Mongolei 2026

Arndt

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Seit 4 Jahren haben ein alter Offroad-Kumpel und ich Interesse an einer Rundreise durch die Mongolei. Leider fand diese mangels ausreichender Teilnehmeranzahl in den letzten Jahren nicht statt. Im Februar dieses Jahres erhielten wir dann eine Mail vom Veranstalter, dass es einige Interessenten geben würde und wenn wir uns verbindlich anmelden würde die Tour nun endlich stattfinden würde. Kurz die Flugpreise gecheckt und noch mit meinem Kumpel Fiddy telefoniert und dann gleich die Anmeldung zu www.experience.de abgeschickt.

Das war natürlich ganz spontan und für die Reiseplanung 26 absolut nicht vorgesehen - aber wann findet die Tour das nächste Mal statt?

Noch ein wenig mit den Flugdaten gespielt und dann 2 Tage vor dem offiziellen Tourbeginn angereist. Die Einsparung an Flugkosten war günstiger als die beiden zusätzlichen Hotelübernachtung und wir konnten uns ein wenig akklimatisieren.
Am 17.07 ging es dann zuerst mit der Bahn nach Frankfurt und dann mit MIAT Mongolian Airlines direkt von FRA nach Ulanbator.
Hier direkt ein Hinweis: In Deutschalnd schreibt man die Hauptstadt als Ulanbator und auf Mongolisch als Ulaanbaatar (die scheinen dort zwei "A-Tasten" auf der Tastatur zu haben).
Nach meiner Erfahrung aus 25 habe ich den Layover in FRA mit knapp 3 Stunden gebucht - und was passiert dann? Der Zug trifft wirklich pünktlich auf die Minute ein. So konnte man in der Priority Lounge noch einen kleine Snack und ein paar kühlende gelbliche Getränke zu sich nehmen.

MIAT verfügt über 2 Dreamliner, die auf der Strecke eingesetzt werden.

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Die Business Class Sitze sind akzeptabel. Ausreichend Platz, 1-2-1 Bestuhlung aber mit dünner Polsterung,
Dagegen hilft aber die bereit gestellte Polsterauflage.

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Der Rest entspricht nicht unbedingt den Business-Standards anderer Airlines. Hier z.B. das Amenity Pack, dass unverändert im gesamten Flugzeug zur Verfügung stand

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Kopfhörer wie zuletzt zu LTU-Zeiten

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Kurz nach dem Start gab es dann ein Mittagessen und das erste mongolische Bier

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Altona Gobi konnte man trinken, aber andere Sorten waren deutlich besser.

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Nach weiteren ca. 6 Stunden Flugzeit wurde dann auch noch ein Frühstück serviert.

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Als ehemalige kommunistische Partnerrepublik fliegt MIAT weiter über Russland. Das verkürzt die Flugzeit merklich.

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Sonnenaufgang über UlanbatorMongolei_ - 17_1024x768.jpg

Sehr früh morgens landeten wir dann in der Mongolei. Dei Einreise war schnell, freundlich und unkompliziert.

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Der Hauptstadtflughafen ist natürlich der mit Abstand größte Flughafen des Landes und somit mussten wir unser Gepäck an Band 3 von 3 abholen.

Neben unserem deutschen Guide Andreas hatten wir auch noch einen mongolischen Guide und gleichzeitig Mechaniker namens Baagii. Dieser holte uns am Flughafen ab und fuhr zuerst mit uns zum niegelnagelneuen Jurtencamp seines Chefs - da wir so früh eh noch nicht im Hotel hätten einchecken können.

Wie viele Mongolen sprach Baagii gut Deutsch - auf jeden Fall besser als Englisch. Hier bemerkte man die alte Verbundenheit der Mongolei mit der Ex-DDR.

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Speisesaal

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Hier wurde uns aus Gastfreundschaft noch ein zweites Frühstück serviert

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Das Camp liegt ca. 10-15 Minuten vom Flughafen und ca. 1 Stunde Fahrtzeit von der Innenstadt entfernt. Schon hier kann man die extreme Weite dieses Landes erahnen. Mehrere Herden (Pferde, Kühe, Ziegen) weideten direkt neben dem Camp.

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Am frühen Nachmittag fuhr Baagii uns in die Innenstadt in unser Hotel. Ehemals erstes Haus am Ort und angeblich mit 5 Sternen. Inzwischen gibt es auch noch ein Shangri-La, dass aber bei knapp 400 € pro Nacht liegt. Einem Taschengeld bei einem Durchschnittseinkommen von ca. 6.000 € p.a.

Unser Hotel. The Blue Sky.


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Den restlichen Nachmittag nutzen wir um die direkte Umgebung des Hotels ein wenig zu erkunden.


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Abends ging es dann auf Empfehlung von Andreas in einen irischen Pub. Anfangs war ich davon wenig angetan - aber im Nachhinein war es dort sehr lecker.

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Blick aus dem Zimmer

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Arndt

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Das Frühstück am ersten Morgen war akzeptabel und unerwarteter Weise recht breit vom Angebot. Man konnte vom einfachen Marmeladentoast über made to order Omeletts bis hin zu sehr fettigen mongolischen Beef Ribs für jeden Geschmack etwas bekommen. Ausgezeichnet war auf jeden Fall der Service. Jede Handreichung wurde von einem zauberhaften Lächeln der (meist) Mitarbeiterinnen begleitet.

Das Hotel liegt absolut zentral in der City, direkt gegenüber von Parlament und Präsidentensitz.

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Parlament

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Reiterstatue von Damdin Sukhbaatar - Gründer derMongolischen Volksrepublik, nach dem auch der ganze Platz vor dem Parlament benannt ist,´.

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Es war Sonntag und viele Einheimische besuchten den Platz in ihren traditionellen Gewändern.

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Und das ist er zum erste Mal......

Dschingis Khan

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In unmittelbarer Nähe liegt das Nationalmuseum der Mongolei

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Traditionelle Jurte mit Schafs- oder Ziegenwolle. Heute sind die Zelte häufig mit Kunststofffolie bespannt.

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Chinggis Bier - sehr süffig

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Die Seminolen sind auch hier. Also im Endeffekt ein Stück Florida in der Mongolei.

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Alt und neu direkt nebeneinander

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Abendessen beim Italiener

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Nightview aus dem Zimmer

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Arndt

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Heute ist der erste offizielle Tag unserer Rundreise und die letzten Teilnehmer sind früh morgens auch eingetroffen. Am Morgen war dann Fahrzeugübergabe und "Dekoration". Da wir inzwischen schon recht gut in der Zeitzone angekommen waren und mein Kumpel Fiddy großen Respekt vor einem Rechtslenker hatte sind wir als erste dort aufgetaucht und haben uns den nach optischen Eindrücken am wenigtsen ranzigen Linkslenker ausgewählt.

Der Tacho zeigt 173.000 an und war damit auch der Linkslenker mit der geringsten Laufleistung. Dummerweise waren das aber Meilen und somit hatte die Schleuder schon knappe 290.000 km auf der Uhr.

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Erster Programmpunkt des Tages war aber ein Besuch im Kloster Gandategtschinlen. Diese war gute 3 km vom Hotel entfernt und wir bewältigten die Strecke zu Fuss um gleichzeitig noch ein wenig Eindruck von der Stadt zu schnuppern.

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In den Aussenbezirken

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Wie immer: Wächter am Tempeleingang

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Die große Versammlungshalle


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Bilderbuch Mongole

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Zwischenzeitlich haben wir noch Getränke und Snacks für die Tour eingekauft und in die Fahrzeuge geladen.

Abends gab es dann das mongolische Nationalgericht: Gulasch mit Kartoffelpüree und gedämpften Gemüse

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Arndt

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Am nächsten Morgen ging es dann endlich auf die Piste. Eines der Kennzeichen unseres Guides ist die allmorgentliche Erstellung einer kleinen Fahrskizze für den jeweiligen Tag.

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Während Andreas den Tagesablauf erklärt ist um uns herum auf einmal ein riesiger Lärm, der dann in Böllerschüssen endet.


Der Präsident Tadschikistans ist zu Besuch und wird nach alter kommunistischer Bruderschaft mit allen militärische Ehren empfangen.

Da die Scheibenwischer unseres Autos nur noch aus ein paar Gummifetzen bestanden, haben wir diese noch schnell ausgetauscht. Geanu richtig, denn zu unserer Abfahrt öffnete sicher Himmel. Kurz danach aber wieder Traumwetter.

Das Grüne ist kein Gras, sondern wahrscheinlich wilde Kamille. Wenn man ausstieg hatte man das Gefühl in einem Teebeutel zu sitzen.

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Hustain Grabstätte. Gröste Grabstätte mit von Menschenhand gefertigten Grabsteinen in der Mongolei.

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Es staubt ein wenig

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Unser erstes Gercamp

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2 Mann Zelt, ähnlich wie auf europischen Campingplätzen sind die Waschräume zentral

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gemeinschaftlicher Aufenthaltsraum

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Speisesaal

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Zum Abendessen gab es das mongolisches Nationalgericht: Gulasch mit gedünstetem Gemüse und Beilage

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Zum Abend dann noch ein schöner Regenbogen

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Offroad Tag 2:

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Die ersten Kamele.

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Erste Ausläufer der Wüste Gobi

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Kleiner Ort - mitten im Nichts

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Erster Reifenschaden an diesem Tag.

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Die Geier warten schon

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Ladungssicherung Teil 1

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1 Liter Sprit ca. 0,75€

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Penis Stein.

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Souveniers gibt es überall. Und ratet mal was es hier in großer Menge und Auswahl gab?

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Tag 2 ctd.

Auf der gegenüberliegenden Strassenseite liegt das älteste Buddhistische Kloster Erdene Zuu.

Das Kloster wurde 1586 gegründet und ein Großteil wurde bei der "kommunistischen Repression" (offizieller Wortlaut) bzw. der russischen Besatzung in 1930 zerstört. In dieser Zeit zerstörten die Russen auch viele weitere religiöse Anlagen im gesamten Land.

Seit 1990 erolgt eine Wiederbelebung des Religiösen Lebens und ein schrittweiser Wiederaufbau.

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Man, was war diese Familie stolz als ich sie um ein Foto gebeten habe.

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Arndt

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Tag 2 ctd.

Im naheliegenden Ort wurden die Vorräte für Zwischensnacks und Getränke ein wenig aufgefüllt.

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Die Bindungen der Mongolei zu (ehemals Ost-)Deutschland sind immer noch hoch

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Die ersten Yaks

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Das "angebliche" heutige Highlight: Ein Ritt zu einem Bergtempel.
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Irgendwann blieb der Gaul einfach stehen und fras genussvoll das frische Gras. Mit normalen Mitten war er nicht zum weiter laufen zu bewegen. Die Gruppe war bereits ausser Sicht- und Hörweite - aber da. Mein Telefon klingelte und ich erhielt eine Whatsapp vom Heeeschen.
Was habe ich mich da gefreut! Nein nicht wegen Sabine - sondern weil hier in der tiefsten Einöde mal wieder Telefonnetz war und ich somit über Whatsapp unseren Guide anrufen konnte.

Der schickte dann einen der mongolischen Begleiter zu mir um mich nach ca. 20 min abzuholen. Der Knabe war die ganze Zeit dran: "no eat". Was hat der für ein Glück gehabt, dass ich nicht vom Pferd herunter kam und ihm mit Anlauf eine tafeln konnte.

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Da geht es dann das letzte Stück zu Fuss hoch. Die Höhle mit dem Tempel befindet sich im höchsten Gipfel.

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Die Weisheit hat mich nicht übermannt. Vor allem nicht als man auf 2.600m Höhe noch weiter zu Fuss laufen musste.

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Aussicht

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Ich hatte mir vor 50 Jahren geschworen mich nie wieder auf ein Pferd zu setzten. Diesen Schwur habe ich nun wiederholt und aus biologischen Gründen sollte es klappen, wenn es wieder 50 Jahre anhält.

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Gebetshügel

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Inzwischen verstehe ich den Trailer von Raumschiff Enterprice kaum noch: "Der Weltraum - unendliche Weiten......"

Dafür muss man eigentlich nur in die Mongolei reisen.

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Das heutige Gercamp

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Yaks

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Abendessen. Ist das etwa wieder Gulasch?

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Good Night, Mongolia.

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Offroad Tag 3

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Auch die Mongolen haben gelernt, dass Pferde einfach unbequem sind. Daher fahren Sie häufig 200 ccm Motorräder - vor allem auch zum treiben ihrer Herden.

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Orkhon Wasserfall

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Auf den Strassen fährt eh keiner schneller als 7 km/h

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Die Landschaft ist total abwechslungsreich

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Reparatur am offenen Herzen. Kühlerschlach - bzw. die Verbindung zum Wärmetauscher der Heizung - war gerissen. Daher starker Kühlwasserverlust

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Noch gibt es Sprit

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Durch die Zeitverzögerung wegen der Reparatur kamen wir erst sehr spät im heutigen Gercamp an. Dort hatte schon die abendliche "Trachtenshow" begonnen.

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Die heutige Butze

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Speisesaal

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Bilder vom Abendessen habe ich nicht. Ich kann aber versichern, dass es Gulasch gab.
 

Arndt

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Offroad Tag 5

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In Laufweite neben dem Gercamp liegt eine der ältesten Tempelanlagen- Ongiin Khiid

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Auch diese Anlage wurde Anfang der 1930 von den Russen nahezu komplett zerstört und wird nun Stück für Stück wieder aufgebaut.

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Vor der Weiterfahrt wurden erst einmal die Scheiben auf mongolische Art gereinigt.

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Inzwischen sind wir mitten in der Wüste Gobi und entsprechend karg ist die Vegetation. Aufgrund der immensen Staubentwicklung fuhren wir nun mit deutlich größerem Abstand.

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Hier tauchten auch immer wieder frei laufende Kamelherden auf.

Kleiner Einschub am Rande: Ich fragte irgendwann unseren mongolischen Begleiter Baagi was denn die Mongolen mit den Kamelen und auch sehr grossen Pferdeherden anfangen würden. Seine Antwort: "Die essen wir im Winter". Oh wie gut, dass wir im Hochsommer dort waren.

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Immer an der Leitung lang.......

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Wieder ein kleiner Ort im Nichts. Im Supermarkt gab es aber immer eine riesige Auswahl an gekühlten Getränken.

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Manor Oyoo

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Die Autos standen noch nicht richtig, da kam er schon mit seinem Bauchladen vorbei.

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Die kleine Jurte (ganz unten) ziert ab diesem Jahr dann unseren Tannenbaum

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Nachdem er einige kleine Geschäfte gemacht hat, ritt er dann auf seinem modernen Kamel von dannen.

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Unsere Jurte für die nächsten 2 Nächte

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Rezeption

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Das wird langsam zu meinem Leibgericht....

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Heeeschen

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‚No eat‘ - und Arndt hockt auf dem Zossen, bekommt ihn nicht bewegt und kassiert noch nen Anschiss :022:
Und was heißt das überhaupt? Du hast dich über meine WhatsApp nicht gefreut :tipi:
Cooler Bericht, mal ganz andere Fotos – ich bin gerne weiter mit dabei :007:
 
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Arndt

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Tag 5 ctd. und Tag 6

Nach einer Pause im Camp fuhren wir zum Sonnenuntergang zu den Bayan Zag - den glühenden Bergen

Hier führte die Tea Road entlang, die entsprechend gewürdigt wird.

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Nicht nur in Florida gibt es wunderschöne Sonnenuntergänge

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Trotz mehrfachem Nachfüllen von Hydrauliköl verlor unsere Servolenkung immer mehr Öl und lies sich immer schwerer bewegen. Über den lokalen Veranstalter wurde deshalb der Austausch von 2 Autos über Nacht organisiert.

Oh, welche Freude. Endlich eine Karre mit funktionierender Klimaanlage.

Da sich inzwischen das Gerücht verbreitete, dass aufgrund der ukrainischen Angriffe auf russische Raffinerien das Benzin knapp werden würde brachten die Fahrer auch noch 100 Liter Sprit mit.

Nachdem wir alles aus dem alten Wagen umgeräumt hatten, wurde unser erster Wagen vor Ort repariert. Dazu füllten die Jungs eine große Menge
Motor-Mehrbereichsöl in den Vorratsbehälter der Servolenkung.
(Einschub: Eine Servolenkung benötigt ein inkompressibles Hydrauliköl. Motoröl ist ein kompressibles Schmieröl. Und ganz nebenbei frisst das Motoröl auch noch die O- und Simmerringe an, die die Zahnstange abdichten. (Ich habe in dem Bereich 35 Jahre gearbeitet)).
Damit ist die Lenkung in Kürze für die Tonne bzw. bedarf einer großen Revision.

Noch ein Einschub: Mein Mitfahrer Fiddy hat seit einiger Zeit eine Starlink Antenne mit einen Unlimited Tarif. Diese bauten wir auch direkt wieder in das "neue" Auto ein. Damit uns die Sonne nicht das Hirn austrocknete haben wir dann auch wieder den patentierten deutschen SOnnenschutz angebracht. Die Versorgung mit mobilen Daten in der Mongolei ist ausgezeichnet. Zwar "nur" 4G, aber 5G wird dort wegen der geringen Reichweite wohl nie installiert werden. Durch die Antenne konnten wir aber durchgehend deutsches Radio hören, da die einheimische "Katze auf den Schwanz getreten Musik" nicht mit unseren Ohren kompatibel war.

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Nach der ersten Übernachtung in diesem Camp ging es dann zu den Sanddünen von Chongor Els.

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Moderne Nomaden. 2 Moppeds, Solaranlage und Starlink-Antenne.

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Endlich mal Recycling. Normalerweise schmeissen die Leute all ihren Dreck einfach aus dem Auto. Da liegen Unmengen an Schnaps- und Wasserflaschen in der Landschaft.

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Die 3 (+1 +1) Wilden wollten die Düne besteigen. Die +1 kamen ganz schnell bzw. nach einiger Zeit zurück.

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Bald waren es nur noch 3

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Toiletten am Rastplatz

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Am "Ausgang" des Nationalparks gab es ein kleines Kaffee mit richtig ordentlichem Espresso aus einer Siebträgermaschine.

Hier wurden die Gäste gebeten sich auf einer der Wände zu verewigen.

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Am Cafe gab es auch ein Toilette, diemal aber mit ganz klaren Regeln.

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Da wir aufgrund der Hitze schon gegen Mittag wieder imCamp waren, gab es auch mal ausser der Reihe ein warmes Mittagessen.

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Ich liebe Gulasch......

Den Nachmittag verbrachten wir mit Hardcorerelaxen. Auch in der tiefsten Wüste Gobi wieder deutsche Produkte.

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Als Abendgericht gab es dann endlich mal eine Frikadelle - wobei ich mir nicht sicher bin ob sie die nicht aus Gulaschresten machen.

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Arndt

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Offroad Tag 7


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Wir fahren mitten durch die Wüste

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Auf einmal bleibt unser Führungsfahrzeug abrupt stehen. Ursache: Aussengelenk/Spurstangenkopf abgerissen. Das ist das äußere Gelenk am Rad und ist für das Einschlagen des Rades verantwortlich.

Glücklicherweise hat unser Wagen eine Markise unter der man es bei 40Grad im Schatten aushalten kann.

Baagi fährt mit dem Teilnehmer - mit dem meisten Sprit im Tank - in den nächsten Ort um ein Ersatzteil und notwendiges Werkzeug zu beschaffen. Dazu nehmen sie noch die leeren Reservekanister mit um diese ebenfalls aufzufüllen.

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Das Gelenk wurde dann telefonisch im übernächsten Ort bestellt und per Kurier zum nächsten Ort gebracht. Dort war der Sprit bereit rationiert und jedes Fahrzeug erhielt max. 20 Liter Benzin. Mit viel gutem Zureden wurde dann auch noch einer der 20ltr. Kanister gefüllt.

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Typischer Schadensverlauf. Dichtungsbalg undicht/eingerissen. Dadurch Wassereintritt und der Kugelzapfen ist dann angerostet und schlußendlich abgerissen. Ich habe sofort geguckt. Das Gelenk stammte nicht von meinem alten Arbeitgeber.

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Nach ca. 4 Stunden Unterbrechung und erfolgreicher Reparatur konnten wir dann weiter fahren.

Im o.g. Ort dann mit allen Mann angekommen waren alle Tankstellen geschlossen, wegen Benzinmangel.

So eine Decke würde sich sicherlich auch gut auf meinem Mopped in Deutschland machen. :0096:

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Weiter ging es zur Geierschlucht.

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Geiernester erkennt man am einfachsten an der Geierk.cke unterhalb der Nester.

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Auch in der Schlucht sind wieder viele frei laufende Herden unterwegs ...

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... und viele Einheimische, die im kühlen Talkessel ein Picknick machen.

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Steinbockfamilie

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Die (Ausfahrts-)Schranke der Schlucht war ausser Betrieb

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Heute hatten wir eine. Übernachtung im schönsten Gercamp der ganzen Reise. Das hatte schon etwas von Glamping.

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Zimmer.....

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... mit eigenem Bad

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Hackbraten statt Frikadelle

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Das ganze Gelände war voll mit diesen putzigen Tierchen. Laut Google Recherche ein schwarzlippiger Pfeifhase.

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Vollmond

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Arndt

Administrator
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Offroad Tag 8

Der Morgen begann wie immer mit einem continental breakfast.

In diesem Camp gab es darüber hinaus auch noch eine lokale Auswahl.

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Fragt nicht. Ich mag morgens keine Suppe.

Tagesetappe

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Am Vormittag erreichten wir dann eine größere Stadt in der es zu dieser Zeit unlimitierte Mengen Benzin gab.

Im nebenan liegenden Supermarkt haben wir dann die Vorräte noch etwas aufgefüllt.

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Aber kein Fleisch.

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Wer hätte gedacht, dass ein Glas Gurken auch motivierend sein kann.

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Noch so ein mongolischer Chopper

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Mitten in der Gegend steht dieses Tor.

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Suppenfleisch

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Es gab wieder mal eine Tankstelle mit Benzin. Da tankt man dann auch mal bei halber Tankfüllung voll.

Alter Automat wurde recycelt.

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Es füllte sich schnell

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Augenquelle

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Unser letztes Gercamp

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Der Laden war ziemlich herunter gekommen. Und noch schlimmer! Die hatten nur noch 8 Dosen Bier für 6 durstige Europäer und einen Mongolen. :0045:

Soviel Hackbraten ging ja garnicht. Endlich mal wieder Gulasch.

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Die morgentliche Dusche musste ausfallen, weil die Duschen verschlossen waren. Sämtliche Versuche jemanden zur Öffnung zu bewegen schlugen fehl. Da musste dann halt eine Katzenwäsche im Waschhaus ausreichen.
 

Arndt

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Letzter Fahrtag, Tag 9

heute sollte es zurück nach UlanBator gehen. Zuerst zurück zur Hauptstrasse und dann theoretisch eine einfache Autobahnetappe über ca. 350 km.

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Hier sucht sich jeder seine eigene Spur, wenn die Hauptspur mal wieder zu viele Rillen hat.

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Oh wie schön. Nach 9 Tagen zum ersten Mal wieder auf einer richtig befestigten Strasse.

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Bei einem kurzen Stop auf einem Rastplatz entdeckten wir diesen LKW mit kreativer Ladungssicherung.
In Deutschland: 3 Punkte und 180 €.

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Auf einmal wurden wir wegen Bauarbeiten von der Schnellstrasse abgeleitet und es ging gefühlte 150 km neben der Autobahn weiter.

Hier musste jeder her fahren. Das ist gerade ein sehr gut präparierter Abschnitt

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Kurz vor UlanBator bogen wir nach Osten zum Dschingis Khan Monument ab.

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Dschingis Khan, mein Kumpel Fiddy und ich.

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Im Sockel befindet sich ein Museum, dass wir aber nicht besucht haben.

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Im Anschluss ging es dann zurück in die Stadt - wieder in das Blue Sky Hotel.

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Durch den Regen war der Karren wieder etwas sauberer geworden.

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Am Abend gingen wir dann nochmals in einem mongolischen Restaurant essen.

Gefüllte Dumplings

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Zum Abschluss des Tages gab es dann noch einen Absacker im Hotel.

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Arndt

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Letzter Tag in UlanBator

An diesem Tag konnte man an einem fakultativen Besuch des sogenannten Schwarzmarkts bzw. in Landessprache Narantuul Market.

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Hier gab es wirklich alles.

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Die Tauben konnten ungestört den Samen futtern

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Keine Autos auf der Tankstelle. Schlechtes Zeichen.

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Den Nachmittag verbrachten wir dann mit der Besichtigung des Biergartens, der direkt neben dem Hotel lag. Grundsätzlich kann man sagen, dass fast alle mongolischen Biere sehr lecker und bekömmlich waren.
Etwas schlechter schmeckte das Altan Gobi, aber komplett ungeniessbar war das

1789314020165.png wird in der Mongolei gebraut.

Urinale mit Kopfpolster im Biergarten.

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Abends ging es dann nochmal zum Italiener. Hausgemachte Nudeln mit Ragu. Sehr lecker!

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Arndt

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Abreisetag

Samstags ging es dann per Taxi recht früh wieder zum Flughafen.

Die Situation mit dem Sprit verschlimmerte sich von Tag zu Tag. Das Video zeigt die Schlange vor einer geöffneten Tankstelle.

Kurz vor dieser Tankstelle gab es eine andere Tankstelle mit einer Schlange, die in etwa gleich lang war - ABER über 2 Fahrspuren ging. :0096:

Am Flughafen haben wird dann in der Lounge gefrühstückt und dann ging es morgens gegen 10 zurück in die Heimat.

Letzter Blick auf die Weite des Landes.

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Das Essen war geniessbar, aber nichts besonders.

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Die Flugstrecke ging wieder direkt über Russland - aber nicht über die Ukraine.

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Die Landung in Frankfurt erfolgte pünktlich. Da mein gebuchter Zug aber sehr zeitig schon eine Verspätung von mehr als 30 Minuten hatte, konnte ich problemlos einen früheren Zug nehmen und war dadurch ca. 45 Minuten früher am heimatlichen Hauptbahnhof.
 

Arndt

Administrator
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Fazit:

Das war einen ONCE IN A LIFETIME Reise. Das Land ist faszinierend, die Mongolen sind unheimlich nette und freundliche Mitmenschen.

Lediglich das Essen in den Camps war gewöhnungsbedürftig. Die Camps waren alle besser ausgestattet und sauberer als im Vorfeld erwartet.

Organisiert und durchgeführt wurde die Reise durch Experience GmbH. Die Organisation war spitze - sowohl im Vorfeld als auch während der gesamten Reise.

Die Autos waren landestypisch. Sie haben 1.800 km durchgehalten - davon ca. 1500-1.600 km auf Feldwegen, Schlagloch- und Wellblechpisten.

Ich kann diese Tour jedem empfehlen, der sich für dieses Land und die Leute interessiert.

Damit nicht jeder nachschlagen muss:
Die Tour kostet ca. 5.500 € incl. Hotel, Unterkünfte in den Camps, Verpflegung und Softdrinks. Alkohol geht auf die eigene Kappe. Zuzüglich Flugkosten - wobei man mit MIAT Mongolian Airlines bei rechtzeitiger Buchung für merklich unter 2.000 € in Business rüber kommt.

Und zum Abschluss noch die gesamte, gefahrene Route. (Oben rechts liegt Ulan Bator.)

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