Reisebericht Weihnachtskreuzfahrt: Ahoi und Ya Man!

Lonici

Well-Known Member
#1
So kurz vor dem Jahreswechsel, und weil ich gerade Zeit habe, Nic schläft vor für heute Abend, beginne ich den kurzen RB unsere Weihnachtskreuzfahrt. :007:

Ich war so richtig urlaubsreif, als wir am 19.12. um 03:45 (!) von meinem, sich immer zur Verfügung stellenden, Sohn zum Flughafen gefahren wurden. Die Islandreise im September war zwar wunderschön aber auch anstrengend gewesen, und so freute ich mich sehr auf erholsame Tage.

Wir hatten die Reise nach Miami via Lissabon mit TAP gebucht, sehr günstigen C Flug ergattert. Einchecken und Boarding klappten reibungslos, also sollte beim erstmöglichen Flug ab Zürich keine Verspätung angezeigt sein. Denkste! :moritz:
Der Start verzögerte sich um eine Stunde, weil es zwischen zwei Computergrogrammen eine Diskrepanz gab. Lästig und :00355:, denn die Türen des Fliegers standen offen und draussen waren es ein paar Grade über Null.

Gut, dass die Transferzeit grosszügig berechnet war. So reichte es locker zum Umsteigen.

Der Flug war wegen heftiger Turbulenzen ziemlich unangenehm. Ich bekam Kopfschmerzen und war nach der Landung ziemlich durch den Wind. Natürlich geriet ich zum ersten Mal an einen äusserst schlecht gelaunten Immigration Officer, der mich mit Fragen löcherte, die ich nicht beantworten konnte. (Normalerweise fasse ich alle Unterlagen zu einer Reise in einem Ringbuch zusammen, diesmal blieb mir Arbeitsstress bedingt keine Zeit dafür). Ich sollte ihm die Adresse des Hotels nennen :0103: - fiel mir nicht ein. Wann wir aufs Schiff gingen und wohin wir reisen, wollte er nicht wissen. :0045: Wie unsere Flugnummer für den Rückflug sei?:0096: Ja keinen blassen Schimmer hatte ich!! Und im Handy nachsehen durfte ich auch nicht und Nic, der auf mich warten wollte, wurde von ihm weggeschickt, als er dann noch meinte ‚I don‘t have all day, there are other people waiting‘ hätte ich ihm am liebsten eine geklatscht! :281:Dann gab er mir meinen Pass und las mir die Adresse unseres Hotels in Doral vor (stand ja im APIS) und winkte mich von dannen. Echt jetzt? Wenns einem schlecht geht, kommts immer noch dicker.

Wenigstens waren die Koffer schon auf dem Band und wir somit schnell im MIA Mover. Der Mietwagen war dann schnell geholt, das Navi eingerichtet und wir auf dem Weg zum Hotel. Nicht ohne vorher die herrliche floridianische Luft tief eigeatmet zu haben :006:

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Auf zum obligaten ersten Frühstück frühmorgens im IHOP
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Es regnete die ganze Zeit, aber wen störts, es regnet warm :muha:.
Am nächsten Montag ging unser AA Flug nach Martinique. Also bis dann
:001:
 

Lonici

Well-Known Member
#3
Ich bin schon seit zwei Wochen aus dem Urlaub zurück, leider :0045:, musste aber zuerst das Projekt 'Fotobuch Island' beenden, bevor ich hier den kleinen Reisebericht über unseren Weihnachtsurlaub weiter schreiben kann. Nun geht es aber los.

Da Nic sich vorgenommen hatte noch in diesem Jahr auf 100 bereiste Länder zu kommen, bot sich eine Kreuzfahrt mal wieder an. Nicht dass ich etwas dagegen gehabt hätte, :undweg:, schlafe ich doch nirgends besser als auf einem Schiff. :007:

Der Reiseroute wegen hatten wir bei MSC gebucht. Im Vorfeld hatte ich viel negatives gelesen, wovon sich dann das allerwenigste als richtig erwies. Das Schiff, das Essen und das Personal haben uns 100% überzeugt. Mit der Cruiseline selber hatten wir so unsere Schwierigkeiten (Umbuchung auf eine teurere Reise nicht möglich, da ausverkauft; aber nur, weil sich niemand fristgerecht auf unsere Anfrage gemeldet hatte). Und zu anderen Problemchen komme ich später noch.

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Einschiffung war in Fort-de-France auf Martinique. Der Flug von Miami dauert fast vier Stunden.
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Gelandet sind wir planmässig um 15:30 Ortszeit. Schnell aussteigen, Immigration und ab zum Cruiseport - war der Plan - aber eben....

da klaffte eine Lücke zwischen Flugzeug und Fluggastbrücke!:0096:.
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hier vielleicht besser zu erkennen...
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Wir durften nicht aussteigen, denn wir hätten ja durch diese Spalte fallen können. :muha: Immer wieder kamen andere karibische Flughafenangestellte und schauten sich die Sache an, schüttelten die Köpfe und verschwanden wieder.:lach:Wir durften nicht aussteigen.:moritz:Nach einer halben Stunde (hier im Gegensatz zu Zürich bei unserem Abflug - man lese den ersten Teil) wurde es im Flieger ziemlich warm und feucht) wollte unser Kapitän vermitteln und meinte, er würde sich persönlich vor die Spalte stellen und so sichern, dass keine Passagier zu schaden käme. Nix da, wir durften nicht aussteigen. :dark2: Dann nach einer, zugegeben, gefühlten Stunde kam einer, der drückte auf einen Knopf und schwupps, die Lücke schloss sich. :093: Heureka: wir durften aussteigen!

Immi und Fahrt zum Hafen dauerten nicht lange und schon standen wir vor der MSC Preziosa.

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Das Einschiffen ging ebenso reibungslos von statten, und wir durften unsere wirklich wunderschöne, grosse Kabine beziehen. Nic hatte uns zu Weihnachten eine Suite geschenkt. Aber guckt selber:

grosser begehbarer Schrank
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Wohnbereich
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Schlafzimmer
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Bad mit Wanne
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Viel, viel Platz bot unsere Kabine, viele Schränke und Kommoden waren vorhanden, locker genügend Platz für unsere Siebensachen. Auch das Bad war gross genug, einzig das Fehlen von Lotion und solchen kleinen Annehmlichkeiten hat mich gestört. Da sind wir uns von RCCL anderes gewohnt.

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Das Essen, ob nun im Bedienrestaurant oder am Buffet war ausgesprochen lecker. Wir haben es sehr genossen. Im Buffetrestaurant wird jeden Tag frische Pizza gebacken! Jeden Tag ein Stück Pizza für mich :002:

Guadeloupe war der erste Hafen, den wir anliefen. Guadeloupe ist ein französisches Departement in der Karibik. Die beiden grössten Inseln der Inselgruppe sehen ein wenig aus wie ein Schmetterling
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und sind nur durch die schmale Meerenge Riviere Salée getrennt. Grande-Terre ist hügelig und es gibt lange Sandstrände und Zuckerrohrfelder. Auf der Insel Basse-Terre erstreckt sich der Parc National de la Guadeloupe mit den Wasserfällen von Carbet, die wir besuchten, und dem Vulkan La Grande Soufrière (auf allen Karibikinseln heissen die Vulkane Soufrière) . Ebenso gehören die kleineren Inseln Marie-Galante und La Désirade zu Guadeloupe.

Sonnenaufgänge auf See sind einfach traumhaft.
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Eine kleine Wanderung brachte uns zu den 'Chute du Carbet'
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Naja, nichts Weltbewegendes, aber den Ausflug allemal wert.
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Bis bald
:001:
 
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#4
Da bin ich jetzt sehr gespannt auf weitere Infos vom Schiff. Wir haben uns gerade zwischen MSC und TUI für...TUI entschieden, aber das war nur
Bauchgefühl, weil wir außer auf einem Nilschiff noch keine Kreuzfahrt gemacht haben. Betrifft aber “nur“ das Mittelmeer.
Deine Landschaftsfotos gefallen mir auch sehr!
 

Lonici

Well-Known Member
#5
Da bin ich jetzt sehr gespannt auf weitere Infos vom Schiff. Wir haben uns gerade zwischen MSC und TUI für...TUI entschieden, aber das war nur
Bauchgefühl, weil wir außer auf einem Nilschiff noch keine Kreuzfahrt gemacht haben. Betrifft aber “nur“ das Mittelmeer.
MSC hat ihren Sitz in Genf, ist aber total in italienischer Hand. Die Hauptsprache an Bord ist italienisch, man spricht zwar englisch, aber die allermeisten Offiziere und Kaderangestellten sind aus Italien. Ich glaube gelesen zu haben, dass vorallem bei den Mittelmeerreisen sehr viele Italiener an Board sind, was den Lärmpegel ziemlich in die Höhe treibt. :093:
 

Lonici

Well-Known Member
#6
23. Dezember und wir waren gezwungenermassen in Weihnachtsstimmung :022:. Den lieben langen Tag erklangen Weihnachtslieder an Board, was mich überhaupt nicht störte, denn ich bin ein Weihnachtsfreak, mir kann es nicht kitschig genug sein. :0103:

In St. Lucia blieben wir auf dem Schiff. Wir sind uns nur kurz ein bisschen im Hafen die Beine vertreten gegangen. Da wir keine Seetage hatten, konnten wir so das Schiff von oben bis unten ausgiebig erkunden.

Deshalb war die Fotoausbeute auch ein wenig spärlich, dafür nicht unlustig. :297:

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Schwitzen fürs Weihnachtsgrussfoto :lach:
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Outfit fürs Weihnachtsdinner musste auch getestet werden :undweg:
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und der Drink um 09:00 durfte auch nicht einfach weggekippt werden :respekt:
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die Schiffe der MSC Gruppe sind innen italienisch opulent
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immer mal wieder ein Selfie kann nie schaden
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24. Dezember - Barbados -
kennen wir auch schon, also wurde noch einmal ein Tag ohne Ausflug geplant.
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Wir holten uns nur ein paar Flaschen Rum für meine Jungs daheim im Dutyfree Bereich. Sehr leckeren Rum. :0025:
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duffyathome

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#7
Das sieht toll aus ! Ich staune ja immer wieder, wie toll andere in den ersten Tagen nach der Anreise aussehen. Wir sehen immer aus wie ausgespuckt :) Ich bin gespannt, wie es weiter geht. Vielleicht entscheiden wir uns ja auch irgendwann für ein Schiff !
VG Manuela
 

Lonici

Well-Known Member
#10
ch staune ja immer wieder, wie toll andere in den ersten Tagen nach der Anreise aussehen. Wir sehen immer aus wie ausgespuckt :)
Bei mir hilft Bronzepuder und sonstige Schminke ganz schön viel nach! :p Und Nic? Der kann halt in jedwelchem Gefährt, im Gegensatz zu mir, schlafen wie ein Murmeltier. :dont:
Und mir helfen in den ersten zwei Tagen auch Melatonitablettchen meinen Rhytmus wieder in den Griff zu kriegen.
 

Lonici

Well-Known Member
#11
Nächster Einlauf :lach::muha:, ähm nächster Hafen: Trinidad and Tobago.

Der Hauptstadt Port of Spain vorgelagert liegen unzählige Bohrinseln, Tankschiffe usw., naja, nicht so der karibische Inseltraum. :151:

Ca 50 % des BIP von TaT entfallen auf die Erdölindustrie, der Tourismus spielt nur eine untergeordnete Rolle. Unser Taxifahrer, ein Nachkomme indischer Arbeiter zu Zeiten des Zuckerrohranbaus, bestätigte uns dies auch. Nur einmal pro Woche trifft ein Kreuzfahrtschiff ein. Die Taxifahrer unterliegen einem strengen Regime. so dürfen sie Fahrgäste nicht woanders als im Hafen wieder aussteigen lassen, also, Sightseeing ist schon erlaubt, aber die gleiche Anzahl muss wieder abgeliefert werden.
Trinidad ist die am meisten industrialisierte Insel der Karibik. Viele Staatsbetriebe wurden in den letzten Jahren privatisiert, was zu einer grossen Arbeitslosigkeit und einer hohen Kriminalitätsrate führte.
Das Land hat eines der höchsten Pro-Kopf Einkommen des gesamten amerikanischen Doppelkontinents. Der Absturz des Ölpreises sorgte aber 2015 allerdings für eine Wirtschaftskrise.

Mit unserem Taxifahrer hatten wir Glück, er war erzählfreudig, aufgeschlossen und sehr unterhaltsam. Obwohl er auf der Insel geboren wurde, spricht er immer noch dieses lustige Indisch-Englisch. Für $ 80 fuhr er uns zwei Stunden herum und zeigte uns Port of Spain. Die Preise sind fix und nicht verhandelbar, dafür sorgt die Hafenaufsicht. Trinkgeld gabs aber reichlich.

Ein paar Bilder gefällig?

Ausblick beim vom Balkon vor dem ersten Frühstück, da war der Anblick noch traumhaft.:002: untitled-43.jpg

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Die Sonne geht auf
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dann gabs endlich Frühstück (keine Angst, das war nur der erste Gang, mit so Frugalem gebe ich mich nicht zufrieden :002:)
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Der Hafen von Port of Spain
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Der historische Teil von Port of Spain ist sehr pittoresk (Die Bilder sind aus dem fahrenden Taxi aus geknipst), dies ist das Queen's Royal College
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The National Acadamy for Performing Arts (man durfte nur Fotos mit dem Smartphone mache :0103:, upps, sorry!)
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Fort George liegt erhöht auf einem Hügel
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eine schöner Ausblick auf Port of Spain
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Gleich beim Hafen ein Pool mit Blick auf unser Schiff
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Zum Abschied von Trinidad and Tobago gab es noch einen wunderbaren Sonnenuntergang
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Der Nikolaus kam per Boot zu den Kindern an Bord (mit extrem lauter Musik im Technostil :093:)
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:001:
 
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Lonici

Well-Known Member
#12
In Grenada wollten wir auf eigene Faust einen Ausflug buchen. Wir sind dann im Hafenbereich von einem jungen, italienischen Paar angesprochen worden, ob wir uns ein Taxi teilen wollten, um Kosten zu sparen, was sich als Glücksfall für uns heraus stellte. Nicht nur kamen wir zum kleineren Preis zu einer längeren Rundfahrt, auch unsere Fahrer, ein junges Paar, waren extrem freundlich, lustig und sehr auskunftsfreudig. Wir sind für $ 75 in 5h einmal um ganz Grenada gefahren, haben viel über das Leben auf der Insel erfahren und dazu noch den lokalen Musikstil Soca kennen gelernt. :claudi:

Grenada, die Hauptstadt heisst St. George's, wird Aufgrund ihrer zahlreichen Muskatplantagen, die sich auf der hügeligen Hauptinsel verstreuen, auch als "Gewürzinsel" bezeichnet.

Grenada ist übrigens das 100. Land, das Nic betreten hat. :006:
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Granada hat mir von allen Inseln am besten gefallen. Die Insel hat tatsächlich ihren ursprünglichen karibischen Charme behalten. Nicht zuletzt, da kein Gebäude höher als die höchste Palme sein darf und es keine grossen Strassen gibt, also keine Autobahn.
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Unser erster Halt war ein kleiner Wasserfall. Wir haben zwar bei jeder Besichtigung Eintritt bezahlt, was aber mit $ 1 nicht wirklich teuer war und von irgendwas müssen die Leute ja auch leben.
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Sehr interessant war die Besichtigung der Netmug, der Muskatnuss, Fabrik. Ich habe sehr viel neues erfahren, auch dass man das Öl, für Heilzwecke verwendet.
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Danach haben wir eine Schokoladenmanufaktur besichtigt, die den Cacao selber anpflanzt und daraus Schokolade, auch in absolut reiner Form, also 100%ige herstellt. Mussten wir als Schweizer :0025:natürlich gleich mit nach Hause nehmen. Schmeckt übrigens ganz schauderhaft. :0045:
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Aus diesen Früchten wird Farbstoff, auch für Kosmetik hergestellt.
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Ein weiterer toller Aussichtspunkt mit angegliederem Friedhof, auch nicht übel für die letzte Ruhe. :007:
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Unser eigentliches Ziel, hätte dieser See sein sollen, so haben wir aber einen viel umfassenderen Eindruck von Grenada erhalten.
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Auf dem Rückweg haben wir lokale Fischer bei der Arbeit gesehen.
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St. George's im Abendlicht kurz vor dem Auslaufen.
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:001:
 

Lonici

Well-Known Member
#13
St. Vincent and the Grenadines war unsere letzte Insel, die wir anliefen. Diese Schiffsreisen vergehen einfach wie im Flug :muha:.

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Der Inselstaat umfasst die Insel St. Vincent und 32 Inseln der nördlichen Grenadinen, die Hauptstadt, in der wir anlegten ist Kingstown. Staatsoberhaupt ist die alte Lady aus GB.

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Wir hatten uns für einen Ausflug in den Regenwald entschieden, den wir diesmal über MSC gebucht hatten. Gutes Schuhwerk wurde empfohlen, da die Wanderung durch den Vermont Nature Trail zweieinhalb Stunden dauern und anstrengend sein würde. Im Gegensatz zu Empfehlungen in den USA, wo sehr schnell ein kleiner Spaziergang als Wanderung und 'strenuous' beschrieben wird, war dies hier wirklich ein ziemlich anspruchsvoller Hike, der konstant auf und ab ging, teils über hohe, verwurzelte Stufen. Unser Guide meinte dann auch, diesen Ausflug würden nur Deutsche, Österreicher und Schweizer buchen, ob denn der Rest von Europa nicht wandern ginge.:093:

Die Wanderung war sehr interessant und informativ. Wir stiegen bis zum Primär-Regenwald auf. Der Unterschied zum Sekundär- Regenwald, der durch Wiederaufforstung nach einer Überbewirtschaftung oder Totalabholzung, entsteht, ist somit klar - er ist unangetastet, die Bäume darin zwischen 500 und 1000 Jahre alt. Im obersten Teil des Trails ist das Klima komplett anders als unten, es ist kühl und es weht ein ständiges Lüftchen durch den alten Baumbestand, also wunderbar zum Wandern.

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mit dem Weitwinkel des Iphone 11 pro macht man im Nullkommanichts eine Schlankheitskur :freu:
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creepy tree
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je höher wir stiegen, desto dichter und dunkler wurde der Wald
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parasitäre Gewächse
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...grosse...
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...und kleine Schönheiten
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Auf dem Rückweg nach Kingstown fuhren wir durch eher arme Dörfchen. Unser Quide erklärte uns, dass vor allem Taiwan viel in Infrastrukturen und Schulen investiere. Jedes Schulkind habe einen Laptop erhalten, um besser lernen zu können. Man sei sehr, sehr dankbar! Dafür würde der neue Regierungchef Taiwan bei Abstimmungen bei den Vereinten Nationen unterstützen. :0025: Ein Schelm der Böses denkt.
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Schon wieder Zeit zum Auslaufen...
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...unsere letzte Nacht an Bord, es geht zurück nach Martinique.
:001:
 
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Lonici

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#14
Eines kann ich versprechen, so grün wie gestern wird es nicht mehr. :022:

Wir hatten für den letzten Tag in Martinique einen Ausflug gebucht, der uns im Anschluss direkt zum Flughafen bringen sollte. Unser Rückflug nach Miami war für 16.00 geplant und wir wollten nicht zu lange auf dem kleinen Flughafen in Fort-de-France wartend herum hängen. In der Beschreibung des Ausflugs stand, dass er drei Stunden dauern und für alle geeignet sei, deren Flug nicht vor 16.00 Uhr statt finden würde. Super, für uns genau richtig :007:.
Am Vorabend unserer Rückreise erhielten wir den Voucher, auf dem wir mit Erstaunen lasen, dass wir uns um 11:45 im Theater einfinden sollten. :0096: Man rechne: min. eine viertel Stunde um von Bord zu gehen = 12:00, dann drei Stunden Ausflug (wir hatten festgestellt, dass alle unsere Ausflüge länger als die angegebene Zeit gedauert hatten) = allerfrühestens 15:00 eintreffen am Flughafen. Nun wissen wir, dass in der Karibik das Leben etwas langsamer abläuft, und wir befürchteten, dass eine Stunde etwas knapp werden könnte; immer noch vorausgesetzt, der Ausflug endete pünktlich. Das war uns ein wenig zu viel Nervenkitzel, und wir fragten am Excursionschalter nach, warum es erst so spät los ginge. Dort teilte man uns mit, dass doch alle Flüge um zwei Stunden verschoben worden seien, deswegen sei auch der Ausflug verschoben worden. :093: Ja, was? Unser Flug würde pünktlich statt finden! Die hübsche, aber nicht sehr kompetente junge Dame hatte keine Ahnung und schickte uns nach langem Hin- und Her an die Rezeption, vielleicht könne man uns da helfen. Nun gut - dort meinte man erstaunt, der Ausflug sei eben nur für Gäste, die auch die Flüge über MSC gebucht hätten. :bang: Das stand aber nirgends in der Beschreibung :bang:. MSC, das sollte ihr ändern!
Der Ausflug wurde daraufhin gecancelt, und wir durften bis 13:00 Uhr auf dem Schiff bleiben. War okay, aber so haben wir nichts von Martinique gesehen (müssen wir als wieder hin :009:).

Ankunft in Fort-de France und letzter Morgen an Bord :0045:
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Der Flug verlief ohne grosse Vorkommnisse, der Anflug auf Miami sehenswert
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Die Immigration verlief diesmal unspektakulär und schnell - das Mietauto war auch schon bereit und ab gings ins Hotel nach Fort Lauderdale und dort zum Abendessen. Wir waren nach dieser Seereise ja total ausgehungert. :undweg:

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Der erste Tag war dann wieder ein wenig regnerisch. Was gar kein Problem darstellte - denn....:006:
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Danach meinte es das Wetter gut mit uns.
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dieses Kerlchen genoss die Sonne ebenfalls :007:
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Auf dem Weg zum Frühstück, trafen wir auf diese lustige Reisegruppe:muha:
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Vom Ausflug in die Everglades berichte ich gleich im Anschluss. Leider sind davon zu viele Fotos vorhanden. :009:

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Lonici

Well-Known Member
#15
Geniesst mit mir einen kleinen Rückblick auf einen wunderbaren Abend beim Anhinga Trail

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tolle Lichtverhältnisse :006:
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na, wer versteckt sich denn da?
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Gegenlicht hat auch seinen Reiz
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Dass wir mit dieser Farbkombination überhaupt Tiere zu Gesicht bekamen, grenzte schon an ein Wunder :respekt:
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Da musste ich schon zweimal hinsehen, könnte es ein 'Least Bittern' sein?
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dass, der hier ein 'Redshoulderd Hawk' ist, hat uns eine in der Nähe stehende Vogelkundlerin erklärt
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Auch das Iphonephoto aus dem Auto heraus, kann sich sehen lassen.
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Immer wieder schön, aber wem erzähle ich das! :297::001:
 

duffyathome

Well-Known Member
#16
Die Fotos sind großartig. Wenn man sowas sieht dann merkt man, dass die Handykamera definitiv nicht das Höchste der Gefühle ist.
Für unsere nächste Reise haben wir uns eine neue Bridgekamera angeschafft. Weiß bislang nur niemand damit umzugehen !
Danke für die tollen Aufnahmen und den Bericht !
VG Manuela
 
#18
:006: Vielen Dank fürs mitnehmen und fürs zeigen Deiner traumhaften Fotos :002: :006: <3


Jetzt habe ich (mal wieder..... ) Fernweh ...... für uns gehts dieses Jahr nicht in die Ferne, mit 5 schulpflichtigen Kindern sprengt das ein klein wenig unser Budget :oops::p
 
#19
Die Fotos sind großartig. Wenn man sowas sieht dann merkt man, dass die Handykamera definitiv nicht das Höchste der Gefühle ist.
Für unsere nächste Reise haben wir uns eine neue Bridgekamera angeschafft. Weiß bislang nur niemand damit umzugehen !
Danke für die tollen Aufnahmen und den Bericht !
VG Manuela

Welche Kamera habt ihr denn?

Für viele Kameras gibt es bei Youtube tolle Erklär- Videos :007:
 

Lonici

Well-Known Member
#20
Für viele Kameras gibt es bei Youtube tolle Erklär- Videos :007:
Genau! Da lernt man ganz viel über Knöpfe und wozu sie dienen. Auch das Menu, das oft sehr verwirrlich ist, wird einem gut erklärt. :007:
Danach hilft knipsen, knipsen und nochmal knipsen. Ist ja nicht so wie früher, wo man auf die entwickelten Fotos warten musste, um dann festzustellen, dass die teuer bezahlten Bildern nicht das geworden waren, was wir uns erhofft hatten. :0092:

Wie letztes Jahr schon hatten wir uns Tickets für den Orange Bowl besorgt. Da diesmal die Florida Gators gegen die Virginia Cavaliers spielten, hofften wir auf besonders gute Stimmung. Wir wurden nicht entäuscht. Hat wie immer viel Spass gemacht.

Auf dem Weg zum Hard Rock Stadium haben wir das neue Guitar Hotel entdeckt. Sieht echt cool aus. (Sorry, die Bilder sind vom Beifahrersitz aus gemacht und ziemlich vergrössert :unsure:)
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Die Stimmung vor dem HR Stadium im Miami Gardens war wieder grossartig. Wie gerne wären wir zum Super Bowl auch hier. :0045:
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Den vorletzten Morgen verbrachten wir mit einem Sunrise Fotoshooting beim Hillsbroro Lighthouse. Und sorry, leider wieder viele Bilder, da ich nicht weiss, was ich euch zeigen soll.
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echt schon dort auf die Sonne zu warten.
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hier wird noch geschlafen
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sogar ohne Farbe ein tolles Sujet
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jetzt ist sie bald da
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wakey wakey
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Good morning sunshine
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Ich danke euch fürs Mitreisen durch die Karibik, hoffe, ihr seid nicht seekrank geworden.:muha: Die Bilder aus Florida mögen auch die Wartezeit verkürzt und die Vorfreude vergrössert haben. :freu:

Bis bald
Loni:001:
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