17.04.2008, 14:50
Und Du unterstreichst das auch noch, aber wer lesen kann, ist klar im Vorteil: Die Grösste MINDERHEIT
Unetntschieden? Ich würde eher sagen 2:0
Kann es sein, dass Du mich gar nicht verstehen WILLST??? :0024: GRÖßTE Minderheit in der ethnischen Zusammensetzung...
Ach komm, es ist doch allgemein Bekannt, dass es mehr "arme" Schwarze als Weiße gibt. Also ist doch auch nachzuvollziehen, dass mehr farbige zur Army gehen, damit sie ihre Familie ernähren können... Dieses SCHWARZ/WEIß Problem wurde bisher immer nur vertuscht, bis Obama sich dessen annahm. Klar ist es der Army sch***egal ob schwarz oder weiss, Hauptsache die kriegen ihre Soldaten. Aber im Endeffekt sind es nunmal mehr farbige die sich für die Army entscheiden... Und komm jetzt bitte nicht, es gibt ja auch Soldatinnen... :0141: Weil dann zerpflücken wir den Beitrag in die kleinsten Bestandteile :0121:.
Kann es sein, dass Du unglaubwürdig wirst, es auch erkennst, aber versuchst, halbwegs aus der Nummer raus zu kommen?
.
Beitrag 130:009:
Ich sagte "mehr ARME Schwarze" als Weiße...
Eigentlich hast Du dies hier gesagt:
Ach komm, es ist doch allgemein Bekannt, dass es mehr "arme" Schwarze als Weiße gibt. Also ist doch auch nachzuvollziehen, dass mehr farbige zur Army gehen, damit sie ihre Familie ernähren können...
Da steht ziemlich eindeutig, dass "mehr Farbige als Weiße zur Army gehen...
Aber egal, hat wohl eh keinen Sinn, weiter drüber zu diskutieren
florida1978
17.04.2008, 15:46
Puuuuuuuh, so was nervt mich... Es ist doch anhand meiner letzten Beiträge bevor diese Unsinn-Geschichte auftauchte oft genug auf den finanziellen Hintergrund der "SCHWARZEN" angedeutet worden, oder nicht? Es ging doch auch um den Film von M. Moore Fahrenheit 9/11, oder nicht? Wer den Film gesehen hat, weiss wovon ich spreche... Und für alle die es nicht gesehen haben; Es wurde in dem Film gezeigt, dass überwiegend bei den SCHWARZEN, also auch in den Slums der SCHWARZEN für die USAF geworben wurde. Eben weil die, sonst keine Perspektiven haben. Entweder werden diese Super-Sportler, Rapper/Sänger/Schauspieler oder kriminelle. Da das letztere ja TATSÄCHLICH von den SCHWARZEN geführt wird... Zitat aus Wikipedia: Inhaftiert sind 4,8 % Frauen und, bezogen auf ihren Bevölkerungsanteil, 3.218 Schwarze (8,1%), 1.220 Latinos ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) (2,6%) und 463 Weiße ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]) (1,1%) (pro 100.000, Statistik 6/2005). sind es eben diejenigen, die versuchen aus dem "Loch" bzw. "Teufelskreis" rauszukommen.
Und ich müßte mir diesen Film noch einmal anschauen und das, was von den uniformierten gesagt wurde, detailliert bzw. zitierend aufschreiben zu können. Aber ich glaube mich erinnern zu können, dass hier gesagt wurde, dass sie am liebsten in den Slums nach Neuen suchen, weil die sowieso nix haben und mit dem Geld von der Army ihre Familie ernähren können... Den genauen Wortschatz habe ich leider nicht mehr im Kopf... Aber so ungefähr muss es wohl gelautet haben...
Aber man kann natürlich alles so drehen wie man es will, oder es einem gerade passt:0024:
Du hast auch noch diese "finanziellen" Hintergründe mitzitiert... Kann es sein, dass Du gemerkt hast, dass ich etwas ganz anderes gemeint habe, als von Dir unterstellt worden ist, dies erkannt hast, und jetzt versuchst es auf diese Weise von Dir abzulenken?
Und genau das habe ich mit "Und komm jetzt bitte nicht, es gibt ja auch Soldatinnen... Weil dann zerpflücken wir den Beitrag in die kleinsten Bestandteile gemeint... Es ging mir von Anfang an nicht darum die Minderheiten zu diskutieren, sondern darum, dass es MEHR SCHWARZE SIND, DIE SICH FÜR DIE ARMY ENTSCHEIDEN, DAMIT SIE IHRE FAMILIE ERNÄHREN KÖNNEN... DIE WEISSEN GEHEN AUS PATRIOTISMUS UND NATIONALDENKEN ZUR ARMY... Sorry, dass ich jetzt etwas lauter werde, aber warum wird immer nur auf dem "halbe Satz" herumgeritten???
Wenn Du der Meinung bist, dass ich unglaubwürdig bin, dann ist das eben DEINE Meinung die ich auch so akzeptieren werde. Es heisst ja auch der Klügere gibt nach. Also werde ich mich jetzt dezent aus dieser Diskussion rausziehen. Aber ich habe versucht, meine Meinung zu erklären... Und habe jetzt auch mehrmals auf die für mich wichtigeren Teile der Sätze hinzuweisen. Aber wenn manchen nur 50 % reichen, um jemandem was zu unterstellen... Bitte...
buccaneer
17.04.2008, 16:51
Männo, ich will, ICH WILL, ICH WILL... unbedingt Recht haben :lach:
Ihr seit so erheiternd. Aber im Ernst, der eigentlich Stil dieser Diskussion ist ja doch erfrischend sachlich - wenn auch etwas langatmig. Aber ist doch ok...:0141:
.. wenn auch etwas langatmig.
Ralf - vielleicht wollen sie den "längsten Thread" einstellen :035:
Ralf - vielleicht wollen sie den "längsten Thread" einstellen :035:
Der "längste" ist doch gar nicht der längste - der Fussballthread ist 3x so lang :006: Und den schaffen wir doch locker wenn alle schön sachlich bleiben :009:
florida1978
17.04.2008, 18:38
Ihr habt ja recht... Ich ergebe mich :001: Ich gehe eben manchmal zu emotional an solche Diskussionen...
Aber der längste Thread ist das auch nicht... dafür haben wir doch diesen hier
[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
:0141:
BettyBlue
17.04.2008, 23:21
Mann oh mann... das ist fuer mich jetzt richtig "typisch deutsch", ohne negativ rueberkommen zu wollen, schoen:036:!
Es wird analysiert, pragmatisiert, zerpflueckt, gequotet, gelinkt, psychologisiert, politisiert, zu einem einfachen Thema "Geiz ist Geil - oder?":0041: Der Ami wuerde jetzt dsagen, "If you think so..." und das Thema haette sich erledigt:109:. Was hat das alles ueberhaupt mit USA/Deutschland zu tun?!:009: Ich glaub ich werd schon zu amerikanisch.. ich sag jetzt in USA gehts Dir gut ... wenn Du genuegend Kohle machst und gesund bist, in D-Land gehts Dir gut.... wenn Du genuegend Kohle machst und gesund bist:001:. Haste nix - biste nix- egal wo, in der Tuerkei, in Afghanistan, in USA oder in Hinterindien. Man muss in D-Land nicht verhungern oder in Muelltonnen kramen wenn man arm ist, aber in USA auch nicht, und wenn Viele das immer wieder behaupten, es wird deswegen nicht wahrer:0121:.
Vacationhit
18.04.2008, 05:35
Allerdings sprachst Du von mehr Schwarzen als Weißen, wenn ich mich recht entsinne...
Bei uns heisst es: Nicht alle schwarzen sind krimminell aber die meisten kriminellen sind schwarz.:151:
Mann oh mann... das ist fuer mich jetzt richtig "typisch deutsch", ohne negativ rueberkommen zu wollen, schoen:036:!
Es wird analysiert, pragmatisiert, zerpflueckt, gequotet, gelinkt, psychologisiert, politisiert, zu einem einfachen Thema "Geiz ist Geil - oder?" Der Ami wuerde jetzt dsagen, "If you think so..." und das Thema haette sich erledigt. Was hat das alles ueberhaupt mit USA/Deutschland zu tun?! Ich glaub ich werd schon zu amerikanisch.. ich sag jetzt in USA gehts Dir gut ... wenn Du genuegend Kohle machst und gesund bist, in D-Land gehts Dir gut.... wenn Du genuegend Kohle machst und gesund bist. Haste nix - biste nix- egal wo, in der Tuerkei, in Afghanistan, in USA oder in Hinterindien. Man muss in D-Land nicht verhungern oder in Muelltonnen kramen wenn man arm ist, aber in USA auch nicht, und wenn Viele das immer wieder behaupten, es wird deswegen nicht wahrer.
Schön auf den Punkt gebracht, Pia :002: - da hast Du völlig recht: So sind sie, die Deutschen (und die Amerikaner). Und mit Deutschland - Amerika hat das eigentlich gar nichts zu tun, aber manchmal kommt man ja von einem zum anderen - ist das nicht herrlich? :0141:
Wir könnten jetzt natürlich darüber diskutieren, ob Dein "If you think so..." nicht für die Oberflächlichkeit oder den reinen Egoismus der Amerikaner spricht oder dieses "Nachbohren" nicht ein Teil der deutschen Gründlichkeit ist, die in aller Welt zumindest im Arbeitsleben gefragt ist.... :009: - nein, nein, just kidding, will ich jetzt nicht wirklich :mrgreen:
Eins ist mal sicher: Solange wir uns über solche Dinge noch den Kopf zerbrechen könne geht es uns auf jeden Fall noch gut genug :035:
Mann oh mann... das ist fuer mich jetzt richtig "typisch deutsch", ohne negativ rueberkommen zu wollen, schoen!
Es wird analysiert, pragmatisiert, zerpflueckt, gequotet, gelinkt, psychologisiert, politisiert, zu einem einfachen Thema "Geiz ist Geil - oder?" Der Ami wuerde jetzt dsagen, "If you think so..." und das Thema haette sich erledigt. Was hat das alles ueberhaupt mit USA/Deutschland zu tun?! Ich glaub ich werd schon zu amerikanisch.. ich sag jetzt in USA gehts Dir gut ... wenn Du genuegend Kohle machst und gesund bist, in D-Land gehts Dir gut.... wenn Du genuegend Kohle machst und gesund bist:001:. Haste nix - biste nix- egal wo, in der Tuerkei, in Afghanistan, in USA oder in Hinterindien. Man muss in D-Land nicht verhungern oder in Muelltonnen kramen wenn man arm ist, aber in USA auch nicht, und wenn Viele das immer wieder behaupten, es wird deswegen nicht wahrer:0121:.
[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
Ich möchte auch in den USA leben, deshalb muß ich Deutschland aber nicht schlecht bzw. die USA schön reden. Alles hat Vor-und Nachteile und jeder muß einfach für sich entscheiden womit er besser leben kann :0141:
BettyBlue
18.04.2008, 16:01
Und mit Deutschland - Amerika hat das eigentlich gar nichts zu tun, aber manchmal kommt man ja von einem zum anderen - ist das nicht herrlich? :0141:Das ist es, zauberhaft!:109:
Wir könnten jetzt natürlich darüber diskutieren, ob Dein "If you think so..." nicht für die Oberflächlichkeit oder den reinen Egoismus der Amerikaner sprichtnein, das ist die Mentalitaet a la "Jeder so wie er meint". oder dieses "Nachbohren" nicht ein Teil der deutschen Gründlichkeit ist, die in aller Welt zumindest im Arbeitsleben gefragt ist.... :009: - wieder... die Mentalitaet. Das Tiefsinnige das den Deutschen auszeichnet.:0141: Eins ist mal sicher: Solange wir uns über solche Dinge noch den Kopf zerbrechen könne geht es uns auf jeden Fall noch gut genug :035:Genau so ist es. Alle die hier die Moeglichkeit haben sich ewig lange ueber das Thema auszulassen haben im Grunde genommen kein Problem in "ihrem" Land. Hey... wer sich Inet leisten kann muss noch nicht an der Strasse stehen und um eine Mahlzeit betteln.:lach:
:Modedit: Ich habe den Teil über "Typisch deutsch" mit dem anschließenden Kaffekränzchen :035:mal hierhin verschoben: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar]
Kaffekränzchen
Schöne Beschreibung :002:
An manchen Ecken muss man schonmal geizen. Doch mit zu viel Geiz zerbricht unsere Wirtschaft. Aber wenn man geizt um sich einen Traum zu erfüllen, dass ist das absolut akzeptabel.
Nickycat
16.05.2008, 17:24
Hallo admin,
ich untersütze Dich voll und ganz in deinem Beitrag.
Absolut meine Meinung, ich merke das auch bei meinem Haus, da ist Geiz ist Geil Mentalität auch an der Tagesordnung.
Das würde aber auch heißen
keine Investitionen, usw.
Das kanns aber nicht sein, wenn man etwas bietet, dann will man auch was dafür haben, und das müßte der Gast auch verstehen.
So ist es mit allen Dingen
nickycat:003:
grandler
08.08.2008, 10:12
also ich finde geiz ist geil .... nur im Urlaub interessiert mich das nicht
das einzige was ich nicht leiden kann ist wenn im Urlaub versucht wird die Touristen auszunehmen mit wucherpreisen
und zum thema geizen um Träume zu erreichen ... mit arbeit und venünftig gesteckten zielen kann ich mir auch meine träume erfüllen hier muss ich nicht geizen
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