Planung 2020 - Pacific North- West mit Alaska Cruise

wesus365

Well-Known Member
#1
Nächste Woche steht zwar noch der letzte Urlaub für 2019 an (unsere schöne Ostsee/ Fischland Darß), aber bei mir hat sich da so eine Idee für 2020 festgesetzt.
Befeuert durch diverse Reiseberichte und - Videos würden wir uns gerne mal die Nördliche Pazifik Seite näher anschauen. Und das in Verbindung mit einer kurzen Alaska Cruise (so ca. eine Woche) Jetzt stellen sich folgende Fragen, bei denen ich mir hier vielleicht den einen oder anderen Tipp erhoffe.
  • Ausgangspunkt Seattle oder Vancouver? Wir tendieren zu Seattle, denn da waren wir noch nicht. Vancouver kennen wir schon. Obwohl.... traumhaft schöne Stadt.
  • Reisezeit Mai oder September?
  • Welches Schiff/ Reederei? Wir wollen keinen schwimmenden Vergnügungspark, also mittlere Größe. Auf den ersten Blick kämen da HAL, Celebrity Cruises oder Norwegian in Frage. Die Preise scheinen ähnlich zu sein. Wir kennen bisher nur AIDA und Mein Schiff und würden gerne mal mit einem amerikanischen Schiff fahren. Route und Preis sind da entscheidend. Und wir legen auch absolut keinen Wert auf Gala Abende. Für meinen Mann wäre Abendessen im im Urlaub der Horror. Und mein Koffer ist auch immer ohne Gala Outfits mehr als voll.
  • Welche Route? Was muss unbedingt dabei sein? Mir ist schon klar, dass man bei einer One-way Tour mehr sieht. Aber dann müssten wir wieder irgendwie zurück nach Seattle. Alaska als Roadtrip ist für uns keine Option.
  • Die verbleibende Zeit ( ca. 2 Wochen) würden wir dann dem Nordwesten (Washington und Oregon) widmen. Da habe ich schon ein paar Stationen im Blick. Wir sind da immer recht flexibel. Geplant wird nicht taggenau, ohne viel Vorabreservierung, wenn es die Reisezeit zulässt. Wir machen das nach dem Motto „weniger ist mehr“.

Das wäre unser grober Plan. Ich freu mich über Tipps und Anregungen.

Beste Grüße
Ute
 

Arndt

Well-Known Member
#2
Hallo Ute,

warum nicht? Alaska und der Yukon sind der absolute Hammer! So geile Natur.

Wir sind damals von Frankfurt nach Anchorage mit Condor direkt geflogen. Sind knappe 8 Stunden, da der Flug über den Nordpol geht. Von dort aus haben wir eine 2 wöchige Rundtour durch Alaska und den Yukon gefahren. Aufgrund unserer zeitlichen Begrenzung sind wir dann den kurzen Hüpfer Anchorage - Juneau geflogen, um dort auf die Fähre der Inside Passage zuzusteigen.

Die Fähre fährt wirklich so nahe wie möglich an der Küste entlang und man sieht grandiose Natur. Der Komfort auf dem Schiff ist unterirdisch. Auf dem Deck gibt es Ösen, damit ein Großteil der Trecking Freaks, die mit dem Schiff zurück in die lower 50s fahren, dort ihre Zelte aufbauen und sichern können. Andere schlafen in den Sitzbereichen. Keinen Schreck bekommen; für diese Klientel gibt es dann auch Gemeinaschaftduschen.

Die Kabinen sind relativ teuer und von der Ausstattung eine Zumutung.

Was macht das Ganze nun so attraktiv? Auf dem Schiff fahren 2-3 Nationalpark Ranger mit und diese machen mehrmals täglich tolle Präsentationen über die aktuelle Flora und Fauna. Mega interessant! Die meiste Zeit fährt man zwischen dem Festland und der ersten Inselreihe. Die Cruiseships fahren alle ausserhalb der Inselketten.
Die Fähre geht nicht in Canada an Land. Der letzte Stop ist in Bellingham nahe Seattle. Dort haben wir dann noch ein Auto übernommen und sind damit nach Las Vegas gefahren, um von dort hierum mit Condor zurück zu fliegen. Alles in Allem waren wir 3 Wochen unterwegs.

Die Rundreise war eine Selbstfahrertour, die wir bei Neckermann gebucht hatten. Eingeschlossen waren die Fahrzeugmiete, ein Empfang am Flughafen und und Übergabe von tollen Reiseunterlagen, sowie alle Übernachtungen mit Frühstück in ordentlichen Mittelklassehotels.
Wir haben damals bei Neckermann gebucht, weil die reine Tour - also ÜF - bei allen Veranstaltern nahezu gleich teuer war. Bei Neckermann war jedoch der Wagen eingeschlossen. Da alle Vermieter offiziell das befahren von Gravelroads untersagen, hätte man nur Anchorage Fairbanks fahren dürfen. Neckermann garantierte die Nutzbarkeit des Autos in seinem Paket.
 

Borntowin

Well-Known Member
#3
Wir waren gerade innerhalb einer Woche in Vancouver und Seattle. Was soll ich sagen, beide Städte komplett unterschiedlich, aber beide haben uns begeistert. Vancouver fast klinisch sauber, Bevölkerungsanteil ca. 50% Asiaten, Seattle freakiger, lässiger, nicht so gepflegt, aber hat gefühlt mehr Leben. Viele Straßenmusikanten, aber auch mehr (sichtbare) Obdachlose, wobei diese in Vancouver auch nicht zu übersehen sind. Auch viel mehr Großbaustellen in Seattle. Vancouver scheint irgendwie schon fertig zu sein, Seattle noch lange nicht.
Jahreszeit, wir waren im August und hatten eine Woche lang keinen Regen, im Sommer soll es ja recht selten regnen. Wenn ich entscheiden müsste würde ich wohl eher nochmal nach Seattle gehen.
 
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