Auswandern, warum?

BiMi

Moderator
Moderator
#2
Na ja...genauso gut könnte ich x Gründe aufführen weshalb nicht D! :mrgreen:
Ich war ja jetzt nach 1,5 Jahren mal wieder in meiner alten Heimat- und Geburtsstadt und was mir extrem negativ aufgefallen ist, ist die unglaubliche Hektik und die Unfreundlichkeit wenn ich unterwegs war. Früher ist es mir hier etwas auf die Nerven gegangen, wenn man schon auf 10 Metern ein "excuse me" hörte, aber inzwischen empfinde ich es wesentlich entspannter und freundlicher als fast über den Haufen gelaufen zu werden. :022: Auch sind mir die Bettler aufgefallen, die ich sehr unangenehm fand...also nicht die, die mur sitzen, sondern ich denke das waren Osteuropäischer, die direkt auf mich zugegangen sind...brrr, das war unangenehm...und es relativ schmuddelig...überall sieht man Kippen! Das mal in Kürze was mir negativ aufgefallen ist...trotzdem ist HH eine tolle Stadt und ich hatte eine klasse Zeit, nicht das ihr mich missversteht! :0141:
 
#3
Wenn ich könnte, wie ich wollte, würde ich aus D auswandern .... ich bin absolut nicht glücklich in diesem Land, es läuft soviel schief in Deutschland ..... aber was will man machen,.....
Wir haben einige in der Familie, die nach Amerika ausgewandert sind, und in Amerika sogar ..... ach das schreibe ich hier lieber nicht ...... aber sie haben ihr Glück gefunden ....
 

Moränen

Well-Known Member
#4
Wenn Du so unzufrieden bist wander aus!

Es gibt immer Gründe etwas nicht zu machen - mit hätte, würde, könnte hat sich noch nie etwas verändert.
Für mich kommt auswandern definitiv nicht in Frage - ich möchte weiter in D meinen Lebensmittelpunkt haben, schade das man deshalb dann auch in D steuerpflichtig ist.
Ich wollte beruflich etwas erreichen - bin dann in 25 Jahren als Angestellter 8x umgezogen. Ich habe deshalb auch fast 10 Jahre eine Wochenendbeziehung geführt - macht nix, war die richtige Frau. Wir sind immer noch glücklich zusammen.

Wenn ein Ziel oder ein Wunsch da ist der stark genug ist - machen!
Sonst erzählst Du in 10 Jahren Deinen Enkeln .......hätte, könnte.......

Mike
 

Ninne

Well-Known Member
#5
Na ja...genauso gut könnte ich x Gründe aufführen weshalb nicht D! :mrgreen:
Ich war ja jetzt nach 1,5 Jahren mal wieder in meiner alten Heimat- und Geburtsstadt und was mir extrem negativ aufgefallen ist, ist die unglaubliche Hektik und die Unfreundlichkeit wenn ich unterwegs war. Früher ist es mir hier etwas auf die Nerven gegangen, wenn man schon auf 10 Metern ein "excuse me" hörte, aber inzwischen empfinde ich es wesentlich entspannter und freundlicher als fast über den Haufen gelaufen zu werden. :022: Auch sind mir die Bettler aufgefallen, die ich sehr unangenehm fand...also nicht die, die mur sitzen, sondern ich denke das waren Osteuropäischer, die direkt auf mich zugegangen sind...brrr, das war unangenehm...und es relativ schmuddelig...überall sieht man Kippen! Das mal in Kürze was mir negativ aufgefallen ist...trotzdem ist HH eine tolle Stadt und ich hatte eine klasse Zeit, nicht das ihr mich missversteht! :0141:
Das empfinde ich jedes Jahr im Urlaub auch so. Die Umgangsformen in den USA sind, wenn auch oberflächlich, wirklich um einiges freundlicher als hierzulande. Wobei ich die Menschen in HH auch jedes Mal freundlicher finde als hier im Rheinland.
 

California2000

Well-Known Member
#6
Ich habe neulich beim Motorrad fahren einen Amerikaner (Deutschen) kennengelernt der vor vielen Jahren mit seinem Vater nach D gekommen ist und mittlerweile auch die deutsche Staatsbürgerschaft hat. Der ist froh, dass er hier wohnt und kann sich nicht mehr vorstellen zurück in die USA zu gehen
 
S

Sunrise2

Guest
#7
Nach Florida auswandern war auch schon mal eine Überlegung von uns.
Ich empfinde die Leute auch wesentlich enspannter als hier in Deutschland, aber ich bin ja auch nur dort, weil ich Urlaub dort mache.
Später dann habe ich erfahren wie das Leben dort ausschaut, wenn man dort auch wohnt und empfand es wesentlich hektischer und
als hier in Deutschland, dies kann aber auch an der Person gelegen haben, bei der ich wohnte. Da gab es kein gemeinsames Frühstück, oder Abendessen, da hat jeder für sich gegessen. Das Kind konnte sich alles erlauben.

Von einigen Leuten die nach FL ausgewandert sind hörte ich nur Schlechtes und wie sehr sie Deutschland doch vermissen.
Es kommt aber auch immer auf die Leute selber an. Ich sage mir, hätte ich keine Kinder oder die Möglichkeit in Florida zu arbeiten, ich würde schon auswandern wollen.

Menschen sind aber überall gleich, es gibt in Deutschland viele nette Menschen und es gibt in Florida viele nette Menschen.

Naja, über das Wetter in FL schreibe ich jetzt nichts:mrgreen: wäre für mich auch kein Hauptgrund.
 
#8
Wenn Du so unzufrieden bist wander aus!

Es gibt immer Gründe etwas nicht zu machen - mit hätte, würde, könnte hat sich noch nie etwas verändert.
Für mich kommt auswandern definitiv nicht in Frage - ich möchte weiter in D meinen Lebensmittelpunkt haben, schade das man deshalb dann auch in D steuerpflichtig ist.
Ich wollte beruflich etwas erreichen - bin dann in 25 Jahren als Angestellter 8x umgezogen. Ich habe deshalb auch fast 10 Jahre eine Wochenendbeziehung geführt - macht nix, war die richtige Frau. Wir sind immer noch glücklich zusammen.

Wenn ein Ziel oder ein Wunsch da ist der stark genug ist - machen!
Sonst erzählst Du in 10 Jahren Deinen Enkeln .......hätte, könnte.......

Mike
Da hast Du Recht.
 
Zuletzt bearbeitet:

Florian B.

Well-Known Member
#9
Ich bin ja der Ansicht dass hier bei uns ganz wenig schief läuft und es uns über die Maßen gut geht - ganz im gegensatz zu vielen anderen europäischen Ländern und ganz ganz sicher auch im Vergleich zu den USA.

Aus politischer/gesellschaftlicher/sozialer Sicht wüsste ich keinen einzigen Grund auszuwandern - noch nicht einmal in ein anderes europäisches Land.
 

BiMi

Moderator
Moderator
#11
Es geht aber nicht immer um diese Dinge und ich empfinde schon, aus der Ferne gesehen, dass vieles in unserem Land nicht in die richtige Richtung läuft...aber mit Sicherheit empfindet man es anders wenn man in D lebt. Ich habe darüber aber auch mal anders gedacht...auch wenn ich in D die wesentlich bessere Absicherung habe, ich weniger arbeiten muss, in der Regel mehr Urlaub habe, empfinde ich hier für mich die höhere Lebensqualität...ich bin wesentlich positiver und relaxter geworden. Ich habe auch bisher nicht das Gefühl gehabt, dass ich 3 Wochen Urlaub brauche...eigentlich freue ich mich nach 1 Woche immer schon wieder nach Hause zu fahren! Das hat such nichts mit für oder wieder zu tun, dass ist zzt. einfach meine persönliche Einstellung und ich glaube das kann auch nur jemand beurteilen, der bereits in beiden Welten gelebt hat und jeder sieht es natürlich auch unterschiedlich.
 

zensus

Well-Known Member
#13
Ich erinnere mich immer wieder gerne auf die amerikansiche Familie hinter uns im Flieger auf dem Rück- und Landeanflug auf Hamburg:

Oh ist das schön hier, hier möchte ich leben.

"Arbeit ist Scheisse - ÜBERALL" :0391:
 
S

Sunrise2

Guest
#15
Ich bin ja der Ansicht dass hier bei uns ganz wenig schief läuft und es uns über die Maßen gut geht - ganz im gegensatz zu vielen anderen europäischen Ländern und ganz ganz sicher auch im Vergleich zu den USA.

Aus politischer/gesellschaftlicher/sozialer Sicht wüsste ich keinen einzigen Grund auszuwandern - noch nicht einmal in ein anderes europäisches Land.[/QUOTE

Doch, da würden mir schon Gründe einfallen. Wenn man mal die Greencard gewonnen hat, ist es einfach dort eine Arbeitsstelle zu finden.
Die Gegend finde ich einfach traumhaft schön und das Klima bekommt mir dort auch sehr gut. Das sind doch schon mal Gründe, die man nicht außer Acht lassen sollte. Aber erst muss man mal die Greencard bekommen.

- - - - - Beitrag zusammengeführt - - - - -

In der heutigen Zeit ist es doch wesentlich einfacher wenigstens für eine gewisse Zeit im Ausland leben zu können. Es muss nicht gleich eine richtige Auswanderung sein. Das erweitert den Horizont und tut jedem gut. Ich wünsche mir mehr Menschen würden davon Gebrauch machen.
Die Gelegenheit müsste sich aber erstmal bieten. Mit Kinder schulpflichtigen Kindern denkt man auch etwas anders, also ich könnte es mir so jetzt nicht vorstellen, es sei denn man hätte das Eigenkapital dazu und die Aussicht auf einen Job, dann auf jeden Fall.

Viele Jugendliche machen ja auch ein Jahr im Ausland, allerdings müssen sie dann meist eine Klasse wiederholen, aber das erweitert den Horizont, ich finde das toll wenn das klappt.
 

malone

Well-Known Member
#16
Komisch,

immer wenns eng wird (Krankheit, Jobverlust, Alter.....) wollen viele Auswanderer ganz schnell wieder heim zu Mutti in die soziale Hängematte. Dann war es dann doch nur ein Langzeiturlaub mit Rückkehroption.
 

malone

Well-Known Member
#19
@ Goofy

Weil Auswanderung (im Sinne des Begriffes) eigentlich etwas dauerhaftes ist??

Es ist wie an der Autobahnraststätte: Über die Qualität und die Preise meckern, aber umsonst auf die Toilette gehen wollen.:009:

Sorry für den -etwas drastischen- "Unsinn" aber ich glaube an das Solidarprinzip in Deutschland und zahle auch dafür!:001:
 
Zuletzt bearbeitet:

Hombre

Well-Known Member
#20
Wenn man fest stellt, dass die Auswanderung ein Fehler war, sollte man auch die Möglichkeit des Rückkehrens nicht verteufeln.
Soll ja auch in der Berufswahl vorkommen, dass man sich falsch entschieden hat und den Fehler wieder rückgängig macht. Sogar im Privatleben soll es Leute geben die zweimal den Ehepartner heiraten

Fazit: Wenn man einen Fehler macht und man kann diesen beheben, warum nicht.
 
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