Restaurants Bennigan´s insolvent

florida13053

Well-Known Member
#21
:0096:Mach keinen Mist. So eine riesige Kette...! Wer soll die Talfahrt nur aufhalten. Das ist ja total erschreckend. Auf der ganzen Welt nur noch solche Horrormeldungen und da streiken MA der LH für über 9 % mehr Geld, wo bleibt da eigentlich noch die Verhältnismäßigkeit? :0092:
nach der Logik arbeiten dann aber alle irgendwann für nothing...:0024:
Und bitte nicht falsch verstehen, ich bin selbst auch Arbeitgeber.:009:
 

Mausefalle

Well-Known Member
#22
Ja leider häufen sich auch hier wieder die Insolvenzen. Gerade vorhin habe ich in Radio gehört, dass Hertie Konkurs angemeldet hat! Die haben hier in Kassel auch ne Filiale.

Die armen Leute!:0041:


Gruß aus Kassel

Moni II



PS: Auch wir wollen dich Ende August unterstützen Pia! Wir wollen auch mal Deine Lokalitäten besichtigen!!
 
Zuletzt bearbeitet:

BiMi

Moderator
Moderator
#23
nach der Logik arbeiten dann aber alle irgendwann für nothing...:0024:
Und bitte nicht falsch verstehen, ich bin selbst auch Arbeitgeber.:009:
Das Angebot der LH war ja nun nicht schlecht. Ich frage mich wofür Verdi da eigentlich kämpft. Denn die 9 % mit einer Laufzeit von einem Jahr werden sie nicht durchkriegen. Also werden die sich irgendwann in der Mitte treffen müssen und dann bin ich gespannt, wie viel mehr es dann tatsächlich ist, als von der LH eh schon angeboten und dann stellt sich mir die Frage, hat es sich denn dafür gelohnt, sein Unternehmen so stark zu schädigen....? Man muss sich doch nur umschauen, wie es den anderen Fluggesellschaften geht. LH muss ein 1A Management haben, dass es denen immer noch so gut geht.

:009: Bitte, da mag jeder seine eigene Meinung haben. Aber ich habe gerade in unserem Unternehmen gelernt, dass MA, die Verdi wirklich gebraucht hätten, völlig alleine gelassen wurden, aber mit so einer Unterstützung hätte Verdi sich ja auch nicht profilieren können. Nee geh mir ab, gerade diese Gewerkschaft ist für mich ein rotes Tuch! :0521:
 

florida13053

Well-Known Member
#24
...

:009: Bitte, da mag jeder seine eigene Meinung haben. Aber ich habe gerade in unserem Unternehmen gelernt, dass MA, die Verdi wirklich gebraucht hätten, völlig alleine gelassen wurden, aber mit so einer Unterstützung hätte Verdi sich ja auch nicht profilieren können. Nee geh mir ab, gerade diese Gewerkschaft ist für mich ein rotes Tuch! :0521:
Du hast ja auch nicht vollkommen Unrecht! Zumal Gewerkschaften ein ziemlich spezielles und weites Feld sind. Doch im Vergleich zu allen Industrienationen Europa/USA haben Angestellte in D den geringsten - wenn überhaupt- Einkommenszuwachs der letzten 10 Jahre gehabt. Was dann z.T. auch an der Binnenkonjunktur zu besichtigen ist. Während Gewinne wie Managergehälter teils exorbitant steigen, können viele zufrieden sein, wenn sie die Inflationrate kompensieren....
LG aus Berlin
 

admin

Administrator
Mitarbeiter
#26
Das Zusammenbrechen der Firmane hat sicher nichts mit den Gehaltsforderungen der Mitarbeiter zu tun - wenn die Gehälter analog der Firmengewinne in den letzten 10-15 Jahren angestiegen wären, dann müsste heute niemand wegen einer Gehaltserhöhung nachfragen, das ist mal sicher.... Aber das Geld war ja immer nur für eine Erhöhung des "shareholder values" vorgesehen, nie für die Leute die den Gewinn letztlich mit erwirtschaftet haben.

Was da in den USA (und teilweise eben auch anderswo) vor die Hunde geht ist ein komplettes Wirtschaftssystem, was letztlich auf geliehenes Geld und Vertrauen und immer weiteres Wachstum beruhte, leider nicht auf konkret erschaffenen Werten. Irgendwann fliegt dann halt mal auf, dass es zu den vergebenen Krediten gar keine einforderbaren Sicherheiten mehr gibt.

Was besonders bitter ist: Die Vertreter dieser - falschen - Wirtschaftslehre sind noch gar nicht sooooo lange in den Firmen das man hoffen kann das sich das System bald ändert - in den Unis weiß man das längst und lehrt heute auch schon wieder andere Thesen, aber bis die heutigen Studenten das dann in der Wirtschaft umsetzen können werden sicher noch 10 Jahre vergehen.

Die Wirtschaft der USA ist in meinen Augen noch längst nicht auf dem Boden der Realität angekommen und auch wir hier werden von den Auswirkungen noch genug mitbekommen - und so einige Entwicklungen der letzten 20 Jahre (Privatisierungen, Finanzierung von Sozialsystemen) werden sicher auch ganz oder teilweise wieder umgekehrt werden. Aber dazu ist leider erst auch ein Wandel im Bewusstsein der Menschen vonnöten und das dauert in der Regel sehr viel länger.....
 
#27
Eigentlich dürfte der Zusammenbruch der "new economy" am Beginn des Jahrtausends verdeutlicht haben, daß es u.a. die Börsen sind, die - eigentlich aus vernünftigen Gründen etabliert, nämlich um produzierenden Unternehmen Kapital für Investitionen und Expansion zu verschaffen - sich verselbständigt haben und kaum mehr beherrschbar sind.
Börsen gehören entweder neuen Regularien unterworfen oder abgeschafft!!!
Gewinne lediglich mit einem Haufen Kapital "er-spekuliert" und ohne etwas von Wert geschaffen zu haben, werden privatisiert. Verluste in unglaublicher Höhe werden sozialisiert. Aktionäre spekulieren Ihren eigenen Arbeitsplatz weg, wobei - mit etwas Glück - dann wenigstens die Aktie zumindestens kurzfristig an Wert gewinnt....das ist doch alles krank!
Solange jedoch suggeriert wird, jeder hätte es in seiner Hand und könnte mal das große Rad drehen, solange wird es mit dem Bewußtseinswandel dauern...glaub ich.
 

admin

Administrator
Mitarbeiter
#28
Eigentlich dürfte der Zusammenbruch der "new economy" am Beginn des Jahrtausends verdeutlicht haben, daß es u.a. die Börsen sind, die - eigentlich aus vernünftigen Gründen etabliert, nämlich um produzierenden Unternehmen Kapital für Investitionen und Expansion zu verschaffen - sich verselbständigt haben und kaum mehr beherrschbar sind.
Börsen gehören entweder neuen Regularien unterworfen oder abgeschafft!!!
Gewinne lediglich mit einem Haufen Kapital "er-spekuliert" und ohne etwas von Wert geschaffen zu haben, werden privatisiert. Verluste in unglaublicher Höhe werden sozialisiert. Aktionäre spekulieren Ihren eigenen Arbeitsplatz weg, wobei - mit etwas Glück - dann wenigstens die Aktie zumindestens kurzfristig an Wert gewinnt....das ist doch alles krank!
Solange jedoch suggeriert wird, jeder hätte es in seiner Hand und könnte mal das große Rad drehen, solange wird es mit dem Bewußtseinswandel dauern...glaub ich.
Genau so sieht es aus :007: Und mit den Börsen gehören dann gleich die Fonds. speziell die Hedge-Fonds mit abgeschafft oder unter sehr strenge Kontrolle gestellt - aber da sowas von denen veranlasst werden müsste die derzeit davon profitieren geht es der "breiten Masse" immer noch nicht schlecht genug um dagegen nachhaltltig zu rebellieren....
 
#29
Genau so sieht es aus :007: Und mit den Börsen gehören dann gleich die Fonds. speziell die Hedge-Fonds mit abgeschafft oder unter sehr strenge Kontrolle gestellt - aber da sowas von denen veranlasst werden müsste die derzeit davon profitieren geht es der "breiten Masse" immer noch nicht schlecht genug um dagegen nachhaltltig zu rebellieren....
Zumal ja wie im alten Rom die Massen mit Brot & Spielen (RTL2, BILD, etc.) noch ganz gut abgelenkt/unterhalten werden.
...es war eben nicht alles ganz blöd, was der gute Charlie Marx von sich gegeben hat, gelle [-x :brr:
 
S

Sunrise2

Guest
#32
Der letzte Bennigans in der Tampa Bay Area ist ein Franchise und ist direkt in Tampa Downtown an der Channelside, ein nettes Restaurant wo man auch Delfine beim Spielen zusehen kann.

Der Inhaber überlegt 3 Restaurants als Franchise von Bennigans dazu zu kaufen dazu zählt auch der Bennigangs in der Nähe der Tyrone Mall. Leider gehört der Bennigans Dolphin Village nicht daszu, das sind wir immer hingegangen.

Ich war auch ganz schön platt als ich meinen Lieblingsburger essen wollte und plötzlich vor verschlossener Tür stand und nicht mal ein Zettel warum denn geschlossen ist vorgefunden habe.

Gruß
Sinrise2
 

buccaneer

Buchmacher und Frauenversteher
#34
Ich weiß ja nicht ob Du Arbeitnehmer bist, würde mich aber mal interesieren und in welche Branche ?
Ich kann ja nicht für TiPi antworten (doch könnte ich, aber es steht mir nicht zu, über seine Privatangelegenheiten zu plaudern), aber für mich kann ich sagen:

Ich bin kein Arbeitgeber und würde ebenfalls nicht wieder einer Gewerkschaft beitreten. Unbestritten, das Gewerkschaften in der Vergangenheit ne Menge soziale Verbesserungen für Arbeitnehmer erreicht haben. Aber heute sind sie, meiner persönlichen Meinung nach, kaum noch einen Pfifferling wert. Satte, korrupte Funktionäre die nur ihren eigenen Vorteil sehen und denen die Mitglieder völlig wurscht sind. Die nur dann tolle Reden schwingen können, wenn sie sich selbst profilieren können. Hat man aber wirklich mal ein Problem, wird schnell der Schwanz eingekniffen und vor den Firmenbossen geduckt.Und was man doch noch alles erzählen könnte, würde Bücher füllen..Soweit kann ich es eigener Erfahrung für 2 bestimmte Gewerkschaften sagen - und ausserdem laufe ich mit offenen Augen durch diese Welt.
 
#35
Ich kann ja nicht für TiPi antworten (doch könnte ich, aber es steht mir nicht zu, über seine Privatangelegenheiten zu plaudern), aber für mich kann ich sagen:

Ich bin kein Arbeitgeber und würde ebenfalls nicht wieder einer Gewerkschaft beitreten. Unbestritten, das Gewerkschaften in der Vergangenheit ne Menge soziale Verbesserungen für Arbeitnehmer erreicht haben. Aber heute sind sie, meiner persönlichen Meinung nach, kaum noch einen Pfifferling wert. Satte, korrupte Funktionäre die nur ihren eigenen Vorteil sehen und denen die Mitglieder völlig wurscht sind. Die nur dann tolle Reden schwingen können, wenn sie sich selbst profilieren können. Hat man aber wirklich mal ein Problem, wird schnell der Schwanz eingekniffen und vor den Firmenbossen geduckt.Und was man doch noch alles erzählen könnte, würde Bücher füllen..Soweit kann ich es eigener Erfahrung für 2 bestimmte Gewerkschaften sagen - und ausserdem laufe ich mit offenen Augen durch diese Welt.
...das ist ja alles vollkommen richtig! Doch gibt es in der vorhandenen Wirtschaftsordnung und bei der sogenannten Tarifautonomie (das ich nicht lache :lach:) keine anderes Korrektiv als Gewerkschaften. Wenn die Arbeitnehmer es nicht schaffen, ihre eigenen Interessen zu vertreten... lacht nur Einer....und der sitzt in den Konzernzentralen immer ganz, ganz oben. Oder du änderst die ökonomische Grundordnung...:065:
 

Caloosa

Well-Known Member
#36
Ich habe auch im Angestelltenverhältnis bisher meine "Tarifautonomie" selbst in die Hand genommen. Brauchte ich dafür eine Gewerkschaft? Definitiv nein!! Ich als alleiniges Korrektiv und Verhandlungspartner mit den entsprechenden Stellen habe vollkommen ausgereicht. Dein Argument zieht jetzt also nicht automatisch.
 

mrzap

Well-Known Member
#37
@Caloosa
Ich glaube es aber nicht, dass Du es persönlich geschafft hättest 30 Tage Urlaub, 35 Stundenwoche, Fortzahlung Deiner Bezüge im Krankheitsfall, Urlaubs- & Weihnachtsgeld und noch ne Menge anderer Sachen die so viele Gewerkschaftsverächter SOOOOO selbstverständlich mitnehmen rauszuhandeln.

Gruß Rainer
 

Caloosa

Well-Known Member
#38
@Caloosa
Ich glaube es aber nicht, dass Du es persönlich geschafft hättest 30 Tage Urlaub, 35 Stundenwoche, Fortzahlung Deiner Bezüge im Krankheitsfall, Urlaubs- & Weihnachtsgeld und noch ne Menge anderer Sachen die so viele Gewerkschaftsverächter SOOOOO selbstverständlich mitnehmen rauszuhandeln.

Gruß Rainer
Wir reden ja auch nicht über die Vergangenheit, sondern über die Gegenwart.

1. Jahresurlaub: Ich hatte immer nur 25 Tage Urlaub.
2. 35-Stunden-Woche: Festgeschrieben im Arbeitsvertrag waren immer 40 Stunden - leider bin ich damit allerdings niemals ausgekommen. Meine Wochenarbeitszeit ging eher in Richtung 60 Stunden - war für mich auch ok.
3. Lohnfortzahlung: Meine Lohnfortzahlung war vertragsmäßig auf 8 Wochen erweitert und danach hatte ich eine entsprechende Zusatzversicherung über meine private Krankenversicherung.
4. Urlaubs- und Weihnachtsgeld ist für mich relativ uninteresssant. Wichtig für mich persönlich ist das Jahresgehalt - egal in welcher Staffelung das ausgezahlt wird. Für mich gab es in den letzten 20 Jahren weder Urlaubs- noch Weihnachtsgeld, dafür ein Jahresgehalt in 12 Monatsraten.

Fazit für mich nach wie vor: Die heutigen Organisationsstrukturen der Gewerkschaften können wir sowas von gestohlen bleiben.
 

BiMi

Moderator
Moderator
#39
1. Jahresurlaub: zum Glück immer noch 30 Tage, bin aber in jungen Jahren mit 26 Tagen angefangen. :009:

2. 35-Stunden-Woche: ich hatte mal die 34 Stundenwochen, aber das war eine Arbeitzeitreduzierung von 38 auf 34 mit entsprechendem Gehaltsabzug...! :009: Zum Glück bin ich dann in eine anderen Bereich gewechselt und hatte wieder die 38 Stundenwoche, mit meinem alten Gehalt. Aber meinen ehemaligen Kollegen wird es wohl so ergehen, dass sie ab 2009 wieder 38 oder 40 Std (je nach Vertrag) arbeiten müssen, aber das Gehalt nicht wieder hochgesetzt wird.

3. Lohnfortzahlung: OK, da kann ich mich nicht beschweren. :009:


4. Urlaubs- und Weihnachtsgeld: kenne ich gar nicht mehr. Wir haben jetzt Zielvereinbarungen und können froh sein, wenn wir 100 % schaffen. Da ich im Innendienst bin, macht das zum Glück nur 10 % meines Jahreszielgehaltes aus.

Fazit für mich nach wie vor: Die heutigen Organisationsstrukturen der Gewerkschaften können wir sowas von gestohlen bleiben.

Fazit: 100 %ige Zustimmung, Caloosa! :007:

Die Strukturen und die Politik der Gewerkschaften ist m. E. völlig überholt und entspricht schon lange nicht mehr den Anforderungen der Gegenwart. Es wurde von den Gewerkschaften viel für die Arbeitgeber geschafft, keine Frage, aber niemand kann sich auf seine Vergangenheit ausruhen...! :009:
 
J

Jasmin

Guest
#40
1. Jahresurlaub: Leider nur 23 Tage (muss erst 45 werden, dass ich dann 24 habe).

2. 35-Stundenwoche :0096:was ist das??? Momentan komm ich auf mind. 55h, liegt aber meist drüber.

3. Lohnfortzahlung: kann man sich hier nicht beklagen

4. Urlaubs- und Weihnachtsgeld wird als 13.Monatsgehalt zusammen ausgezahlt.

Es gibt hier (Schweiz) Gewerkschaften, aber ich trete bestimmt keiner bei :093:. Hier wird das nicht wirklich ernst genommen.
 
Top