Reisebericht Kreuzfaht MSC Meraviglia - Hamburg - Molde - Nordkap - Tromsö - Trondheim - Alesund

MIA_Steve

Hausmeister
Mitarbeiter
#21
Ich bin jetzt zwar kein Kreuzfahrtfan, aber ich finde die Bilder und RB echt toll.... finde es sehr schade, dass in diesem Forum keiner mal positive Rückmeldungen abgibt, dass sich jemand die Mühe macht, einen RB reinzustellen...
wundert mich nicht, dass hier fast keiner mehr RB`s reinstellt....

Sind im "Nachbarforum" doch etwas mehr positive Resonanzen wenn jemand sich diese Mühe macht.....
Ich habe hier nun schon über 100 Reiseberichte veröffentlicht und wirklich viel, viel, viel Lob, Zuspruch und sonstige positive Rückmeldungen erhalten, über die ich mich sehr gefreut habe. Die meisten Leser meiner Berichte sind wiederkehrend und lesen einen nach dem anderen - dass man mir nach dem zigsten Bericht nicht immer wieder die gleichen Lob-Phrasen hinklatscht, finde ich aber völlig in Ordnung.

Ich freue mich natürlich über jede Rückmeldung, einen Vorwurf, dass man (zumindest bei meinen Berichten) nicht genug positiv reagiert, sollte man daher aber niemanden machen ;-)

Schönen Abend!

P.s.: Außerdem ist das hier ja ein Florida Forum. Nicht jeden interessiert da mein Geschwafel über Reisen in alle Welt. Mein letzter Florida Reisebericht war mit über 100.000 Aufrufen und 300 Antworten immerhin recht gut beachtet und überwiegend positiv gelobt ;-)
 
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jhon

Well-Known Member
#22
Ich bin jetzt zwar kein Kreuzfahrtfan, aber ich finde die Bilder und RB echt toll.... finde es sehr schade, dass in diesem Forum keiner mal positive Rückmeldungen abgibt, dass sich jemand die Mühe macht, einen RB reinzustellen...
wundert mich nicht, dass hier fast keiner mehr RB`s reinstellt....

Sind im "Nachbarforum" doch etwas mehr positive Resonanzen wenn jemand sich diese Mühe macht.....
Ich habe hier noch keinen RB gesehen wo man sich nicht bedankt hat, auch in Schriftform - aber eben erst am Ende des Berichts, das macht das Lesen des Berichts im Ganzen nämlich leichter und übersichtlicher als wenn viele Beiträge dazwischen sind die aber nichts Wissenswertes beitragen sondern "nur" Lob enthalten.

So sieht das halt jeder anders - ich habe meine Berichte immer nur der Information und des Teilens wegen mit den anderen Usern eingestellt, nicht um gelobt zu werden - aber auch da ist sicherlich bei jedem anders :001:
 
Zuletzt bearbeitet:
#23
Sehr coole Fotos! Vielleicht ist ja die Meraviglia doch mal einen Versuch wert wenn RCL oder NCL mal wieder mit Kind nicht zu bezahlen sind .
Die Attic Bar sieht irgendwie aus wie die "Resterampe" am Abend :009::muha::lach:
 

MIA_Steve

Hausmeister
Mitarbeiter
#24
Und heute: Wellen, Wellen und Wellen, Glühwein, mehr vom Schiff, Wellenbad, Spa, Theater und kein Sonnenuntergang.

03.06.18

Heute steht der zweite Seetag an. Das Meer ist deutlich rauer geworden und das Schiff schwankt ordentlich. Geradeaus zu laufen fällt nicht mehr so leicht, die Pools werden zum Wellenbad. Für mich ist hier das Komfortlimit erreicht und ich kämpfe mit leichter Übelkeit. Sonderlich seefest war ich noch nie.


Wind und Wetter sorgen für ein leeres Deck.


Im Innenpool beschert der Wellengang im Schwimmbad Belustigung.


Aus etwa 50 Metern Höhe sieht das Meer so harmlos aus.


Es ist kalt geworden und der Duft von Glühwein liegt in der Luft.


Da kann ich nicht wiederstehen!


Blick vom Balkon. Die Wellen werden größer.


Von hier oben kann man die Wellengröße wirklich gar nicht einschätzen.


Täglich bekommen wir eine kleine Info-Broschüre auf die Kabine. Die Temperaturen sprechen für sich. Ab heute werden wir außerdem vorerst keinen Sonnenuntergang mehr erleben.


Viele der Fotos, die an Bord aufgenommen wurden, werden ausgedruckt und aufgehängt. Absolut nicht mehr zeitgemäß, zumal man doch schon die Systeme hat, um die persönlichen Bilder (an Automaten, auf welche man einfach die Bordkarte legt) digital zu zeigen.


Die kleine Mall des Schiffes. Auf dem Platz in der Mitte finden täglich vermeintliche Schnäppchenverkäufe statt. Drumherum befinden sich verschiedene Geschäfte.


An anderer Stelle auf der Promenade befindet sich die Boutique.


Blick in eines der anderen Bedienrestaurants: Das L'Olivo D'Oro Restaurant.


Vor dem Automat gibt es einen Wein-Automaten. Mit seiner Bordkarte kann man sich hier einen der Hausweine raus lassen.






Action im Kaito Teppanyaki Restaurant. Das Essen wird direkt vor dem Teller zubereitet.


Das Sushi Restaurant ist direkt nebenan.


Heute entdeckten wir noch die kleine Bibliothek.


Spaziergang durch das Casino.




In der dahinter gelegenen Carousel Lounge buchen wir am Empfang eine der Cirque Du Soleil Shows für einen der kommenden Abende.


Die Show mit Cocktailempfang kostet 15 Euro. Für einige Euro mehr gibt es auch eine Option mit Abendessen.


Trotz der vielen Menschen auf dem Schiff findet man immer Orte, an welchen man quasi allein ist. Hier etwa die TV-Studio Bar.


Inzwischen haben wir etwa Windstärke 8 und Wellen von 4 Metern Höhe. Unsere aktuelle Position ist der markierte Punkt. Ich hoffe, dass wir da bald raus sind!


Der Pool ist nun aus Sicherheitsgründen geschlossen.




Filme von tropischen Unterwasser-Welten helfen da auch nicht mehr viel.


Trotz des Geschaukels geht es zum Mittags-Buffet. Die Wellen direkt neben uns. Sieht zumindest so aus, tatsächlich sind wir ja zig Meter darüber. An der Scheibe sieht man einen der Metall-Wagen, mit welchen Mitarbeiter täglich außen um das Schiff fahren, um es von Salz zu befreien.


Dem überschwappenden Pool hat man ein Ende gesetzt und das Wasser kurzerhand ausgelassen.


Die Whirlpools sind noch geöffnet und so setzen wir uns dort hinein und lassen uns von links nach rechts schaukeln. Auch die Whirlpools haben ordentlichen Wellengang.


Blick aufs Meer. Bei diesem Licht erkennt man die Wellen etwas besser.


Wir haben genug Wellen gesehen und ziehen uns ins Spa zurück.




Mit einem Reisekaugummi in der Salzgrotte liegend lässt es sich aushalten.


Und auch die Dampfbäder tun ganz gut. Je weniger man sich auf das Geschaukel konzentriert, desto besser.




In diesem Whirlpool konnte man kaum sitzen. Da er nicht über Sitze, sondern nur einen flachen Boden verfügt, wurde man einfach von links nach rechts geschleudert und musste kämpfen, nicht umzufallen. Das Wasser war teils fast komplett auf einer Seite des sehr breiten Pools. Das hat schon fast wieder Spaß gemacht!


Auf der Promenade fand derweil irgendeine Show statt.




Und auch wenn man gar nicht daran denken will - die Wellen stehen heute doch den ganzen Tag im Fokus.






Lecker Abendessen vom Buffet.


Inzwischen ist es 21:30. Mal sehen, wie tief die Sonne heute noch sinkt.




Heute haben wir uns Plätze im Broadway Theater reserviert.


Dort sehen wir uns ein Medley aus verschiedenen Musicals an. Die Kulissen-Wände bekommen vom Beamer ihr Motiv. Interessante Technik.




Die Show selbst ist ganz nett. Einige durchaus talentierte Sänger dabei.






Vom Wellengang lassen sich die Darsteller nicht groß aus dem Konzept bringen.




Auf das Phantom der Oper musste ich lange warten.




Ein Teil der Kulisse verschwand durch den Boden. Hier sieht man noch die sie schließende Luke.


Die Kreuzfahrt-Branche ist übrigens der weltgrößte Abnehmer für Bühnentechnik.


Das Ender der Show. War ganz nett, brauchen wir aber nicht jeden Abend.


Fotografin auf der Promenade.


Auch heute sind wieder einige Portraits entstanden.








Feuerwerk auf der Promenaden-Decke.


Den restlichen Abend verbringen wir in der Sky Lounge.




Mitternacht. Dunkler wird es nicht mehr.


Knapp 900 Kilometer sind wir heute gefahren und haben es weit in den Norden geschafft. Um Mitternacht sind wir bereits über Tromsö.
 

Reisezottel

Well-Known Member
#25
Ist das nicht sagenhaft schön? Ich bin in Kiel aufgewachsen und habe diese hellen Nächte - natürlich nicht so hell wie bei Euch - immer sehr genossen.

Vielen Dank, dass Du uns daran teilhaben läßt :006:
 

Reisezottel

Well-Known Member
#30
Das beste Mittel bei Seegang und Seekrankheit: Aquavit eisgekühlt und.... ein Brot mit Nordseekrabben! Schon mehrfach bei meinen Mitreisenden ausprobiert! Pflicht ist,mit dem Wellengang mit zu gehen und nicht dagegen an. Gut auch, sich draußen auf zu halten.

Aber jemand, der Seefest ist, hat immer gut reden :002:

Allen Seefahrern wünsche ich immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel und freue mich auf die Fortsetzung des Reiseberichtes :banana:
 

MIA_Steve

Hausmeister
Mitarbeiter
#31
Und heute: Das langweilige Nordkap, orangene Boote, eine wunderschöne Insel, Rentiere mit Babys an jeder Ecke und eine taghelle Nacht.

04.06.18

Der Blick vom Balkon um kurz vor 9. Nach einem kompletten Seetag sehen wir nun wieder Land.


Das ist es also, das große Ziel unserer Reise. In der Ferne sehen wir bereits das Nordkap. Es ist übrigens nicht der nördlichste Punkt Kontinentaleuropas, wie oft behauptet. Einerseits liegt es auf einer Insel und außerdem ist die Landzunge im Vordergrund noch deutlich weiter im Norden.


Schiffsverkehr vor der Insel Mageroya, auf der das Nordkap liegt.


Die Landzunge, die den Ruhm eigentlich verdient hätte.


Dann fahren wir in etwa 3 Kilometern Entfernung am Nordkap vorbei. So weit im Norden war ich noch nie. Rechts erkennt man die Weltkugel auf dem Plateau.


Hier nochmals in groß.


Unser nächster Hafen ist Honningsvag im Süden der Insel. Wir müssen Mageroya also komplett umfahren.


Blick auf den Ort Nordvagen im Südosten der Insel. Die Insel hat gute 3000 Einwohner und ist mittlerweile über einen Tunnel mit dem Festland verbunden.


Schließlich erreichen wir die Inselhauptstadt Honningsvag.


Dort liegt gerade die Hurtigruten Finnmarken im Hafen.



Noch während wir langsamer werden, bereitet man die Tenderboote vor. Die Meraviglia ist schlicht zu groß für den Hafen Honningsvags und somit werden wir vor der Insel ankern und mittels der pendelnden Tenderboote an Land gelangen.


Zunächst bringt MSC jedoch mehrere Boote voll Ausrüstung an Land, hier etwa Fahrräder.

Gäste unter uns schmücken derweil den Balkon.


Die ersten Tenderboote sind im Wasser. Große Luken im Schiffsbauch werden durch das Öffnen zu Plattformen, die zum Anlegen genutzt werden.


Dann beginnt der Pendelverkehr mit insgesamt 4 Booten. Da wir etwa 4 Stunden früher angekommen sind, als geplant, haben wir es nicht eilig an Land zu kommen. Wir reservieren also ein Tender-Ticket für den Nachmittag.


Die Zeit bis dahin verbringen wir ganz entspannt. In der Schokoladenfabrik entstehen neue Skulpturen.


An Automaten kann man sich übrigens seine Traumschokolade zusammenstellen und produzieren lassen.


Ein Besuch im Photo-Shop. Man druckt tatsächlich all unsere Fotos aus, teilweise in riesigen Formaten. Welch ein ökologischer und ökonomischer Schwachsinn. Da wir die digitalen Fotos ohnehin haben, werden wir die völlig überteuerten Ausdrucke natürlich nicht kaufen. Sie landen also irgendwann im Müll. So unnötig.


Wir haben genug Zeit um noch gemütlich im Buffet-Restaurant Mittag zu essen.


Und auch ein Drink in der Sky Lounge ist noch drin. Ein toller Blick auf die Insel. Hier wird uns bewusst, wie sehr das Schiff in Bewegung ist. Relativ schnell pendelt das Schiff um mehrere hundert Meter am Anker von links nach rechts. Für mich hat das auf Dauer das gleiche Übelkeitspotential wie Wellengang.


Die Finnmarken macht sich auf den Weg und fährt direkt an uns vorbei.


Das Wetter wechselt quasi minütlich zwischen Sonne, Nebel und leichtem Regen. Der Pendelverkehr ist in vollem Gange.


Dann begeben auch wir uns zum Tenderboot. Auf dem Weg dorthin betreten wir zum ersten Mal die Katakomben des Schiffs.


Und dann steigen auch wir über eine der Plattformen in das Rettungsboot.


Die Dimensionen dieser orangenen Dinger unterschätzt man total. Für den Pendelverkehr passen hier gigantische 220 Menschen rein, als Rettungsboote fassen sie sogar über 270.


Leider ohne Aussicht erreichen wir in nur wenigen Minuten den Hafen der Insel.




Dort warten neben einer Zeltstadt von MSC unzählige Busse darauf, die Massen zum Nordkap verfrachten zu können.


Wir gehen zur Touristen-Info und fragen, wo man die Mietwagen findet. Man sagt uns, dass es auf der Insel keine mehr gäbe - zum Glück haben wir aber eine Reservierung. Auf Mageroya gibt es nur sehr wenige Mietwagen und wir haben bereits Monate im Voraus diesen knallroten Mazda gebucht.


Gegenüber liegt die Meraviglia vor Anker und wird von den orangenen Booten umschwärmt.


Blick aus der Ortsmitte von Honningsvag.


Zunächst fahren wir in den Osten.


Nach Nordvagen sind es nur wenige Kilometer.


Die Straße endet hier und es geht nicht weiter. Der Ort wirkt wie das Ende der Welt.


Im Hintergrund sieht man lauter Regenschauer.


Wir kehren um und bekommen auf dem Rückweg nach Honningsvag diesen wunderschönen Regenbogen zu sehen.


Nachdem wir Honningsvag erneut durchquert haben, gelangen wir zum winzigen Flughafen der Insel.


Wir fahren weiter gen Norden und kommen an vielen kleinen Seen vorbei. Die Sonne scheint genau auf die Häuser.


Am Straßenrand begegnen wir immer wieder Rentier-Herden. Viele der Tiere haben Junge dabei.


Es wird bergig. Direkt neben der Straße kommt dieser Abgrund mit Wasserfall.


Weiter auf der Straße Richtung Nordkap.


Rastplatz mit Aussicht auf eine Meeresbucht.


Dazu eine dramatische Licht-Stimmung.


Nordkap-Verkehr. Das Kap ist ein beliebtes Ziel bei Campern.


Das ist es also - das Nordkap. Zumindest die Einfahrt zum Parkplatz. Beachtliche ca. 60 Euro lohnen wir für Eintritt und Parkplatz.


In der Nordkap-Halle gibt es Restaurant, Shop, Kino und Ähnliches.




Zum Nordpol ist es von hier gar nicht mehr weit.


Das Nordkap - ein Felsplateau mit einer Metallkugel. Das hier ist schon die spannendste Ansicht.


Ich war wohl selten an einem langweiligeren und überbewerteteren Ort, als diesem. Mal da gewesen zu sein ist nett. Etwas wirklich Besonderes ist es aber nicht.


Ich vor der Nordkap-Kugel. Während ich dort stand, schneite es ein wenig. Schnee im Sommerurlaub.


Und das ist die Aussicht vom Plateau.


Panorama am Nordkap.
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Und hier noch einige Ansichten von einem Vorsprung etwas westlich des Kaps.






Kurz vor unserer Abfahrt zeigt sich sogar das Wetter noch etwas gnädiger.


Dennoch sieht man überall diese kleinen Regenwolken.


Ein letzter Blick, dann fahren wir weiter.


Auf der Fahrt zurück in den Süden.


Wir sind so unglaublich froh, uns gegen einen Bus-Ausflug der Rederei entschieden zu haben. Im Minutentakt werden die Massen über die Insel gekarrt. Hier halten die Busse an und es wird ein angebundenes Rentier zum Foto machen auf den Platz gezerrt. Dabei laufen die Tiere doch überall frei herum!


Fast auf dem Weg liegt der Ort Skarsvag.


Super idyllisch. Diese Insel ist so wunderschön und das nur wenige hundert Meter abseits der Hauptstraße. Das Nordkap, das fast alle als einzigen Ort auf der Insel besichtigen, ist dagegen so trist und langweilig.


Skimobile und ein Gestellt zum Fische trocknen findet man vor jedem Haus.


Und wieder eine Herde Rentiere. Etwa 200 Meter von dem angebunden Foto-Tier entfernt.


Die Babys sind natürlich besonders niedlich.


Unsere Fahrt geht weiter zurück Richtung Süden.




Ziemlich genau in der Inselmitte zweigt eine Straße in den Westen ab. Eine wunderschöne kurvige Strecke. Menschenleer.


Hier ist wirklich weit und breit kein Mensch. Das Auto kann man mitten auf der Straße stehen lassen. Im See hinter dem Auto schwimmen Eisschollen.


Auf der anderen Seite fließt ein Bach in Richtung Meer. Es ist unfassbar, wie hübsch Mageroya ist und dass dies all die Leute gar nicht erfahren.


Panorama auf der Straße.
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Waren sie anfangs noch eine Sensation, sind wir nun nur noch bemüht, keines umzunieten. Die Dinger sind einfach überall!


Dieses Jungtier wurde sicherlich erst kürzlich geboren.


Gehen und stehen fallen ihm noch sichtlich schwer.


An Motiven mangelt es hier nicht. Und sogar das trübe Wetter passt irgendwie zur Insel.


Es geht immer weiter in den Westen. Und wieder Rentier-Mutter mit Baby auf der Straße.


Die Straße endet in Gjesvaer, dem letzten Ort im Nord-Westen der Insel.


Hier stehen riesige Gestelle mit getrockneten Fischen.


Ist das schön hier!




Der Ort lebt offensichtlich vom Fischfang.


Ich sehe mir die meterhohen Holzgestelle näher an.


Getrocknet werden hier eher Fischköpfe, als Fische.


Mageroya wirkt abseits der Hauptstraße wie ausgestorben. In den letzten 2 Stunden haben wir ein Auto und eine Einwohnerin gesehen.


Zum Abschluss unserer Rundfahrt fahren wir noch nach Kamoyvaer, etwas nördlich von Honningsvag.


Auch dieser Ort hat etwas Ende-der-Welt-Charme.




Es ist bereits 21:30 Uhr und wir geben unseren Mietwagen wieder ab. Fazit unseres Ausfluges: Nordkap flop - Rest der Insel absolut top! Die Touri-Massen verpassen hier so viel.


Ohne Warten fahren wir mit dem nächsten Tenderboot zurück zur Meraviglia.


Kurzer Stau an der Sicherheits-Kontrolle.


Der Blick zurück.




Die Promenade ist wie leergefegt.


Auch den Abend verbringen wir in der Sky Lounge bei unserer Lieblings-Kellnerin. Es ist kurz nach 1 Uhr in der Nacht, als dieser Herr beginnt die Scheibe zu putzen.


Vor der Abfahrt noch ein Panorama von unserem Balkon. Es ist zwar taghell, dennoch jedoch mittlerweile bald 2 Uhr nachts.
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Nur die Wolken sorgen dafür, dass es nicht komplett hell ist. Mit dem Wetter hatten wir hier oben wenig Glück.


Um halb 3 Uhr nachts verlassen wir Honningsvag.


Obwohl wir durch so tolle Landschaften fahren und es taghell ist, müssen wir uns zwingen ins Bett zu gehen.


Ich sitze noch lange auf dem Balkon und lasse schließlich die Actioncam weiter filmen, als ich ins Bett ging. Bis Trondheim fahren wir nun durch Fjorde.


Hier erkennt man schön, wie sehr das Schiff am Anker heute gependelt ist.


Diese knapp 400 Kilometer sind wir am 04. Juni gefahren.


Zum Abschluss noch ein Video von einem Pool mit Wellen, unserer Fahrt nach Honningsvag, dem Pendeln vor Anker mit dem Tenderboot-Verkehr und unserer Fahrt von Honningsvag gen Trondheim, während wir längst schliefen.
 

jhon

Well-Known Member
#32
Tolle Bilder, wie immer - :Danke:

Für den nächsten Trip mit der Gefahr für See- oder Reisekrankheit empfehle ich Akkupressur-Armbänder wie D I E S E hier. Gibt es auch von anderen Herstellern und billiger - bei meiner Frau, die ich sonst nie auf ein Schiff bekommen habe, wirken die seit Jahren bei jeder Form von Reiseübelkeit hervorragend, davor hatte sie einen gewaltigen Verbrauch von Reisekaugummi.
 

Arndt

Well-Known Member
#33
Sei froh über Eure tolle Aussicht am Nordkap. Wir waren 2 Tage da oben und hattennur extremen Nebel. Sichtweite keine 5 Meter. Dazu haben wir noch im schlechtesten Hotel der Welt zu extremen Kursen übernachtet. Das war halt das nördlichste Hotel und das haben sich die Eigner gut zahlen lassen. Die Betten standen hintereinander, so dass die Füsse des einen vor der Nase des anderen hingen. Frühstück und Abendessen waren grauselig - aber zu norwegischen Preisen.

Ich könnte mir vorstellen nochmal nach Kirkenes zu fahren. Aber das Nordkap würde ich dann auslassen.
 

TiPi

Moderator
Moderator
#34
Wenn ich schon diese Touristenmassen und Busse sehe, kommt mir das Grausen. 1f62b
Ich haben es auf all meinen bisherigen Kreuzfahrten auch immer vermieden, einen Ausflug über die Reederei zu buchen. Selber machen ist individueller und vor allen Dingen günstiger! 1f44d
 

MIA_Steve

Hausmeister
Mitarbeiter
#36
Und heute: Tromsö, eine Kathedrale, eine Brücke, viele Regenschauer, Schneestürme und Sonne zu Mitternacht

05.06.18

Nach dem langen Aufbleiben haben wir heute etwas länger geschlafen. Erst kurz vor 10 Uhr blicken wir vom Balkon. Quasi die ganze Nacht sind wir durch Fjordlandschaften gefahren und fahren nun noch die letzten Kilometer nach Tromsö.


Der Ausblick beim Frühstück: Bei diesem Anblick will ich mir gar nicht vorstellen, was wir heute Nacht alles Tolles verpasst haben könnten.




Es ist kalt und windig. Nur wenige sind draußen unterwegs.


Vorbei an einer Bohrinsel. Im Hintergrund taucht bereits die Stadt Tromsö auf.




Immer wieder regnet es und auch über Tromsö scheint eine Regenwolke zu hängen.


Eine Maschine von Norwegian ist gerade vom Flughafen Tromsö gestartet.


Langsam aber sicher nähern wir uns dem Ziel. Scheinbar sind wir nicht das einzige Kreuzfahrtschiff vor Ort.


Tromsö! Links die berühmte Eismeer-Kathedrale, daneben die Tromsö-Brücke und rechts die Stadt selbst. Im Hintergrund große Berge.


Es ist die Mein Schiff 4, die bereits dort ist.


Blick zur Backbord-Seite.


Interessante Bebauung. Und auch hier hohe und schneebedeckte Gipfel als Hintergrund.


Wir kommen immer näher.


Die Ski-Sprungschanzen der Stadt.


Dann fahren wir an der Mein Schiff 4 vorbei.




Nach einer 180-Grad Drehung stellen wir uns Bug an Bug zum TUI-Schiff.


In Tromsö liegen wir in einer Art Industriehafen, etwas abseits der Innenstadt. Das Wetter motiviert noch nicht sonderlich, das Schiff zu verlassen.


Bereits gestern hatten wir diese Bustickets auf der Kabine. Es würde 30 Minuten mit dem Bus nach Tromsö dauern und der Bus soll 16 Euro pro Person kosten. Ich bezweifle diese Angaben stark und die Tickets landen direkt im Müll.


Während wir auf besseres Wetter hoffen, versorgt uns die Bamboo Bar mit Kaffee.


Und die Edge Bar mit Cocktails. Dort kommen wir mit einem älteren und sehr kreuzfahrterfahrenen Ehepaar ins Gespräch und hören uns viele schöne Erlebnisse aus aller Welt an. Die beiden haben einen Ausflug gebucht und sind wegen des Wetters auch ziemlich demotiviert.


Regen über Brücke und Kathedrale.


Mittagessen mit Blick auf Tromsö.


Ich gönne mir Fast-Food. Was billig aussieht ist qualitativ übrigens überraschend gut. Die Mayonnaise ist hausgemacht, das Burger Fleisch wird live zubereitet.


Von unserem Balkon können wir die Mannschaft beim Reinigen der äußeren Balkon-Scheiben beobachten.


Gegen 15 Uhr scheint sich das Wetter zu stabileren und wir brechen auf. So ein riesiges Schiff, so ein unscheinbarer Ausgang.




Mein Schiff 4 und die MSC Meraviglia aus der Nähe.




Direkt am Ausgang des Hafengeländes weist ein Schild den Weg ins Zentrum. Es sind 4 Kilometer zu laufen und auch ein öffentlicher Bus fährt dorthin. Von wegen 30 Minuten Busfahrt für 16 Euro. Das ist schon wirklich dreist.


Wir entschließen und zu laufen. Vorbei am botanischen Garten.


Die beiden schwimmenden Bettenburgen im Industriegebiet.


Ein Idyllisches Wohngebiet nahe dem Zentrum.


Bald erreichen wir die beiden Wahrzeichen der Stadt: Die Tromsö-Brücke und die Eismeer-Kathedrale. Mir gefallen besonders die Berge, die in Tromsö überall im Hintergrund zu sein scheinen.


Natürlich marschieren wir direkt über die gut 1000 Meter lange Brücke.






Die beiden Schiffe bekommen inzwischen sogar Sonne ab. Und selbst in diese Richtung hat man Berge dahinter.


Von der Brücke hat man eine gute Sicht auf Tromsö und dessen Hafen. Wir stoßen wieder auf die Hurtigruten Vesteralen.




Und auch bei der Eismeer-Kathedrale scheint nun die Sonne.




Auf der anderen Seite der Brücke angekommen.


Hier genießt man einen unverstellten Blick auf die Innenstadt. Der Flughafen liegt direkt hinter dem Hügel und so scheinen die Flugzeuge mitten in der Stadt zu landen.


Sicher ein sehenswerter Anflug.


Die Sonne ist derweil wieder verschwunden.


Panoramen von der Eismeer-Kathedrale mit Blick auf Stadt und Schiffe.
Anklicken für interaktive Darstellung. Steuerung mit Maus (gedrückt halten), zoomen mit Scrollrad. Oder Tastatur (Pfeile, Strg, Shift).


Anklicken für interaktive Darstellung. Steuerung mit Maus (gedrückt halten), zoomen mit Scrollrad. Oder Tastatur (Pfeile, Strg, Shift).


Die Kathedrale verlangt einen saftigen Eintrittspreis. Da wir wenig positives gehört haben, verzichten wir auf den Besuch.


Mit einer Seilbahn kann man auf einen der Berge vor Tromsö fahren. Sicherlich eine schöne Aussicht. Das unstabile Wetter und die Erwartung langer Warteschlangen bei der Anwesenheit von 3 Schiffen schrecken uns allerdings ab.


Wir spazieren lieber zurück zur Innenstadt und sehen uns diese näher an.




Das Polarmuseeum im Hafen.




Und schon ist der nächste Regenschauer im Anflug.


Mit Schirm bewaffnet schauen wir uns noch die Vesteralen aus der Nähe an.


Der kurze Schauer zieht derweil weiter zur Brücke.


Aus dieser Perspektive sieht die Kathedrale gleich ganz anders aus.


Die Domkirche im Stadtkern ist gerade eine große Baustelle.


Bei leichtem Regen schlendern wir durch die Einkaufsmeile in der Altstadt.




Architektonisch hebt sich die Bibliothek deutlich vom übrigen Stadtbild ab.


Altes und neues Rathaus stehen hier direkt nebeneinander.




Unsere Runde durch die Innenstadt endet wieder im Hafen.




Die Füße schmerzen und so fahren wir mit dem öffentlichen Bus zurück zum Schiff. Das Ticket kostete gute 3 Euro pro Person. Da ich kein Bargeld hatte und die Kreditkartenzahlung im Bus nicht möglich ist, erlaubte mir der Busfahrer die Tickets während der Fahrt online am Smartphone zu kaufen.


Das TUI-Schiff läuft bereits aus.


Zurück beim Schiff. Wir stehen vor dem weißen Riesen.


Ein kurzer Moment von blauem Himmel und Sonnenschein.


Der Versuch eines Panoramas direkt vor dem Schiff. Es sieht sehr merkwürdig aus, vermittelt aber überraschend gut das Gefühl, wenn man vor diesem riesen Ding steht. Nach oben kann man gar nicht alles erfassen, auch nach links und rechts fällt es schwer die Dimensionen wahrzunehmen.


Auf dem leeren Hauptdeck.


Die Kathedrale bekommt erneut kurz Sonne ab.


Das Schiff der Hurtigruten verlässt Tromsö. Es ist klein genug um unter der Brücke hindurch zu passen.




Die übrige Zeit bis zum Auslaufen verbringen wir mit Feuer und Eis im Spa-Bereich.




Um etwa 21:30 drücken uns die Seitenstrahlruder vom Kai weg. Beim Auslaufen aus den Häfen wird an Deck stets "Time to Say Goodbye" gespielt. Im Video zum heutigen Tag (siehe unten) sieht man schön die Stimmung beim Auslaufen und auch wie menschenleer das Hauptdeck selbst in solch einem Moment ist.


Die Ausfahrt aus dem Fjord vor Tromsö bietet tolle Bergblicke.




Begleitet von Live-Musik am Piano.


Die Promenade mit prunkvoller LED-Decke.


Die Abende in der Sky Lounge zu verbringen hat schon langsam Tradition. Es ist einfach der perfekte Platz auf dem Schiff um nichts zu verpassen und gleichzeitig in toller Atmosphäre zu verweilen.


Regenschauer voraus. Teilweise ist es eher Schnee, als Regen.


Mit dem Wetter haben wir derzeit wirklich kein großes Glück, hatten es aber auch nicht viel besser erwartet.


Während wir unter der dicken Wolkendecke fuhren, sagte ich, dass wir kein einziges Mal richtige Mitternachtssonne gesehen haben. Darauf hatte ich mich doch sehr gefreut. Heute wäre die letzte Gelegenheit dazu, da ab morgen die Sonne wieder untergehen wird.


Es ist 23:57 Uhr. Wir durchfahren gerade einen Schneesturm. Über einem Berg kämpft sich plötzlich ein wenig goldenes Sonnenlicht durch die dichten Wolken.


Ich schnappe mir die Kamera und renne auf das Deck. Ich habe nur ein Sakko an, es hat etwa -5 Grad, starken Wind und noch immer fällt Schnee. Es ist nun 23:59 Uhr. Hinter einer Glasscheibe versteckt, versuche zu fotografieren, während ständig Schnee an der Linse klebt.


Mitternacht! Auf die Sekunde genau lässt der Schneesturm nach und die Sonne scheint durch die Wolken hindurch.


Dazu der Berg mit Wasserfällen. Welch ein perfekter und emotionaler Moment. Für mich ein absolutes Highlight der Fahrt.




So schnell die Sonne gekommen war, ist sie auch wieder verschwunden. Ich bin zufrieden.


Inzwischen bin ich auch nicht mehr so alleine auf dem Deck. Mehr als eine Handvoll Leute trauen sich aber nicht in die Kälte.






Zurück in der Bar folgt der nächste Schneesturm.


Der Wellengang hat wieder zugenommen. Es ist allerdings nicht so schlimm wie auf der Hinfahrt und ich kann das Schaukeln schon langsam fast genießen.


Die Champagner-Bar in der hellen Nacht.


Und mit der leeren Promenade endet der Tag.


Diese etwa 415 Kilomter fuhren wir in den letzten 24 Stunden und befinden uns zu Mitternacht wieder kurz vor dem offenen Meer.


Das Video zum heutigen Tag. Mit der Einfahrt nach Tromsö, der Stimmung an Deck beim Auslaufen und der Fahrt von Tromsö zurück gen Norden. Etwa bei Minute 4 sieht man den abrupt endenden Schneesturm der den Blick auf die Mitternachtssonne freigab. Allerdings sieht man auf der Steuerbordseite davon nicht viel.

 

TiPi

Moderator
Moderator
#38
Wunderschöne Aufnahmen :006:
Bei dem vielen Essen könnte mich nach 10 Tagen vom Schiff rollen :022:, da könnte ich nicht widerstehen :rolleyes:
Das habe ich vor meiner ersten Kreuzfahrt auch gedacht, ist aber nicht so (zumindest bei mir :mrgreen:)
Ich habe bisher - kein Quatsch - auf jeder Kreuzfahrt abgenommen. Der Grund ist eigentlich ganz einfach. Ich esse auf einer Kreuzfahrt so gut wie keine Kohlehydrate. Es gibt so viel Auswahl und so tolle Sachen (Fleisch, Fisch, Gemüse, Obst), da kann ich locker auf die Sattmacher wie Nudeln, Kartoffeln und Reis verzichten. Ich gehe lieber 10 mal zum Buffet und hole immer nur Kleinigkeiten (Gambas, Steak, gegrilltes Gemüse, etc.). Dazu ist man natürlich auch viel unterwegs und ich mache dazu noch viel Sport und gehe regelmäßig in die Sauna :007:
 

claudia

Power-Mom und Moderatorin
Moderator
#40
Das habe ich vor meiner ersten Kreuzfahrt auch gedacht, ist aber nicht so (zumindest bei mir :mrgreen:)
Ich habe bisher - kein Quatsch - auf jeder Kreuzfahrt abgenommen. Der Grund ist eigentlich ganz einfach. Ich esse auf einer Kreuzfahrt so gut wie keine Kohlehydrate. Es gibt so viel Auswahl und so tolle Sachen (Fleisch, Fisch, Gemüse, Obst), da kann ich locker auf die Sattmacher wie Nudeln, Kartoffeln und Reis verzichten. Ich gehe lieber 10 mal zum Buffet und hole immer nur Kleinigkeiten (Gambas, Steak, gegrilltes Gemüse, etc.). Dazu ist man natürlich auch viel unterwegs und ich mache dazu noch viel Sport und gehe regelmäßig in die Sauna :007:
Sport und viel Bewegung, Obst und Gemüse kein Problem, aber Verzicht auf Nudeln, Desserts und Kuchen, da wird es schwer :p
Im Moment so wieso, da brauche ich Essen nur anschauen und bin schon 2kg schwerer o_O
 
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