Reiterhof O.ä. Reiten Für Kids/anfänger

Die hex

Well-Known Member
#21
Trinchen?

Was ist an meinem Kommentar denn bitte zu ärgern?

Ein gut ausgebildetes Schulpferd ist auch mit Ehrenamtlichen (welche Trainerprüfungen haben die denn?) nicht mit 10 Euro zu halten. Regelmässige Kontrolle beim Tierarzt, Zähne machen, Psysio, Sattler, gutes Futter, Versicherungen, Korrekturberitt usw usw usw.

Wie viele Stunden muss denn ein Schulpferd am Tag laufen um überhaupt die eigenen Futterkosten zu decken?
 

trinchen11

Well-Known Member
#23
Trinchen?

Was ist an meinem Kommentar denn bitte zu ärgern?

Ein gut ausgebildetes Schulpferd ist auch mit Ehrenamtlichen (welche Trainerprüfungen haben die denn?) nicht mit 10 Euro zu halten. Regelmässige Kontrolle beim Tierarzt, Zähne machen, Psysio, Sattler, gutes Futter, Versicherungen, Korrekturberitt usw usw usw.
Ja. Wenn er über andere Einnahmen subventioniert wird.
 

Die hex

Well-Known Member
#24
Nein Ninne, das erlaubt sicher kein Pauschalurteil, sagt ja auch niemand. Es gibt sicher Reitunterricht der viel kostet und schlecht ist. Das kommt leider sehr oft vor.


Ich erlaube mir nur zu sagen das ich mit Sicherheit mehr Erfahrung habe als du. So einfach ist das.

Und für 10 Euro / Stunde muss man schon eine sehr große Ausnahme finden. Es ist ein reines Rechenexempel.
 

MBCSCOUT

Well-Known Member
#28
Der Reitunterricht passiert in unserem Fall bei einem zumindest regional renomierten Gestüt in einem kleinen Dorf bei uns in der Nähe. Haupterwerb bei denen ist die Zucht. Der Reitunterricht ist nur deren Nebenerwerb. Die Reitlehrer selbst haben eine ganze Gallerie an Preisen von Reitturnieren und Zuchtausstellungen und sind beide Ü50. Ich maße mir mit meinem geringen Sachverstand nicht an, deren Können zu beurteilen. Fakt ist: dem Kind macht es Spaß und der Umgang mit den Kindern ist sehr gut. Alle kommen gern dorthin. Ob die eine Trainerprüfung haben.....keine Ahnung. Interessiert mich auch nicht. Alles was die tun hat für mich Hand und Fuß.
 

Die hex

Well-Known Member
#29
Na wenn die Kinder gerne dahin gehen ist ja alles gut. Wichtig für mich ist das es den Pferden gut geht und es ihnen an nichts fehlt. Weder Ausrüstungstechnisch oder Gesundheitlich.
Und das selbstverständlich anständig mit dem Kindern umgegangen wird. Kein Angeschreie oder Mobbing.
 

MBCSCOUT

Well-Known Member
#30
Na wenn die Kinder gerne dahin gehen ist ja alles gut. Wichtig für mich ist das es den Pferden gut geht und es ihnen an nichts fehlt. Weder Ausrüstungstechnisch oder Gesundheitlich.
Und das selbstverständlich anständig mit dem Kindern umgegangen wird. Kein Angeschreie oder Mobbing.
Da bin ich zu wenig Experte. Aber alle Pferde machen auf mich einen guten Eindruck. Wenn Pferde ein Zipperlein haben, werden sie auch nicht geritten. Man bekommt schon ein gutes Gefühl dafür, wie sich jemand um Tiere kümmert und dieses Gefühl ist dort sehr gut.
 

Ninne

Well-Known Member
#31
Ich finde vor allem deinen aggressiven Unterton ganz entzückend... Respekt!
Wo bitte bin ich aggressiv? Weil ich es gut sein lassen will?
Du beharrst auf deinen Standpunkt, weil Du viel Berufserfahrung hast.. okay, ich lasse Dir den Standpunkt.

Du kennst weder mich, noch mein Umfeld, noch die Leute mit denen ich zu tun habe (ja, da sind fachkundige Reitlehrer und Hofbesitzer dabei, die ebenfalls viel Erfahrung auf dem Gebiet haben!)... nur, weil ich nicht reite, heißt das nicht, dass ich keine Ahnung haben kann.

Und zufälliger Weise hat MBScout das auch gerade noch bestätigt!

Ich kann auch keine Rakete bauen, weiß aber, dass man ins All fliegen kann.

@Arndt ich habe nur mit einem Auge geschaut und ärgere mich nicht besonders (erst eecht beeinflusst das meine Laune nicht!). Ist nur Fußball (da seid Ihr Männer ausnahmsweise mal viel emotionaler! ;-))
 

Die hex

Well-Known Member
#32
Na dann ist doch alles gut. Ich freue mich wenn es allen gut geht.

Abschließend für mich! möchte ich sagen das ich meine Ausbildung nicht im Lotto gewonnen habe oder diese in einem Wochenendkurs geschossen habe. Ich habe für meinen Beruf 3 Jahre gelernt, habe meine Meisterprüfung gemacht, habe Fortbildungen als Turnierrichter absolviert und habe in meinem Leben schon sehr viele Pferde und Reiter sehr weit ausgebildet so das sie im Sport erfolgreich unterwegs sind.

Trotzdem habe ich den Eindruck das es wurstegal ist was man zu sagen hat. Das macht mich traurig. Ich bin und werde IMMER ein Sprecher für die Pferde sein.

Nichts desto trotz frage ich mich ob ihr anderen Fachleuten auch so gegen redet nur weil sie vielleicht nicht in einem Hobbybereich unterwegs sind? Sprecht ihr euren Handwerkern auch die Ahnung ab? Oder anderen Dienstleistern?
 

Ninne

Well-Known Member
#34
Du ziehst Dich jetzt schon ein wenig daran hoch, oder?

Niemand spricht Dir Deine Ausbildung oder Erfahrung ab. Es ging lediglich um die Pauschalaussagen, dass guter Reitunterricht auf gut ausgebildeten Pferden günstig nicht möglich ist. Nicht mehr und nicht weniger.
 
J

Jochen

Guest
#35
Ich kann in dem Bereich die 30 Jahre Erfahrung noch überbieten :0141:, bei mir ist es jetzt schon fast 40 Jahre her das ich die Lehre gemacht habe - und ich kann sagen das alle Recht haben, je nach Blickwinkel :zunge:

Zum Einen gibt es preislich sehr große Unterschiede ob man auf dem Land oder stadtnah Pferde hält oder Unterricht nimmt, dann kommen noch eine Menge Faktoren dazu: Ob der Betrieb amortisiert werden muss oder nicht weil es Vereinseigentum ist oder ein ehemaliger Bauernhof der Subventionen in die Umwidmung zum Reiterhof gesteckt hat, ob der Reitlehrer davon leben und die Pferde unterhalten muss oder ob das im Verein ehrenamtlich getragen wird und die Pferde quasi subventioniert werden, ob es sich um Großpferde oder Ponys/ Isländer/ Haflinger/ Norweger handelt. Und last but not least auch was man unter gut ausgebildeten Schulpferden versteht: Pferde/ Ponys die charakterlich einwandfrei sind und den Hilfen der Kinder halbwegs folgen, vielleicht aber Mängel in einer oder mehreren Grundgangarten oder körperliche Einschränkungen haben. Oder Pferde die auch in der Ausbildung weiter gefördert sind und theoretisch auch auf einem Turnier in den unterschiedlichen Klassen konkurrenzfähig wären. Ersteres ist relativ günstig zu ermöglichen, letzteres kann je nach Ausbildungsstand des Pferdes recht teuer werden.

Grundsätzlich ist ein Pferd/ Pony durchaus auch für einen Unterrichtspreis von 10€ pro Stunde zu unterhalten, der Reitlehrer/ Besitzer wird aber nur dann auch dran verdienen wenn der Unterricht dann in Gruppen abläuft.
Rechnen wir doch mal die Kosten: So ein Pferd in einer Reitanlage mit Halle einzustellen kostet je nach Gegend von 250€ - 500€ pro Monat für die Box, die Einstreu und das Futter. Davon sind die Futterkosten so zwischen 120 und 200€.
Wenn ein Schulpferd nur 5x die Woche 2 Stunden am Tag im Einsatz ist (ein sehr niedrig gerechneter Wert) und dafür 10€ ausgegeben werden, dann ist der Ertrag für dieses Pferd immerhin rund 400€ im Monat, womit die Kosten schon einmal halbwegs gedeckt wäre, Wenn es 4x am Tag eingesetzt werden würde, dann wäre man bereits im Bereich wo es etwas verdient bzw. zumindest schon eine Amortisation erzielt wird - der Reitlehrer verdient dann noch nicht viel, da würde es dann die Masse ausmachen wenn man 4-6 Pferde gleichzeitig in einer Abteilung laufen lässt.

Nach oben hin ist die Preisskala offen - der wirklich teure Unterricht findet aber fast ausschließlich auf eigenen/ Privatpferden statt, nicht auf Schulpferden. Da geht es dann um sportlichen Einsatz und Turnierwettkämpfe für die man trainiert. In dem Fall ist auch der Unterricht meist Einzelunterricht, höchstens mal in 2er oder 3er-Gruppen, sonst ist das kaum noch sinnvoll. Da werden dann beim Einzelunterricht schon bei mäßig erfolgreichen Trainern schnell 30-40€ pro Stunde (oder gar nur 45 Minuten fällig), bei Trainern mit nachgewiesenen eigenen oder Schülererfolgen in höheren Klassen ist nach oben kaum eine Grenze gesetzt, es geht aber selten unter 40-50€ pro Unterrichtseinheit los.

Eine Freundin von mir mit der ich bereits in der Sandkiste gespielt habe :mrgreen: ist eine erfolgreiche Berufsreiterin, Meisterin, siegreich in der höchsten Klasse der Dressur (Grand Prix), Trägerin des Goldenen Reitabzeichens (bekommt man nur für sportliche Erfolge in der höchsten Klasse verliehen) und seit Jahrzehnten erfolgreich im Geschäft - die nimmt 55€ pro Unterrichtseinheit und ist damit eher an der unteren Grenze in dieser Klasse, hier im Hamburger raum gibt es genug die noch mehr nehmen.

Meist ist es aber in dem Bereich so das die Berufsreiter die Pferde "in Beritt" nehmen (die Pferde ausbilden), die Pferde also selbst mehrfach die Woche reiten und dabei Pferde und Reiter ausbilden. Da ist der Unterricht für den Reiter/ Besitzer inkludiert - das Modell nehmen viele in Anspruch die im Sport erfolgreich über die Basisklassen A und L hinaus erfolgreich sein wollen. Dieser "Beritt" kostet je nach Qualifikation und erfolgen des Ausbilders zwischen 300 und 800€ im Monat zusätzlich zu den Haltungskosten des Pferdes. Dazu kommt das die besseren Ausbilder auch meist in etwas exklusiveren Ställen arbeiten wo die Unterstellung des Pferdes per se schon mehr kostet - so kommen dann schon mal Kosten von 1000-1400€ für Unterhalt und Ausbildung im Monat zusammen....

Also letztlich hat jeder der Vorschreiber hier recht und auch irgendwie nicht: Man kann fast alle Preisklassen und Modelle finden und das ist ganz wesentlich von den eigenen Ansprüchen und Zielen abhängig. Ich kann aber auch sagen: Ich kenne wenig Bereiche wo mehr "abgezockt" wird als in diesem Sport wenn es um die Reiter geht die etwas mehr Ehrgeiz entwickeln und dann auf die Hilfe von Profis angewiesen sind. Und es tummeln sich (neben vielen Fachleuten) unglaublich viele schlecht Ausbilder, selbsternannte Gurus und Scharlatane in diesem Bereich - und es ist für einen Laien oder Anfänger schlicht und ergreifend nicht möglich diese zu erkennen da Reiten eben keine exakte Wissenschaft ist die sich an objektiven Maßstäben messen lässt.

Ganz vereinzelt gibt es dann noch Verrückte wie mich: Ich arbeite nicht in dem Beruf und mache das rein ehrenamtlich - ich habe Spaß daran Pferde und Reiter auszubilden und habe momentan neben meiner normalen Arbeit immer so 6-10 Reiter die ich trainiere (nicht täglich, meist 1-2x wöchentlich) und denen ich bei der Ausbildung der Pferde helfe. Davon reiten momentan 4 auf dem höchsten Level (S-Dressur für die Fachleute). Nebenbei organisiere ich noch als 2. Vorsitzender des Vereins 3 Turniere im Jahr mit, auf denen insgesamt ca. 4-5.000 Starts absolviert werden und manchmal bin ich auch noch als Richter aktiv.
Dafür nehme ich keinen Cent (außer der Aufwandsentschädigung für die Richtertätigkeit, die marginal ist), wenn man das mit den Kosten die Profis in der gleichen "Liga"/ Klasse "schenke" ich meinen Schülern ca. 1000-1500€ im Monat. Nicht weil ich nun der große Wohltäter sein will sondern weil mir das zum Einen Spaß macht und ich ja auch keine Kosten für eigene Pferdehaltung haben muss und zum Anderen weil mir das meine totale Unabhängigkeit erhält: Ich trainiere ausschließlich mit denen, mit denen es mir Spaß macht und wo ich Lust zu habe und keiner kann Ansprüche an mich stellen weil er mich ja bezahlt. Wann, wo und wie kann ich ganz alleine bestimmen. Die meisten von meinen Schülern haben echt ein kleines Problem damit das ich nichts dafür haben will - aber ich sage immer: Man trifft sich immer 2x im Leben :mrgreen: Und letztlich geben mir meine Erfahrungen in den letzten 30-40 Jahren in 90-95% der Fälle Recht :001:
 
J

Jochen

Guest
#37
Ich wollte gerade noch schreiben "wartet mal ab bis der Pastor das hier liest, dann ist ein neuer Roman fällig"
Und "zack" , auf Jochen ist Verlaß :muha: :007:
Ich enttäusche ungerne Erwartungen die man an mich hat :witz: :muha: :mrgreen:
Gelesen hatte ich das gestern Abend schon, aber dann dachte ich mir: "Morgen nach dem Frühstück hast Du sicherlich mal ein Viertelstündchen Zeit" :mrgreen:
 
F

floridamummel

Guest
#38
Der Stall in dem wir Therapie reiten haben gehört dem Hunde Typen Martin Rütter und wird von dieser Pferde Frau geleitet die immer auf vox zu sehen ist. Sandra irgendwas glaube ich. Ich habe keine Ahnung von Pferden und deren Fachleuten ;) ich denke aber dadurch das der Stall in Profi Händen ist und hjer im Reiter Dorf ( ja heisst wirklich so als Zusatz) einen sehr guten Ruf hat mit etwas höheren Einstellkosten ,kann man das Therapiereiten recht preiswert anbieten. Die Pferde gehen maximal 3 Stunden am Tag, eher weniger, und auch nicht täglich. Da eines der Pferde auch älter ist und recht hohe Tierarztkosten verursacht sind die froh wenn sie durch das Reiten die kosten dafür decken und das Futter. Ich weiß das man das nicht direkt mit Reitunterricht vergleichen kann. Aber so kommen halt auch unterschiedliche Preis Strukturen zusammen, je nach Gegebenheiten. Da muss ich Jochen zustimmen.
 
#39
Hallo Mannie,
im Raum Naples kann ich für deine Tochter Reitunterricht bei Nicole Olsen sehr empfehlen, www.nicoleolsenequestrian.com, auf der web-Seite findest du auch ihre Telefonnummer. Sie ist Schweizerin, daher treten auch für deine Tochter keine Sprachbarrieren auf. Wenn deine Tochter Anfängerin ist, finde ich dies wichtig, da Erklärungen dazu gehören. Nicole hat eigene Pferde und Schulpferde, man kann Unterricht nehmen und/oder Ausritte buchen. Sie hat selbst eine ca. 12jährige Tochter, ist sehr offen und herzlich und bietet viel für Kinder an. Ihr Stalltrakt ist auf der Triple V Ranch in Süd-Naples in einem schönen bewaldeten Ausreitgebiet.
Gruß bruneri
 
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