Bilde ich mir das ein? (wir und "die Amerikaner")

Mühli

Moderator
Mitarbeiter
#22
Sehr oft (eigentlich nie) treffe ich US Touristen hier im Ruhrgebiet nicht.Ergo kann ich mit denen auch nicht reden.Die letzten die ich hier in D getroffen habe, war vor einigen Jahren auf dem Oktoberfest(wo auch sonst?).War super und ich wollt ich tät hier öfter welche treffen :007:Im Urlaub kommt es vor, dass ich auf die "Einheimischen"zugehe um einiges aus der Gegend aus erster Hand zu erfahren.
So ist schon das ein oder andere Kaltgetränk in amerikanischen Vorgärten getrunken worden :0141:.
Besonders gefreut hatte mich einmal, dass ich kurz vor Weihnachten eine sehr schöne Weihnachtskarte im Briefkasten hatte, von einem Menschen den ich kaum kannte :002:.
 

Caloosa

Well-Known Member
#23
Hier und in vielen anderen Teilen der USA hat man nur etwas gegen ILLEGALE Einwanderer, LEGALE Einwanderer sind ueberall herzlich willkommen. Urlauber/touristen uebrigens auch.
Diese Aussage finde ich aber sehr verallgemeinernd bzw. Wunschdenken durch die rosarote Brille. Ich denke mal, in jedem Land der Welt kommt es immer darauf an, WOHER man kommt. Spanischsprechende legale Migranten sind in vielen Teilen der USA sicherlich genauso unwillkommen wie dunkelhäutige legale Migranten. Da sollte man sich einfach nichts vormachen. SW Florida ist da definitiv keine Ausnahme und auch keine Insel der Glückseligen.
 

tribble

Well-Known Member
#24
Sehr oft (eigentlich nie) treffe ich US Touristen hier im Ruhrgebiet nicht
Ich auch nicht. Aber vor ein paar Wochen haben sich welche nach Essen verirrt, sie standen vor der Kirche und wollten sich fotografieren. Ich habe dann gefragt, ob ich das tun soll, damit der Fotograf mit aufs Bild kann (gleiches ist uns in Florida so oft passiert).

Daraus entwickelte sich ein nettes Gespräch, und zum Schluss haben wir gemeinsam das Wort "Mantateller" geübt. Damit die Leute wissen, was sie bestellen sollen.:D

Die waren übrigens auch sehr stolz, dass mir der Urlaub in Florida so gut gefallen hat.:001:
 
#25
bei unseren usa aufenthalten haben wir bis jetzt noch nie irgendeine negative erfahrung mit der freundlichkeit der amis gemacht.
alle waren immer sehr, sehr hilfsbereit und freundlich.
hatten z.B in Miami in Little Havanna im Maximo Gomez Park eine sehr, sehr nette Erfahrung mit einem ca. 70 Jährigen Kubanischen Einwanderer .. er fragte uns woher wir denn sind und wir sagten "From Austria" und da meinte er nur "Ah austria, strauss, lederhosen, vienna, mozart" .. er erzählte uns dann ein bisschen von seinem Leben & dass er einestages sehr, sehr gerne nach Kuba zurück möchte. Am ende meinte er noch wir sollten doch mozart von ihm einen schönen Gruß ausrichten :035:
solche erfahrungen haben aber viele von uns sicher schon gemacht ..

Letztes mal war ich bei uns in Wien in der Innenstadt wo es nur so von Touristen wimmelt .. da sprach mich ein Touri-Ehepaar an und meinte "Can you take a picture of us please?" .. klar mach ich doch glatt!
und dann meinte die frau aufeinmal zu ihren mann:" look jerry there´s a T.G.I fridays over there .. " dann meinte sie zu mir dass sie das zu hause auch hätten und oh wie toll - ich habe ihnen dann erzählt dass wir auch schon ein paar mal in den usa waren .. und die waren total begeistert !! Sie haben mir erzählt dass der Grund ihrers Europa Trip (London, Paris, Berlin, München, Wien) war, dass ihre Ur-Großeltern aus Germany kamen .. Deutsch können sie leider beide keine mehr .. aber es war total nett. Dann kam natürlich wieder dass viele Amis deutschsprachige vorfahren haben .. und sie zuhause auch ein paar deutsche kennen würden. "Do you know Frank Rosenberg he is from Munich?" - haha :002:
später kam dann noch eine interessante Bemerkung über einwanderer .. der Mann meinte zu mir, dass die deutschen einwanderer es "leichter" in den USA hätten da wir im gegensatz zu Lations, Schwarzafrikanern, Asiaten etc. auf den ersten blick gar nicht zu erkennen wären...

Mein fazit .. mir ist es immer leicht gefallen mit amis ins gespräch zu kommen .. egal ob in europa oder den usa.
 
#26
Wenn ich mich in den USA an eine Bar setze und nicht grimmig vor mich drein schaue, dann habe ich nach spätestens 10 Minuten einen Gesprächspartner.

Wenn sich ein ausländischer Tourist bei uns an die Bar setzt geht er nach drei Stunden nach Hause ohne ein Wort gesprochen zu haben.

Das ist der Unterschied...
Vielleicht auf dem Kaff, aber nicht in Großstädten oder touristischen Hochburgen.
Ich komme hier in Frankfurt oft mit Touris ins Gespräch.
Typische Situation:
Ein Touri-Pärchen macht alle möglichen Verrenkungen, um sich selbst vor z.B. dem Römer zu photgraphieren. Egal wo, ob in den USA oder hier, biete ich da gerne meine Hilfe an und frage, ob ich ein paar Bilder von ihnen schiessen soll - wird immer gerne angenommen und man kommt oft auch ins Gespräch.
Letztes Jahr waren wir zum Christkindlsmarkt in Nürnberg. Zwei Tische weiter im Restaurant gab es krasse Verständigungsprobleme zwischen der Kellnerin und zwei Aussies. Ich habe dann übersetzt, bei der Bestellung geholfen und wir haben uns dann auch noch nett unterhalten.
 

BiMi

Moderator
Moderator
#27
Vielleicht auf dem Kaff, aber nicht in Großstädten oder touristischen Hochburgen.
Ich komme hier in Frankfurt oft mit Touris ins Gespräch.
Typische Situation:
Ein Touri-Pärchen macht alle möglichen Verrenkungen, um sich selbst vor z.B. dem Römer zu photgraphieren. Egal wo, ob in den USA oder hier, biete ich da gerne meine Hilfe an und frage, ob ich ein paar Bilder von ihnen schiessen soll - wird immer gerne angenommen und man kommt oft auch ins Gespräch.
Letztes Jahr waren wir zum Christkindlsmarkt in Nürnberg. Zwei Tische weiter im Restaurant gab es krasse Verständigungsprobleme zwischen der Kellnerin und zwei Aussies. Ich habe dann übersetzt, bei der Bestellung geholfen und wir haben uns dann auch noch nett unterhalten.

So mache ich das in HH auch. Sobald ich sehe, dass Touris Hilfe benötigen, spreche ich sie an.

Aber die Situation die Flo beschrieben hat, ist doch noch eine andere. Ich denke auch, dass jemand der alleine in Deutschland in einer Kneipe oder an einer Bar sitzt, es wesentlich schwerer haben wird mit anderen ins Gespräch zu kommen (das habe ich auf Dienstreisen selbst schon häufig erlebt, außer ich bin selbst auf die Leute zugegangen. Aber damit habe ich ja auch kein Problem :mrgreen:). In den USA dauert es ja kaum ein paar Minuten und man wird angequatscht.

Wahrscheinlich kommt man da in einem Kaff sogar schneller mit den Leuten ins Gespräch, als in einer Großstadt.
 
Top