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Reisebericht 2018 Montenegro - Podgorica und Kotor

MIA_Steve

Hausmeister
Mitarbeiter
#1
Huhu!

Ab heute nun ein fünfteiliger Bericht über unsere kürzliche Reise nach Montenegro. Landschaftlich eines der schönsten Länder, die ich bisher besucht habe!

Viel Spaß :)

Vorwort

Mehr Städte! Mehr Länder! Schon seit einiger Zeit steht die Stadt Podgorica in Montenegro auf meiner Will-Sehen-Liste. Und das nicht nur wegen des neuen Hilton Hotels dort. Dazu wollte ich einen Ausflug für eine Nacht an die Küste einbauen. Busverbindungen gibt es genug. Je mehr ich recherchierte, desto mehr überzeugte mich die Küste. Die Stadt Podgorica rückte mehr und mehr in den Hintergrund der Planung. Letztendlich wurde die Zeit dort auf ein Minimum zusammengestrichen. Statt Bus wurde auf Mietwagen umgesattelt. Flüge nach Montenegro hätte es entweder über Wien oder über Istanbul gegeben. Wir entschieden uns für letzteres.

06.04.18

Es geht los! Sonnenaufgang über dem Erdinger Moos.


Obwohl Mitglied der Star Alliance, fliegt Turkish Airlines seit einiger Zeit vom alten Terminal 1 ab.


Nach dem Einchecken im T1 spazieren wir zum Terminal 2.


Frech nutzen wir dort die schönen Lounges der Lufthansa.






Ist es das wert? Wirft man einen Blick in die Keller-Loch-Lounge im T1: Ja, ist es!


Der Airbus A321-231 TC-JTN der Turkish Airlines wird gerade mit Essen beladen.


Wir rollen vorbei am Singapore Airlines Airbus A350-941 9V-SMU und einer Thai Airways Boeing 747.


Noch immer ein ungewohnter Anblick: Lufthansa A380 am Flughafen München.


Abflug über der Stadt Erding. Im fernen Hintergrund schon die Alpen.


Und schon überqueren wir selbige.


Tolle Bergblicke!


Zwei Stunden später gibt es statt Bergen das Mittelmeer. Endanflug auf Istanbul.


Der Flughafen Atatürk Airport. Im Oktober soll der neue Istanbuler Flughafen eröffnen. Vielleicht ist dies schon unsere letzte Reise über diesen Flughafen.


Schade ist es natürlich um die geniale Lounge.


Dieser 6000 Quadratmeter Vergnügungs- und Entspannungstempel ist immer wieder ein Highlight.


Auf zwei Stockwerken und über viele Stationen verteilt gibt es Essen und Getränke ohne Ende.






Berühmt ist die Lounge für die Pide - leckere Teigschiffchen mit unterschiedlichen Füllungen.


Hier gibt es handgemachte Türkische Ravioli.


Eine der offenen Küchen der Lounge.


Dazu locken stets Kaffee, Kuchen und andere verführerische Süßigkeiten.


In verschiedenen Bereichen findet man stets einen Sitzplatz.




Der Flughafen ist übervoll, wie immer. Wird Zeit, dass der neue kommt. Leider habe ich die Vorahnung, dass die Lounge nicht mehr mit der jetzigen vergleichbar sein wird.


Wie so oft, geht es mit dem Bus zum Flugzeug. Neben uns wird eine Cargo-Maschine beladen.


Da der Flughafen mitten in der Stadt liegt, ist der Abflug immer sehr sehenswert. Typischer Feierabendstau inklusive.


Nebel und Wolken über der Bosporus-Metropole.




Der Flug nach Montenegro dauert nur eine Stunde. Zum Landeanflug beginnt der Sonnenuntergang. Der Anflug führt durch die Berge und wir fliegen an gigantischen Felswänden vorbei. Leider verhindern dreckige Scheiben und üble Turbulenzen das Fotografieren.


Montenegros Hauptstadt Podgorica. Mit ihren 185.000 Einwohnern doch sehr übersichtlich. Das Land ist nur etwas so groß wie Schleswig-Holstein und zählt damit zu den kleinsten Ländern Europas.


Wir fliegen am Flughafen vorbei auf den Skutarisee zu.


Der Skutarisee ist nach dem Gardasee der größte See in Südeuropa.


Sein Wasserstand schwankt massiv über das Jahr hinweg. Gerade ist Schneeschmelze und Hochwasser im See. Was ein Anblick!


Über dem See drehen wir um 180 Grad.


Die letzten Sonennstrahlen treffen die Berggipfel.




Gelandet im gefühlten Nichts. Außer Wald, Wiesen und Bergen ist hier nichts zu sehen.


Das Gepäck wird von einem Trecker abgeholt.


Der Flughafen ist winzig und zum Terminal geht es zu Fuß.




Nach einer Minute haben wir die Stempel im Pass und stehen in der Gepäckausgabe mit zwei kleinen Bändern. Erst seit 2006 ist Montenegro unabhängiger Staat. Es ist zwar kein EU-Mitglied, allerdings führt es den Euro, da zuvor die Deutsche Mark offizielles Zahlungsmittel war.


Um 19:30 verlassen wir das Terminal. Die Mietwagen-Firma hat auch nur bis 20 Uhr geöffnet.


Von Hertz bekommen wir einen blauen Ford Fiesta.


Die Fahrt in die Innenstadt dauert nur 10 Minuten. Das Hilton hat eine große Tiefgarage.


Wir erhalten einen Deluxe-Room im fünften Stock.


Alles ist modern, geräumig und noch sehr neu.


Der Fernseher kommt per Knopfdruck aus dem Counter gefahren.


Ein weiterer TV befindet sich in der kleinen Sofa-Ecke.


Dort steht auch eine Schale mit Früchten bereit.


Auch das Badezimmer ist sehr großzügig mit großer Glasdusche.


Der Vorhang hinter der Whirlpool-Badewanne kann per Knopfdruck hochgefahren werden. Dahinter befindet sich ein großes Fenster mit Blick über die Stadt.


Man sieht im Hotel keine anderen Gäste und auch die Lounge ist komplett leer.




Hier werden noch Abend-Snacks und mehrere Warme Gerichte serviert.


Lecker!


Außerdem hat die Lounge eine Terrasse mit tollem Ausblick. Warm genug zum draußen sitzen ist es auch noch.


Schließlich befindet sich auf dem Dach des Hotels eine Sky-Bar.


Im Sommer ist das Dach oft komplett voll. Die Aussicht ist spitze!


Zum Abschluss des Tages gehen wir noch in den Spa-Bereich. Riesiger Pool mit Sternenhimmel und ein Whirlpool daneben.


Zwar gibt es zwei Saunen, jedoch ist das schicke Dampfbad leider außer Betrieb.


Dafür gibt es verschiedene Themen-Duschen. Die Caribbian Storm Shower bietet vier verschiedene Programme und simuliert mit Licht und Wasser aus allen Richtungen verschiedene Situationen. Gewitter im kühlen Regen, Dampf im Jungle und so weiter. Total verrückt!


Mutige ziehen nach der Sauna an der Kette in dieser Dusche.


Und natürlich die obligatorischen Zimmer-Panoramen von der hübschen Bude.
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#2
Hallo Stefan,

auf den Reisebericht bin ich total gespannt. Hoffentlich geht es schnell weiter.
Montenegro steht schon länger auf der Liste. Bisher habe ich mich noch nicht an die Planung gemacht. Ich hoffe auf viele Anregung und Fotos.

HG Texasramger
 

MIA_Steve

Hausmeister
Mitarbeiter
#6
auf den Reisebericht bin ich total gespannt. Hoffentlich geht es schnell weiter.
Montenegro steht schon länger auf der Liste. Bisher habe ich mich noch nicht an die Planung gemacht. Ich hoffe auf viele Anregung und Fotos
Ich gebe Gas :)

Nachdem der Anreisetag (mal wieder) sehr flug-, lounge- und hotellastig war, gibt es jetzt am ersten Urlaubstag direkt die volle Dröhnung:

07.04.18

Der erste Morgen in Podgorica. Der Ausblick von der Whirlpool-Badewanne. Nett!


Der Blick aus unserem Zimmer bietet Natur und Ostblock-Charme.




Die Lobby des Hotels.


Frühstück gibt es im Restaurant im Erdgeschoss. Auch hier sind wir ziemlich alleine.


Das Buffet befindet sich in einem abgetrennten Raum und ist ziemlich umfangreich.


Auch in der Lounge ist niemand, trotzdem wurde ein komplettes Frühstücksbuffet aufgetischt. Der Ausblick von der Lounge-Terrasse.


Dann checken wir direkt aus. Unser Auto wird vom Hotel-Personal aus der Tiefgarage geholt.


Das Hilton liegt direkt am Rand der Innenstadt. Der Platz der Republik ist nur wenige Meter entfernt.


Am anderen Ende der wirklich übersichtlichen Innenstadt (ca. 400 x 400 Meter) steht das Fußballstadion.


Dann fahren wir über die Milenium Bridge.


Obwohl wir es eilig haben, lassen wir uns hier noch zu einem Spaziergang hinreißen - und das keine 1000 Meter vom Hotel entfernt.


Der Fluss Moraca teilt Podgorica in zwei Hälften.


Gebaut wird viel. Das Land befindet sich in einem wirtschaftlichen Aufschwung.


Dann düsen wir weiter. Wir vollen vor Mittag in der Küstenstadt Kotor sein. Transport per Pferd.


Die Auferstehungskathedrale in der Vorbeifahrt. Es ist die größte Orthodoxe Kirche des Landes.


Nach dem Verlassen der Stadt geht es auf einer der beiden Autobahnen steil bergauf. Podgorica verschwindet im Hintergrund. Die Milenium Bridge als Orientierungspunkt mitten drin. Dazu Schneebedeckte Berge - ein tolles Panorama!


Bis auf knapp 1000 Höhenmeter führt uns die Straße auf der Fahrt zur Küste.


Dörfer sowohl am Berg, als auch in der grünen Ebene dazwischen.




Nach etwa 70 Kilometern erreichen wir die Adriaküste. Gigantischer Blick auf die Stadt Budva, die sich einige Kilometer am Meer entlang erstreckt.


Absoluter Hingucker ist die Insel Sveti Stefan.


Die Gemeinde Becici. Tolle Farben und klares Wasser.


Budva und seine Gemeinden stehen eher für Hotelbunker und russischem Tourismus.


Der Stadtkern von Budav sowie die historische Altstadt direkt am Meer.


Wir sind begeistert vom Anblick und vom tollen Wetter - dieses ist eher untypisch für diese Jahreszeit.


Stück für Stück schlängeln wir uns die vielen Höhenmeter runter nach Budva.


Nachdem wir Budva durch- und den Berg dahinter umfahren haben, geht es durch eine weite Ebene weiter zur Bucht von Kotor. Die beiden riesigen Yachten sind uns zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht wirklich aufgefallen. Links im Bild der Flughafen Tivat - der zweite internationale Airport von Montenegro.


Zwar gibt es einen Tunnel, der direkt nach Kotor führt - wir umfahren ihn jedoch absichtlich über die alte Bergstraße.


Dafür werden wir mit diesem Anblick entlohnt. Die innere Bucht von Kotor. Sie gilt als der südlichste Fjord Europas. Auch wenn sie geologisch betrachtet gar kein Fjord ist.


Und hier der Grund, warum wir es eilig hatten her zu kommen.


Die MSC Musica steht noch bis 13 Uhr im Hafen von Kotor und komplettiert den Anblick.


Wir über Kotor.


Mit dem Wetter haben wir unfassbares Glück. Kotor gehört zu den regenreichsten Stellen Europas. Und auch die letzten Wochen hat es hier fast nur geregnet.


Schon gigantisch, so ein riesiges Schiff vor dem kleinen Städtchen mit nur gut 5000 Einwohnern.


Im Sommer liegen bis zu drei Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig in Kotor. Aktuell ist es nur die Musica und das nur alle 7 Tage - perfekt abgepasst!




Die inneren Buchten von Kotor und Risan gehören zum UNESCO-Welterbe.


Wir fahren die letzten Meter nach Kotor hinein und parken direkt an der antiken Stadtmauer. Auf dem Hügel dahinter erkennt man die Mauern der Burg, die sich den Berg hinauf winden.


Etwa 300 Höhenmeter über der Stadt liegt der höchste Punkt der Burg von San Giovanni. Dort wollen wir jetzt hin.


Die MSC Musica liegt quasi mitten in der Stadt.


Auf dem Weg zur Burg geht es durch die mittelalterliche Altstadt. 1979 wurde die Gegend durch ein schweres Erdbeben verwüstet. Der Wiederaufbau dauerte bis etwa 1990.


Viele kleine, verwinkelte Gässchen. Das Timing ist perfekt und die Kreuzfahrt-Menschenmassen schon wieder auf dem Schiff.


Steile Wege und etwa 1500 Stufen liegen vor uns. Im Sommer kostet der Weg 3 Euro Eintritt. Für uns ist es gratis. Wir bezahlen mit unserem Schweiß bei gefühlten 30 Grad und praller Sonne.


Entschädigt werden wir mit diesem Ausblick.


Wir sind noch nicht weit oben, beschließen aber hier zu bleiben und das Ablegen der Musica zu beobachten. Leider verweigerte die Panorama-Kamera ihren Dienst.


Ich sitze auf einer der Burgmauern. Vor mir geht es steil runter und die Altstadt liegt mir zu Füßen. Das Schiff hat bereits abgelegt.


Rechts sieht man den Parkplatz, auf dem unser Mietwagen steht.


Das Schiffshorn hallte in der Bucht locker 10 mal zurück.


Die MSC zieht weiter und wir tun es ihr gleich.


Schließlich verschwindet sie durch die enge Verbindung in die äußere Bucht.


Auf etwa halber Höhe kommen wir zur Kirche Gospa od Zdravlja. Das typische Postkarten-Motiv von Kotor. Malerisch!




Der Blick zurück. Der südliche Ausläufer der Stadt Kotor. Die Menschenmassen, die beim Anlegen von drei großen Schiffen hier hoch rennen, kann ich mir kaum vorstellen.


Kurve für Kurve schrauben wir uns höher. Eine gewisse Fitness ist für die Wanderung angebracht und Wasser sollte man dabei haben.


Noch lange nicht oben!


Hoch über den Dächern von Kotor. Fast alle sind bereits vorher wieder umgekehrt.




Teilweise führt der Weg direkt durch die alten Festungsgebäude.


Jetzt haben wir es schließlich geschafft!


Die tiefblaue Bucht mit ihren malerischen Örtchen liegt uns zu Füßen. Dazu das gigantische Bergpanorama. Die Landschaft ist atemberaubender als der anstrengende Aufstieg!




Eine kleine Kirche am Hang unterhalb der Burg.


Wir brechen zum Rückweg auf. Rechts im Bild erkennt man gut die Burgmauern und den Weg.


Daran kann man sich nicht satt sehen. Es wirkt wie eine Fototapete.


Nach einem nicht minder anstrengenden Abstieg erreich wir wieder die Altstadt.


Wir holen unser Auto und fahren zu unserem etwa 500 Meter entfernten Apartment. Parken direkt vor der Haustüre.


Die Vermieterin wohnt nebenan und zeigt uns unsere Wohnung. Das Schlafzimmer.


Wohnzimmer mit Küche.


Und einem Balkon zum Fjord hin.


Der Blick vom Balkon ist natürlich das Highlight.


Rundumblick vom Wohnzimmer mit Ausblick.
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Die Sonne droht bald hinter den hohen Bergen zu verschwinden und so machen wir uns direkt wieder auf den Weg. Die Promenade ist nur wenige Meter von unserer Ferienwohnung entfernt.


Blauer Himmel, klares Wasser, Palmen. Perfekt!


Das Wasser ist kühl und dennoch befinden sich am Ufer einige Algen.


Dort oben waren wir vorhin! Im Vordergrund der steinige Strand.


Als wir die Stadtmauer erreichen, liegt die Bucht bereits im Schatten. Nur der Kamm des Berges bekommt noch die letzten Sonnenstrahlen ab.


In der historischen Altstadt ist es angenehm leer. Darum reisen wir so gerne außerhalb der Saison.


Angenehm warm ist es noch immer.


An jeder Ecke locken Restaurants in den malerischen Gassen.


Wir entscheiden uns für diese Urige Pizzeria und bleiben zum Abendessen.


Zum Verdauen irren wir noch etwas durch die Gässchen.




Der Tag endet auf dem Balkon. Die Lichter der Bucht im Hintergrund. Ein gigantischer erster Tag liegt hinter uns!
 
#8
Ist das schön! Vielen Dank!

Wir waren nur einen (vollen ) Tag mit einem Kreuzfahrtschiff in Kotor und aufgrund Rückenbeschwerden konnten wir nicht hoch laufen. Es war aber trotzdem ein wundervoller Tag. Viele Passagiere sind an Bord geblieben, so dass der kleine Ort nicht überlaufen war. Die Ein- und Ausfahrt durch den engen Fjord war phänomenal !
 

MIA_Steve

Hausmeister
Mitarbeiter
#10
Und heute: Perfektes Wetter, wahnsinnige Landschaft, übertriebener Luxus:

08.04.18

Der Tag beginnt mit Kaffee auf dem Balkon und diesem faszinierenden Anblick.


Auch heute wieder so tolles Wetter. Was haben wir für ein Glück!


Nachdem wir gestern die Promenade südwärts erkundet haben, laufen wir heute gen Norden.




Die Bucht vom Garten der Universität für Meeresbiologie aus gesehen.


Dann schnappen wir uns das Auto und fahren durch den Tunnel und die Ebene in das 20 Kilometer entfernte Budva. Eine der großen Anlagen.


Unser Ziel haben wir gestern vom Berg aus schon gesehen: Die Insel Sveti Stefan.


Ein geniales Fotomotiv.


Auf der Insel befindet sich ein altes Fischerdorf mit mehreren Kirchen. Ansehen kann man sich dieses jedoch nicht. Die Insel wurde für 30 Jahre von einer Luxus-Hotelkette geleast und ist mittlerweile ein Hotel-Resort.


Nur Hotelgäste erhalten Zugang auf die Insel. Bei Zimmerpreisen von 850 bis 6000 Euro pro Nacht auch verständlich. Hier wohnten bereits Sophia Loren, Sylvester Stallone und Claudia Schiffer, sowie Politgrößen, wie Willy Brandt, Helmut Kohl und Silvio Berlusconi.


Wir fahren noch einige Kilometer weiter und entdecken von einem Aussichtspunkt diese schöne Bucht.


Dort wollen wir hin!


Über eine ziemlich schlechte und steile Straße fahren wir mit dem Fiesta teilweise in Schrittgeschwindigkeit. Die Landschaft entlohnt uns.


Geschafft! Das Meer hat eine tolle Farbe und ist deutlich klarer als in der Bucht.




Der perfekte Ort zum Füße-Planschen.


Der rote Felsen ragt über das Wasser. Im Hintergrund angelt ein Vater mit seinem Sohn. Die Mutter liegt am Strand - ansonsten sind wir hier alleine.


Panorama von der kleinen Bucht. Hier entsteht gerade ein Restaurant oder eine Bar.
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Die Sonne knallt und wir fahren weiter. Vor uns die Insel Sveti Stefan.


Dort fahren wir direkt noch einmal hin.


Dieses Mal parken wir und laufen zum Strand vor der Insel.




Rundumblick am Strand von Sveti Stefan.
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Der öffentliche Strand wird auch von den Hotelgästen genutzt. Links am Horizont die Stadt Budva.


Auch im Stadteil Becici gibt es zwei kleine Strände. Schnorcheln muss man hier nicht, man kann auch so auf den Grund des Meeres schauen.


Nachdem wir von Budva bisher nur Hotelbunker gesehen haben, sehen wir uns nun die historische Altstadt an. Auch hier gibt es viele schicke Gässchen.




Findet man aus dem Labyrith heraus, gelangt man an einen Strand mit Blick auf die Altstadt. Davon ein Panorama.
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Entlang der Felsen führ ein Weg am Meer entlang. Dort hat man eine schöne Sicht auf Strand, Altstadt und Berge.




Verlässt man die Altstadt auf der anderen Seite, gelangt man zur Marina von Budva.




Schließlich verlassen wir Budva und fahren zurück in Richtung Kotor. Dies ist der Berg, den man auf dem Weg dorthin umfahren muss. Der Anblick erinnert schon ein wenig an den Highway 1 in Kalifornien.




Zurück in der Bucht von Kotor durchfahren wir die Stadt Kotor selbst um den Fjord weiter im Norden zu erkunden.


An vielen Stellen findet man hier Austern-Farmen.


Perast soll der schönste Ort in der Bucht sein. Die Straße am Wasser ist eigentlich eine Fußgängerzone - scheinbar aber nur im Sommer. So kommen wir zum besonderen Vergnügen, mit dem Autor direkt durch den idyllischen Ort fahren zu können - stets direkt am Meer.


Am anderen Ende des Ortes parken wir und laufen zu Fuß zurück. Der Kirchturm ist das typische Fotomotiv des Ortes - vielen Dank für den Kran...


Es werden Boots-Touren zu den beiden Inseln in der Bucht angeboten. Die Händler sind hier generell sehr zurückhaltend und freundlich. Ob man im Sommer aufdringlicher ist?


Die Stadt am Fuße des schneebedeckten Gipfels ist Kotor.


Mit diesen Impressionen verlassen wir Perast.


Auf unserer Weiterfahrt kommen wir am Kloster Manastir Banja vorbei.


Von hier sieht man auch die beiden Inseln sehr gut. St. Marien ist eine künstlich aufgeschüttete Insel und mit ihrer Kapelle ein beliebter Wallfahrtsort.


Die Insel St. Georg ist der Friedhof von Perast. Wir beschließen umzukehren und fahren wieder in den Süden.


Die Landschaft ist einfach der Hammer!






Und wieder fahren wir durch Kotor hindurch. Nun geht es auf der anderen Seite der Bucht weiter. Dort blickt man direkt auf Kotor und die Mauern, die zur Burg hoch führen.


Dort drüben sind wir eben noch gefahren.


Auch auf dieser Seite der Bucht liegen schicke Örtchen. Hier fährt man ununterbochen direkt am Wasser.


Für viel Verkehr sind die Straßen nicht geeignet. Bei Begegnungen muss man stets ausweichen.


An der Spitze der Landzunge blickt man direkt auf Perast und die beiden Inseln der Bucht. Links von mir ist die enge Durchfahrt in die äußere Bucht von Kotor. Mit dem Kreuzfahrtschiff sicher eine spannende Passage.


Währen der Hintergrund schon voll im Schatten liegt, bekommt St. Marien noch Sonne ab.


Auch Perast wird gleich im Schatten liegen.


Wir hingegen sind nun auf der anderen Seite des Berges. Hier wird noch locker eine Stunde lang Sonne sein. Auch in der äußeren Bucht fährt man direkt am Wasser.


Kurz vor Tivat erreichen wir dann Porto Montenegro.


Hier entsteht eine komplett künstliche Luxus-Welt mit Marina, Hotels und Golfplatz. Man profitiert hier von der tollen Landschaft und der Lage direkt am Internationalen Flughafen von Tivat.


Welch ein krasser Kontrast zu dem, was wir noch vor 10 Minuten gesehen haben!




Das nagelneue Regent Hotel.


Die riesige Marina soll bei Fertigstellung 650 Stellplätze, davon bis zu 130 für Superyachten haben.


Schon heute sind hunderte Boote vor Ort.




Wow! Erst wenn man genau hinsieht, erkennt man, dass hier gleich zwei Lürssen Yachten hintereinander liegen. Der Eigner der 106 Meter langen und 100 Millionen Euro teuren vorne liegenden Amadea ist nicht bekannt. Die dahinter liegende 300 Millionen Dollar teure Golden Odyssee belegt mit ihren 123 Metern Platz 17 der längsten Yachten der Welt. Sie gehört Prince Khalad bin Sultan bin Abdul Aziz von Saudi Arabien - ebenfalls eine Lürssen Yacht und fährt unter derselben Flagge wie die Yacht daneben. Ein Zufall? Sieht man genau hin, erkennt man hinter der Golden Odyssee noch einen weiteren Turm. Denn die Golden Odyssee fährt nie alleine. Sie wird begleitet von dem 67 Meter langen Versorger Golden Shadow, der weitere Boote sowie das Wasserflugzeug Golden Eye mitbringt. Ergänzt wird der Konvoi stets von der in Florida registrierten Sport-Fischer-Yacht Golden Osprey. Fotos von den Begleitbooten gibt es zum Beispiel hier: https://www.superyachttimes.com/superyachts/golden-shadow - Wie abgefahren!


Das Publikum ist unglaublich versnobbt und zu einem großen Teil russisch.


Eine Yacht mit weniger Luxus.


Die Lürssen Yachten aus anderer Perspektive. Schade, dass man keinen Blick auf die Begleitschiffe mit dem Wasserflugzeug bekommt. Der Konvoi ist übrigens kein rein dekadenter Luxus. Der Prinz stellt die Schiffe seiner Living Oceans Foundation zu Forschungszwecken zur Verfügung.


In Montenegro kosten die Stellplätze im Monat wahrscheinlich so viel, wie ein Tag in Monaco. Und so genießen wir fasziniert von diesen Pötten den Sonnenuntergang in Porto Montenegro.


Auf dem Weg zurück zum Parkplatz - genug Luxus, wir wollen wieder ins "echte" Montenegro.


Vorbei am Flughafen Tivat fahren wir nun durch den Tunnel zurück nach Kotor.


Zurück auf der anderen Seite des Berges genießen wir unser Abendessen auf dem Balkon. Unser Luxus.


Zu früh fürs Bett, zu schöne Umgebung um Fernzusehen. Daher spazieren wir zum Abschluss des Tages in die Altstadt.


Ich liebe Vorsaison. Alles ist wie ausgestorben.


Wir stolpern in den Souvenir-Laden eines alten, bärtigen Mannes. Seine Kühlschrankmagneten preist er für 1 Euro an. Normal bezahlt man dafür 4-5 Euro. Dazu schenkt er uns 3 Postkarten. Die Annahme eines Trinkgeldes verweigert er vehemente, stattdessen ist er überglücklich, ein paar Brocken Deutsch reden zu können. Eine tolle Begegnung, die unseren bisherigen Eindruck von Land und Leuten nur bestätigt.


Und zum Abschluss noch der Blick in einen bereits geschlossenen Delikatessenladen.