Allgemeine Diskussion über Mietwagen! #1

globo65

Well-Known Member
Deshalb buch ich meinen Leihwagen nur über einen deutschen Vermittler bei den Verleihern. Damit habe ich dann einen deutschen Vertragspartner mit einem Vertrag nach deutschen Recht. Und das Ganze dann noch über Arno - und man hat zusätzlich noch jemanden der einen kompetent berät.
100% meine Meinung. Mach ich immer so. Auch wenn ich dabei vermutlich den einen oder anderen Euro, Dollar, Fränkli oder was auch immer zuviel ausgebe ... so habe ich eine Anlaufstelle für ein Problem, falls es überhaupt Probleme geben sollte. Und das ist es mir wert. Das Gleiche gilt bei mir auch für Rücktrittversicherung (habe ich über den TCS) und Krankenversicherung (schliesse ich extra ab für die Dauer meines Urlaubs). So bin ich ziemlich gut abgedeckt im Schadenfall und habe klare Ansprechpartner bzw. Firmen. Ich verlasse mich auf keine Kreditkarten-Versicherung. Muss aber nicht auf euch zutreffen ... wir sind da halt ein wenig vorsichtig.
 

Protea

Well-Known Member
Hast Du schon mal die Bedingungen der KK-Versicherungen gelesen? Ich habe mir das Vergnügen mal angetan, weil es hieß das Offroadfahrten bei Amex mit abgedeckt seien. Die Karten haben derart viele Ausschlüssen, so dass eigentlich immer ein Grund vorliegt nicht zahlen zu müssen. Das ist mir zu risikoreich, insbesondere da die Bedingungen auch schnell mal ohne Vorwarnzeit geändert werden.

Deshalb buch ich meinen Leihwagen nur über einen deutschen Vermittler bei den Verleihern. Damit habe ich dann einen deutschen Vertragspartner mit einem Vertrag nach deutschen Recht. Und das Ganze dann noch über Arno - und man hat zusätzlich noch jemanden der einen kompetent berät.
Bei den Änderungen ohne Vorwarnzeit stimme ich voll und ganz zu. Ich habe mir gerade mal die Bedingungen für meine Karte durchgelesen, auf den 1. Blick sehen die Bedingungen für mich aus, wie auf jeder anderen Police auch.
http://www.miles-and-more-kreditkar...gungen/bedingungen_mietwagen_vollkasko_en.pdf

Ganz klar ist für mich nur der eine Punkt nicht und zwar der Punkt 5 unter rental car means

ich lese das so das off-road vehicle mit versichert sind, solange ich nicht off road damit fahre, also auf normalen public roads wäre ich versichert. Florida bietet sich ja nicht gerade um um auf Safari zu gehen, also müsste ich doch abgedeckt sein. Aber der Teufel steckt ja oft im Detail. Danke schon mal fürs lesen:001:
 

Kentukytaner

Well-Known Member
Ich buche immer über ADAC, da ist auch immer der Zusatzfahrer mit dabei und wie viele Meilen das Auto schon gefahren ist, ist mir völlig wurscht, Hauptsache es ist einigermaßen gut in Schuß . Ich brauch auch nicht diese Sonderausstattungen wie man es zu Hause evtl. gewohnt ist, denn es ist doch nur ein Mietwagen und ich gebe es nach der Urlaubszeit ja wieder ab....Es muss nur fahren, mehr nicht ;) und wer den ganzen Schnick Schnack haben will, der muss halt auch bereit sein mehr dafür zu bezahlen und nicht bei niedrigst Preisen ´nen Porsche nach deutschem Standart erwarten....und nach 19.000 Meilen= 30.500 km = Auto kann nur alt/kaputt sein :0025::0025::0025: ?? Glaube ich eher nicht...
Gruß Dani :001:
 

Lonici

Well-Known Member
unser diesjähriger Mietwagen hatte 26T Meilen auf dem Tacho und viele Gebrauchsspuren, aber das hat uns nicht gestört. Er lief ohne Murren weitere 3000 Meilen, war innen sauber und die vielen Kratzer aussen waren uns sogar ganz recht. Da hat dann beim Abgeben die kleine Beule, die uns einer beim Parken gemacht hat, überhaupt keinen interessiert. :007:
 

tigrachen

Well-Known Member
Hatte mal nachgefragt weil ich ne kleine Macke am Auto entdeckt hatte. Alamo fragte nach der Größe der Macke und meinte dann, dass alles was kleiner als Golfballgrösse sei, nicht relevant wäre.


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Texasranger

Well-Known Member
Deshalb buch ich meinen Leihwagen nur über einen deutschen Vermittler bei den Verleihern. Damit habe ich dann einen deutschen Vertragspartner mit einem Vertrag nach deutschen Recht.
Meines Erachtens ist das nicht zutreffend, sondern ein verbreiteter Irrtum.

Der (deutsche) Vermittler vermittelt (nach seinen Bedingungen) und der (amerikanische) Vermieter vermietet (nach seinen Bedingungen). Es gibt also zwei (!) Verträge. Den Vermittlungsvertrag und den Mietvertrag.
Der Mietvertrag wird erst in den USA geschlossen und unterliegt US-Recht, meistens auch noch mit einer Schiedsklausel (Positiv weiß ich das von Hertz.
Das steht nämlich auf dem letzten dieser zahllosen aneinanderhängenden Blätter in kleinem Format auf dickem Papier, die man bei der Anmietung bekommt.). D.h. bei Auseinandersetzungen kann ich nicht einmal ein staatliches US-Gericht anrufen, sondern lande vor einem privaten Schiedsgericht, dessen "Richter" wahrscheinlich eine gewisse "Nähe" zu Hertz haben dürften.

Richtig ist, dass große deutsche Vermittler, wie z.B. der ADAC aufgrund der hohen Vermittlungszahlen eine entsprechende Marktmacht bei den Vermietern haben, und sich bei Problemen auch für die von ihnen vermittelten Kunden reinhängen. Das machen aber nicht alle Vermittler so. Gerne heißt es dann sinngemäß: Die Vermittlung ist erfolgt, die Provision kassiert und der Kunde kann sich bei Problemen alleine beim Vermieter bemühen.

Über den Zustand des Wagens mache ich mir wenig Gedanken (Ich fahre natürlich auch gerne in einem makellosen Wagen!). Die Versicherungen sind doch in der Regel ohne Selbstbeteiligung. Selbst wenn man bei der Rückgabe eine Altschaden aufgedrückt bekommen sollte, ist man doch sozusagen "von der Haftung frei".

Gruß Texasranger
 
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