Wohin in FL seid ihr ausgewandert?? Empfehlungen??

#1
Hallo, ich will im März nach Florida auswandern....ich bin nicht sicher wohin genau und hoffe einige Auswandere hier können kurz berichten wohin es sie verschlagen hat bzw was zu empfehlen ist....
Ich bin 26 und ohne Familie und habe mit dem Gedanken Ecke Sarasota, Clearwater, StPete gespielt, irgendwo nah zum beach, im Grunde weiß ich es aba nicht...

Ich werde wohl erstmal ein paar Tage rumfahren müssen und gucken, Start Orlando Airport, aber im moment weiß ich noch nichtmal in welche Richtung...:)

In den US Foren wie City data liest man ja speziell bzgl location und crime so einiges was einem den Spaß verdirbt, das macht die Entscheidung nicht leichter. Wenn ich dagegen hier im Forum lese, hört sich alles viel netter an.....
Wäre über ein paar Empfehlungen sehr dankbar, danke, Danster
 
J

Jasmin

Guest
#2
Hallo Danster

also jetzt bin ich platt. Du wanderst aus, obwohl du nicht weißt wohin du auswandern möchtest???
Mich würde interessieren ob du ein Visum oder eine Greencard hast?
Was hast du denn da drüben vor beruflich zu machen?
Für so einen Neustart benötigt man doch auch Startkapitel, hast du das?
Also von mir kommen eher Fragen wie Empfehlungen. Die einzige Empfehlung von meiner Seite wäre eher, dass du dir das nochmal überdenken solltest, ob du wirklich schon im März auswandern möchtest.
Sorry, aber für mich kommt das eher vor wie eine Flucht.
Das ist ein großer Schritt und da drüben ist es auch nicht unbedingt einfach. Man sollte schon richtig viel Energie mitnehmen, denn der berufliche Start ist nicht einfach und man muss sich alles hart verdienen.

Sorry, wenn ich dir jetzt nicht helfen konnte mit Empfehlungen, aber mich würde interessieren was du so geplant hast.
 

MrMagoo

war mal in Florida
#3
Ähnliche Fragen wie Mine hätte ich auch.

Ich nehme an du hast im Lotto gewonnen und nebenbei hast du auch die amerikanische Staatbürgerschaft oder eine GC.

Wenn es nicht so ist, würde ich dahin ziehen wo mein Job ist und dann eher die Frage nachdem Ortsteil stellen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Absolute

Floridian and Honorary Member
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#4
Ich wuerde auch erst sagen, finde erstmal einen Job und kauf dir nicht gleich ein Haus, sondern miete erst fuer eine Weile, bis du dann ganz Florida gesehen hast (in deiner Freizeit), und ueberall ein bisschen verweilst. Ich persoenlich kam 1980 nach Ocala wo ich erst mal 6 Monate wohnte, dann bekam ich ein Jobangebot in Indiana von einer Uni, dann war ich 3 Jahre in Suedamerika, Panama, Costa Rica dann wieder ein paar Jahre Indiana, dann ein paar Jahre Japan, und dort habe ich mich dann entschlossen hinzuziehen wo die Sonne scheint und es mir gefaellt, ich wollte nicht unbedingt Miami so ich bin in Fort Lauderdale haengengeblieben fuer 15 Jahre, diese Ecke gefaellt mir besonders gut, ich lebe zwar jetzt seit 3 Jahren an der Westkueste aber nochmals hierhinziehen wuerde ich nicht, obwohl die Westkueste auch ihre Reize hat, ich habe mir ein Haus gekauft und ein neues bauen lassen, die ich jetzt leider nicht losbekomme (ohne grossen Verlust) aber sobald der Markt wieder besser wird, gehe ich an die Ostkueste zurueck.

Es kommt auch auf so vieles an, z. B. welche Leute du kennenlernst, deine Freunde, etc. etc. du bist noch jung, so ich wuerde dir die Ostkueste empfehlen, nicht unbedingt Miami (mir persoenlich zu hektisch, laut und schmutzig) aber es gibt ueberall schoene Ecken.

Aber als allererstes musst du an dein Visa denken, gebratene Tauben fliegen einen auch nicht in den Mund, man muss schon (besonders am Anfang) ziemlich schwer arbeiten, oder mit Koepfchen halt und nicht aufgeben, ich rate immer Leuten, das beste ist sich hier selbstaendig zu machen, ich finde hier hat man immernoch die besten Chancen.

Du musst auch gewillt sein ein gewisses Risiko auf dich zu nehmen, und wirklich NUR auf dich selbst angewiesen zu sein .... das lernt man hier sehr schnell ... und wer es nicht lernt, kann hier nicht (oder nur recht und schlecht) leben.

Ich wuensche dir viel Glueck und spucke ein paar Mal in die Haende, kremple deine Aermel hoch, dann schaffst du das schon ....

LG

Elisabeth
 
#5
Vielen Dank für eure, wenn auch teilweise überraschenden, Antworten....

Ja ich habe eine GC, einen One way Flug nach Orlando und meinen Koffer...

Warum es sich für MINE nach Flucht anhört weiß ich nicht, das ist schon alles ziemlich lange geplant....des weiteren kann ich ganz gut einschätzen was ich mache...
ich kann ich mich lediglich nicht entscheiden, wo es genau hingehen soll und deshalb wollte ich mir von Leuten die schon drüben wohnen ein paar Tipps holen....

Mein Englisch ist gut, einen low paid job wird man auch problemlos für den Anfang finden....ob es drüben jobtechnisch härter ist als hier denke ich nicht...hier hat man mehr schwierigkeiten einen Job zu finden, egal ob zum Start als Kellner, als Selbstständiger, Angesteller oder sonst wo....

Ein Haus zu kaufen plane ich im Moment auch nicht, gibt doch genug Zimmer in WG´s zum mieten....

Danke Elisabeth für die Empfehlung Ft. Lauderdale...ich war ja bisher eher negativ gegenüber allem zwischen West PAlm Beach und Miami eingestellt, zu viel los, viele Touristen, crime, Dreck, usw...wie es halt in den sehr bekannten Ecken ist...deshalb dachte ich eher an die Westcoast....mal sehen...was stimmt nicht mit der Westcoast deiner Meinug nach?

Naja, vielleicht kann mir ja jmd die ein oder andere Area empfehlen...
 
J

Jasmin

Guest
#6
Ja ich habe eine GC, einen One way Flug nach Orlando und meinen Koffer...

Warum es sich für MINE nach Flucht anhört weiß ich nicht, das ist schon alles ziemlich lange geplant....des weiteren kann ich ganz gut einschätzen was ich mache...
..
....ob es drüben jobtechnisch härter ist als hier denke ich nicht...hier hat man mehr schwierigkeiten einen Job zu finden, egal ob zum Start als Kellner, als Selbstständiger, Angesteller oder sonst wo....
Für mich hat es sich halt so angehört.
Wir haben ebenfalls vor in ein paar Jahren auszuwandern, doch ohne Job würde ich niemals so einen großen Schritt wagen (dank meines Arbeitsgebers ist das gott sei Dank möglich). Das muss wirklich alles ganz genau geplant werden.
Du schreibst, dass du alles schon seit einer langer Zeit geplant hast. Ich verstehe nur nicht was man da plant, wenn du weder die Gegend weißt noch einen Job hast, noch eine Unterkunft. Das Bürokratische hier in Deutschland ist nun wirklich nicht so schwierig.
Niemand behauptet hier, dass du es nicht gut einschätzen kannst, aber vielleicht gehst du doch ein wenig überfrüht dort rüber.
Ich hätte das ein wenig anders gemacht. Ich wäre erst ein paar mal rüber geflogen. Hätte mir die ganzen Regionen die in Frage kommen würden angeschaut und hätte mich dann um einen Job gekümmert bzw. andersrum.
Genau diese Beschreibungen lassen mich davon schreiben, dass es sich für mich wie eine Flucht anhört.

Und ob es dort drüben sehr schwer werden wird mit dem Job. Du musst viel härter arbeiten und dir wird absolut nichts geschenkt. Aber das hat Elisabeth ja bereits geschrieben und sie muss es ja als Auswanderin genau wissen. Vielleicht geben Tom und Pia noch ein paar Infos dazu.

Für mich wäre so eine Abreise ins Ungewisse absolut nichts, aber ich wünsche dir viel Glück in deinem Vorhaben. Auf das du nicht enttäuscht wirst.
 

admin

Administrator
Mitarbeiter
#7
Vielen Dank für eure, wenn auch teilweise überraschenden, Antworten....

Ja ich habe eine GC, einen One way Flug nach Orlando und meinen Koffer...

Warum es sich für MINE nach Flucht anhört weiß ich nicht, das ist schon alles ziemlich lange geplant....des weiteren kann ich ganz gut einschätzen was ich mache...
ich kann ich mich lediglich nicht entscheiden, wo es genau hingehen soll und deshalb wollte ich mir von Leuten die schon drüben wohnen ein paar Tipps holen....

Mein Englisch ist gut, einen low paid job wird man auch problemlos für den Anfang finden....ob es drüben jobtechnisch härter ist als hier denke ich nicht...hier hat man mehr schwierigkeiten einen Job zu finden, egal ob zum Start als Kellner, als Selbstständiger, Angesteller oder sonst wo....

Ein Haus zu kaufen plane ich im Moment auch nicht, gibt doch genug Zimmer in WG´s zum mieten....

Danke Elisabeth für die Empfehlung Ft. Lauderdale...ich war ja bisher eher negativ gegenüber allem zwischen West PAlm Beach und Miami eingestellt, zu viel los, viele Touristen, crime, Dreck, usw...wie es halt in den sehr bekannten Ecken ist...deshalb dachte ich eher an die Westcoast....mal sehen...was stimmt nicht mit der Westcoast deiner Meinug nach?

Naja, vielleicht kann mir ja jmd die ein oder andere Area empfehlen...
Ich finde das völlig in Ordnung es auch mal mit so einer Einstellung zu versuchen, solange man alleine und unabhängig ist kann man das vermeintliche Risiko doch gerne einmal eingehen: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt :0141: Mir liegt dieses Sicherheitsdenken auch fern, erst seit ich Familie habe musste ich mir das notgedrungen etwas angewöhnen - für meine Frau vermutlich noch nicht genug :009: :mrgreen:

Ich denke auch, das es an der Westküste sicher ruhiger ist als an der Ostküste - frundsätzlich wirst Du aber sicher einen Low paid job eher in einer touristischen Gegend mit mehr Fluktuaktion oder eben in einer städtischen Umgebung mit dann eben mehr crime und Dreck finden. Im ländlichen Bereich wird das Angebot sicher geringer sein. Zimmer in WG's wirst Du sicher auch eher im städtischen Bereich, bevorzugt Städten mit Unis finden, das dürfte an der Westküste (mit Ausnahme von Tampa) vermutlich auch schwer werden.

Wenn es Dich gefühlsmäßig eher an die Westcoast zieht, dann fahr doch einfach dahin - ansonsten versuche doch mit Gelegenheitsjobs erst einmal verschiedene Gegenden kennenzulernen und Dich dann zu entscheiden

Über die Reaktionen solltest Du Dich nicht zu sehr wundern - die meisten Leute (und he älter man wird desto schlimmer wird das :taets: - ich spreche da aus Erfahrung) gehen lieber wohlgeplant an sowas heran, was mit Sicherheit auch richtig ist wenn eine ganze Familie daran hängt. Aber wenn man jung und ungebunden ist und die Möglichkeit hat: Why not? Jeder muss doch nach seiner Fasson glücklich werden :001:
 

Caloosa

Well-Known Member
#8
Im Alter von 26 Jahre finde ich das auch absolut ok, ohne Vollkaskoversicherung in ein anderes Land zu gehen und sich dort erst einen Job zu suchen. Die einen machen 5 x vorher Urlaub und kümmern sich um alles, andere widerum heben sich das Geld des fünfmaligen Urlaub machens auf und haben dann auch sehr viel Zeit, sich in Ruhe um die Dinge zu kümmern. So what? Für mich hat sich das ebenfalls nicht nach einer Flucht angehört, sondern nach jemandem, der loslegt und anfängt.

Liebe Grüße und viel Glück,
Thorsten
 
J

Jasmin

Guest
#9
Na gott sei Dank hat jeder eine andere Meinung :taets:. Es wäre ja langweilig, wenn jeder gleich denken und handeln würde.
Für mich ist das nichts, aber jedem das seine.
Wie ich ja bereits schon geschrieben habe, ich wünsche ihm viel Glück.
 

Caloosa

Well-Known Member
#10
Ich verstehe deine Bedenken vollkommen, Mine. Aber wie soll er aus der Ferne einen Job in Florida bekommen, ohne sich wenigstens einmal dort persönlich vorgestellt zu haben? Dazu müßte er rüber. Also kann er das auch gleich vor Ort machen. Außerdem wissen wir nicht (und es geht uns nichts an), wieviele Monate er finanziell ohne Job übersteht. Und es soll auch genügsame Menschen geben.

Aber unbestritten ist doch sicherlich, dass hier wieder mal jemand die klassische Variante "Auswandern im ursprünglichen Sinn" macht. Hut ab! Ich finde das toll!!
 

MrMagoo

war mal in Florida
#11
Egal ob jung oder alt, sehr wichtig ist doch das man genug Startkapital hat. Wenn jemand mit 3000€uro nach Florida auswandert, wie soll das funktionieren?
Wenn man in den USA ankommt hat man keine Credit History, dafür bezahlt man dann überall Vorzahlungen/Deposit.
3 x Kaltmiete, Strom, Wasser, 300 $ für Handy, Auto, diverse Anträge für SSN, DV usw usw. Und da ist es Schei.....egal ob man jung, motiviert und unbekümmert ist, das mußt du einfach bezahlen!

Das kostet alles ein Haufen Geld und von daher weiß ich nicht wie die "klassische Variante "Auswandern im ursprünglichen Sinn" da zum Vergleich rangezogen wird. Denn die ursprünglichen Auswanderer hatten tatsächlich nichts.

Ich will niemanden seine Traum verwehren und bin kein bißchen neidisch, aber monatelang am Strand zu schlafen, mit dem Fahrrad zum "Low paid Job" zu radeln halte ich einfach nicht für clever.
 
Zuletzt bearbeitet:

buccaneer

Buchmacher und Frauenversteher
#12
...wobei wir ja nun alle rein gar nix vom Thread-Eröffner Danster wissen und uns somit keinerlei Urteil über seine persönliche Situation erlauben können.

Deswegen ist alles hier Spekulation - nie böse, nur als Hinweis gemeint, aber eben Spekulation. Und keiner hat so wirklich total Recht oder Unrecht - im allgemeinen.

Wenn Kollege Danster sich diesen Weg so ausgesucht hat, ich find´s ok. Die GC hat er (lt. eigener Aussage) und damit eine Voraussetzung erfüllt, die in jedem ähnlich gelagerten Beitrag hier als wichtigstes Kriterium angesehen wird. Desweiteren hab ich gelernt, dass man dabei ein gewisses Finanzpolster nachweisen muss. Wäre also auch erst mal abgehakt. Und sich dann als 26jähriger Familienloser aufzumachen und neue Ufer zu erobern. Hut ab. Ich wünsch dir viel Glück und Erfolg.

Interessant vielleicht noch, was du beruflich machst, bzw. mal fest machen willst (deutsche Ausbildung?) Dann kann man vielleicht noch eher was zur Gegend sagen. Neben den Touristenhochburgen, wo man bestimmt was als Kellner oder sonstige Servicekraft bekommt gibt es ja nur recht wenig wirkliche Industrie in FL. Aber die noch am ehesten in der Tampa Bay Area (Metropolregion Tampa, Clearwater, St. Petersburg). Firmen wie Tech Data, Nielsen Media Research usw. Tampa ist durchaus bekannt für Hightech-Unternehmen aus dem Gesundheitsbereich, Mikroelektronic, Nanotechnologie. Und in Tampa ist wohl auch die eine oder andere Finanzgesellschaft mit Headquater oder zumindest Florida-Headquater vertreten (Raymond James Financial, JPMorgan Chase, Citigroup).
Man muss halt nur ein bisserl suchen. Und dann ist Tampa Bay Area ja auch nicht sooo schlecht für nettes Beachfeeling :011:
 

Absolute

Floridian and Honorary Member
Sponsor
#13
Danster,

also Wohngemeinschaften sind in deinem Alter (25) hier voellig unueblich, es gibt fuer Studenten eine Art WG aber die sehen dann auch meistens danach aus, d.h. temporaer eingerichtet, meist schmudelig, fast keine Privatsphaere, alle klauen dir deine Sachen aus dem Kuehlschrank, du kannst dir mit einem oder zwei Personen eine Wohnung mieten, aber es ist schon gut VORHER zu wissen mit wem du lebst (aus vielen verschiedenen Gruenden) Wie gesagt WGs kenne ich nur als sog. "Kommunen" aus den 60er oder 70er Jahren (vom Film, so alt bin ich nun auch noch nicht), du kannst dir aber bestimmt hier ein Zimmer mieten, in Sarasota oder so, fuer den Anfang zumindest, wo du die Kueche mitbenutzen kannst und Waschmaschine und Trockner zur Verfuegung stehen.

Du hast mich gefragt was ich an der Westkueste schlecht finde, ich finde nichts schlecht, aber mir gefaellt es halt in Fort Lauderdale besser, ich finde die Gegend (zumindest wo ich gelebt und gearbeitet habe) sehr sauber und gepflegt, viele Auswahl an Restaurants, schoener Strand, kurze Entfernungen, Trips auf dem Wassertaxi, eine Menge von Attraktionen, zB. Wildlife Safari Park, Seaquarium, Museum of Art, Miami Zoo, etc. etc. Ausserdem kenne ich die Gegend halt gut, und weiss genau wo was ist, und meine Freunde wohnen alle da.

Man kann nicht sagen, die Ostkueste ist besser wie die Westkueste, das muss jeder fuer sich selbst entscheiden, Fort Lauderdale hat halt fuer mich mehr Angebot an allem, nicht zu vergessen einen internationalen Flughafen.

Ich wuensche dir viel Glueck in deinem Vorhaben.

LG

Elisabeth
 

Caloosa

Well-Known Member
#14
Egal ob jung oder alt, sehr wichtig ist doch das man genug Startkapital hat. Wenn jemand mit 3000€uro nach Florida auswandert, wie soll das funktionieren?
Wenn man in den USA ankommt hat man keine Credit History, dafür bezahlt man dann überall Vorzahlungen/Deposit.
3 x Kaltmiete, Strom, Wasser, 300 $ für Handy, Auto, diverse Anträge für SSN, DV usw usw. Und da ist es Schei.....egal ob man jung, motiviert und unbekümmert ist, das mußt du einfach bezahlen!

Das kostet alles ein Haufen Geld und von daher weiß ich nicht wie die "klassische Variante "Auswandern im ursprünglichen Sinn" da zum Vergleich rangezogen wird. Denn die ursprünglichen Auswanderer hatten tatsächlich nichts.

Ich will niemanden seine Traum verwehren und bin kein bißchen neidisch, aber monatelang am Strand zu schlafen, mit dem Fahrrad zum "Low paid Job" zu radeln halte ich einfach nicht für clever.
Irgendwie scheinen wir da aneinander vorbei zu reden. Ohne Geld in der Tasche ist doch schon ein Umzug innerhalb Deutschland nicht umzusetzen. Das ist absolut keine Frage des Auswanderns, sondern des gesunden Menschenverstandes.

Alles andere sind hier absolut ungelegte Eier. Ich habe im Kaffeesatz nachgeschaut und nicht endeckt, dass er am Strand schlafen will und mit dem Fahrrad zu seinem "low-paid"-job radeln wird. Es soll auch Leute geben, die erst einmal einen derartigen Job annehmen und dann in Ruhe gem. ihrer Qualifikation einen "richtigen" bzw. besserbezahlten suchen. Clever und erstrebenswert ist doch immer das, was man selbst will und sich zumutet. Er hat den Green Card Prozess erfolgreich durchlaufen und somit sicherlich etwas mehr als $ 1.50 in der Tasche.

Ich ziehe immer noch meinen Hut und wünsche ihm alles Glück der Welt, ohne miesepetrig Eventualitäten anzuführen.

P.S. Ich würde für die anstehende Wohnsituation auch mal hier schauen: http://www.roommates.com/
 
Zuletzt bearbeitet:

MrMagoo

war mal in Florida
#15
Irgendwie scheinen wir da aneinander vorbei zu reden. Ohne Geld in der Tasche ist doch schon ein Umzug innerhalb Deutschland nicht umzusetzen. Das ist absolut keine Frage des Auswanderns, sondern des gesunden Menschenverstandes.

Alles andere sind hier absolut ungelegte Eier. Ich habe im Kaffeesatz nachgeschaut und nicht endeckt, dass er am Strand schlafen will und mit dem Fahrrad zu seinem "low-paid"-job radeln wird. Es soll auch Leute geben, die erst einmal einen derartigen Job annehmen und dann in Ruhe gem. ihrer Qualifikation einen "richtigen" bzw. besserbezahlten suchen. Clever und erstrebenswert ist doch immer das, was man selbst will und sich zumutet. Er hat den Green Card Prozess erfolgreich durchlaufen und somit sicherlich etwas mehr als $ 1.50 in der Tasche.

Ich ziehe immer noch meinen Hut und wünsche ihm alles Glück der Welt, ohne miesepetrig Eventualitäten anzuführen.

P.S. Ich würde für die anstehende Wohnsituation auch mal hier schauen: http://www.roommates.com/
Toddie, in einem anderen Beitrag sucht Danster nach einem günstige Oneway Flug. Dort sind aber 299€ schon zu viel, das impliziert den Gedanken an ein knappes Budjet. (wer 10.000 als Starkapital hat, den jucken 100 mehr oder weniger für den Flug nicht)

Somit ist mein Ansinnen keine "miesepetrige Eventualitäten"-Szenario, sondern eine ehrliche Warnung. Alles Andere wie "einfach nur Glück wünschen" ist Realitätsfremd und nicht Aufrichtig....
 

Caloosa

Well-Known Member
#16
Toddie, in einem anderen Beitrag sucht Danster nach einem günstige Oneway Flug. Dort sind aber 299€ schon zu viel, das impliziert den Gedanken an ein knappes Budjet. (wer 10.000 als Starkapital hat, den jucken 100 mehr oder weniger für den Flug nicht)

Somit ist mein Ansinnen keine "miesepetrige Eventualitäten"-Szenario, sondern eine ehrliche Warnung. Alles Andere wie "einfach nur Glück wünschen" ist Realitätsfremd und nicht Aufrichtig....

:0141:Haben kommt von halten, nicht von ausgeben.:0141: Da jucken auch 100...
Wenn er doch noch keinen Job hat, dann wird er gut daran tun, jeden Cent im Vorfeld einzusparen... Du warst ja mit miesepetrig nicht gemeint, sondern alle, die mit dieser Vorgehensweise nicht einverstanden sind. Laß d'r Jong jonn...

Da fällt mir ein Liedtext ein...

Saach mir dat Zauberwort
für all die nix zo laache han
für de ein do wed e Wunder wohr
ne andre waat e Lääve lang.

Un du säs, loß et doch blieve
weil de doch nix ändre kanns
Ich wed et immer neu riskiere
denn ich jläuve fest dodran.


Übersetzung wird für un-ripuarische Menschen gleich mitgeliefert:

Sag mir das Zauberwort
für all die nichts zu lachen haben
für den einen, da wird ein Wunder wahr
ein anderer wartet ein Leben lang.

Und du sagst, las es doch bleiben
weil du doch nichts ändern kannst
Ich werd' es immer neu riskieren
denn ich glaube fest daran.
 

admin

Administrator
Mitarbeiter
#17
Ich bin auch immer wieder erstaunt, was alles in die Anfrage von Danster hineininterpretiert wird. Er sagt weder, das er kein Geld hat noch das er sich ein Haus kaufen oder Wohn ung mieten will, ein Auto haben will oder sonstwas, was hier alles gemutmaßt wird. Mir scheint es doch sehr, das hier jeder von seinen eigenen Vorstellungen als Bewertungsgrundlage ausgeht ohne auch nur das Geringste von Dansters Situation zu wissen.

Es hat doch niemand eine GC weil er die mal so eben im Vorbeigehen mitgenommen hat - da steckt doch schon einiges an Einsatz und Planung dahinter. Ihr wisst ja nicht einmal, auf welchem Weg er sie bekommen hat, ob per Lotterie oder anders - vielleicht hat der schon mehr USA-Erfahrung als viele von denen, die hier von einer Auswanderung träumen, wer weiß das schon. Der ist bei uns hier nur gelandet weil er sich über unterschiedliche Gegenden von Florida mit Vor- und Nachteilen informieren wollte und sieht sich unversehens einem "Inquisitionsgericht" gegenüber, welches meint seine Planungen be- oder verurteilen zu müssen :0103: - würde mich nicht wundern, wenn wir den hier nie wiedersehen.

Er sagt selber, er will erstmal in eine WG - trotzdem wird hier von 3 Monaten Kaltmiete im Voraus gesprochen... Handy für 300$? Wieso das denn? Eins von hier mitnehmen und PrePaid reicht auch oder eine Prepaid Tracfone für 30$ aus dem Walmart. Auto? Wieso, wenn er vielleicht in einer Stadt bleiben will?

Ich kann Danster gut verstehen - ich bin, bevor ich Familienvater wurde - auch immer so an Sachen herangegangen und würde es auch wieder tun. Da hat jeder eine andere Mentalität - der eine lernt mit 16 einen Beruf und übt den dann 45 Jahre bis zur Rente aus und freut sich über die Sicherheit, dass er schon mit 25 weiß was er in 40 Jahren als Rente bekommt, für andere (wie mich :035:) ist das ein Horror-Szenario. ich würde ohne Familie noch heute hin und wieder den Job nicht von der Arbeitsstelle sondern von der Tätigkeit her wechseln und etwas ganz Neues machen. Die meisten Zwänge, denen man sich ausgetzt wähnt macht man sich doch letztens selber - und das wird immer schlimmer, je älter man wird..... :0025:

@Danster: Wenn Du doch nochmal hier reinschaust, vielleicht hilft Dir ja die Seite www.findyourspot.com die richtige Gegend nach Deinen Vorstellungen zu finden. Die bietet zwar Auswahlen aus ganz USA an, aber mit den "richtigen" Eingaben beim Wetter und der Umgebung sind immer auch ein paar Vorschläge aus Florida dabei.
 
J

Jasmin

Guest
#18
Ich denke keiner hier möchte Danster für sein Vorhaben verurteilen. Dazu haben wir alle kein Recht dazu.
Jeder Mensch hat doch eine andere Vorstellung von seinem Leben. Der eine mag es risikoreich und scheut sich auch nicht risikoreiche Schritte zu unternehmen und einfach nur zu leben. Andere wiederum sichern sich lieber ab. Das ist doch alles eine Einstellungssache. Jeder muß für sich alle entscheiden wie er sein Leben gestaltet und sollte das dann auch so tun. Andere können nur ihre Meinungen dazu äußern und vielleicht noch Empfehlungen geben, aber ansonsten steht das jedem alleine zu was er macht.
Da ich zu den Menschen gehöre die sich gerne absichern (was manchmal auch nicht so einfach ist, denn auch in mir herrscht eine kleine risikofreudige Jasmin), warf der Thread von Danster einige Fragen auf, die ich geäußert habe. In keinster Art und Weise wollte ich ihm damit etwas vorschreiben.
Jeder der sich hier geäußert hat, hat das mit seiner eigenen Meinung geäußert und wollte ihm bestimmt nicht vorschreiben was er zu tun hat.

Ich wünsche ihm viel Glück in seinem Vorhaben, doch dass wünsche ich jedem der so einen Schritt wagt. Denn ohne Risiko geht es auch selbst mit der größten Planung nicht, da immer etwas unplanmässiges passieren kann.
 
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