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Reisebericht Alleine mit 3 Kindern 2500 Meilen im WoMo durch den Westen der USA

Dieses Thema im Forum "Reiseberichte ausserhalb Floridas" wurde erstellt von Die Sonnenanbeterin, 9. Mai 2017.

  1. Nane

    Nane Well-Known Member

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    Route 66 plus Fotos haben mir wieder viel Spaß gemacht.
    Ich wünsche deinem kleinen Sohn gute Besserung und dir und deiner Familie alles Gute.

    Herzliche Grüße
    Nane
     
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  2. claudia

    claudia Power-Mom und Moderatorin Moderator

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    Alles Gute für Euch <3
     
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  3. Die Sonnenanbeterin

    Die Sonnenanbeterin Well-Known Member

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    Danke! Habe meinen Sohn seit heute wieder zu Hause, früher als geplant, aber ihm gehts schon wieder richtig gut. Ob die neuen Austauschteile funktionieren, wissen wir erst in 3 Wochen, aber bislang sieht es schon sehr gut aus! :) :002:
    Wahrscheinlich wird er wieder richtig hören können, als wenn nie was gewesen wäre :006:

    Werde mit dem Bericht spätestens morgen Abend weiter machen :) :001:
     
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  4. Reisezottel

    Reisezottel Well-Known Member

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    Was ist ihm denn passiert? Nur antworten, wenn Du es möchtest, ich bin immer zuuuu neugierig.

    Mach' Dir keinen Stress mit dem Reisebericht, wir warten alle gerne
     
  5. Die Sonnenanbeterin

    Die Sonnenanbeterin Well-Known Member

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    Ich schreibe Dir das per PN :)
     
  6. Die Sonnenanbeterin

    Die Sonnenanbeterin Well-Known Member

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    Tut mir leid, dass es doch erst jetzt weiter geht ..... Im Moment kommt echt alles zusammen,..... :oops:



    Der Joshua Tree Nationalpark




    Nach den trubeligen Tagen an der Route 66 hatten wir heute Abend das Kontrastprogramm.

    Wir übernachteten im Joshua Tree Nationalpark – auf unserem Campground waren wir fast alleine.



    Wir waren mit dem Campground ja ganz am Rand vom Park, wollten aber am Folgetag, bevor wir weiter fahren, mittig im Park einen 2-Stunden-Trail laufen. So zumindest der Plan,…..
    Unsere Wahl fiel auf diesen Campground, da man hier auch Stellplätze reservieren kann. Es gibt von der Lage her deutlich bessere Campgrounds im Nationalpark, aber bei denen kann man nicht reservieren und ich wusste ja, dass wir erst am Abend eintreffen würden, daher war mir das zu riskant ….. Ich bin da etwas (sehr) sicherheitsliebend,….



    Unterwegs



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    Wir hätten gar nicht bis nach Wickieup fahren brauchen, um uns die großen kakteen anzusehen – Hier in Yucca Valley gibts auch welche :006:

    Übrigens genau -> HIER <-



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    Schon auf der Fahrt zum Park sieht man überall die Joshua Trees



    Der Joshua Tree Nationalpark
    Im Südosten von Kalifornien, ca 225 km östlich von Los Angeles, befindet sich der Park.

    1936 wurde der 3.196 km² große Park zum National Monument erklärt, erst 1994 wurde es ein Nationalpark.

    Namensgeber waren die in dem Park reichlich vorhandenen Joshua Trees. Hierbei handelt es sich um Josua-Palmlilien, auch Josuabaum genannt.

    Mormonen, welche damals die Mojave-Wüste durchquerten, entdeckten die vielen Bäume und nannten sie Joshua Trees, da sie in ihnen die Gestalt des Propheten Joshua (Josua) erkannten, wie er damals mit ausgestreckten Armen den Israeliten den Weg in das gelobte Land wies.

    Neben den vielen Joshua-Trees befinden sich im Park viele Felsformationen, jedoch ist kaum eine höher als 70 Meter. Die Kletterwege sind meistens relativ einfach und auch für ungeübte Wanderer geeignet.

    Im Park gibt es große Höhenunterschiede. Der niedrigste Punkt liegt bei 305 m, der höchste Punkt ist der Quail Mountain mit 1772 m. Unterhalb von 900 Meter liegt im östlichen Teil vom Park die Colorado-Wüste, hier kennzeichnen Kakteen, Fächerpalmen und Buschland die Landschaft. Die Joshua Trees liegen höher in der Mojave Wüste. Hier ist es auch kühler als im Teil der Colorado-Wüste und es regnet häufiger. Insgesamt ist es im Park aber sehr trocken. Im Frühling und im Herbst hat man tagsüber Temperaturen um 20 °C, nachts wird lediglich ein paar Grad kühler. Im Sommer kann es im Park sehr heiß werden, 35°C sind keine Seltenheit.
    Im Winter liegen die Temperaturen tagsüber bei 15 °C, sinken aber nachts leicht unter den Gefrierpunkt.

    Im Joshua Tree Nationalpark gibt es insgesamt ca 700 verschiedene Pflanzenarten. Das tierische Leben konzentriert sich im Bereich der fünf natürlichen Wasserstellen.

    Drei Eingänge führen zum Park. Der Haupteingang befindet sich bei Twentynine Palms, im Westen gibt es einen Eingang in Joshua Tree Village und im Süden in Cottonwood Springs.

    Über eine Millionen Menschen besuchen den Park jährlich, darunter Tausende Felskletterer.

    Wer im Park übernachten möchte, muss auf Campingplätze ausweichen, denn es gibt kein Hotel o.ä. Diese finden sich aber zahlreich in den umliegenden / angrenzenden Orten.

    Es gibt nicht viele Strassen im Park und einige Aussichtspunkte erreicht man nur nach einer (kleinen) Wanderung.



    Link zur offiziellen Seite: https://www.nps.gov/jotr/index.htm

    Bernd und Sabine haben auf ihrer deutschsprachigen Seite viele Tipps für den Besuch im Joshua Tree Nationalpark zusammengefasst:
    https://www.usa-reisetipps.net/usa-rundreise-westkueste/joshua-tree-park/joshua-tree-park

    Unser Campground: Der Black Rock Campground bei Yucca Valley
    Link: https://www.recreation.gov/camping/black-rock-campground/r/campgroundDetails.do?contractCode=NRSO&parkId=70953







    Am frühen Abend erreichten wir den Park.



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    Einfahrt vom Campground



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    Unser Stellplatz. Nr. 99

    Es gibt keinerlei Anschlüsse, dafür einen Picknicktisch und eine Feuerstelle. Und man ist in wenigen Schritten mitten in einem Feld aus Joshua Trees.



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    Wir parkten – und fertig. War ja nix anzuschliessen. Wie man auf dem Foto sieht, liegt direkt neben dem Stellplatz schon das große Feld mit den Joshua Trees.
    Bevor es dunkel wurde, machten wir einen kurzen Spaziergang und schauten uns die Joshua Trees aus der Nähe an



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    Ein kurzes HD – Video:








    Die Sonne senkte sich schon und tauchte die Landschaft in ein schönes, warmes Licht



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    Im Hintergrund erkennt man unseren Camper



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    Am Abend war Entspannung angesagt. In dieser Umgebung war das auch kein Problem.

    Nach dem Abendessen (….. ratet mal, was sich die Kinder sich wünschten ……) …. haben wir ein Lagerfeuer gemacht, als Nachtisch gab es noch einmal Marshmallows, direkt vom Lagerfeuer. Ein letztes mal …. .traurig: .traurig:

    Wehmut machte sich ein wenig breit. Unser Roadtrip und unsere unvergessliche Zeit in Amerika neigte sich dem Ende,…. Morgen fahren wir zum letzten Campground,….. Die Zeit ist so schnell vergangen. :oops:



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    Das vermisse ich sehr … die Abende am Lagerfeuer direkt am Wohnmobil. Klar kann ich auch bei uns zu Hause mit den Kindern Lagerfeuer machen und auch Marshmallows gibt es in Deutschland – aber irgendwie ist es nicht dasselbe ….



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    Mein Sohn hatte irgendwann die Idee, mehrere Marshmallows an seinen Stock zu stecken :D





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    Gute Nacht zusammen. Kuschelt euch ein, die Nacht wird kühl.





    Guten Morgen aus dem Joshua Tree Nationalpark!

    Unser Morgen begann traditionell mit kuscheln vor dem kleinen Heizofen und dem Frühstück im Camper. Zum draussen essen war es zu kühl.

    Wie immer beim Frühstück besprach ich mit den Kindern unseren Tag. Geplant war eine kleine Wanderung etwas mehr “mittig” im Joshua Tree Nationalpark und dann die Weiterfahrt zu unserem letzten Quartier, Huntington Beach, fast direkt am Strand.

    Aber … die Kinder hatten keine Lust. Zum ersten mal in diesem Urlaub hatten sie keine Lust auf einen Entdeckungs- Spaziergang, sondern sie wünschten sich, dass wir direkt zum nächsten Quartier fahren würden. Ok, ich konnte es ihnen nicht verdenken. Hinter uns lagen 2,5 Wochen Power-Sighseeing-Programm. Wir waren jeden Tag unterwegs, haben jeden Tag etwas unternommen und die Kinder waren immer bestens zufrieden, richtig gut gelaunt und voller Energie und Neugierde auf die jeweils neue Umgebung.
    Von den ganzen Eindrücken waren sie an einigen Tagen ebenso erschlagen wie ich es des Öfteren war.
    Aber jetzt wollten sie “Urlaub machen” . Urlaub im Urlaub. Am Pool oder am Strand, ohne Besichtigungstouren, ohne Wanderungen.

    Dafür hatte ich Verständnis, auch wenn ich doch etwas unserer nun ausfallenden Tour hinterher trauerte, ich kam ihren Wunsch nach. Irgendwann müsste ich ohnehin noch einmal an die Westküste und all das unternehmen, was in dieser Tour – aus welchen Gründen auch immer – nicht so geklappt hat, wie wir es uns eigentlich gewünscht hatten …. Wenn ich ganz ehrlich bin ….. ich freute mich auch auf einen Liegestuhl am Pool und relaxen [​IMG]

    Wir packten alles zusammen und fuhren ohne Umwege Richtung Huntington Beach. :)

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    Noch etwas, was ich vermisse ….. diese tollen Strassen entlangfahren.

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    Danke, dass ihr wieder dabei ward!

    In den nächsten Berichten gehts nach Huntington Beach und nach Laguna Beach. Geplant waren noch ein paar schöne und entspannte Stunden am Strand, bevor es wieder nach Hause geht … aber wie schon sooft in diesem Urlaub wurde ich wieder einmal belehrt “Man soll nicht soviel planen….” …. und dieses mal war es nicht der Regen, der uns die Tour vermasselt hat,…. :cautious: . Dazu aber mehr in den nächsten Berichten

    Ich hoffe, ihr seid wieder dabei :001:



    Achja, PS: Einige haben gefragt, wie viel Geld mein Sohn denn nun schon für sein Wohnmobil zusammen hat: Es sind 9,80 € . :0141:
     
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  7. internet

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    Immer wieder schön hier mitzulesen :Danke:
     
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  8. Die Sonnenanbeterin

    Die Sonnenanbeterin Well-Known Member

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    Danke :)
     
  9. Die Sonnenanbeterin

    Die Sonnenanbeterin Well-Known Member

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    Alle rein ins Wohnmobil, heute gehts endlich wieder ans Meer

    Wie bereits im letzten Bericht geschrieben ohne Umwege und Zwischenstops direkt nach Huntington Beach, dabei führt die Route auch knapp an Los Angeles vorbei.

    Der Strassenverkehr in Los Angeles ist mehr als zum abgewöhnen. Die Strassen voll, die Autofahrer teilweise sehr unverschämt (Viele lassen einen z.B. trotz blinken und Handzeichen nicht rein….) – und Baustellen mag man in Los Angeles genauso sehr wie auf den Deutschen Autobahnen. Leider waren die Fahrspuren oft nur wenig breiter als das Wohnmobil, rechts und links begrenzt durch Betonmauern – da habe ich so manches mal geschwitzt,……

    200 km standen heute auf dem Plan


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    Riesenkakteen und schneebedeckte Berge am Horizont in Yucca Valley


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    Irgendwann während der Fahrt sah ich am Strassenrand etwas, zunächst nicht so klar erkennbar.
    Etwas großes.
    Beim weiter fahren erkannte ich es dann: Es waren ein Tyrannosaurus Rex und ein Langhals – in Lebensgröße. Sieht man nicht alle Tage am Strassenrand. Also machten wir einen kurzen Zwischenstop, um uns das aus der Nähe anzusehen.



    Link: https://www.cabazondinosaurs.com/



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    Man hätte diesen Dino betreten können, aber wir wollten uns hier nicht lange aufhalten.


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    Einen weiteren Stop machten wir irgendwo unterwegs bei einem Walmart.

    Meine älteste wollte sich unbedingt noch eines dieser Wisch- Pailetten – Kissen kaufen. Zu der Zeit gab es die in Deutschland noch nicht und beim Walmart gab es sie für 10 USD.

    Ausserdem wünschten sich die Kinder die “Mikrowellen-Käse-Maccaroni”, wie sie “Kevin” isst bzw essen möchte, bevor die Gauner das Haus erstürmen


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    Muttertag stand vor der Tür und es gab eine große Auswahl an entsprechenden Karten.



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    Mein Motto ab heute Nachmittag !!!!



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    Regenbogenpresse….. Sterbende Queen,….. ahja….



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    Das kommt mir irgendwie bekannt vor ;)

    Bei der Gelegenheit bevorratete ich mich direkt mit diversen Süßigkeiten-Wünschen meiner Familie und Freunde zu Hause (zB Twinkies) und füllte auch meine eigenen Vorräte mit M&Ms Peanut Butter und Mandel auf.



    Weiter ging es dann aber ohne weiteren Stop zu unserem Campground in Huntington Beach.

    Der Campground war nur eine Zwangs-Alternative, da ich in und um Laguna Beach keinen freien Platz mehr finden konnte, bereits Wochen vor unserer Reise nicht. Ich habe die jeweiligen Betreiber sogar angeschrieben, aber es war – warum auch immer – alles bereits ausgebucht,…..


    Dieser Campground hat einen Vorteil: Man muss nur über die Strasse gehen, dann ist man schon am schönen Sandstrand.

    Positiv erwähnen könnte man noch den Pool und den Whirlpool ….. aber ansonsten hat der Campinglatz den Charme von einem Parkplatz mitten im Industriegebiet,…..



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    Unser Stellplatz. Full Hookup, aber schön ist was anderes ……



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    Jeder Stellplatz bestand aus 2 Parkplätzen, da auch viele mit Wohnwagen und großem Auto dort übernachteten (oder wohnten)



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    Im Hintergrund sieht man das Gebäude. Dort ist die Rezeption, der Waschsalon und auch der Poolbereich beherbergt.

    Als erstes einmal mussten wir dringend etwas gegen unsere Wäscheberge unternehmen.

    Daher führte unser 1. Gang weder zum Pool, noch zum Strand ….. sondern zum Waschsalon…. Wie war das noch mit “Relax Mom”?! Aber es war ja auch noch kein Muttertag .... ;)

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    Während die Waschmaschine lief, relaxten wir doch etwas am Pool. Die Maschinen laufen jeweils 1/2 Stunde.


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    Als die Wäsche durchgelaufen, getrocknet, gefaltet und im Wohnmobil wieder in den Schrank geräumt war, gab es aber kein halten mehr.


    Ab zum POOOOOOOL!!!!!!



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    URLAUB !!!!



    Wir planschten im Pool oder chillten im warmen Whirlpool. Wir waren fast alleine im Pool, was wohl dem kühlen Wind geschuldet war.



    Für den Abend wollten wir aber doch noch etwas rausfahren. Es sah gut aus für einen lauen Sommerabend und für diesen hatte ich mir einen besonderes schönen Ort überlegt:



    Ziel: Laguna Beach ; Genauer gesagt: Der Heisler Park


    Hier gibt es die perfekte Mischung aus Strand, Felsenküste, Steilküste und vor allem viele viele Palmen.

    Ich weiß nicht, ob ihr das inzwischen mitbekommen habt, aber ich mag Palmen [​IMG]



    Schon die Anfahrt war vielversprechend.

    Nicht umsonst wollte ich eigentlich für 2 Tage in Laguna Beach bleiben, fand jedoch keinen freien Campground mehr ….



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    Ein tolles Urlaubs-Örtchen direkt am Pazifischen Ozean !

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    Es gibt viele Parkplätze und ich fand direkt mit dem Wohnmobil einen freien Platz am Strassenrand. Bzw 2 ….. denn das Wohnmobil ist so lang, dass ich 2 Stellplätze brauchte und somit auch zwei Parkuhren füttern musste.

    Glücklicherweise herrschen dort nicht einmal annähernd solche Wucherpreise wie in Los Angeles, also preislich überschaubar und zudem lohnt sich jeder Dollar Parkgebühr für das, was man dort vorfindet.

    Einen palmengesäumten Park, Steilküste, Wellen, die an Felsen brechen und herrliche Buchten mit kleinen Sandstränden.

    Ich werde wehmütig, während ich diese Zeilen niedertippe. Der Abend dort war einer der schönsten während unseres gesamten Roadtrips.

    Es stimmte alles: Blauer Himmel, Sonnenschein. Tiefblauer Ozean und Palmen, die sich leicht im Wind bewegen.

    Die Kinder hatten ihr Strandspielzeug mitgenommen und freuten sich, endlich wieder direkt am Meer Sandburgen bauen zu können.

    Gekrönt wurde dieser Abend mit einem Bilderbuch- Sonnenuntergang.


    Es war einfach alles perfekt.


    Ein wunderbarer Abschluss für unseren Urlaub. Zwar hatten wir noch einen Tag vor uns, aber morgen würden wir bereits Koffer packen müssen, denn übermorgen beginnt ganz früh endgültig unsere Heimreise …..

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    Im Heisler Park führen Wege oberhalb der Küste zu mehreren Aussichtspunkten / Pavillons. Immer wieder gibt es Treppen hinunter zum Strand



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    Auf der Kirche gab es keinen Wetterhahn, sondern einen Delphin. Foto: Marc



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    Auf Infotafeln stand Wissenswertes zu Flora und Fauna von der Küste von Laguna Beach



    [​IMG]Foto: Marc

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    Er hat wirklich Talent zum fotografieren und hat im Urlaub auch immer mehr Spaß daran gehabt. Ich glaube, ich weiß schon, was er zum Geburtstag bekommen wird :D :D



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    Ist das nicht traumhaft?



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    Das ist der Hauptstrand von Laguna Beach
     
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  10. Die Sonnenanbeterin

    Die Sonnenanbeterin Well-Known Member

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    Tut mir leid für diese Foto-Flut, aber ich konnte mich nicht entscheiden …. ich verrate lieber nicht, wie viele Fotos an diesem späten Nachmittag / Abend entstanden sind :D





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    Links im Bild erkennt man den Weg



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    Sandstrand und schroffe Felsenküste wechseln sich ab





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    Nach einem kurzen Erkundungsspaziergang gingen wir hinunter zum Strand





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    Die Kinder bauten ihre Burgen und Gräben und ich saß am Strand und sog diese Athmosphäre auf. Jede Sekunde genoss ich, lauschte dem Rauschen der Wellen, schaute meinen Kindern beim Sandburgen bauen zu und fühlte mich nun gar nicht mehr wehmütig, dass unser Trip zu Ende war, sondern war glücklich dankbar für die Zeit, die nun hinter uns lag, für die vielen tollen Erlebnisse und vor allem für die intensive und unvergessliche Zeit mit meinen Kindern an so vielen fantastischen Orten.
    Und dann bauten wir zusammen noch etwas an der Burg und dekorierten die Türmchen, selbst das angespülte Seegras fand Verwendung beim bauen.

    Im Licht der untergehenden Sonne wurde der Strand noch malerischer und traumhafter



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    Location Wechsel, auf dem vorherigen Platz war nun gänzlich Schatten und im Schatten wurde es sehr frisch. Also wurde die alte Sandburg aufgegeben und eine neue angefangen.



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    Als die Sonne weiter sich gen Horizont senkte, verliessen wir den Strand und spazierten oberhalb des Strandes über die Wege vom Heisler-Park entlang

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    ….. seufz ….. Einfach perfekt …….

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    Teleobjektiv – Zoooooom – Ergebnis:



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    Als die Sonne hinter dem Horizont verschwunden war, gingen wir zurück zum Wohnmobil und fuhren zurück zum Campground in Huntington Beach



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    Das war ein wundervoll entspannter Nachmittag und Abend.

    Für morgen stand nicht nur Koffer packen auf Plan, sondern auch ein Nachmittag am Strand.

    Danke, dass ihr wieder dabei ward!

    Gute Nacht zusammen!
     
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  11. shorty1960

    shorty1960 Well-Known Member

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    Deine zoom Bilder sind der Hammer....darf ich fragen mit welcher Einstellung du fotografiert hast?
    Ich habe einen Grundkurs mit der DSRL hinter mir,aber für solche tollen Fotos fehlt mir jegliches Wissen 1f648
     
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  12. Reisezottel

    Reisezottel Well-Known Member

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    Wow, was für tolle Fotos. :007:
     
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  13. Die Sonnenanbeterin

    Die Sonnenanbeterin Well-Known Member

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    Mit sehr viel Brennweite. Und ohne DSLR, sondern mit einer Bridge und fast vollem Zoom aus weiter Entfernung. :) Ok, von der Sonne ist man imer weit entfernr, aber wie weit die Palmen weg waren sah man ja auf dem Foto davor
     
  14. Die Sonnenanbeterin

    Die Sonnenanbeterin Well-Known Member

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    Hallo zusammen!

    Unser letzter ganzer Tag ist angebrochen. ….. Heute heisst es: Koffer packen ……

    Wir lassen uns aber die Laune nicht verderben und wollen den Tag heute noch einmal trotz Koffer packen richtig geniessen

    Vom Wetter her hätten wir draussen frühstücken können, aber man fühlte sich auf dem Campground wie auf einem Parkplatz im Industriegebiet – also blieben wir im gemütlichen Wohnmobil. Die Fenster konnte man öffnen, hatte aber immer noch die Fliegengitter davor (wenn man wollte).

    Es war sonnig, aber noch nicht sonderlich warm. Definitiv noch zu kühl für Pool oder Strand, also überlegten wir uns ein Vormittagsprogramm.
    Die Entscheidung fiel auf einen kleinen Bummel durchs Nachbarörtchen Newport Beach.

    Idealerweise hatten wir eine Bushaltestelle direkt gegenüber vom Campground und so fuhren mit dem Bus Richtung Newport Beach. Das kostete nur ein paar Dollar und es war auch mal ganz nett, nicht selber am Steuer zu sitzen.



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    .... warten auf den Bus .....





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    Es wurde zwar wärmer, aber der Wind war kühl





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    Unterwegs aus dem Bus heraus fotografiert



    Ein paar Bilder aus Newport Beach. Apropos Beach, das Städtchen hat lt Google Maps einen schönen Strand, aber den haben wir uns nicht angesehen.

    Im Hafenbereich gab es eine Bootsausstellung und wir bummelten dort ein wenig.

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    Wasserstrassen in Newport Beach

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    Das erinnerte mich etwas an Cape Coral / Florida oder Port Grimaud an der Cote D’Azure



    Das Wasser war relativ klar und es tummelten sich viele kleinere und teilweise auch größere Fischchen darin herum

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    Am Parkplatz erkannte man schon gut, welches Publikum sich dort aufhält

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    Das ist schon ein schönes Örtchen!

    Ich glaube, dort kann man auch toll Urlaub machen!

    Apropos Urlaub machen …. die Kinder wollten endlich schwimmen und somit zurück zum Campground



    Bevor wir die Rückfahrt antraten, gab es noch für alle ein leckeres Eis und dann ging es zurück zum Campground. Dort aßen wir eine Kleinigkeit. Irgendetwas zusammengezaubertes aus den ganzen Resten, welche wir noch aufgebrauchen mussten. Nudeln waren auch mit dabei,…..

    Dann aber stand unser Bade-Nachmittag am Strand auf dem Plan! Wir zogen unsere Badesachen an, T-Shirt und kurze Hose drüber und gingen voller Vorfreude Richtung Strand!

    Dort gab es dann aber die Ernüchterung,…..

    Der Wind war direkt am Strand so stark, dass man sandgestrahlt wurde. Es war sehr warm, auch der Wind fühlte sich nicht mehr so kühl an wie noch am Vormittag – aber die vielen kleinen Sandkörner, welche der Wind mit sich trug und uns mit viel Schwung an unsere Arme, Beine und ins Gesicht pustete, machten unseren Strandtag-Plan zunichte,…..



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    Keine Chance,….. Es tat richtig weh, wie ganz viele kleine Stiche. Die Kinder drehten auch direkt wieder um.



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    Mennoooooo…… jetzt hatten wir endlich mal keinen Regen, sondern richtig tolles sommerliches Wetter – und dann kommt so ein blöder Wind und kreuzt unsere Pläne …..





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    Aber, lieber Wind, wir hatten noch einen Plan B! Hah!

    Als wenn wir uns dadurch die Laune kaputt machen lassen!

    Wir doch nicht, wir sind inzwischen so schlechtwettererprobt – da bringt uns nichts mehr aus der Fassung,….

    Naja, wegen Wind abgesagte Wasserspiele am Bellagio in Las Vegas eventuell doch.

    Aber sonst nichts!

    Kinder, Plan B: Heute Nachmittag gehts an den Pool!



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    Man erkennt an der Wasseroberfläche und an den Palmen im Hintergrund den starken Wind, aber das Wasser war schön warm und wieder war nicht viel los am Pool



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    Wir wechselten immer wieder zwischen Pool und Whirlpool und die Zeit verging wie im Fluge.



    Gegen Abend ließ der Wind dann aber nach und nach einem kleinen Zwischensnack im Wohnmobil (Reste aufbrauchen ;) ) gingen wir, bepackt mit Sandspielzeug, doch noch zum Strand.

    Wir genossen einen herrlichen Abend am Strand mit einem farbenfrohen Sonnenuntergang.

    Die Gedanken an die morgige Abreise waren ganz weit weg.



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    Am Strand sah man noch die Spuren von dem Sandsturm am Nachmittag



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    Die hohen Wellen vom Nachmittag haben einiges an den Strand gespült und viele Möwen angelockt





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    Die Kinder freuten sich, dass wir doch noch einmal an den Strand gehen konnten – und ich freute mich auch. Ich liebe das Meer, die Weite, das Rauschen der Wellen ….

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    Die Sonne senkte sich mehr und mehr



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    Fantastisches Farbenspiel

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    Wir blieben, bis die Sonne hinter dem Horizont verschwunden war. Es wurde sofort spürbar kühler

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    Das war er ….. unser letzter Abend in Amerika …. unser Roadtrip war zu Ende …..

    Zurück im Wohnmobil zauberte ich aus allen möglichen Resten noch ein leckeres Abendessen. Ich glaube (alle Hobbyköche bitte nicht weiterlesen) , es waren 3 verschiedene Nudelsorten mit 2 Soßenvarianten und dazu Mais, Gurke, etwas Salat und Hackbällchen mit Brot, oder irgendwie so etwas in der Art, was eigentlich so gar nicht zusammen passt.

    Nach dem Abendessen packten wir schon einen Teil unserer Sachen ….. Keiner sagte etwas, wir packten, schauten uns noch ein paar Erinnerungsstücke an, bevor sie in den Koffer landeten und irgendwie war die Stimmung doch sehr getrübt.
    Zwar freuten wir uns auf zu Hause und unsere Familie, aber die Zeit verging so schnell, vor allem die letzten Tage …..

    Wir gingen früh schlafen. Die Rückreise würde anstrengend werden. Zuerst mussten wir in Los Angeles unser Wohnmobil abgeben. Dann würden wir zum Flughafen fahren, zwischendurch haben wir ein Zeitfenster von ca 6 Stunden und ich hatte an dem Abend noch keine Idee, wie ich diese Zeit überbrücken sollte ….. Von Los Angeles geht der Flug dann nach Island und nach ca 2 Stunden Aufenthalt weiter nach Amsterdam.

    Unsere letzte Nacht im Wohnmobil, welches in den vergangenen Wochen schon wie ein kleines, gemütliches zu Hause für uns geworden ist. Es war jedes mal ein Gefühl wie nach Hause zu kommen, wenn wir das Wohnmobil betraten, wir haben uns sehr wohl gefühlt und diese Art zu Reisen sehr zu schätzen gelernt. So sehr, dass mein Sohn ja nach wie vor für ein eigenes Wohnmobil spart oder zumindest auf einen weiteren Urlaub im Camper.



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    ….. Gute Nacht zusammen ……
     
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  15. D-MAN

    D-MAN Well-Known Member

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    Vielen Dank für das Mitnehmen.
    Viele Erinnerungen kommen dabei hoch.
    Der letzte Tag ist für mich auch sehr traurig und immer sehr schlimm.

    Ich freue mich schon auf deinen nächsten Urlaub.

    Danke
    Daniel
     
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  16. Die Sonnenanbeterin

    Die Sonnenanbeterin Well-Known Member

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    Ich werde zur Abreise noch ein paar Zeilen schreiben und Fotos reichen.

    Danke!

    Nächster Urlaub ...... da ist nix geplant ausser 2 Kurztrips (3 Tage Cuxhaven jetzt im Herbst und 3 Tage Sauerland Rodelwochenende im Januar) ....

    Jetzt muss das Sparschwein erst einmal wieder gut gefüttert werden :rolleyes: :D
     
  17. Herzerl

    Herzerl Well-Known Member

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    aus dem schönen Bayern
    :Danke::Danke::Danke: vielen lieben Dank! War ein wirklich toller Bericht! Schade, daß es vorbei ist.... man könnte ewig weiterlesen!
     
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  18. Reisezottel

    Reisezottel Well-Known Member

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    "Jetzt muss das Sparschwein erst einmal wieder gut gefüttert werden :rolleyes: :D[/QUOTE]"

    Du kannst ja einen Kredit bei Deinem Sohn aufnehmen, Zinsen sind dann das Wohnmobil in 10 Jahren :009:

    Ich hasse letzte bzw. Abreisetage, obwohl ich versuche, gerade diesen letzten Tag noch voll zu genießen, gelingt mir das meistens nicht
     
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  19. Nane

    Nane Well-Known Member

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    Das durften wir mal genau so auf Fuerteventura erleben. Ein Urlauber kommentierte das so: "Ich bin doch nicht verrückt und gehe an den Strand, da werde ich von Stecknadeln beschossen." :D

    Ja, der letzte Tag ist immer eigenartig. Und Restessen ist doch immer wieder spannend und kreativ, egal wo man ist, in Dänemark oder Florida.

    Deine Bilder sind einfach schön und mittlerweile ist unser Urlaub nicht mehr weit. Und wehe der Wind kommt uns in Las Vegas in die Quere . . . .

    LG Nane
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Oktober 2017 um 14:55 Uhr
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