CoV-2 (Coronavirus) Diskussion

MBCSCOUT

Well-Known Member
Das ist doch inzwischen unverhältnismäßig und ruiniert uns Finanzen und Wirtschaft total.
Klar ist es unverhältnismäßig mit Blick auf die aktuellen und vergangenen absoluten Zahlen. Aber genau aus dieser Unverhältnismäßigkeit und der damit verbundenen Vorsicht resultiert ja, dass Deutschland vergleichsweise wenig Tote und Infizierte hat. Was würde denn passieren, wenn man den Dingen einfach freien Lauf lässt und sämtliche Einschränkungen lockert? Dann haben wir in 4-6 Wochen wieder volle Krankenhäuser und die Bundesregierung wird kritisiert, warum sie nicht eher reagiert hat. Man muss immer bedenken, dass man durch die aktuellen Maßnahmen alles relativ gut im Griff hat. Sobald man das Schleifen lässt würde es einen expotentiellen Anstieg der Fallzahlen geben. Ich bin deshalb zufrieden mit der aktuellen "Unverhältnismäßigkeit". Mich k..... das zwar genauso an, wie alle anderen (insbesondere das eingeschränkte Reisen) aber lieber so als gesundheitliche Einschränkungen in der Familie.
 

Texasranger

Well-Known Member
Klar ist es unverhältnismäßig mit Blick auf die aktuellen und vergangenen absoluten Zahlen. Aber genau aus dieser Unverhältnismäßigkeit und der damit verbundenen Vorsicht resultiert ja, dass Deutschland vergleichsweise wenig Tote und Infizierte hat. Was würde denn passieren, wenn man den Dingen einfach freien Lauf lässt und sämtliche Einschränkungen lockert? Dann haben wir in 4-6 Wochen wieder volle Krankenhäuser und die Bundesregierung wird kritisiert, warum sie nicht eher reagiert hat. Man muss immer bedenken, dass man durch die aktuellen Maßnahmen alles relativ gut im Griff hat. Sobald man das Schleifen lässt würde es einen expotentiellen Anstieg der Fallzahlen geben. Ich bin deshalb zufrieden mit der aktuellen "Unverhältnismäßigkeit". Mich k..... das zwar genauso an, wie alle anderen (insbesondere das eingeschränkte Reisen) aber lieber so als gesundheitliche Einschränkungen in der Familie.
Die Maßnahmen sind einfach nicht zielgerichtet genug und deswegen unverhältnismäßig. Alles wird über einen Kamm geschoren und man wird in Sippenhaft genommen, obwohl man alle Regeln einhält. Darunter leidet die Akzeptanz der Maßnahmen. Die Politik muss an die Regelbrecher ran und zwar notfalls mit massiven Maßnahmen, damit nicht alle unter den Folgen der "Rasenmähermaßnahmen" leiden.

Man hat die Leute in den Sommerferien lustig in die Heimatländer reisen und mit Corona zurückkommen lassen, ohne auf den Flughäfen zwangsweise zu testen und notwendige Quarantänen zu überwachen. Sofort gingen die Zahlen hoch.
Anschließend lässt man diese Leute jetzt lustig eine Megahochzeit nach der anderen feiern und es passiert seitens der Behörden nichts. Man muss z.B. diese Hochzeitshallen, in die mehrere hundert Leute passen schlicht und einfach dichtmachen. Die Betreiber sind unzuverlässig. Erlaubnis entziehen, Hallen versiegeln. Dann gehen auch die Zahlen wieder runter. Der eine Betreiber aus Dortmund hat im Focus frech behauptet, er habe nicht gewusst, dass 500 Leute kommen. Klar, ich miete als Paar eine Riesenhalle und feiere darin mit 50 Leuten. Ist doch lächerlich, dass man den damit durchkommen lässt. Das macht mich total sauer. Gleiches gilt für Clubs usw.. Wer nicht mitspielt, dem wird die Bude dicht gemacht. So muss das laufen.
 
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Arndt

Well-Known Member
Da hasst Du absolut Recht, Stefan. Aber sind es nicht auch Deine Kollegen, die mit extrem milden Urteilen die Akzeptanz der "Neubürger" an unserem Rechtssystem und der staatlichen Gewalt aufweichen.

Dem Betreiber der Hochzeitshalle gehört umgehend eine Strafe aufgebrummt, die ihn an den Rande des Ruins treibt und durch Zwangskonfiskation sofort umgesetzt wird. Nur so lernen das diese Leute.
 

jhon

Well-Known Member
Das Beherbergungsverbot für innerdeutsch Reisende aus Risikogebieten ist genau so ein Quatsch - zumal diese Grenzen von 35 bzw 50 pro 100.000 ja sowieso rein politisch bestimmte Grenzen ohne jeden wissenschaftlichen Hintergrund sind. Anstatt daran starr festzuhalten sollte man das lieber an Werten festmachen wie viele Infizierte beispielsweise in ein KH eingewiesen werden müssen. Letztlich ist der Sinn der Maßnahmen doch dass das Gesundheitssystem nicht überlastet wird, dann sollten sich doch auch Kriterien daran orientieren.
 

JohnSmith

Well-Known Member
Ich lese bei dem Thema immer mit, und überlege jedesmal, ob ich etwas schreiben soll.
Es gibt so viele Widersprüche, soviele unterschiedliche Meinungen, immer wieder Kritik an den Massnahmen, die den einen zu weit gehen, anderen wieder nicht weit genug. Einen Königsweg wird es wohl nicht geben, dazu ist die Situation immer noch zu neu, und Medikamente und Impfungen noch nicht vorhanden.
Der Anstieg der Zahlen überrascht mich nicht, aber erschreckt mich. Denoch: Deutschland ist bisher mit einem "blauen Auge" davon gekommen. So falsch können die Entscheidungen hier nicht gewesen sein. Besser geht immer, klar, aber schlechter auch. Und die wenigen Länder, die es weniger getroffen hat, sind nicht vergleichbar. Ich hoffe, dass man das doch noch irgendwie in den Griff bekommt, aber ich bin besorgt, dass es nicht passiert.
Einfach meine Gedanken....

LG Ralf
 
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