Klimaschutz - Urlaub in Deutschland?

D-MAN

Well-Known Member
#21
in einem sind die Amis fitter als wir!
Es sind in fast allen Supermärkten nur geschlosene Tiefkühltruhen vorhanden. Ich habe irgendwo gelesen, dass, wenn alle Supermärkte Ihr Tiefkühltruhen mit Deckeln versehen würden, ohne weiter Konsequenzen 2 AKW abgeschaltet werden können.
 

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Mitarbeiter
#22
in einem sind die Amis fitter als wir!
Es sind in fast allen Supermärkten nur geschlosene Tiefkühltruhen vorhanden. Ich habe irgendwo gelesen, dass, wenn alle Supermärkte Ihr Tiefkühltruhen mit Deckeln versehen würden, ohne weiter Konsequenzen 2 AKW abgeschaltet werden können.
Die Quelle würde mich mal interessieren - denn nach meinen physikalischen Kenntnissen wäre das Quatsch, da kalte Luft nach unten sinkt, warme aber nach oben steigt. Deshalb ist ja auch eine Gefriertruhe ökonomischer als ein Gefrierschrank, weil bei dem jedesmal beim Öffnen der Tür die Kälte quasi "herausfällt".

Die stark gekühlten Truhen, beispielsweise für Speiseeis kenne ich auch hier nur geschlossen - bei den anderen würde es mich aber wirklich mal interessieren, ob das wirklich einen Unterschied machen würde.
 

Tom

Florida-Beginner
#24
Na das ist doch wirklich mal eine gute Idee über die Abgabe den Klimaschutz in den Entwicklungsländern zu finanzieren. Wer für 29€ fliegt, kann auch gut 100€ Abgabe bezahlen. Fliegen ist in dt. so wie so viel zu billig. Und einen Solidartiätszuschlag für die Bahn sollte es auch für Flüge innerhalb von dt. geben.


Donnerstag, 5. April 2007
"Moderater CO2-Aufschlag"
Klimaabgabe auf Tickets


Umweltpolitiker aus CDU und SPD haben vor dem Hintergrund des Klimawandels für eine Abgabe auf Flugtickets plädiert. "Damit könnten wir Klimaschutzmaßnahmen bei uns oder in den Entwicklungsländern finanzieren", sagte die baden-württembergische Umweltministerin Tanja Gönner (CDU) der "Berliner Zeitung". Die Abgabe solle sich "im hohen einstelligen oder niedrigen zweistelligen Bereich" bewegen.

Der Generalsekretär der baden-württembergischen CDU, Thomas Strobl, hatte sich Ende Februar ähnlich geäußert. Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) erklärte daraufhin, eine Steuer auf Flugbenzin sei nur auf europäischer Ebene denkbar.

...
http://www.n-tv.de/787497.html
 

Ali G.

Well-Known Member
#25
Das einzige was ich dazu beitragen möchte:

50% aller Studien "beweisen", dass sich das Klima verändert, die anderen 50% "beweisen" das Gegenteil. Wissenschaftliche Klimaaufzeichnungen existieren seit ca. 100-120 Jahre (welch´ eine Spanne im Verhältnis der Erdgeschichte!). Bis heute versteht die Wissenschaft nur einen winzigen Teil der Welt, ganz zu schweigen von der Entstehung oder Auswirkungen von "Wetterphänomenen" - aber schon heute können einige dieser Zunft die Zukunft (=Weltuntergang) vorhersagen? Warum spielen die dann nicht Lotto (oder Roulette)?

Derzeit erscheint mir die Diskussion - typisch Deutsch - richtig hysterisch. Keiner hat Ahnung, aber alle Quatschen mit und die Medien malen mit Wollust Katastrophenszenarien in den schwärzesten Farben an die Wand. Und als wäre dem Wahnsinns damit nicht schon genug gedient, denken Politiker schon an ihre nächste Wahl und übertreffen sich gegenseitig mit besonders "intelligenten" Vorschlägen, wie die Welt in der nächsten Wahlperiode durch sie allein gerettet werden kann.

Und bevor mir jetzt jem. aufzählt wie sich ja unser Wetter in D. in den letzten Jahren verändert hat (oder wie viel häufiger Hurricanes in Florida "einschlagen"), ich weiss es auch nicht. Vielleicht ist das auch der Auftakt zu einer neuen Eiszeit (das haben mir vor ca. 17/18 Jahren meine Erdkundelehrer einreden wollen)?
Aber an eines erinnere ich mich sehr gut:
Vor ca. 10 Jahren gab es einen Hype der hiess "Wer nicht im Internet ist wird, wird nicht "überleben". Mein Zahnarzt ist bis heute nicht im Internet, aber hat sich erst letzte Woche einen neuen 911er gekauft!

Ich persönlich weiss nur zwei Dinge ganz bestimmt:
1) Die Welt ist nicht nur Schwarz oder Weiß!
2) Wissen ist grundsätzlich relativ
Das passt vielleicht nicht 100% in diesen Thread, aber es zeigt sich mit diesen beiden Artikeln ziemlich exakt, was ich mit meinem ursprünglichen Post meinte:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,484612,00.html

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,477915,00.html

Keiner weiß wirklich etwas, alle haben nur Ahnungen, aber diese Ahnungen werden diskutiert als wären sie bereits bewiesenes Wissen. Thesen werden ohne den geringsten wissenschaftlich belegten Beweis einfach zu Fakten umgedeutet.

Leider lässt sich dieses "Phänomen" schon seit einigen Jahren in sehr vielen Bereichen beobachten (nicht nur bei der Klimaschutzdebatte).
 

Ali G.

Well-Known Member
#26
Ich bin nicht sicher, ob das nicht eher was für den "No comment- Skurilles und Seltsames"-Thread wäre..........

Verbraucherschützer und Gabriel brandmarken Viehzucht als Klimakiller

Drastische Schnitte bei Rindfleisch- und Milchproduktion, Kürzung der Agrarsubventionen - nur so kann Landwirtschaft klimafreundlich werden, zeigt nach SPIEGEL-Informationen eine neue Foodwatch-Studie. Umweltminister Gabriel will Agrarsubventionen künftig an CO2-schonende Produktion koppeln.

Am Montag legt Foodwatch eine umfassende Studie zu den Klimawirkungen der konventionellen und ökologischen Landwirtschaft in Deutschland vor. Die überraschende Schlussfolgerung der Verbraucherschutzorganisation nach Informationen des SPIEGEL: "Der Ökolandbau an sich ist kein Klimaretter."

Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung kommt in der Untersuchung zu dem Schluss, dass eine vollkommene Umstellung auf klimaoptimierten Ökolandbau, der mehr Fläche verlangt, die Emissionen um 20 Prozent reduzieren würde. Doch käme es zu hohen Ertragseinbußen, wenn man an der bisherigen landwirtschaftlichen Fläche festhielte und sie nicht ausweiten würde. Die Produktion von Fleisch und Milch müsste dann um 70 Prozent zurückgehen.

Die klimaschonende Wirkung würde vor allem durch die Abschaffung von Vieh erreicht - weniger durch die Ökomethoden. Der Grund: Wie ihre konventionell gehaltenen Artgenossen stoßen auch Ökorinder Methan aus, das für die Atmosphäre 23 Mal schädlicher ist als CO2.

Foodwatch folgert: Um die Landwirtschaft klimaverträglicher zu machen, müssten Rindfleisch und Milchprodukte drastisch reduziert werden. "Wir müssen zurück zum Sonntagsbraten", fordert Thilo Bode, Chef der Verbraucherschutzorganisation.

Weil die Landwirtschaft mit 133 Millionen Tonnen CO2-Äquivalenten fast so viel Treibhausgase ablässt wie der Straßenverkehr (152 Millionen Tonnen), fordert Foodwatch die Abschaffung der Agrarsubventionen zugunsten eines Systems aus Emissionssteuern und Umweltabgaben. Eine erhebliche Verteuerung von Fleisch, Milch und Käse wäre die Folge.

"Wir brauchen eine radikale Umschichtung der Fördermittel

Einen Schritt in diese Richtung will Umweltminister Sigmar Gabriel machen: Der SPD-Politiker fordert nach SPIEGEL-Informationen, in Zukunft Agrarsubventionen an klimaverträgliche Produktion zu binden. In einem internen Papier seines Ministeriums heißt es, 40 Milliarden Euro Agrarsubventionen seien nur dann noch zu rechtfertigen, wenn dies nicht dem Klima schade.

Außerdem will Gabriel im Rahmen eines Öko-Checks durchsetzen, dass nur noch Futtermittel importiert werden dürfen, die nicht von Regenwaldflächen stammen. "Wir brauchen eine radikale Umschichtung der Fördermittel", heißt es in dem Papier. Bauern dürften nur noch Geld für das bekommen, "was einen positiven Effekt auf Natur und Umwelt hat".
Damit stellt sich der Umweltminister im Streit um die Zukunft der EU-Subventionen frontal gegen Agrar- und Verbraucherminister Horst Seehofer (CSU) und schlägt sich auf die Seite der Brüsseler Kommission. Die nämlich will bis zu 17 Prozent der Subventionen möglichst rasch umwidmen – von Direktzahlungen an Bauern in agrarischen Klimaschutz.
 
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