Aus dem WWW US Wahl 2020

Michael-K.

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#2
Dass die den Trump mit einer verkehrt herum angezogenen Jacke aus dem Oval Office zerren müssen, ist kein unrealistisches Szenario. Dieser <zensiert> hätte von den Republikanern nie nominiert werden dürfen.
 

Turbotobi76

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#3
Es mag einige Kreise bei den Republikanern geben die sich so ein Szenario wünschen, aber ich halte es weitgehend doch eher für eine Verschwörungstheorie. Auch bei den Republikanern gibt es viele echte Demokraten.
Das die Republikaner seit Jahrzehnten mit diversen Tricks die Wahlen zu ihren Gunsten zu beeinflussen stimmt jedoch.

Das die Wahlen und eine mögliche (hoffentlich) Amtsübernahme durch einen neuen Präsidenten geräuschlos und in geregelten Bahnen abläuft glaube ich aber auch nicht.

Bei einer deutlichen Niederlage halte ich z.b. für Möglich das es Trump direkt nach der Wahl hinwirft und sagt macht euren Mist doch selbst.

Sein Amt mit einem Handschlag an Biden abzugeben ist ein Bild das ich so absolut nicht sehe.

GRuß Tobias
 

jhon

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#4
Auch bei den Republikanern gibt es viele echte Demokraten.
Das die Republikaner seit Jahrzehnten mit diversen Tricks die Wahlen zu ihren Gunsten zu beeinflussen stimmt jedoch.
Nur leider nicht die Mehrheit und sie können sich kein Gehör verschaffen - momentan sind die Reps nur ein Präsidentenwahlverein und eine Partei die verzweifelt versucht alle Privilegien der weißen Oberschicht zu erhalten und auszubauen.

Inflationsbereinigt verdienen heute Collegeabsolventen 25% weniger als ihre Väter vor 30 oder 40 Jahren, die Gehälter der normalen Arbeitnehmer stagnieren seit Jahren bei explodierenden Kosten für den Lebensunterhalt, so dass die meisten nur mit Krediten über die Runden kommen. Da wird jetzt vermutlich noch viel mehr platzen als bei der Bankenkrise 2008 - und zur gleichen Zeit wachsen die Gehälter der Bosse ins Unermessliche, die verdienen im Schnitt das 300(!!)-fache des einfachen Arbeiters in ihrem Betrieb. Das ist in hohem Maße asozial und rfüher oder später wird es richtig knallen da es ja tief in den amerikanischen Genen verankert ist ggfs. Probleme mit Gewalt zu lösen zu versuchen.

Falls Trump tatsächlich das Militär einsetzen sollte sehe ich entweder bürgerkriegsähnliche Zustände über einen längeren Zeitraum oder die Möglichkeit das ihm die Gefolgschaft vom Militär verweigert wird und es deshalb knallt.
 

peter05

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#5
Unfassbar was das Trumpeltier gerade in der Pressekonferenz von sich gibt. Soviel Gestank kann kein Klärwerk erzeugen, wie sein Eigenlob stinkt.
Alles, aber wirklich alles hat er richtig gemacht.....man man! Der steht morgens bestimmt auf, schaut in den Spiegel und nennt sich selbst Gott.

Und so viele Untertanen klatschen dem noch Beifall, ich kann das nicht verstehen. Manche Kommentaren in Facebook kommen mir vor, als wären das Bürger Nordkoreas, die lautheulend zusammenbrechen, weil sie der kleine Dicke angeguckt hat! Was stimmt mit denen nicht?
 

Texasranger

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#6
Und das schlägt dem Fass endgültig den Boden aus:

"US-Präsident Trump hat mit Zufriedenheit auf die unerwartet gesunkene Arbeitslosenquote in seinem Land reagiert.
Trump sagte in Washington, dies sei ein großartiger Tag. Er hoffe, dass George Floyd nun vom Himmel herabschaue und sage, dass in seinem Land eine großartige Sache geschehe."


https://www.deutschlandfunk.de/usa-...er-gesunkene.2932.de.html?drn:news_id=1138085
 
#7
Oh mein Gott .... - was für ein Hohn für die Angehörigen. Dieses unglaubliche A....loch - sorry, aber dazu fällt einem wirklich nichts mehr ein. Wir leben in diesem Land und erleben täglich wie so mancher Idiot den immer noch darstellt, als wenn er ein Held ist. Man kann doch nicht so blöd sein !! Ja, der Ami ist blöd ( bin mittlerweile selbst einer - wie peinlich ), aber so blöd und blind ?? Amerika, wache auf !!
 

Borntowin

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#8
Viele, die einen anderen Präsidenten wollen, sollten auch wählen gehen.
In 2016 lag die Wahlbeteiligung bei 60,8% , davon haben 46% Trump gewählt. Also genau genommen haben nur ca 28% der Bevölkerung Trump gewählt. Selbst wenn ihn alle früheren Wähler wieder wählen würden, sollte es bei einer Mobilisierung der früheren Nichtwähler doch möglich sein, Trump abzuwählen.
 

jhon

Well-Known Member
#10
Das Problem ist doch schon das Wahlsystem dort drüben was viele Wähler vom Urnengang abhält: Nicht nur das man sich registrieren muss um zu wählen, man braucht auch u. U. Dokumente die nicht jeder hat (und sich Arme evtl. gar nicht leisten können/wollen) und außerdem wird in der Regel an einem Dienstag oder anderem normalen Wochentag gewählt wo sich normale Arbeitnehmer (gerade die mit mehreren Jobs) gar nicht die Zeit dafür nehmen können.
Und da Briefwahl offensichtlich nicht sehr verbreitet ist und wohl auch nicht so problemlos möglich ist wie bei uns (und ja vom Trumpeltier per Twitter als Wahlbetrug bezeichnet wird) wird sich die Wahlbeteiligung nicht so leicht steigern lassen.

Solange man aber das das vollkommen überholte System des "electoral college", der Wahlmänner, nicht mal in den Müll befördert wird da der Wahlmanipulation weiterhin Tür und Tor geopfert. Die letzte Wahl haben im Endeffekt 70.000 Wähler in nur 3 Staaten entschieden die gezielt von Cambridge Analytica beeinflusst worden sind. Da lohnt es sich mal die Netflix-Doku "The great Hack" oder die Reportage "Unfair game" auf Spiegel TV Wissen anzuschauen.
 
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Michael-K.

Well-Known Member
#15
die Frage ist nur, wem nimmt dieser Rapper die Stimmen eher weg? Sollte der sich wirklich aufstellen lassen, sehe ich den Orangenen als lachenden Dritten
 

Michael-K.

Well-Known Member
#19
Nach einem Schauspieler und einem Clown im Oval Office kann es nicht schlimmer kommen; hat man zumindest gedacht und dann kommt der Kardashian Clan um die Ecke :vogel:

Ich habe langsam wirklich den Verdacht, die Amis wollen sich abschaffen. Nun gut, jede Evolution findet mal ihr Ende.
 
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