Fernsehen und Schule....

tribble

Well-Known Member
Du sprichst mir aus der Seele, Alex.

Es gibt bestimmt Kinder, für die integrativer Unterricht geeignet ist. Wir hatten beides, und ich kann nicht nachvollziehen, warum das Image der Förderschulen so schlecht ist.
Ich habe selten so motivierte Lehrer erlebt wie auf der Schule unseres Sohnes und kann nur empfehlen, sich damit näher zu befassen, bevor man sich ein Urteil bildet.
 

Florida-Fighter

Derzeit im Forums-Urlaub
Das finde ich nicht... Unter Integration verstehe ich ein miteinander und nicht nur unter "seinesgleichen"... Von einer Integration kann ich reden, wenn "Problemkinder" mit "normalen Kindern" gleichzeitig gelehrt und gefördert werden und die "normalen" Kinder lernen, sich um die "schwächeren" mitzukümmern... Und ich rede jetzt nicht von "behinderten" Kindern... Es ist nunmal auch Fakt, dass hochbegabte Kinder auf die Förderschulen "abgeschoben" werden, da Lehrer nicht in der Lage sind, diese überhaupt zu erkennen!!! Meiner Meinung nach züchten wir egoistische Kinder... Der gesamte Schulplan, das gesamte Schulsystem müsste überarbeitet und "Spätzünder" und "ADS/ADHS Kinder" berücksichtigt werden... Stattdessen wird ein Rasterschema vorgezogen... Wer kein Dreieck ist, wird erstmal aussortiert, solange bis die Ecken passen, dann kann es zurück in die "normale" Gesellschaft...

Ich finde das doof... Aber ich tick eh anders... Genaugenommen, bin ich das Musterbeispiel an ADHS-Patienten :muha: Und das ist ernst gemeint :mrgreen:
Ich weiß auch gar nicht warum alle so ein Problem mit Förderschulen haben. Meistens die, die gar kein Kind auf so einer Schule haben.
Integration von behinderten Kindern an Schulen ist natürlich super, aber es gibt einfach Grenzen. Auf beiden Seiten. Kinder mit leichter Behinderung, oder körperlichen Gebrechen sind sicherlich einfacher in einen Schulalltag der Regelschule zu integrieren als Kinder mit schweren Behinderungen die viel Therapie benötigen. Lernen dann die einen Mathe und Kai-Uwe geht zur Ergotherapie oder in den Snoozleraum?

Schön wäre es, wenn die Schulen so aufgebaut wären, das die Klassen in einem Gebäude wären. Klasse 1 a im gleichen Gebäude wie die Klasse mit den geistig behinderten, die aber eigenen Unterricht machen. In der Pause etc sind dann alle zusammen. Es gibt Therapieräume etc und man ist quasi zusammen.
Unterrichtsalltag ist gemeinsam ja gar nicht machbar.

Mein Sohn geht ab Sommer in die Schule für geistig behinderte Menschen. Ich finde das mittlerweile echt gut. Die Schule ist super toll, das Personal gut ausgebildet und die können ihn so fördern, wie das an einer normalen Grundschule doch gar nicht ginge. Was soll er denn bitte unter lauter normalen Schülern? Die lernen lesen und schreiben und er guckt aus dem Fenster? Malt kriggelkraggel aufs Papier?

Nee, das ist doch total blöd. Darum sag ich ja: alle die nach intergration schreien sollen selbst bitte ein Kind haben mit Förderbedarf und mal die Kirche im Dorf lassen. Intergration bis zu einem gewissen Grad, danach wird es schwer.

Um beim Beispiel von meinem Sohn in der normalen Schule zu bleiben. Was soll er dort lernen? Werden die anderen Kinder mit ihm überhaupt spielen in der Pause? Wird er einsam in der Ecke stehen? Ich gehe davon aus. Er kann nicht sprechen......kein Kind kann dort Gebärdensprache. Er muss noch gewickelt werden. Welcher Lehrer hat dafür Zeit? Wer erklärt ihm Dinge, die viel Zeit beanspruchen? Dafür ist auf einer normalen Schule kein Zeit und ich denke, mein Sohn wird auf seiner Schule wensentlich zufriedener sein und wir als Eltern auch. Weil wir wissen, er ist dort unter seinesgleichen, mit den gleichen Problemem und da lacht keiner, keiner hänselt ihn und man hat Zeit sich um ihn zu kümmern, bei 9 Kindern in der KLasse.

Bei meiner Freundin in der Klasse des Sohnes sind Kinder mit Förderbedarf. Eine integrative KLasse. Diese Klasse ist die Klasse die vom Lernstoff am weitesten zurückliegt. Es ist nicht immer einfach. Jetzt ist ein Junge auf der Schule der nicht hören kann. Er hat einen eigenen Lehrer dabei, der dolmetscht. Die Eltern des Jungen wollten unbedingt das er eine normale Schule besucht. Ende vom Lied: er ist allein in der Pause, keine Freunde, keiner versteht ihn. Er ist total aussen vor. Ich weiß nicht, ob das der Weisheit letzter Schluss ist.
Alex, ich habe von vornherein behinderte Kinder ausgeschlossen... Damit sind auch die geistig behinderten Kinder inbegriffen... Und ein Kind, das nichts hört, fällt auch unter die Kategorie "behindert"... Natürlich muss hier genauestens unterschieden werden, welche Art von Behinderung für eine "Behindertenschule" ist, und welche auch in "normalen" Schulen gehen (z. B. Rollstuhl etc.) können.

Ich weiß nicht, ob ich generell was gegen die Förderschulen habe... Vielmehr ist es die Einstellung der Regelschullehrer, den Eltern immer gleich die Förderschule nahezulegen, nur weil das Kind nicht mitkommt, den Unterricht stört und zu langsam ist... Malik kann inzwischen lesen, sehr gut rechnen und schreiben... Die eigentlichen Hauptdefizite liegen in der Unruhe und der Feinmotorik... Das Lesen ist deutlich besser geworden... Aber den Inhalt des Gelesenen konnte er bereits von Anfang an zu 100 % wieder geben... Was auch die Lehrer in der Schülerhilfe immer sehr gewundert hat... Zitat: Ich habe noch nie ein Kind gesehen, dass so katastrophal liest und trotzdem alles versteht, was es gelesen hat... Soll ich deswegen das Kind in die Förderschule schicken?

Mein Wunsch von einer Grundschule wäre: Eine Klasse von max. 20 Kinder mit 5 Kindern, die speziell und zusätzlich geförder werden müssen... 2 Lehrer: 1 unterrichtet normal und der andere hilft mit... Bei Bastelarbeiten können 5 Gruppen gebildet und in jeder Gruppe ein "Förderkind" dazugesetzt werden... So würden die Kinder lernen Rücksicht auch auf die Schwächeren zu nehmen... Und in der Pause spielen die Kinder in der Förderschule nicht anders, als in einer Regelschule... Wenn Kinder von anfang an so gelernt bekommen, dass man niemanden ausschließt, nur weil er "anders" ist, dann wird auch keiner ausgeschlossen...

Um es nochmal zu verdeutlichen: Ich rede von Förderschulen die das Lernverhalten der Kinder betreffen... dazu habe ich mal einen tollen Bericht im TV gesehen... Ich finde ihn jetzt nicht, weil ich nicht mehr weiß, welcher Sender das war und wie die Sendung hieß... Aber ich habe das hier gefunden, dass so ähnlich das wiedergibt, was ich meine
Warum die „Förderschule Lernen“ aufgelöst werden muss

Einige inklusionsskeptische Argumente sind nicht von der Hand zu weisen; so erscheint eine Auflösung der Förderschulen per Federstrich wenig erstrebenswert. Eine Aushöhlung der Schulpflicht, um sich der allergrößten Problemfälle zu entledigen, muss unbedingt vermieden werden. Wir halten folgende Forderungen für die richtigen Schritte:

- - Erstens: Die Förderschule mit dem Schwerpunkt „Lernen“ muss aufgelöst werden. Diese Schule steht für die Viergliedrigkeit unseres differenzierenden Bildungssystems. Stattdessen sind die entsprechenden Förderschullehrer an den Grund-, Haupt-, Gemeinschafts- oder Gesamtschulen einzusetzen. Die Diagnostik könnte man sich dann sparen, gefördert wird jedes Kind. Entscheidend ist die frühe Förderung: Investitionen in frühkindliche Bildung, besonders in sozialen Brennpunkten, zahlen sich für die Kinder und die Allgemeinheit aus. Dies muss zentraler Anspruch einer vorsorgenden Sozialpolitik sein. Archiv - Berliner Republik
... Ich hatte nur vergessen, dass man das nicht mehr Integration, sonder Inklusion nennt :0041:... :mrgreen: Ich hatte damals ein Bericht gesehen, da ging es darum, dass Förderschulen sogar gesetzlich abgeschafft werden sollen... oder so ähnlich... müsste jetzt wieder googlen... ja, wenn man "Förderschulen sollen abgeschafft werden" googled, bekommt man eine ganze Latte an Berichten hierüber... Wußte ich doch, dass da irgendwas mal war... Es sollen daraus Inklusionsschulen gemacht werden... Hierbei geht es nicht um behinderte Kinder, sondern um die Kinder mit Lernschwächen... :001:

Hier steht, was ich eigentlich die ganze Zeit meine!!!
http://bildungsklick.de/a/83066/foerderschulen-lernen-ganz-abschaffen/

 

hobi11

Well-Known Member
Hallo,

und hier vielleicht mal eine Adresse die interessant sein könnte, für Eltern die mit Ihrer bisherigen Diagnose zweifeln oder
noch nicht so zufrieden sind. Die Klinik behandelt nicht nur ADHS Patienten. Wir können diese Klinik
uneingeschränkt empfehlen.

Klinik Walstdedde - Privatklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Psychotherapie und Psychosomatik (NRW)

Dies ist zwar eine Privatklinik, doch übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten
für ambulante Termine, bzw. die Tagesklinik - wenn notwendig.

Wenn Fragen - ruhig melden.

Gruß
hobi11
 

Sepa

Well-Known Member
Mein Enkel ist auch auf einer Förderschule gewesen.
Nach einem Jahr konnte er in die Regelschule und jetzt kommt er auf die Realschule.
Die Lehrer in der Förderschule waren Super und ohne ihre Hilfe wäre unser Enkel niemals dort wo er jetzt ist.
Er wäre am Anfang in einer Regelschule total unter gegangen.
Er hat auch alles gelernt ,aber er brauchte wesentlich länger als andere.
Textinhalte konnte er nicht verstehen oder inhaltlich wiedergeben.

Er ist nicht geistig oder körperlich behindert.
 

hobi11

Well-Known Member
Mein Wunsch von einer Grundschule wäre: Eine Klasse von max. 20 Kinder mit 5 Kindern, die speziell und zusätzlich geförder werden müssen... 2 Lehrer: 1 unterrichtet normal und der andere hilft mit..

++++++++++++++++++++++++++++

Demi,

das gibt es schon in Form einer Integrationskraft. Diese begleitet den Schüler während des Schulunterrichts
und hilft dementsprechend.

Gruß
hobi11
 

Florida-Fighter

Derzeit im Forums-Urlaub
Mein Wunsch von einer Grundschule wäre: Eine Klasse von max. 20 Kinder mit 5 Kindern, die speziell und zusätzlich geförder werden müssen... 2 Lehrer: 1 unterrichtet normal und der andere hilft mit..

++++++++++++++++++++++++++++

Demi,

das gibt es schon in Form einer Integrationskraft. Diese begleitet den Schüler während des Schulunterrichts
und hilft dementsprechend.

Gruß
hobi11
Ja, aber leider nicht bundesweit und auch nicht flächendeckend :0024: ... Und die Klassen sind leider auch nicht immer klein... Da haben auch viele Kinder z.B. Probleme damit... Wir hätten eigentlich auch 2 Klassen mit 29 :0041: Kinder bekommen sollen, weil "angeblich" keine Lehrkräfte zur Verfügung standen... Da haben dann viele Eltern ihre Kinder entweder in die Privatschule eingeschrieben, oder sind auf umliegende Grundschulen ausgewichen...
 

hobi11

Well-Known Member
Integrationskraft

Demi,

auch wenn es zur Zeit nicht flächendeckend ist, Du hast aber ein Anrecht darauf, wenn
Du ein medizinisches Gutachten hast (und die Schule spielt in aller Regel mit).

Wir haben auch im ersten Jahr gehört, haben wir nicht , können wir nicht, nach einigen
Diskussionen :0082: ging es dann doch.

Gruß
hobi11
 

Florida-Fighter

Derzeit im Forums-Urlaub
Demi,

auch wenn es zur Zeit nicht flächendeckend ist, Du hast aber ein Anrecht darauf, wenn
Du ein medizinisches Gutachten hast (und die Schule spielt in aller Regel mit).

Wir haben auch im ersten Jahr gehört, haben wir nicht , können wir nicht, nach einigen
Diskussionen :0082: ging es dann doch.

Gruß
hobi11
:mrgreen: Na wenn das so ist :009: Ich habe einen Sprechstundentermin mit der Lehrerin für nächste Woche ausgemacht... Werde dann mal berichten, was das Ende aus dieser Diskussion geworden ist... :0141:

Dennoch finde ich einfach eine Inklusionsschule für besser... So hätten, wie schon mal geschrieben, auch die Kinder aus den Problemfamilien mal Chancen...
 

Mausefalle

Well-Known Member
Mein Wunsch von einer Grundschule wäre: Eine Klasse von max. 20 Kinder mit 5 Kindern, die speziell und zusätzlich geförder werden müssen... 2 Lehrer: 1 unterrichtet normal und der andere hilft mit..

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Demi,

das gibt es schon in Form einer Integrationskraft. Diese begleitet den Schüler während des Schulunterrichts
und hilft dementsprechend.

Gruß
hobi11
Aber genau da hapert es dann auch bei unseren Schulämtern!

Joachims jüngster Sohn (jetzt 12) wurde auf auditive Wahrnehmungsstörungen diagnostiziert, jedoch als Vollschulfähig (schriftliche Information SPZ). Als es um die Einschulung ging, sagte uns seine Exfrau das man den Jungen auch auf die Lernhilfeschule einschulen wolle ............. so nach dem Motto: "Hin damit, die Schwestern waren ja auch da"! Jedoch ist der Kleine mehr als clever und wissbegierig. Er konnte schon weit vor der Einschulung lesen und Wörter mit Buchstabenwürfeln legen.

Jedoch hat er dies mangels Selbstbewusstseins immer verborgen, wir haben es auch nur zufällig bemerkt. Als die Ansage mit der Lernhilfeschule kam, habe ich Männe in den Popo getreten, damit er die auf dem Schulamt mal fragt was das soll.

Gesagt - getan. Nachdem ich vorher das hessische Schulgesetz durchgelesen habe (und herausfand das die Eltern mit das letzte Wort bei dere Schulwahl haben), wurde der zuständige Herr beim Schulamt von uns interviewt. Ergebnis ist eigentlich mehr als erschreckend:

Man wolle das Kind unteranderem aus dem Grund in die Schule für Lerhilfe einschulen, da man wenn er in die Regelschule kommen würde genau mit 1 Kind über der Zahl wäre an der man die Klasse in 2 kleine Klassen teilen müsste! Klar ......... also dann lieber Geld sparen und ein Kind einfach mal auf die Förderschule packen.

Innerhalb des Gespräches wurde der Herr dann noch ziemlich pampig, da wir Ihm gesagt haben was im Schulgesetz zu diesem Thema steht. Sein Kommentar dazu: Das Schulgesetz geht die Eltern nichts an! Da wäre ich dem Kerl am leibsten durch den Telefonhörer gekommen. Danach haben wir den Schulrat eingeschaltet und dann wurde festgelegt, dass Dennis in eine Schule für Hörgeschädigte Kinder kommt in der das 1. Schuljahr auf 2 Jahre verteilt unterrichtet wird. Nach diesen 2 Jahren läuft alles genau wie an anderen Schulen weiter. Dennis lernte dort unter andrem das ABC in Zeichensprache ............ ich war begeistert.

Jetzt ist er in der 4. Klasse und wir wenn alles so weitergeht in den Realschulzweig wechseln ............ wenn ich dran denke was die dem Jungen antun wollten ........... grrrrrrrr!

Soviel zum Thema Integration!

Gruß

Moni
 
J

Jochen

Guest
Das ist aber doch ein Paradebeispiel dafür, dass nicht das System sondern die handelnden Personen das Problem darstellen. Da kann man sich tolle Systeme ausdenken wie man will . wenn es nicht gelebt wird, dann ist das müßig. Vom Grundgedanken her ist Sozialismus/ Kommunismus auch kein schlechtes System - es passt nur leider nicht zu dem Wesen der Menschen und zur Lebenswirklichkeit.

Ein Schlaraffenland, in dem jeder seine Position kompetent, zuverlässig und zum Wohle des Betroffenen ausübt wünscht sich doch wohl jeder - dann muss das aber auch jeder immer und überall in all seinen eigenen Tätigkeiten auch so ausführen.... - das ist schlicht und ergreifend unrealistisch: Es handelt sich nun einmal um Menschen, nicht um Roboter. Und damit will ich keine Fehlverhalten entschuldigen oder schönreden - aber ich wäre auch blauäugig das zu ignorieren.

Du hast ja letztlich genau das getan was ich schon vorne gefordert habe: Verantwortlich sind nun mal die Eltern, sonst niemand. Alle anderen sind Mittel zum Zweck.
 

hobi11

Well-Known Member
Hallo,

vielleicht hier noch ein paar Hinweise bzw. Erfahrungen in bezug auf Integrationskräfte
und Bewilligung aus eigener Erfahrung. (NRW)

Also wer denkt, das dies alles mal so eben geht, der liegt leider falsch. Wir haben dafür
fast ein Jahr!! gebraucht, um alles unter einen Hut zu bekommen. Es fing
an mit geht nicht usw..Dann folgenden unzählige Briefe, unzählige Anrufe, unzählige
Besprechungen und und und. Auch die Schule kann natürlich eine Integrationskraft ablehen,
aus unterschiedlichen Gründen wie z.B. Platzmangel etc.. Aber ich denke, dass dies nicht so
oft vorkommt.

Ansonsten hilft dann nur eins, dranbleiben und kämpfen.

Hier ist es dann irgendwann hilfreich alle unter einen Hut zu bekommen. Dazu gehört nicht nur die Schule
und die Eltern - hier gehört das Jugendamt auch dazu, einer muß nämlich am Ende des Tages die
Kosten für die Integrationskraft übernehmen (zumindest für NRW) und das machen die nur, wenn eine dringende
medizinische Notwendigkeit vorliegt.(hier reicht in aller Regel kein Gutachten eines "normalen Kinderarztes oder
Kinderpsyologen aus!).

Daher ein Tip: vorher ruhig mal mit dem Jugendamt Kontakt aufnehmen.

Gruß
hobi
 

Florida-Fighter

Derzeit im Forums-Urlaub
Hallo,

vielleicht hier noch ein paar Hinweise bzw. Erfahrungen in bezug auf Integrationskräfte
und Bewilligung aus eigener Erfahrung. (NRW)

Also wer denkt, das dies alles mal so eben geht, der liegt leider falsch. Wir haben dafür
fast ein Jahr!! gebraucht, um alles unter einen Hut zu bekommen. Es fing
an mit geht nicht usw..Dann folgenden unzählige Briefe, unzählige Anrufe, unzählige
Besprechungen und und und. Auch die Schule kann natürlich eine Integrationskraft ablehen,
aus unterschiedlichen Gründen wie z.B. Platzmangel etc.. Aber ich denke, dass dies nicht so
oft vorkommt.

Ansonsten hilft dann nur eins, dranbleiben und kämpfen.

Hier ist es dann irgendwann hilfreich alle unter einen Hut zu bekommen. Dazu gehört nicht nur die Schule
und die Eltern - hier gehört das Jugendamt auch dazu, einer muß nämlich am Ende des Tages die
Kosten für die Integrationskraft übernehmen (zumindest für NRW) und das machen die nur, wenn eine dringende
medizinische Notwendigkeit vorliegt.(hier reicht in aller Regel kein Gutachten eines "normalen Kinderarztes oder
Kinderpsyologen aus!).

Daher ein Tip: vorher ruhig mal mit dem Jugendamt Kontakt aufnehmen.

Gruß
hobi
Und das ist ein Paradebeispiel dafür, dass es Eltern von betroffenen Kinder schwer gemacht wird, sich Hilfe zu holen!!! Was das für eine zusätzliche Belastung für das eh vorbelastete Kind ist, interessiert kein Schwein...
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